Europa: Antichristliche Übergriffe nehmen zu

Am 15. Mai stellte die Wiener Beobachtungsstelle gegen Diskriminierung von Christen ihren Bericht über das Jahr 2013 vor. 241 Fälle von Intoleranz gegen Christen werden in diesem Bericht dokumentiert.

Die Beobachtungsstelle untersucht in diesem Zusammenhang anti-christliche Übergriffe, Intoleranz gegen Christen in Gesetz und Politik sowie anti-christliche Vorfälle in Kunst und Medien.   Scannen0001 (22)

Die wenigen offiziellen Daten, die es zu anti-christlichem Vandalismus und sog. „hate crimes“ (Haßdelikten) gegen Christen gibt, zeigen, dass Übergriffe gegen Christen in Europa steigen.

In dem nun veröffentlichten Bericht werden 133 Fälle von Vandalismus gegen Christen in 11 verschiedenen Ländern exemplarisch porträtiert. Diskriminierungen von Christen durch Gesetze und politische Maßnahmen treten vor allem in Form von Einschränkungen der Gewissensfreiheit oder der freien Meinungsäußerung und durch diskriminierende Gleichstellungspolitik sowie Einschränkungen der Elternrechte auf.

Im Vorjahresbericht wurden 41 Gesetze aus 14 europäischen Ländern, die die freie Religionsausübung von Christen einschränken, porträtiert.  Kunst und Medien sowie Social Media sind zu einem neuen Spielplatz der Intoleranz gegen Christen geworden: der Bericht dokumentiert 15 Fälle in 6 Ländern im Jahr 2013.

Anlässlich der Präsentation meinte Dr. Gudrun Kugler, Leiterin der Beobachtungsstelle:

„Die zunehmende Säkularisierung Europas schränkt Christen in ihren Freiheiten immer mehr ein. Es gibt Regierungen und Gruppen, die anstatt Platz für alle zu schaffen, Religion und insbesondere das Christentum immer mehr an den Rand drängen. Durch unsere Forschungs- und Dokumentationsarbeit versuchen wir, ein Problembewusstsein zu schaffen. Das ist notwendig, damit das Zusammenleben verschiedener Strömungen und Geisteshaltungen in Europa gelingen kann.“

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst
Weitere Infos hierzu (englisch): http://www.intoleranceagainstchristians.eu/publications/report-2013.html


Sudan: Unionsfraktion schockiert über Todesurteil für schwangere Christin

Eine schwangere Christin ist im Sudan zum Tode verurteilt worden, weil sie sich weigerte, ihrem Glauben abzuschwören.

Hierzu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung:

„Es ist schockierend, was dieser Frau ausschließlich wegen ihres christlichen Glaubens im Sudan angetan wird. Hier möchte ein junger Mensch  –  was bei uns eine große Selbstverständlichkeit ist  –  sein Leben aufbauen und eine Familie gründen und muss dafür mit dem eigenen Leben bezahlen. kinder_witwe_buzu

Dies ist ein abscheulicher Verstoß gegen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit und ist auf das Schärfste zu verurteilen. Wir fordern daher die Regierung im Sudan auf, die Vollstreckung des Todesurteils zu verhindern.

Es ist bedrückend, dass die Religionsfreiheit als eines der zentralen Menschenrechte in vielen Ländern weltweit immer noch missachtet wird, d.h. das Recht eine Religion auszuüben, diese zu wechseln oder auch keiner Religionsgemeinschaft anzugehören. Oft wird die Verletzung von Religionsfreiheit von anderen schweren Menschenrechtsverletzungen begleitet – bis hin zur Verletzung des Rechts auf Leben.

Das Urteil gegen die Christin im Sudan ist innerhalb kurzer Zeit ein weiteres  Beispiel dafür, dass gerade die Gruppe der Christen weltweit bedrängt und verfolgt wird. In Nigeria sind 200 Mädchen christlichen Glaubens in den Fängen der Terrorsekte Boko Haram Opfer fanatischer Moslems.

Die Einhaltung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit gilt selbstverständlich für alle Religionen weltweit. Wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion sehen es als eine unserer primären Aufgaben, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln – gerade auch im internationalen Kontext –  immer wieder darauf hinzuweisen und an einer Verbesserung der Situation mitzuwirken.“

Hintergrund:

Für die in der sudanesischen Hauptstadt Khartum zum Tode verurteilte Christin Mariam Yahya Ibrahim Ishag wurden gleich zwei aus der Scharia abgeleiteten Begründungen für ihre Verurteilung herangezogen: ihre Hinwendung zum christlichen Glauben und die Hochzeit mit einem ebenfalls christlichen Ehemann, was automatisch mit Ehebruch gleichgesetzt wird.

Ibrahim Ishag ist seit Februar dieses Jahres zusammen mit ihrem ersten Kind, einem 20 Monate alten Jungen namens Martin, in einem Frauengefängnis in Khartum inhaftiert. Die mit ihrem zweiten Kind im achten Monat schwangere Frau soll nach der Entbindung hingerichtet werden. Zahlreiche westliche Botschaften in Khartum haben bisher vergeblich gegen das Urteil protestiert.

Foto: HMK


Lehrreiche und kreative Feier in München: Zehn Jahre EU-Mitgliedschaft Polens

Von Susanne Habel

Die Münchner Deutsch-polnische Gesellschaft veranstaltete am Europatag, dem 9. Mai 2014, unter dem Motto „Deutsch-Polnische Begegnungen – zehn Jahre EU-Mitgliedschaft Polen“ im Sudetendeutschen Haus in München ein Fest mit einem bayrisch-polnischen folkloristischem Programm und einer Podiumsdiskussion. Podium_Habel

BILD: Diskussion auf dem Podium: Prof. Krzysztof Ruchniewicz (Breslau), Prof. Dieter Bingen (Darmstadt), Agnieszka Kowaluk, Prof. Klaus Ziemer (Warschau), Dr. Marek A. Cichocki (Warschau) und Tomasz Zapart (v.l.).

Gefeiert wurden auch weitere Jubiläen: 25 Jahre Runder Tisch in Polen, 15 Jahre Polen in der NATO und 40 Jahre Deutsch-Polnische Gesellschaft in München.

Bei der auf Deutsch geführten und sachkundig von Agnieszka Kowaluk moderierten Podiumsdiskussion diskutierten der Historiker Krzysztof Ruchniewicz von der Universität Breslau mit Dieter Bingen, dem Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, dem Politikwissenschaftler Klaus Ziemer von der Universität Warschau, dem Warschauer Philosophen Marek A. Cichocki und dem Warschauer Journalisten Tomasz Zapart.

Einig war man sich auf dem Podium über die erfolgreiche Eingliederung Polens in die EU und seine großen wirtschaftlichen Fortschritte in den letzten zehn Jahren.  Bandoska_Habel_2188

BILD: Die Musikgruppe Bandoska aus Südost-Polen

Ruchniewicz sagte dazu, es sei eine Stabilität eingetreten und das Land habe eine schnellere Entwicklung genommen. Bingen stimmte zu: „Die Polen können zufrieden sein“.

Ziemer freute sich über den „Zivilisationsfortschritt“ durch den EU-Beitritt und meinte, Polen könne für die Ukraine ein Vorbild sein. Cichocki bedauerte die Abwanderung von arbeitslosen polnischen Jugendlichen und die schwierige geopolitische Lage, aufgrund derer viel Geld in den Verteidigungshaushalt ginge.

In Polen werde gemeinsam mit den benachbarten osteuropäischen Staaten, besonders der Ukraine, viel stärker die Bedrohung durch Wladimir Putins aggressive Machtpolitik empfunden, meinten alle. Ziemer sagte: „Die Angst vor russischen Repressionen ist groß.“   –  Daher könne auch mit einer Einführung des Euro in Polen gerechnet werden.

Putins Vorgehen in der Krim und der Ostukraine werde in Polen ganz anders und wohl auch realistischer wahrgenommen als in der westlichen Öffentlichkeit und Medienwelt, fügte Bingen zu.  Goasslschnalzen_Habel

BILD:  Die Hinterkirchner Gruppe aus Niederbayern beim Goasslschnalzen

Er kritisierte besonders die westlichen Medien und Talkshows mit ihrem vollkommenen Unverständnis der berechtigten Ängste in Polen und im Baltikum.

Die katholische Kirche übe weiter eine stabilisierende Wirkung aus, bestätigten die Diskutanten auf eine Frage aus dem Publikum hin, das der spannenden Diskussion fast zwei Stunden lang folgte.

Zur Unterhaltung gab es Tanz und Musik: Die Kindertanzgruppe Krakowiak aus München, der Trachtenverein Hinterskirchen aus Niederbayern und die Tanz- und Musikgruppe Bandoska aus Resche/Rzeszow im Karpatenvorland, lieferten im Festsaal ein großartiges Tanzprogramm.

Munter lieferten gleich zu Anfang die kleinen Tänzer von Krakowiak einige Tänze und Lieder. Werner Meier, der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft München warnte die polnischen Gäste vor der nächsten Nummer: „Bitte nicht erschrecken, wenn es knallt!“

Denn nun sprangen vier Burschen in Tracht in den Saal und ließen ihre langen Peitschen perfekt im Takt zur Musik knallen: Das berühmte „Goassl-Schnalzen“ des Trachtenvereins Hinterskirchen war pure Bayern-Folklore.

Der Maibaumtanz, bei dem die Hinterskirchener beim Tanzen weiß und blaue Bänder um eine Stange verflochten, erntete großen Applaus, wie auch die polnische Gruppe: Bandoska mit ihren kunstvollen Volkstänzen aus dem Karpatenland. Die Gruppe kam direkt vom Münchener Marienplatz, wo sie schon bei den Feiern zum Europatag vor dem Rathaus getanzt hatte.

Die polnisch-deftigen Buffethäppchen ließen die Gäste sich vor den Bildern der Künstler Daria Nadolska, Grazyna Guerrero und Wojciech Bielawski im Foyer schmecken.

Die Autorin Susanne Habel   –  von ihr stammen auch diese drei Fotos  – ist Journalistin und Redakteurin in München.

 


AfD-Sprecher Bernd Lucke fordert Solidarität gegen Attacken von Linksextremen

Angesichts der anhaltenden Übergriffe im Europawahlkampf hat AfD-Chef Bernd Lucke die anderen Parteien aufgefordert, sich schützend vor seine Partei zu stellen. be2004_38_551

Das Ausmaß der „undemokratischen Angriffe“ auf Wahlplakate, Kundgebungen und Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ sei erschütternd und beeinträchtige den Wahlkampf massiv, sagte Lucke am vergangenen Mittwoch in Berlin.

Er bedaure, daß sich bisher weder Bundespräsident Joachim Gauck noch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zu den Übergriffen, die das demokratische Klima in Deutschland schädigten, geäußert hätten.

Bislang wurden nach Angaben der AfD deutschlandweit rund 35 Prozent der 220.000 aufgestellten kleineren Plakate und 40 Prozent der 1.400 sog. „Großflächen“ zerstört. „Das ergibt nach heutigem Stand hochgerechnet einen Schaden von rund 361.800 Euro“, rechnete AfD-Pressesprecher Christian Lüth vor.

„Besonders in Universitätsstädten betragen die Verluste bis zu hundert Prozent“, berichtete Lucke.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Europawahl: Ehem. CDU-Ministerpräsident Werner Münch unterstützt die AUF-Partei

Der frühere Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Werner Münch, unterstützt die christliche AUF-Partei bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai.

In der AUF hätten „Wähler mit christlichen Grundsätzen „endlich wieder eine politische Heimat gefunden“, erklärte Münch (siehe Foto) in einer 12 Punkte umfassenden Stellungnahme. Münch, Prof. Dr. Werner, mittel

Die AUF habe „eine realistische Chance zum Einzug ins Europaparlament“, hob der in Freiburg lebende Politikwissenschaftler hervor, der diesem Parlament selbst sieben Jahre angehört hat.

Er freue sich darüber, dass es jetzt „für alle, die die Entwicklung der Europäischen Union zu Recht mit Sorge betrachten“ , „endlich eine überzeugende politische Alternative mit klugen und integeren Spitzenkandidaten“ gebe.

Zu den Gründen, die Münch für seine Wahlempfehlung anführt, gehört, dass die AUF für den besonderen Schutz von Ehe und Familie, für das Elternrecht und gegen „Kollektiverziehung“ eintrete. Zudem sei der Schutz des Lebens dort gut aufgehoben.

Auch dass die AUF-Partei Europa als einen Staatenbund souveräner Nationalstaaten ansehe und das Subsidiaritätsprinzip hochhalte (z.B. beim Vorrang des Einzelnen und der Familie vor bürokratischen Regelungen durch Brüssel), findet seine Unterstützung.

Der ehem. CDU-Politiker empfiehlt die AUF-Spitzenkandidaten Christa Meves und Michael Ragg als „glaubwürdige und vertrauenswürdige Persönlichkeiten“.

Werner Münch war 2009 aus der CDU ausgetreten, der er 37 Jahre lang angehörte. Er hatte diesen Schritt vor allem mit der „Profillosigkeit“ der Partei hinsichtlich christlicher und konservativer Werte begründet. 

Quelle: http://www.auf-partei.de

 


Siegerpreise winken: Israel lädt christliche Gemeinden zu biblischem Jesus-Quiz ein

Pressemitteilung des Staatlichen israelischen Verkehrsbüros:

Nur zehn Gewinnfragen und drei Kreativaufgaben trennen die Siegergemeinde von einer gemeinsamen Reise nach Israel.

Alle Kirchengemeinden in Deutschland, ob katholisch, evangelisch oder freikirchlich, sind eingeladen, sich am Gemeindewettbewerb „Unsere Reise nach Jerusalem“ des Staatlichen israelischen Verkehrsbüros zu beteiligen.

Wer Spaß, Kreativität und Teamgeist mitbringt, kann sich Hoffnung auf den Hauptpreis machen: Eine Gemeinde kann für zwanzig Gemeindemitglieder eine einwöchige Israelrundreise inkl. Flug und Halbpension gewinnen.

Mit einer eigenhändigen Baumpflanzung bleiben die Teilnehmer auch nach der Reise mit dem Heiligen Land verbunden.

Viele Quiz-Fragen „rund um das Wirken Jesu“

Wer als Gewinner die wichtigsten biblischen Reiseziele Israels kennenlernen will, muss für die 1. Stufe des Gewinnspiels ein wenig Hintergrundwissen mitbringen.

Und dennoch dürften die zehn Gewinnfragen für die meisten Gemeinden keine wirkliche Herausforderung darstellen, denn die biblische Geschichte rund um das Wirken Jesu und deren historischen Orte in Israel, die im Mittelpunkt der Gewinnfragen stehen, sind den meisten Christen sicherlich vertraut.

Das Leben und Wirken Jesu und seiner Jünger führt die Gemeinden quer durch Israel, von Galiläa nach Judäa, vom Mittelmeer bis ins Jordantal  –  zuerst in den Gewinnfragen und dann möglicherweise auch im Rahmen der Gewinnerreise, die im Februar 2015 stattfinden wird.

Einsendeschluss: 31. Juli 2014

Bis zum Einsendeschluss am 31. Juli besteht die Möglichkeit, sich auf der Internetseite http://www.goisrael.de am Gemeindewettbewerb „Unsere Reise nach Jerusalem“ zu beteiligen. Hier können die Fragen online beantwortet oder heruntergeladen und per E-Mail oder Post eingesandt werden. Dabei kann jedermann für seine Gemeinde die Initiative ergreifen.

Eine Jury aus Vertretern von Kirchen, Medien und des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros wählt anschließend aus den richtigen Einsendungen 20 Gemeinden aus, die in der 2. Stufe des Gewinnspiels ab Herbst 2014 in drei Kreativaufgaben gegeneinander antreten.

Aber auch, wer es nicht in die 2. Stufe schafft, geht nicht leer aus: Alle teilnehmenden Gemeinden erhalten ein besonderes Geschenk aus Israel als Trostpreis.

Quelle: http://www.winisrael.de/

SOWEIT diese amtliche Pressemeldung aus dem jüdischen Staat  – und hier gehts direkt zu den zehn Quiz-Fragen: http://www.winisrael.de/de/mitmachen/

Die zweite Frage lautet übrigens wörtlich: „In welcher biblischen Stadt verkündete der Erzengel Gabriel Maria die Geburt des künftigen Erlösers?“