ISRAEL: Papst Franziskus an der Klagemauer und auf dem Herzl-Berg

Am zweiten Tag seines Aufenthaltes in Israel besuchte Papst Franziskus heute Morgen in der Jerusalemer Altstadt den Tempelberg und die Westmauer, wo er von Rabbi Shmuel Rabinovich empfangen wurde.

Rabbi Rabinovich sprach in seiner Rede über den Jahrtausende alten Traum von Juden in aller Welt, nach Jerusalem zurückzukehren  –  ein Traum, der sich dank der Kraft des Glaubens verwirklicht habe.  Foto: GPO

Weiter sagte er: „Jerusalem ist der Ort, an dem wir jeden Disput hinter uns lassen. Jerusalem ist der Ort, an dem wir unsere Augen zum Himmel heben und unsere Herzen in Demut senken. Viel zu lange war der Glaube eine Wurzel für Kämpfe, Hass und Schmerz auf der ganzen Welt.

Von hier aus, von diesem Ort, der Ihnen, mir und Millionen anderer Menschen auf der Welt heilig ist, möchte ich mich gemeinsam mit Ihnen an die Gläubigen aller Religionen wenden und ihnen einen Friedensgruß aus Jerusalem übermitteln: Shalom!“

Auf Bitten von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu besuchte Papst Franziskus auf dem Herzl-Berg zudem das Denkmal für die Opfer von Terrorakten.

Der Papst legte zunächst einen Kranz auf dem Grab Theodor Herzls, des Vaters des Zionismus, nieder. Am Denkmal selbst erzählte Ministerpräsident Netanyahu dem Papst die Geschichte der Opfer von Terrorismus und zeigte ihm die Tafel, die dem Andenken an die Opfer der beiden Anschläge in Buenos Aires gewidmet ist.

Der Ministerpräsident berichtete auch von der medizinischen Behandlung, die Palästinenser aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen in israelischen Krankenhäusern erhielten. IMG_1016

Im Anschluss sagte der Ministerpräsident: „Ich möchte Papst Franziskus danken, dass er meine Einladung zur Besichtigung des Denkmals angenommen hat. Ich habe dem Papst erläutert, dass der Bau des Sicherheitszauns viel mehr Opfer verhindert hat, die der bis heute anhaltende palästinensische Terror treffen sollte.“

Empfang in der Residenz des Präsidenten

Präsident Shimon Peres empfing Papst Franziskus am Nachmittag in seiner Residenz. Das israelische Staatsoberhaupt begrüßte in seiner Ansprache die anwesenden Gäste, darunter verschiedene religiöse und politische Vertreter Israels, Bürgermeister, Richter, Intellektuelle und Wissenschaftler, Juden wie Araber, Drusen, Tscherkessen, Katholiken und Orthodoxe.

Weiter sagte Präsident Peres:

Wir sind eine kleine Nation, aber eine Nation, die sich dem Tikkun Olam, der Verbesserung der Welt, verschrieben hat. Einer Welt, die es verdient, eine Welt der Brüderlichkeit genannt zu werden. Mein lieber Freund, ich war jung und bin nun alt. Ich habe gelernt, dass Träume nicht altern und ich empfehle allen, diesem Gedanken zu folgen. Sie haben sich auf Pilgerreise begeben und den Weg bereitet. Seien Sie gesegnet.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel, Foto oben: GPO


Berliner AfD beklagt Wahlmanipulation

Bericht aus der Webseite der Berliner „Alternative für Deutschland“:

In einem Wahllokal in Berlin-Pankow kam es heute Morgen zu einem Zwischenfall. Logo-ohne-Krone

Ein Wahlvorstand sagte sinngemäß zu einem neuen Wahlhelfer, „die Stimmen dieser einen Partei“ (gemeint war die AfD) wolle man nachher unter den Tisch fallen lassen.

Was er nicht wusste: Der neue Helfer war AfD-Mitglied.

Der Landesvorstand bereitet eine Strafanzeige vor. Nähere Informationen folgen.

Quelle:  http://afd-berlin.eu/wp/2014/05/eilige-sondermeldung-skandal-in-berliner-wahllokal-wahlvorstand-kuendigt-an-afd-stimmen-verschwinden-zu-lassen/


„Die Gebeugten krönt der HERR mit Sieg“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 149 (148),1-2.3-4.5-6a.9b.

Sing’t dem HERRN ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen,
die Kinder Zions über ihren König jauchzen.

Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz,
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
Der HERR hat an seinem Volk Gefallen,
die Gebeugten krönt er mit Sieg.

In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken,
auf ihren Lagern jauchzen:
Loblieder auf Gott in ihrem Mund,
herrlich ist das für all seine Frommen.


Unionsfraktion begrüßt Sieg für die Konservativen bei den Europawahlen 2014

Zum Ausgang der Europawahl erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Friedrich (CSU):

„In Deutschland und Europa sind die Konservativen die stärkste Kraft. Die Bürger Europas haben damit eine klare Botschaft für die zukünftige Richtung in der Europapolitik gegeben.

Die Bürger Europas wollen eine Politik der Freiheit und nicht der Gleichmacherei und Bevormundung. Der Kommissionspräsident muss deswegen aus der Mitte des bürgerlichen Lagers kommen. Das ist die klare Botschaft des Wahlergebnisses.

„Konservative sollen nächsten Kommissionspräsidenten vorschlagen“

Deshalb ist es Aufgabe der Konservativen, den nächsten Kommissionspräsidenten vorzuschlagen.

Das Votum der Bürger ist zudem ein klares Signal für Wachstum und Beschäftigung und einen soliden Kurs in der Haushaltspolitik. Die Bürger Europas wollen, dass Europa auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt und es zukünftig in ganz Europa wirtschaftlich  wieder aufwärts geht, auch in den Krisenstaaten.

„Europas Bürger wollen keinen Sozialtourismus“

Die Bürger wollen keine Vergemeinschaftung von Schulden. Sie wollen keine Eurobonds und keinen Sozialtourismus.

Die Bürger sind für Solidarität in Europa, fordern dafür aber Anstrengungen in Form von sparsamer Haushaltspolitik und der Bereitschaft zu Strukturreformen. Deshalb muss dieser Kurs fortgesetzt werden.

Europa muss sich auf die großen Herausforderungen konzentrieren. Dazu zählen z.B. digitale Agenda, Sicherung der Außengrenzen, gemeinsame Verteidigungspolitik oder europäische Energiepolitik.

Nicht jede Aufgabe muss in Brüssel gelöst werden. Mehr Beachtung der Subsidiarität führt zu mehr Bürgernähe, einer Stärkung der Regionen und trägt zudem zum Abbau von Bürokratie bei.“


Passau: Tausende Gläubige bei feierlicher Bischofsweihe im Dom

„Wahrheit und Liebe sind zentral für die Kirche“

Pater Dr. Stefan Oster SDB ist am Samstag, den 24. Mai 2014, zum neuen Bischof des Bistums Passau geweiht worden. Er ist damit der jüngste katholische Oberhirte in Deutschland. ZZ010314_0

An der Feier im Stephansdom nahmen 24 Bischöfe aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Rumänien und aus der Partnerdiözese Alagoinhas in Brasilien teil.

Über 20 Äbte, Äbtissinnen, Ordensobere sowie rund 250 Priester und Diakone, Vertreter aus Politik und Gesellschaft sowie geschätzte 5000 Gläubige begleiteten Bischof Stefan an diesem Samstag.

Bischof Stefan wurde mit frohem Jubel auf dem Domplatz in Empfang genommen. Nicht nur dort, auch bereits im Dom bei seiner ersten Ansprache spendeten die Gläubigen kräftig Applaus. 

Eingeläutet wurde der Weihegottesdienst zunächst von einem großen Kirchenzug rund um den Passauer Domplatz, der von Fahnenträgern, Chören, Bläsern und Böllerschützen und sogar einer Abordnung der Reiterstaffel des Münchner Polizeipräsidiums begleitet wurde. Bischof-Stefan-Oster-2481mk

An diesem Tag waren mehrere hundert Helfer im Einsatz. Ihnen allen dankte Bischof Oster, nachdem er allen anwesenden Gläubigen den Segen erteilte. Diesen Gottesdienst habe er mit freudigem und zitterndem Herzen erlebt, so Oster. 

Besonders hervorgehoben hat Bischof Stefan seine Familie, vor allem seine Eltern Heinz und Maria Magdalena Oster: „Ich hatte das große Glück in einer Familie aufwachsen zu dürfen, in der mir meine Eltern immer vermittelt haben, dass sie mich schon lieben und bejahen, ehe ich etwas geleistet habe und auch unabhängig davon.“

In seiner rund 20minütigen Predigt deutete der neugeweihte Bischof bereits an, welchen Weg die Kirche auch in die Zukunft gehen müsse, wobei sowohl die Wahrheit des Glaubens wie die Liebe zum Nächsten zentral sei:

„Wir erleben bisweilen in unserer Kirche, dass mancher vielleicht allzu sehr auf die Wahrheit pocht, und dann bisweilen der Versuchung erliegt, die ehrliche Zuwendung zum Nächsten für zweitrangig zu halten, wenn nur ja alles formal richtig ist. ZZ010438

Und wir erleben umgekehrt, die vielfache konkrete Zuwendung zum Nächsten oder auch die Forderung nach dieser Zuwendung, die sich dann aber bisweilen wenig um Wahrheit kümmert, angesichts der unübersehbaren Vielfalt konkreter Lebenssituationen.“

„Beides führt ins Abseits“, mahnte Bischof Oster. Wahrheit ohne Liebe bleibe abstrakt und Liebe ohne Wahrheit verdiene oft den Namen Liebe gar nicht, weil sie letztlich zur Beliebigkeit neige.

„Die Liebe, die die Wahrheit bezeugt, diese Mitte trägt den Sieg davon und sie heißt christlich: Heiligkeit.“

 Heiligkeit sei der Wille Gottes für jeden Menschen, nicht nur für Bischöfe oder andere „Berufschristen“.  Überall, wo dieses Geheimnis der Heiligkeit aufscheine, beginne Kirche von neuem zu wachsen, würden Menschen ergriffen von einer Gegenwart, die mehr sei als eine bloße Versammlung von Menschen es könnte:

„Lernen wir ihn deshalb von neuem miteinander so kennen, dass die Menschen auch zu uns kommen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, Gott ist mit euch.“

Quell (Text/Fotos): Bistum Passau


Unionsfraktion beklagt alarmierenden Anstieg der Drogen im Grenzgebiet

Grenzkriminalität lässt sich nur mit einer starken Bundespolizei bekämpfen

Heute hat die Arbeitsgruppe Innenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Bundespolizeidirektion Pirna besucht, um sich über den Kampf gegen Grenzkriminalität zu informieren.

Hierzu erklärt der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer: 159481-3x2-teaser296

Die Bundespolizei leistet im Kampf gegen die Grenzkriminalität hervorragende Arbeit. Wir haben uns heute vor Ort von ihren vielfältigen Aufgaben an der deutsch-tschechischen Grenze ein eigenes Bild machen können.

Hierbei wurde deutlich, dass neben einer angemessenen sachlichen und personellen Ausstattung der Bundespolizei den Beamten entsprechende Befugnisse zur Verfügung stehen müssen. Der erst vor kurzem unterzeichnete deutsch-polnische Polizeivertrag sollte zum Vorbild genommen werden, um ein ähnlich modernes Abkommen mit Tschechien zu schließen.

Alarmierend ist der Anstieg der Drogen im Grenzgebiet, insbesondere die Ausbreitung von „Crystal Meth“. Hier ist ein ganzes Bündel von Maßnahmen, angefangen von einer starken Strafverfolgung durch die zuständigen Behörden bis hin zu umfassenden Präventionsmaßnahmen, notwendig.


Wie die Purpurhändlerin Lydia zum Glauben und zur Taufe fand

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 16,11-15:

Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis. 0018

Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.

Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluß, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.

Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der HERR öffnete ihr das Herz, so daß sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.

Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, daß ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da.  – Und sie drängte uns zu bleiben.