Der Wonnemonat Mai ist seit dem 18. Jahrhundert der Madonna geweiht

Die Gottesmutter führt uns näher zu Christus

Seit dem 18. Jahrhundert ist der Wonnemonat Mai, häufig auch Marienmonat genannt, der Gottesmutter geweiht. Die erste überlieferte Maiandacht fand 1784 in der oberitalienischen Stadt Ferrara beim Kamillianer-Orden statt.

Ausgehend von Südeuropa verbreitete sich die marianisch geprägte Andacht in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland. Die damit verbundenen „Maipredigten“ hoben den Stellenwert dieser Andachten hervor. Marienmonat Mai

In Andachten, Prozessionen oder Wallfahrten wird die Gottesmutter heute noch besonders im Mai geehrt. Neben Andachten in der Kirche oder an Wallfahrtsorten war und ist die Maiandacht eine häusliche Feier und eine typische Ausdrucksform katholischer Marienfrömmigkeit.

Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war es in Deutschland üblich, dass auch Familien im Monat Mai zu Hause einen Altar um eine Madonna aufbauten. Kinder sammelten Blumen, mit denen das Marienbild besonders geschmückt wurde und ehrten so die Gottesmutter, „die schönste Blume“, wie es in einem Marienlied heißt.

FOTO: Madonna mit Christkind in der Pallotti-Kapelle in Friedberg

Die Gesellschaft des katholischen Apostolates (SAC), der auch die Pallottiner angehören, wurde unter dem besonderen Schutz Marias, der „Königin der Apostel“, aufgebaut.

„Denn Maria soll mit ihrer mächtigen Fürbitte jedem die Gnaden und Gaben erbitten, die zum Apostolat notwendig sind. Obwohl Maria kein Priester und Apostel war, hat sie sich doch so für das Reich Gottes eingesetzt, dass sie alle Apostel übertraf. Deshalb grüßt sie die Kirche mit vollem Recht als Königin der Apostel“, heißt es bei Vinzenz Pallotti.

Maria war eine junge Frau, die berufen wurde, die Mutter Gottes zu werden. Ihre Bereitschaft zum Apostolat, zur Teilnahme am Wirken des HERRN, war einzigartig großherzig. So klingt der Gruß „Königin der Apostel“ wie eine Überschrift für ihr Leben.

„Vinzenz Pallotti gehörte zu denjenigen im Rom des 19. Jahrhunderts, die die Maiandacht förderten, ausbreiteten und immer neu dazu einluden“, sagt Pallottinerpater Alexander Holzbach. „Vinzenz Pallotti bittet darum, im Mai die Bilder der Madonna mit Blumen und Herzen zu schmücken. In der Marienverehrung sah er einen Weg, der näher in das Geheimnis Jesu Christi führt.“

Quelle und Kontakt: Pallottiner   
Eva Djakowski, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Deutschland nimmt mehr syrische Flüchtlinge auf als die gesamte EU

Der Deutsche Bundestag hat am heutigen Donnerstag einen Koalitionsantrag zur Hilfe für syrische Flüchtlinge verabschiedet.

Dazu erklären der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer, und der außenpolitische Sprecher Philipp Mißfelder:

Stephan Mayer: „Deutschland engagiert sich stark für die Flüchtlinge aus Syrien. Unser Land nimmt alleine mehr syrische Flüchtlinge auf als der Rest der EU gemeinsam. Allein durch Programme des Bundes stellt Deutschland etwa zwei Drittel aller Plätze im Rahmen von Aufnahmeprogrammen von Staaten außerhalb der Krisenregion bereit.

Foto: Markus Hammes

Foto: Markus Hammes

Zu den Flüchtlingen, die im Rahmen des Kontingents aufgenommen werden, kommt noch eine steigende Zahl von Syrern, die Asylanträge stellen. Insgesamt leben nunmehr über 65.000 Syrer in Deutschland. Hinzu kommen finanzielle Hilfen von 514 Millionen Euro, die den Flüchtlingen vor Ort direkt zugutekommen.

Mit dem THW leistet Deutschland zudem wichtige praktische Unterstützung vor Ort. Die Union appelliert an die Mitgliedstaaten der EU, ihren Beitrag zur Hilfe entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu verstärken.“

Philipp Mißfelder (siehe Foto): „Seit nunmehr über drei Jahren erreichen uns schreckliche Nachrichten aus dem syrischen Bürgerkrieg. Wir erfahren von Gewalt und einer stetig wachsenden Zahl an Toten, Verletzten und Flüchtlingen. Dass wir syrische Schutzsuchende aufnehmen, dass wir vor Ort technische Unterstützung leisten und dass wir Sondermittel für humanitäre Hilfe bereitstellen, hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen als ein wichtiges Signal der Hoffnung für die syrischen Flüchtlinge gewertet.

Die Hauptlast der insgesamt über drei Millionen Flüchtlinge tragen jedoch die direkten Nachbarstaaten Syriens, also Jordanien, die Türkei und der Libanon. Angesichts der dramatischen Belastungen für die zivilen und staatlichen Strukturen der Nachbarstaaten ist es wichtig, dass auch andere EU-Mitgliedstaaten mehr Verantwortung übernehmen, indem auch sie mehr Flüchtlinge bei sich aufnehmen.

Gleichzeitig und insbesondere sollten sie auch die Anrainer stärker unterstützen. Denn jede Unterstützung vor Ort wirkt effektiver und kommt einer höheren Anzahl von Flüchtlingen zugute.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist überzeugt: Die internationale Gemeinschaft und auch Deutschland sollten ihre humanitäre Hilfe weiter intensivieren. Deutschland steht solidarisch zu den Menschen, die unter dem Bürgerkrieg in Syrien leiden.“


Embryonen-Gentests contra Lebensrecht

Von Dr. Edith Breburda

In amerikanischen Zeitungen konnte man Ende April über die außergewöhnliche Leistung der 14-jährigen Christina Clapp lesen.

Mit Leichtigkeit hatte das Mädchen mit dem Jugendsymphonieorchester von Phoenix, Arizona, ein schwieriges Klavierstück von Beethoven gespielt. Ihre Mutter ist ihre Lehrerin in allen Dingen, weil Christina zuhause unterrichtet wird.  Dr. Breburda

Die Kirche hatte den Musik-Wettbewerb veranstaltet, an dem 12 Schulen teilnahmen. Dadurch war es möglich, die 14-Jährige mit anderen Kindern zusammen zu bringen, die ebenfalls Musik als Therapie benutzen, um z. B. Verhaltensstörungen entgegenzuwirken.

Christina konnte sich, als sie noch kleiner war, nur schwer auf eine Sache konzentrieren. Die Musik änderte das. Alle waren erstaunt über Christinas Talent. Sie ging als Siegerin des Wettbewerbs hervor. Sie war froh, vor all den Leuten Klavier spielen zu dürfen.

Sie weiß, dass sie anderes ist als ihre Mitschüler. Das Mädchen hat Down-Syndrom, und wurde deshalb oft diskriminiert. Sie wusste, dass man über sie redete und so ist sie stolz, ihren Platz als Pianistin gefunden zu haben. Der Erfolg zeigte, dass sie auch mit ihrer Krankheit erstaunliche Dinge im Leben leisten kann. Leute mit Down-Syndrom sind auch menschliche Wesen, heißt es am Ende des Zeitungsartikels. (1)

Wie wäre es, wenn man Down-Syndrom heilen könnte? – Wünschen wir uns nicht alle eine Welt ohne Down-Syndrom, Alzheimer oder Huntington?

Eine gewagte Frage, die David Shenk in seinem Buch „The Paradoxical Nature of Information Technology“ beantwortet. Er kritisiert, wie wir die moderne Gentechnologie instrumentalisieren.

Shenk gibt zu bedenken, dass Probleme entstehen können, wenn wir anhand eines Gentests von Krankheitsanlagen erfahren, die zu Erkrankungen führen können. Ein Gentest bietet demzufolge keine Lösung. Noch dazu, wenn man bedenkt, dass das menschliche Genom ca. 20.000 Gene besitzt.

GC vernichten wir uns

Es ist sehr schwierig, vorherzusagen, wie viele dieser Gene eventuell dazu beitragen, damit eine Krankheit wirklich zum Ausbruch kommt. Auch andere Informationen – wie Epigene und Umwelteinflüsse – beeinträchtigen die Entwicklungsprozesse.

In einem Artikel über Biokapitalismus fragt Shenk, was für einen Preis wir für die Genetische Revolution zahlen müssen? Er bezieht sich dabei auf die „if-then conclusions“ (siehe dazu das Buch “ Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst?“ • ISBN-10: 0615926657 • ISBN-13: 978-0615926650)

Wenn wir erfahren, dass das ungeborene Kind einen Defekt hat, würden wir es dann behalten?

Die Analyse des menschlichen Genoms könnte einen Grund liefern, ein Kind zu töten, wenn es z. B. Down-Syndrom hat. Oder wir selektieren den gesunden Embryo nach einem kleinen genetischen Einblick.

„Soll es Eltern erlaubt sein, ein Kind abzulehnen, wenn es nicht ihren genetischen Vorstellungen entspricht?“ fragt Shenk.

Ein Gentest gibt uns Einblick in das Naturgesetz. Man geht davon aus, dass ein bestimmtes Gen eine bestimmte Krankheit verursacht. Und jetzt versucht man, das Naturgesetz durch ein menschliches Gesetz zu ersetzten.

Wenn eine werdende Mutter erfährt, dass sie ein behindertes Kind erwartet, darf sie es laut menschlichem Gesetz abtreiben. Und wenn das kranke Kind schon geboren ist, darf man es in den Niederlanden per Gesetz auch nach der Geburt euthanasieren.

Im Oktober 2013 hatte der 44-jährige Verhelst infolge einer Geschlechtsumwandlung unerträgliche psychische Leiden erdulden müssen und bat um „Sterbehilfe“. (2)

Diese wurde in Belgien gewährt, weil die Euthanasie dort durch das Euthanasiegesetz abgedeckt ist. Man könnte schlussfolgern, dass diese Person in diesem Fall nicht mit der eigenen Natur einverstanden war.

Shenk bezieht sich in seinem Artikel auf ein persönliches Beispiel:

Shenk und seiner Frau wurde eine Tochter mit Down-Syndrom diagnostiziert. Eine Fruchtwasseruntersuchung hätte jedoch eine Fehlgeburt herbeiführen können. Dieses Risiko wollten Shenk und seine Frau nicht eingehen, nur um sicher zu sein, dass ihre Tochter wirklich erkrankt ist.

Dann hätten sie das Kind mit Sicherheit abgetrieben. Sie sahen jedoch keinen Grund, eine Fehlgeburt zu riskieren, nur weil sie im Grunde neugierig waren. Ihre Tochter war tatsächlich gesund.

Was also bringt uns die Gentechnik? So wie Shenk sie schildert, schadet sie uns.

Anmerkungen:
(1) The Arizona Republic: Music therapy leads teenager with Down syndrome to youth symphonie. Friday 15. April 2014
(2) HetLaaststeNieuws: Nathan krijgt euthanasie na mislukte geslachtsoperatie, HLNBE, 1.10.2013

Dr. Edith Breburda ist Veterinär-Medizinerin (Tierärztin) und kath. Sachbuch-Autorin zu biotechnischen Themen; sie lebt in den USA

Bücher:

Globale Chemisierung
https://www.createspace.com/4534205
Promises of New Biotechnologies
https://www.createspace.com/3698701
.
Dr. Breburda als Buchautorin:
https://www.amazon.com/author/breburda
Ediths Webseite: http://scivias-publisher.blogspot.com/


CDU-Politikerin Sylvia Pantel kritisiert Wahlwerbung mit Halbmond-Symbol

Die Kontroverse in der Union über die gezielte Wahlwerbung unter Moslems geht weiter. Nachdem ein türkischer CDU-Stadtratskandidat das Parteilogo im Wahlkampf mit einem Halbmond verzierte, warnte nun die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel vor einer Neuausrichtung ihrer Partei.

„Wir müssen schauen: Wohin orientieren wir uns, wer ist unsere Wählerschaft und ob Minderheiten nicht Mehrheiten majorisieren“, erklärte sie bei einer Veranstaltung in Köln.

Dem Kölner „Express“ sagte Pantel: „Unser Grundgesetz basiert auf christlichen Werten. Wer zu uns kommt, muß das akzeptieren. Ich glaube, daß viele Leute Angst vor dem Islam haben.“   –  Bereits in der Vergangenheit hatte sie mehrfach gefordert, radikale Moslems nicht in die Partei aufzunehmen.

Dies stößt nicht bei allen CDU-Funktionären auf Gegenliebe. Der Vorsitzende des deutsch-türkischen Forums in der nordrhein-westfälischen CDU, Bülent Arslan, griff die Abgeordnete scharf an und sprach ihr die Fähigkeit ab, sich zu dem Thema zu äußern. „Ich glaube, Frau Pantel begreift in diesem Themenfeld intellektuell vieles nicht.“  –   Zudem sei sie nur eine unbedeutende Politikerin in der CDU.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh  6,44-51:

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.  ????????????????????????????????????????????

Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen.
Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur ER hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.

Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon ißt, wird er nicht sterben.

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ißt, wird leben in Ewigkeit. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch  –  ich gebe es hin für das Leben der Welt.

Bild: Evita Gründler