Kuba: „Damen in Weiß“ im Visier des kommunistischen Castro-Regimes

Sacharow-Preisträger verhaftet und gefoltert

Im Mai 2014 wurden der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) 1120 politisch motivierte Verhaftungen auf Kuba gemeldet. Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180

Elizardo Sánchez Santacruz, Vorsitzender der „Kubanischen Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung“, dokumentierte in seinem Bericht vor allem Repressionen gegen die Mitglieder der christlichen Bürgerrechtsorganisation „Damen in Weiß“, die seit den vergangenen Monaten immer weiter ansteigen.

Das bestätigen auch die regimekritischen, unabhängigen Nachrichtenagenturen Hablemos Press und die IGFM-Kuba.

Alleine am vergangenen Sonntag wurden der IGFM 60 neue Fälle von Verhaftungen gemeldet. Beamte schlugen und verhafteten die Bürgerrechtlerinnen, nur weil sie die hl. Messe besuchen und danach an einem friedlichen Protestmarsch für die Freilassung aller politischen Gefangenen teilnehmen wollten.

„Die Regierung von General Castro bricht damit erneut ihre eigenen Rekorde bei der Zahl der politisch motivierten Verhaftungen. Das Regime verhält sich, als ob es den eigenen Untergang erwarte“, erklärt hierzu Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.
 
Der Träger des Sacharow-Preises des Europäischen Parlaments und unabhängige Journalist Guillermo Fariñas wurde wegen seiner offenen Regimekritik in den vergangenen 19 Wochen an jedem Montag verhaftet, misshandelt und gefoltert.

Am vergangenen Samstag bekam er schließlich eine Todesdrohung eines hohen Funktionärs des kubanischen Innenministeriums.

Quelle: IGFM



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