„Wer mich liebt, der hält meine Gebote!“

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche:  Joh 14,21-26:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. kleines-rituale

Judas  –  nicht jedoch Judas Iskariot  –  fragte ihn: HERR, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt?

Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.

Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.

Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.


Unionsfraktion betont: „Christliches Kreuz gehört zu unserem Land“

Der Spitzenkandidat zur Europawahl der SPD, Martin Schulz, hatte in einer Diskussion die Verbannung christlicher Symbole aus dem öffentlichen Raum gefordert.

Dazu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Das Kreuz ist Teil unseres Selbstverständnisses. Unser Land ist als freiheitlicher und demokratischer Bundesstaat „im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ gegründet worden  –  so steht es in unserem Grundgesetz. Bergatreute-DSC_0868

Der Staat nimmt zwar nicht Partei in religiös-weltanschaulichen Fragen, ist jedoch ebenso weit entfernt davon, Zeugnisse des Glaubens seiner Bürger – wie das Kreuz – aus dem öffentlichen Bereich zu verbannen.

Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland sind gläubig. Wer die Schaffung eines rein säkularen Umfeldes propagiert, versucht verzweifelt zu übertünchen, dass unser Land nach wie vor auf den Grundfesten eines christlichen Menschenbildes und Wertefundamentes steht.

Auch Europa wird hieran nichts ändern. Die Frage, wie ein Land zur Verantwortung vor Gott und seinen christlichen Symbolen steht, ist zutiefst individuell und sollte daher den Nationalstaaten überlassen werden.

Sie richtet sich nach der Verankerung in den jeweiligen Verfassungen, historisch und kulturell gewachsenen Strukturen und nicht zuletzt nach der Verbreitung und Stärke des christlichen Glaubens in der Gesellschaft als ihr gemeinsamer Anker. Dies sollten Kritiker respektieren.“

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Syrien: Christen fliehen aus der von „Rebellen“ belagerten Stadt Aleppo

Der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, erklärte gegenüber dem vatikanischen Fidesdienst:

“In den vergangenen Wochen gab es eine neue Auswanderungswelle unter den Christen in Aleppo. Die Familien haben das Ende des Schuljahres abgewartet und dann ihre Koffer gepackt und die Häuser abgeschlossen, um über die einzige noch befahrbare Ausfahrtsstraße in den Libanon zu fliehen. Vielleicht werden sie in vier Monaten zurückkommen. Vielleicht kommen sie nie mehr zurück.“ weltverfolgungsindex_2014

Dabei schildert er konkrete Einzelheiten der Auswirkung der Belagerung der Stadt durch regimefeindliche Milizen: “Mehr als eine Woche lang hatten wir kein Wasser“, so der Erzbischof, “Strom gibt es immer noch keinen. Wenn es Wasser gibt, gibt es keinen Strom, wenn es Strom gibt, stellen sie das Wasser ab.

Die belagerte Stadt und die Regionen, in denen sich das große Stromwerk und die Wasservorräte befinden, sind in den Händen der Rebellen, die den Hahn auf und zudrehen, damit die Regierung zu Verhandlungen mit ihnen bereit ist. Wir bleiben hier bei den Menschen und erleben dies alles mit, doch wir verstehen nicht, was um uns herum geschieht”.

Quelle: Fidesdienst / Grafik: Open Doors


München: Domspatz-Soirée mit Sr. Raphaela Händler am 5. Juni

Deutschlands bekannteste Nonne wirkt seit 40 Jahre in Afrika

Die Missionsschwester und Frauenärztin Raphaela Händler (siehe Foto) ist am Donnerstag, den 5. Juni, Ehrengast einer „Domspatz-Soirée“ in München.

Die in Westfalen geborene Benediktinerin, die seit mehr als vierzig Jahren in Afrika lebt und arbeitet, bekam 2011 im Rahmen der ZDF-Spendengala „Ein Herz für Kinder“ den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk. Sr. Raphaela Händler

Seitdem sie dort vor einem Millionenpublikum ihren Glauben bekannte, gilt sie als „Deutschlands bekannteste Nonne“. Ende 2013 war „Mama Raphaela“ bereits zum dritten Mal Gast der Spendengala.

Die Domspatz-Soirée in Zusammenarbeit mit dem internationalen katholischen Missionswerk MISSIO München beginnt um 19:30 Uhr im Kulturzentrum Movimento in der Münchner Fußgängerzone,  Neuhauser Straße 15. Der Eintritt beträgt zehn Euro.

Reservierung wird empfohlen unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

Schwester Raphaela setzt sich in Tansania vor allem für den Bau von Krankenhäusern, Kindergärten und Schulen für Mädchen sowie für den Kampf gegen Aids ein. Anfang April erschien ihr Buch „Mit Hand und Herz. Mein Leben für Afrika“.

Nähere Infos gibt es unter www.raggs-domspatz.de.

Das Kulturzentrum Movimento findet man direkt gegenüber der Sankt-Michaels-Kirche, Eingang durch die KULT-Passage. Vom Hauptbahnhof aus ist das Movimento zu Fuß in gut zehn Minuten oder mit allen S-Bahn-Linien bis Marienplatz oder Stachus zu erreichen.

 


Krimtataren gedenken der Deportation durch Stalin vor 70 Jahren

Die Krimtataren haben am Sonntag in Simferopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim der Deportation ihres Volkes vor 70 Jahren gedacht, die auf Befehl des sowjetischen Diktators Stalin erfolgte.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): 

E. Steinbach

„Trotz eines Demonstrationsverbotes nahmen sich die Krimtataren das Recht, an diese schwerwiegende Menschenrechtsverletzung zu erinnern. Friedlich mahnten sie die Einhaltung ihrer Minderheitenrechte an. Die illegitime Regierung der Krim ist dringend aufgefordert, diese zu garantieren.

300.000 der rund zwei Millionen Menschen auf der Krim gehören der muslimischen Volksgruppe der Tataren an. Seit der völkerrechtswidrigen russischen Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel im Februar 2014 verließen bereits rund 8000 Tataren ihre Heimat – aus großer Sorge um ihre Zukunft dort. Denn die Erinnerung an die Vertreibung vor 70 Jahren ist lebendig.

Im Mai 1944 waren die seit Jahrhunderten auf der Krim ansässigen Tataren von Stalin nach Zentralasien deportiert worden, da der Diktator sie der Kollaboration mit den deutschen Besatzern bezichtigte. Etwa die Hälfte des Turkvolkes kam dabei ums Leben.

1991 konnten die überlebenden Tataren und deren Nachkommen auf die Krim zurückkehren. Ihr Verhältnis zu Moskau ist bis heute von Misstrauen und Sorge geprägt.

Sie befürchten, sich assimilieren und Einschränkungen ihrer Kultur und Sprache hinnehmen zu müssen. Der russische Präsident Wladimir Putin ist an seine unlängst geäußerten Worte zu erinnern, mit denen er der krimtatarischen Minderheit besonderen Schutz zugesichert hat.

Die Hauptkundgebung zum Gedenken an den Beginn der Deportation vor 70 Jahren fand aufgrund des verhängten Demonstrationsverbotes in Kiew statt.“


Deinen Namen, o HERR, bring zu Ehren!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 115 (113B),1-2.3-4.15-16

Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren,
nicht uns, sondern deinen Namen,
in deiner Huld und Treue!
Warum sollen die Völker sagen:
«Wo ist denn ihr Gott?»

Unser Gott ist im Himmel;
alles, was ihm gefällt, das vollbringt ER.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.

Seid gesegnet vom HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Himmel ist der Himmel des HERRN,
die Erde aber gab ER den Menschen.


Viktoria Kaunzner erhält Kunstpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft verleiht auf ihrem 65. Sudetendeutschen Tag, der vom 6. bis 8. Juni in  Augsburg stattfindet, wieder eine Reihe kultureller Preise und Auszeichnungen. 

Der Sudetendeutsche Kulturpreis für Darstellende und Ausübende Kunst 2014 geht an Viktoria Kaunzner (siehe Foto).

Die 1982 in Deggendorf geborene Geigerin zeichnete sich schon in ihrer Jugend durch Vielseitigkeit aus  –  sie war schnellste im Multiplizieren sowie beim Wald- und Stadtlauf.

Bereits als Vierjährige erhielt sie Geigenunterricht  –  zuerst beim Vater, später besuchte sie Meisterkurse bei Zakhar Bron und Yehudi Menuhin.

Schon während ihrer Gymnasialzeit spielte sie als Solistin mit dem Radio-Sinfonieorchester Pilsen, dem Passauer Städtetheaterorchester und debutierte am Münchener Prinzregententheater.

Zu ihren Ehrungen und Auszeichnungen gehören diverse Preise bei Jugend musiziert ebenso wie beim Internationalen Königin-Sophie-Charlotte-Wettbewerb, verschiedene Stipendien, u.a. vom DAAD, der Yehudi-Menuhin-LiveMusicNow Berlin & Köln und als Artist der Juilliard School New York beim Starling Delay Symposium.

Die weiteren Preisträger siehe hier: http://www.sudeten.de/cms/st/?Programm:Preistr%E4ger