Christus setzt das Bußsakrament ein

Heutige liturgische Evangelien-Lesung der kath. Kirche: Joh 20,19-23.

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! P1020947

Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den HERRN sahen.

Jesus sprach noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem ER das gesagt hatte, hauchte ER sie an und sprach zu ihnen:

Empfanget den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlaßt, denen sind sie erlassen  –  und welchen ihr sie nicht erlaßt, denen sind sie nicht erlassen.


FAMILIE ist weltweit Glücksfaktor Nr. 1

Reader’s Digest Eine weltweite Umfrage der Monatszeitschrift Reader’s Digest ergab, was Menschen wirklich glücklich macht.

Das Traumhaus, die Luxusreise oder das neue Auto können Menschen zwar momentan zufriedenstellen, aber nicht auf Dauer glücklich stimmen. Langfristige Zufriedenheit erreichen Familie, Glaube und Beruf.

In allen Ländern führt die Familie als Spitzenreiter die Zufriedenheitsliste an:

In Ungarn hätten sich 83 Prozent der Befragten für die Familie ausgesprochen, in Deutschland 70 Prozent. Unabhängig von Alter, Geschlecht und Familienstand sei die Familie mit Abstand am häufigsten genannt worden.

Für 32 Prozent der US-Amerikaner spiele der Glaube eine wichtige Rolle auf der Glücksskala. Von den befragten Deutschen hätten 13 Prozent dafür gestimmt, dass der Glaube für ihr Glück unverzichtbar sei. Nur für 8 Prozent der Tschechen und Slowenen sei der Glaube relevant.

Glück im Arbeitsleben fänden in Deutschland nur 8 Prozent, in Polen und Rumänien 12 Prozent. Ungarn und USA rangierten mit 3 Prozent hinten.

Befragt wurden 6800 Bürger in den Ländern Finnland, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Slowenien, Russland, Brasilien und in den USA.


USA: Bundesstaat Wisconsin erlaubt Homo-Partnerschaften / Gouverneur Jindal (Louisiana) gegen Leihmutterschaft

Von Dr. med. Edith Breburda

Im Bundestaat Wisconsin/USA wurde am Freitagnachmittag, dem 6.6.2014, völlig unerwartet ein Gesetz verabschiedet, das Homosexuellen eine staatlich registrierte Partnerschaft erlaubt.  Dr. Breburda

Wenige Zeit später fanden sich die ersten Paare vor dem Gerichtsgebäude in Madison und Milwaukee ein. Schon lange hofften sie, dass der Bann, der auf der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ ruhte, von einem Richter aufgehoben wird und sie ihre Zulassung erhalten.

Einige der Paare hatten solche Eile, vor einem Standesbeamten zu erscheinen, dass sie gar ihr Geld vergaßen und so die anfallenden Gebühren nicht bezahlen konnte. Ein Beamter half schließlich aus und übernahm die Kosten.

Ein anderes Paar, das schon lange zusammen lebt, ließ seine adoptierten Kinder zuhause bei Nachbarn, um sich zwei Stunden nach dem Urteil vor dem Standesbeamten ihr „Ja-Wort“ zu geben.

nzwischen hatten sich viele Paare vor dem mittlerweile geschlossenem Gerichtsgebäude eingefunden. Die Standesbeamten waren noch bis in die Nacht hinein beschäftigt, ihres Amtes zu walten.

Der 42-jährige evangelische Pastor Warner von der Plymouth-Kirche in Milwaukee hatte schon vor 17 Jahren mit seinem 52-jährigen Partner „kirchlich“ geheiratet. Seitdem wartet das Paar auf die staatliche Anerkennung. Auch sie haben 2 Kinder adoptiert (vgl. Sentinel Journal, Milwaukee Wisconsin: „Scores of gay couples married in Milwaukee, Madison“ vom 7.6.2014).

Veto des Gouverneurs gegen Leihmutterschaft

Gouverneur Bobby Jindal aus Louisiana hatte sich am 2. Juni 2014 gegen ein Gesetz ausgesprochen, das Paaren erlaubt hätte, Leihmütter zu benutzen.

Jindal argumentiert, Leihmütter würden dazu beitragen, dass man den Respekt vor dem Leben verliert. Louisianas Familien-Forums Präsident Gene Mills gab zu bedenken, dass durch die Techniken der In-Vitro-Fertilisation (künstliche Befruchtung) unweigerlich Embryonen (also die kleinste Erscheinungsform des Menschen) zerstört werden. imagesCAHIF86C

Dies sei das eigentliche moralische Dilemma der IVF. Auch würden Leihmütter den Begriff und die Institution der Familie neu definieren. Wenn der Staat Louisiana Leihmütter anerkennen würde, wäre es für gleichgeschlechtliche, aber auch Einzelstehende legal, „Kinder“ zu bekommen, bemerkt Mills. 

Das Veto des Gouverneurs bewirkt nun, dass es strafbar ist, eine Leihmutter „einzustellen“.

Die US-Bischofskonferenz äußerte sich am 28. März 2014 zu diesem Thema. Sie verurteilte die Kommerzialisierung, Objektivierung und die utilitaristische Absicht, die eine Leihmutterschaft ausmacht und damit die Frau degradiert.

In dem Dokument „Donum Vitae“ wird darauf hingewiesen, dass eine Leihmutter nicht im Einklang mit der Würde der Frau ist . Der Wert der Frau wird damit auf eine Art Dienstleistung herabgestuft. 

Auch die Bischöfe heben hervor, dass durch die Option einer Leihmutterschaft das entstandene Leben nicht geschützt wird. Die Technik, die hinter der Leihmutterschaft steht, ist die künstliche Befruchtung.

IVF: Das Problem der überzähligen Embryonen

Die Zukunft der überzähligen Embryos ist ungewiß, da man ihnen nicht ihre menschliche Würde zugesteht und sie oft „entsorgt“ werden (vgl. S. Siggins: Bobby Jindal: Surrogate Motherhood lessens „the way we value human life, 2. Juni 2014).

Die moderne Medizin spricht zwar davon, die künstliche Befruchtung „sicherer zu machen“. Doch die Wissenschaftler verstehen darunter vor allem die Ausschaltung von Erbkrankheiten. images

Ein Bericht in Science Magazin vom 3. Juni 2014 mit dem Titel „U.K. report says proposed IVF technique is likely safe“ beschreibt eine ganz neue Methode. Man bezieht sich auf die „mitochondrial-DNA replacement therapy“.

Mitochondrien, die als das Kraftwerk der Zelle bezeichnet werden, befinden sich im Zellplasma. Sie besitzen ihr eigenes Erbgut, ihre eigene DNA. Mitochondrien versorgen die ganze Zelle mit der nötigen Energie.

Mitochondrien stammen von der mütterlichen Eizelle. Die Mitochondrien der Spermien dringen bei der Befruchtung nicht in die Eizelle ein. Sie werden von Enzymen abgebaut. Bei Spermienzellen bleibt nur die DNA des Zellkerns erhalten und sorgt für die Rekombination des Erbgutes. D.h. alle Kinder erhalten nur die Mitochondrien-DNA der Mutter, der Mann kann seine Mitochondrien nicht weitervererben.

So konnte man die DNA zurückverfolgen bis zu einer Ursprungsfrau, die man die „Mitochondriale Eva“ nennt. Sie lebte vor 200.000 Jahren in Afrika.

Künstliche Befruchtung per Mitochondrien-DNA

Mitochondrien-Eiweiße und Kerneiweiße müssen miteinander harmonieren. Sowohl der Zellkern als auch die Mitochondrien im Zellplasma verfügen über Erbinformationen. Die Mitochondrien haben ihre eignen Gene und stellen rund ein Dutzend eigener Eiweiße her.

Die meisten anderen Proteine, die sie zum Arbeiten brauchen, werden ihnen von den Genen des Zellkerns geliefert.

Es gibt Berichte über Antikörper, die gegen die Kerneiweiße gerichtet sind und so zum Zelltod führen können. Mitochondrien-Gene können krebserregend sein und zum septischen Schock beitragen (siehe das Buch „Globale Chemisierung- Vernichten wir uns selbst?“, Amazon, 2014).51CbuMSEzzL__BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_

Um mitochondriale Erbkrankheiten auszuschalten, versuchen Wissenschaftler, das genetische Material einer Eizelle mit defekten Mitochondrien in eine Spendereizelle mit gesunden Mitochondrien zu transferieren. 

Der Embryo besitzt die mütterliche und väterliche Kernzell-DNA und die mitochondriale DNA von einer Eizellspenderin. Somit könnte eine Mutter, die „defekte“ Mitochondrien hat, ein gesundes Kind gebären.

Momentan ist ein derartiges Verfahren in Groß- britannien noch verboten, da das gesamte genetische Material aller Nachfahren der so entstandenen Menschen verändert würde.

Auch könnten aus Versehen dennoch kranke Mitochondrien bei einem Transfer „verschleppt‘ werden und damit die Gesundheit des so entstandenen Menschen beeinträchtigen.

In Großbritannien bemüht sich die „Human Fertilisation and Embryology Authority“, damit das Parlament die „mitochondrial DNA replacement therapy“ baldmöglichst genehmigt.

Die Regierung verlangt vorerst mehr Versuche, um das Verfahren ’sicher‘ zu machen. So will man mehr Embryos herstellen, die durch die „3 Mitwirkenden“ (Samen-Eizellen-Kern und Spender-Eizellenkörper mit gesunder mitochondrialer DNA) entstanden sind.

Die Embryos sollen nicht implantiert werden. Man benötigt sie zum Vergleich mit Kontroll-Embryos und ihren Stammzellen. Nur durch solche Studien könnte man ein „o.k.“  für das neue Verfahren beschleunigen, heißt es in dem Artikel von Gretchen Vogel im Science-Magazin.

Unsere Autorin Dr. Edith Breburda ist Veterinär-Medizinerin (Tierärztin) und kath. Sachbuch-Autorin vor allem zu biotechnischen Themen; sie lebt in den USA.

Dr. Breburdas Bücher:
 
Globale Chemisierung
https://charismatismus.wordpress.com/2014/05/22/buch-tip-dr-edith-breburdas-profunde-neuerscheinung-zu-bioethischen-themen/
 
Promises of New Biotechnologies
https://www.createspace.com/3698701
 
Dr. Breburda als Buchautorin:
https://www.amazon.com/author/breburda
 
Ediths Webseite: http://scivias-publisher.blogspot.com/

Junger Mann für Zivilcourage geehrt: Sturz ins U-Bahn-Gleisbett und Beinbruch

Der 23-jährige Erik Golebiowski ist von der Berliner Polizei für seine Zivilcourage geehrt worden.

Der Chemiestudent hatte am 16. März um acht Uhr morgens in der U-Bahn-Haltestelle Voltastraße im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen einen flüchtenden Dieb aufzuhalten versucht. Foto Leh - Ehrung Polizei Urkunde 1 schnitt

Dieser hatte einem Fahrgast in der U-Bahn ein teures Handy gestohlen und war davon gerannt. Golebiowski versuchte, ihm ein Bein zu stellen. Beim heftigen Zusammenprall mit dem Täter oder dem darauffolgenden Sturz in das Gleisbett der U-Bahn brach er sich das linke Schien- und Wadenbein, er musste operiert werden.

Wegen des Beinbruchs konnte Golebiowski nicht mehr ohne fremde Hilfe aus dem Gleisbett herausklettern. Es blieben nur wenige Minuten bis zur Einfahrt der nächsten U-Bahn.

Polizeioberrat Ralph Grambow vom Polizeiabschnitt 36 in der Pankstraße hat Golebiowski jetzt mit einer Dankurkunde im Beisein vieler Polizeibeamter geehrt (siehe Foto).

Außerdem erhielt der sympathische junge Mann einen Gutschein im Wert von 200 Euro für einen Elektronikmarkt. Wie die Polizei mitteilte, hatte Golebiowski eine detaillierte Beschreibung des Täters – der bis jetzt nicht gefasst ist – geben können.

Auf Anfrage der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ (PAZ) erklärte Golebiowski, dass es sich bei dem Täter um einen „Südländer“ handelt, „vermutlich einTürke“, Alter etwa 35 – 40 Jahre.

Obwohl es Fotos des Täters aus einer Überwachungskamera gibt, sind diese bis jetzt  –  mehr als zwei Monate nach der Tat  –  laut Polizei wegen „Datenschutz“ nicht veröffentlicht. K

eine einzige Berliner Zeitung hat über die Ehrung des tapferen Helfers berichtet, nur der Radiosender RBB brachte in seiner „Abendschau“ einen längeren Beitrag, allerdings „politisch korrekt“ ohne einen Hinweis über die mutmaßliche Herkunft des Täters.

Unser Autor Michael Leh (von ihm stammt auch das Foto) ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung in der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) vom 31. Mai 2014.

 

 

 


Hl. Paulus: „Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist“

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: 1 Kor 12,3b-7.12-13:

Brüder! Keiner kann sagen: Jesus ist der HERR!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.
Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. bild-jesus-oben
Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen HERRN.
Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: ER bewirkt alles in allen.

Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen hilft. Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus.

Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.


Unvollständige „Vielfalt“: Wo bleibt die Wertschätzung der elterlichen Erziehung?

Pressemeldung des Verbands Familienarbeit:

Anlässlich des „Diversity-Tages“ am 3. Juni veröffentlichte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ein schwungvolles Bekenntnis zu einer diskriminierungsfrei lebbaren „Vielfalt der Lebensentwürfe“, „damit sich alle als gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft fühlen“.  Couple photo - ADJ

Die Vielfalt der Herkunft und der Kulturen sieht die Ministerin als „Chance für die Zukunft Deutschlands“. Allem Rassismus, Sexismus, aller Homophobie und Diskriminierung wird auf Dauer der Kampf angesagt. So weit, so gut.

Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., stellt dazu einige Fragen:

·  Inwiefern kommt der traditionelle Lebensentwurf von Eltern, die ihre Kinder überwiegend selbst erziehen wollen, in Schwesigs Vorstellung von Diskriminierungsfreiheit überhaupt vor?

· Was unternimmt sie, um auch diesen Lebensentwurf gleichberechtigt zu achten?

· Ist es angemessen, Bedingungen zu schaffen, die Eltern dazu drängen, ihr Kind nach dem ersten Lebensjahr in eine Kita zu geben, damit sie beide voll erwerbstätig sein können, auch wenn ihr Lebensentwurf eigentlich die überwiegend selbstverantwortliche Erziehung der Kinder durch Vater oder Mutter vorsieht?

· Ist die Minderbewertung der elterlichen Erziehungsarbeit bei gleichzeitiger milliardenschwerer einseitiger Förderung der Fremdbetreuung etwa keine Diskriminierung?  frage

· Ist es richtig, dass sich das Elterngeld als ‚Lohnersatz‘ allein an dem vor der Geburt eines Kindes erzielten Erwerbseinkommen orientiert und damit die Erziehungsleistung der Mütter und Väter, die vor einer Geburt zugunsten der Betreuung älterer Geschwister nicht mehr oder eingeschränkt erwerbstätig waren, als Nichtleistung einstuft?

Aus unserer Sicht erfolgt hier eine Bestrafung elterlichen Engagements, auf jeden Fall aber eine Diskriminierung von Eltern mehrerer Kinder. Der Verzicht auf Anerkennung und Honorierung der elterlichen Erziehungsleistung ist keinesfalls eine ‚Chance für die Zukunft Deutschlands‘.

Weder Lebensentwürfe ohne Kinder noch die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit sind zu kritisieren.

Aber schon angesichts der demografischen Entwicklung ist es an der Zeit, Lebensentwürfe von Müttern oder Vätern, die ihren Schwerpunkt „nur“ auf die Erziehung mehrerer Kinder legen, als gleichberechtigt anzuerkennen und finanziell ebenso abzusichern wie bei „Nur“-Erwerbstätigen, ohne dass am Ende die Altersarmut steht.

Bundesvorstand des Verbands Familienarbeit:
Vorsitzende Gertrud Martin, Tel.: 07721/56124, E-Mail: bundesvorstand@dhg-vffm.de ,
Stellv. Vorsitzende Dr. Johannes Resch, Tel.: 06346/9890628, E-Mail: Johannes.Resch@t-online.de, Web-Seite: http://www.johannes-resch.de
Birgit Kelle, E-Mail: bkelle@dhg-vffm.de, Web-Seite http://www.birgit-kelle.de


„Der HERR erfreue sich seiner Werke“

Heutige liturgische PFINGST-Lesung der kath. Kirche:

Psalm 104 (103),1-2.24-25.29-30.31.34.

Lobe den HERR, meine Seele!
HERR, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

HERR, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle geschaffen,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sende deinen Geist aus und alles wird neu geschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

Ewig währe die Herrlichkeit des HERRN;
der HERR erfreue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich freuen am HERRN.