Roter Vandalismus gegen den evangelikalen Fachverband „Weißes Kreuz“

Zu Vandalismus ist es im Zusammenhang mit dem Kongress „Sexualethik und Seelsorge“ des evangelikalen Fachverbandes Weißes Kreuz gekommen.

Unbekannte haben in der Nacht zum 22. Mai das Veranstaltungsgebäude in Kassel  –  das Haus einer Landeskirchlichen Gemeinschaft  –  und die benachbarte Zentrale des evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes massiv mit roter Farbe beschmiert.

Im Vorfeld der Tagung, an der sich vom 22. bis 24. Mai rund 200 Teilnehmer mit sexualethischen Themen befassen, war es bereits zu heftigen Protesten gekommen.

Ein Aktionsbündnis  –  darunter Homosexuellen-Gruppen und Grüne  –  werfen dem Veranstalter vor, Referenten ein Forum zu bieten, die eine angebliche „Heilbarkeit“ von Homosexualität propagierten. Die Gegner des Kongresses haben deshalb zu Protestaktionen aufgerufen.

Der Geschäftsführer des Weißen Kreuzes, Rolf Trauernicht, zeigte sich gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA überzeugt, dass sich die Sachbeschädigungen gegen den Kongress richten. Man habe bei der Polizei Anzeige erstattet. Der Schaden betrage voraussichtlich tausende Euro, weil die Farbe nicht abwaschbar sei und die Wände neu gestrichen werden müssten.

Quelle: http://www.idea.de


Gratis-Jubiläumskalender-2014 für Wallfahrtsort „Maria Vesperbild“

Schon zum 25. Mal erschien unlängst der Wallfahrtskalender von Maria Vesperbild. Der „silberne Jubiläumskalender“ bietet auf 88 Seiten die wichtigsten Wallfahrtstermine,  Gebete und zahlreiche Bilder aus dem Alltag von Maria Vesperbild im Bistum Augsburg (bayerisches Schwaben). 

Allein vier Seiten listen die Literatur zu und aus Maria Vesperbild auf. Am 13. eines jeden Monats wird der Fatimatag besonders gefeiert. Am Fatimatag und an jedem Donnerstag wird in Maria Vesperbild der Krankensegen allgemein und auch einzeln erteilt.

Für die Zeit von April 2014 bis März 2015 werden ca. 200 einzelne Termine aufgelistet, die das ganze Spektrum traditioneller bayerisch-schwäbischer Volksfrömmigkeit lebendig werden lassen, z.B. Lichterprozessionen, schwarze Wetterkerzen, Rita-Rosen, Skapuliere und die „wundertätige“ Medaille. 

Maria Vesperbild bietet auch die Übertragung der Hauptgottesdienste auf Bildschirme, die vor der Kirche aufgestellt sind. Draußen wird auch die Hl. Kommunion ausgeteilt.

Ein Serviceteil des Kalenders bietet Anfahrtsskizze, Fahrpläne, Auflistung von Übernachtungsmöglichkeiten, gastronomische Angebote und Hinweise auf die religiöse Volkskunst, die aktuell mit der Wallfahrt Maria Vesperbild in engem Kontakt steht.

Der kostenlose Jubiläumskalender ist ein Dokument bewährter Volksfrömmigkeit.

Hier bestellen:
Wallfahrtsdirektion Maria Vesperbild, Schellenbacher Straße 4 in 86473 Ziemetshausen, Fax 08284/8358;
E-Mail: maria-vesperbild@bistum-augsburg.de
oder direkt hier: >> kostenlosen Jubiläumskalender anfordern <<

Nord-Sudan: IGFM setzt sich für die Rettung einer christlichen Familienmutter ein

Meriam Yahia Ibrahim Ishag (geboren am 3. November 1987) stammt aus einem kleinen Ort im Westen des Sudan. Sie ist die Tochter einer äthiopisch-orthodoxen Mutter und eines sudanesischen Muslim.

Ihr Vater verließ die Familie, als sie sechs Jahre alt war. Ihre Mutter erzog sie christlich und zog später in die sudanesische Hauptstadt Khartoum, wo sie 2011 verstarb. 

Meriam (Maria) Ibrahim ist seit 2012 mit Daniel Wani verheiratet (siehe Foto).

Er stammt aus dem Südsudan, ist Christ und sudanesischer und US-Staatsbürger. Das Ehepaar hat einen Sohn (Martin Wani), der bei der Verurteilung der Mutter 20 Monate alt war. Mariam war zu diesem Zeitpunkt im achten Monat schwanger.

Urteil: 100 Peitschenhiebe und Hinrichtung

Nach der im Sudan geltenden Scharia  –  dem islamischen Rechtssystem  –  wird jede Person als Muslim betrachtet, sobald ein Elternteil muslimisch ist. Die eigene Überzeugung gilt dabei als irrelevant. Muslimischen Frauen ist es außerdem verboten, ihren Ehepartner frei zu wählen: Ihr Mann muss Muslim sein.

Meriam Ibrahim wurde am 17. Februar 2014 verhaftet, nachdem ein angeblicher Verwandter ihre Ehe mit einem Christen anzeigte. Die Ehe wird von den Behörden als nichtig betrachtet.

Meriam wurde umgehend wegen “außerehelichem Verkehr” nach Art. 146 und “Apostasie” (Abfall vom Islam) nach Art. 126 des sudanesischen Strafgesetzbuchs angeklagt. Die Behörden zogen den Pass ihres Mannes ein und verweigern ihm, seine Frau zu sehen.

Abbas al Khalifa, Richter am Gericht von El Haj Yousif, Khartoum, gab ihr am 12. Mai 2014 eine dreitägige Frist zur “Reue”, um sich dem Islam zuzuwenden. Mehrere islamische Religionsvertreter drängten sie zu diesem Schritt. RTEmagicC_logo_Homepage_quad_gif

Am 15. Mai erklärte Meriam Ibrahim im Gericht: “Ich bin eine Christin und habe niemals Apostasie begangen”.

Das Gericht verurteilte sie daraufhin zum Tod durch den Strang. Die Vollstreckung ist aufgeschoben, bis zwei Jahre nach der Geburt ihres zweiten Kindes (dem Ende der Stillzeit). Sie ist außerdem wegen “außerehelichem Verkehr” zu 100 Peitschenhieben verurteilt worden.

Meriam Ibrahim wird mit ihrem kleinen Sohn im Frauengefängnis von Omdurman (im Großraum Khartoum) gefangen gehalten. Ihr Ehemann darf sich nicht um das Kind kümmern, da er Christ ist und die Behörden die Kinder als Muslime betrachten.

Meriam Ibrahim ist während der Haft körperlich und psychisch misshandlet worden. Medizinische Versorgung und Vorsorgeuntersuchungen für ihre bevorstehende Niederkunft werden ihr verweigert.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) setzt sich für die Rettung der von Peitschenhieben und Hinrichtung bedrohten Christin ein – Aktionstips siehe hier:

[zur Unterschriftenliste…]
[zum Appellvorschlag für Meriam Ibrahim …]
[Wie schreibe ich einen Appell?]


Der Papst besucht das Heilige Land

Logo-Symbol und Erklärung der israelischen Botschaft in Berlin:

Vom 25. bis 26. Mai wird Seine Heiligkeit Papst Franziskus als vierter Papst das Heilige Land besuchen.

Der Besuch markiert zugleich den 50. Jahrestag des Besuches durch Papst Paul VI. im Jahr 1964, sowie die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Staat Israel vor 20 Jahren.   

Bereits am 5. Januar hatte Papst Franziskus zu seiner geplanten Reise nach Israel gesagt:

„Der Hauptzweck dieser Pilgerreise des Gebets wird die Erinnerung an die historische Begegnung Papst Paul VI. mit dem Patriarchen Athenagoras sein, die sich vor genau 50 Jahren zutrug.“

Geplant sind eine Reihe von Treffen des Papstes mit religiösen und politischen Vertretern, u.a. mit verschiedenen Patriarchen und Bischöfen, mit dem Großmufti von Jerusalem, den Oberrabbinern Israels, mit Präsident Shimon Peres und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu.  

Zudem wird Papst Franziskus bedeutende Stätten besuchen, darunter die Westmauer des Tempels (Klagemauer), die Gedenkstätte Yad Vashem und den Raum des letzten Abendmahls.

Die lange Zeit schwierigen Beziehungen zwischen dem Staat Israel bzw. der vorstaatlichen zionistischen Bewegung und dem Vatikan mündeten nach einem langen Annäherungsprozess seit den 1960er Jahren in der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor genau 20 Jahren, als voll akkreditierte Botschafter beider Seiten ihre Arbeit im jeweils anderen Land aufnahmen.

Das Außenministerium des Staates Israel hat auf seiner Webseite eine ausführliche Geschichte dieser besonderen bilateralen Beziehungen in englischer Sprache veröffentlicht.

Ebenfalls auf der Webseite des Ministeriums finden Sie Bildergalerien zum Besuch des Papstes und alle Details zum Ablauf des Besuches.


„Ich will das Morgenrot wecken“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 57 (56),8-9.10-11:

Mein Herz ist bereit, o Gott,
mein Herz ist bereit,
ich will dir singen und spielen.
Wach auf, meine Seele!
Wacht auf, Harfe und Saitenspiel!
Ich will das Morgenrot wecken.

Ich will dich vor den Völkern preisen, HERR,
dir vor den Nationen lobsingen.
Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.