Verteidigungsministerium: Wird eine Lesbe mit Kindern demnächst Staatssekretärin?

Von Michael Leh

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die McKinsey-Unternehmensberaterin Katrin Suder als beamtete Staatssekretärin berufen. Das meldete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Bei dieser Position handelt es sich um eine der wichtigsten Stellen im Bundesverteidigungsministerium.

Die mögliche Berufung der 42-jährigen studierten Physikerin, die nie zuvor mit Rüstungsfragen befasst war, gelte im Ministerium als problematisch, da von der Leyen eine „fast freundschaftliche Beziehung“ mit Suder unterhalte.

Gegenüber „tagesschau.de“ erklärte ein führender Offizier, falls die Unternehmensberaterin tatsächlich komme, sei die „Laienschar“ komplett.

Katrin Suder hat als bekennende Lesbe zwei Kinder geboren, für die sie sich vermutlich künstlich befruchten ließ. Ihre Kinder müssen demnach von vornherein und geplant ohne Vater aufwachsen. Suder lebt in Berlin-Kreuzberg mit einer Partnerin zusammen.

Laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ soll die McKinsey-Beraterin, die sich unter anderem im Verein „Lesbenfrühling“ engagiert, eher den Grünen nahestehen.

Ob Frau Suder tatsächlich Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium wird, ist noch nicht entschieden.

Unser Autor Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

 


Unionsfraktion gratuliert Erzbischof Burger

Nach dem altersbedingten Amtsverzicht von Erzbischof Robert Zollitsch im vergangenen Jahr hat Papst Franziskus Stephan Burger zum neuen Erzbischof des Erzbistums Freiburg ernannt.

Hierzu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Mit dem neuen Erzbischof von Freiburg, Stephan Burger, setzt Papst Franziskus  – nach der Ernennung des ebenfalls jüngeren Bischofs Stefan Oster in Passau – ein weiteres sichtbares Zeichen hin zu einem Generationswechsel in der katholischen Kirche. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert Stephan Burger zu seiner Ernennung. media-374284-2

Der neue Würdenträger des Erzbistums Freiburg verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Seelsorge. Als Leiter des Kirchengerichts hat er sich einen großen Schatz an Lebens- und Menschennähe verschafft, aus dem er gemeinsam mit den Gläubigen schöpfen kann.

An den neuen Amtsträger im zweitgrößten Bistum Deutschlands richten sich hohe Erwartungen. Vor allem muss er das Vertrauen der Menschen in die katholische Kirche insgesamt zurückgewinnen. Zudem steht die Kirche vor gesellschaftlichen Fragen, auf die es Antworten zu finden gilt. Sein bisheriger Werdegang wird ihm dabei ein großer Rückhalt sein.“

Foto: Bistum Regensburg


Änderungen beim Asylrecht sind wichtig für Entlastung der Kommunen

Sichere Drittstaaten-Regelung für Serbien, Mazedonien und Bosnien

Der Deutsche Bundestag hat am heutigen Freitag in erster Lesung darüber beraten, die Länder Serbien, Mazedonien sowie Bosnien-Herzegowina asylrechtlich als sichere Herkunftsländer einzustufen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingbert Liebing: 159481-3x2-teaser296

„Wir begrüßen den Gesetzentwurf der Bundesregierung. Die Einstufung von Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als sichere Herkunftsstaaten ist vor dem Hintergrund, dass diese einen EU-Beitritt anstreben, konsequent. Gleichzeitig ist die Einstufung ein wichtiger Schritt, um die Kommunen bei der Unterbringung von Asylbewerbern zu entlasten.

Rund 25 Prozent der in Deutschland gestellten Asylanträge stammen von Bewerbern aus den Ländern Serbien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina. Ihre Erfolgsaussichten sind bereits heute sehr gering. Dennoch werden sie im Rahmen der bestehenden Quotenregelung zur Unterbringung auf die Kommunen verteilt.

Dies verstärkt die ohnehin großen Probleme der Kommunen, geeignete Unterkunftsmöglichkeiten bereitzustellen. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung trägt zu einer deutlichen Beschleunigung des Asylverfahrens bei und hilft damit, die bei den Kommunen durch die hohen Asylbewerberzahlen entstehenden Probleme zu lindern.

Wichtig ist, dass der Gesetzentwurf nicht nur im Bundestag eine Mehrheit findet, sondern auch vom Bundesrat verabschiedet wird. Hier sind alle Landesregierungen gefordert, sich auch zum Wohle der Kommunen einzusetzen.“


Lobe den HERRN, meine Seele!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 103 (102),1-2.11-12.19-20b.

Lobe den HERRN, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den HERRN, meine Seele,
und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat:

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.

Der HERR hat seinen Thron errichtet im Himmel,
seine königliche Macht beherrscht das All.
Lobt den HERRN, ihr seine Engel,
ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken.


CDU-Politikerin Erika Steinbach erwägt zukünftige Koalition mit der AfD

CDU-Innenpolitiker Bosbach widerspricht Fraktionschef Kauder

Als erstes Führungsmitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat die hessische CDU-Politikerin Erika Steinbach (siehe Foto) die Möglichkeit einer Koalition mit der eurokritischen AfD in Betracht gezogen.

Steinbach ist zugleich menschenrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion.

„Die AfD ist nach meinen Beobachtungen eine rechtsstaatliche, demokratische Gruppierung und damit ebenso unser Konkurrent wie unser möglicher Partner“, sagte sie jüngst dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Foto_(2)

Die CDU-Politikerin, die zugleich als ehrenamtliche Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) amtiert, erklärte zudem:

„In unserer Demokratie müssen die Parteien dazu bereit sein, mit allen demokratischen Gruppierungen zu koalieren, die nicht radikal oder gewaltbereit sind. Wenn Parteien anfangen, sich einander zu verweigern, dann wird es sehr gefährlich für die Demokratie.“

Unionsfraktionschef Volker Kauder hingegen will keine Talkshows mehr besuchen, wenn auch AfD-Funktionäre teilnehmen. Dieser Kurs stößt in der Partei auf Unbehagen. „

Ich persönlich würde mich anders entscheiden“, äußerte Wolfgang Bosbach, der Chef des Innenausschusses im Bundestag.

Er findet es „nicht so richtig plausibel“, dass Kauder mit Spitzenkräften der Linken diskutieren will, nicht aber mit AfD-Chef Bernd Lucke“.

Quelle: dts-nachrichtenagentur


Der hl. Paulus als Angeklagter vor dem römischen Prokurator Festus

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Apg 25,13b-21:

In jenen Tagen trafen König Agrippa und Berenike in Cäsarea ein, um Festus ihre Aufwartung zu machen. Sie blieben mehrere Tage dort.

Da trug Festus dem König den Fall des Paulus vor und sagte:

Von Felix ist ein Mann als Gefangener zurückgelassen worden, gegen den die Hohenpriester und die Ältesten der Juden, als ich in Jerusalem war, vorstellig wurden.  0018

Sie forderten seine Verurteilung, ich aber erwiderte ihnen, es sei bei den Römern nicht üblich, einen Menschen auszuliefern, bevor nicht der Angeklagte den Anklägern gegenübergestellt sei und Gelegenheit erhalten habe, sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen.

Als sie dann zusammen hierher kamen, setzte ich mich gleich am nächsten Tag auf den Richterstuhl und ließ den Mann vorführen.

Bei der Gegenüberstellung brachten die Kläger keine Anklage wegen solcher Verbrechen vor, die ich vermutet hatte; sie führten nur einige Streitfragen gegen ihn ins Feld, die ihre Religion und einen gewissen Jesus betreffen, der gestorben ist, von dem Paulus aber behauptet, er lebe.

Da ich mich auf die Untersuchung dieser Dinge nicht verstand, fragte ich, ob er nach Jerusalem gehen wolle, um sich dort deswegen richten zu lassen.

Paulus jedoch legte Berufung ein; er wollte bis zur Entscheidung der kaiserlichen Majestät in Haft bleiben. Daher gab ich Befehl, ihn in Haft zu halten, bis ich ihn zum Kaiser schicken kann.

Foto: KOMM-MIT-Verlag