Sachsen: Gewaltdelikte von Linksradikalen haben sich verdoppelt

Die linksextreme Gewalt in Sachsen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Laut dem am vergangenen Montag veröffentlichten Verfassungsschutzbericht nahm die Zahl der linken Gewaltdelikte 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 98 Prozent auf 162 zu. Insgesamt registrierten die Behörden 582 linksextreme Straftaten (plus 47 Prozent). buttons

Der Großteil davon richtete sich gegen echte oder vermeintliche Rechtsextremisten sowie gegen Polizisten. Bei den Übergriffen auf den politischen Gegner zählte der Verfassungsschutz einen Anstieg von 189 Prozent. Die Zahl der rechtsextremen Gewalttaten lag bei 67 (Plus 25 Prozent).

Mit Blick auf die linksextreme Szene warnte der Verfassungsschutz: „Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ansichten gilt in der autonomen Szene nicht nur als legitim, sondern sogar als unvermeidbar. Deshalb ist in der autonomen Szene bundesweit ein anhaltend hohes Aggressionsniveau festzustellen.“

Besondere Sorge bereitet den Sicherheitsbehörden dabei das sogenannte „Nazi-Outing“. Dieses habe im Freistaat eine „neue Qualität“ erreicht. So wurde von einem Baumarkt im Mai 2013 die „sofortige Entlassung“ eines vermeintlichen Rechtsextremisten gefordert, der angeblich dort beschäftigt sei. Andernfalls werde das Geschäft „abgefackelt“.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Unionsfraktion verurteilt islamistische Gewalt gegen Mädchen in Nigeria

Nach der Entführung von acht weiteren Mädchen im Osten Nigerias hat die islamistische Terrorgruppe Boko Haram nun 231 Schülerinnen in ihrer Gewalt. Sie droht mit deren Verkauf in die Sklaverei und Zwangsverheiratung.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): 10

„Die Entführung der Mädchen durch die Islamisten von Boko Haram ist ein besonders verabscheuungswürdiges Verbrechen, auch weil es vom mutmaßlichen Anführer Abubakar Shekau allein mit deren Schulbesuch begründet worden ist. Das Grundrecht auf Bildung darf durch den Terror der Islamisten nicht eingeschränkt werden.

Wir rufen die Entführer nachdrücklich dazu auf, die Schülerinnen umgehend unversehrt freizulassen.

Die Völkergemeinschaft darf sich nicht an die Gewalt in Nigeria gewöhnen. Wir müssen jede Bemühung der Zentralregierung unterstützen, für den Schutz aller Bürger zu sorgen und somit auch die Religionsfreiheit gegen die Gewalt der Islamisten durchzusetzen.

Deshalb begrüßen wird ausdrücklich das Angebot der USA, die nigerianischen Behörden bei ihrer Suche nach den entführten Mädchen zu unterstützen. Es muss alles Menschenmögliche getan werden, um die Kinder zu retten und den Terror von Boko Haram zu beenden.“

Hintergrund:

Die islamistische Sekte Boko Haram (frei übersetzt „westliche Bildung ist Sünde“) führt im muslimischen Norden Nigerias einen Krieg für einen islamischen Staat und will die Scharia einführen. Die Gruppe soll Kontakte zu nordafrikanischen Al-Kaida-Ablegern haben.

Den Angriffen der Terrorsekte fielen allein in diesem Jahr rund 1.500 Menschen zum Opfer. Nur in wenigen Fällen – wie bei der Entführung der mehr als 200 Mädchen in der Provinz Borno vor drei Wochen – bekannte sich Boko Haram direkt zu den Taten. Gestern wurden im Osten des Landes acht weitere Mädchen entführt. Die nigerianischen Behörden lasten der Gruppe aber auch zahlreiche weitere Attacken auf Dörfer, Märkte, Polizeistationen, Schulen und Kirchen an.


Kommt und seht die Taten Gottes!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 66 (65),1-3a.4-5.6-7a.

Jauchzt vor Gott, alle Länder der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
Sagt zu Gott: „Wie Ehrfurcht gebietend sind deine Taten.“

Alle Welt bete dich an und singe dein Lob,
sie lobsinge deinem Namen!
Kommt und seht die Taten Gottes!
Staunenswert ist sein Tun an den Menschen.

ErRverwandelte das Meer in trockenes Land,
sie schritten zu Fuß durch den Strom;
dort waren wir über ihn voll Freude.
In seiner Kraft ist ER Herrscher auf ewig;
seine Augen prüfen die Völker.