Israel will Christen im Land stärker fördern: „Unsere natürlichen Verbündeten“

In Israel gibt es mittlerweile eine rechtliche Unterscheidung zwischen christlichen und muslimischen Arabern. Ende Februar 2014 wurde von der Knesset (israelisches Parlament) ein Gesetz verabschiedet, durch das Christen stärker gefördert werden. imm032_31A

Jariv Levin, der  Likud-Abgeordnete, der das Gesetz vorgeschlagen hatte, sagte laut „epd“:

„Ziel ist, uns Juden mit den Christen zu verbinden, und ich achte sorgsam darauf, sie nicht Araber zu nennen, denn sie sind keine Araber.“

FOTO: Pro-Israel-Demo vor dem Kölner Dom unter Beteiligung zahlreicher Christen

Die Christen seien „unsere natürlichen Verbündeten, ein Gegengewicht zu den Muslimen, die unser Land von innen zerstören wollen“, so Levin.

Das neue Gesetz sieht vor, dass zehn Minderheitsgruppen einen eigenen Vertreter im beratenden Ausschuss für Chancengleichheit bekommen.

Die arabische Bevölkerung hat nach der Regelung drei Vertreter: einen für Christen, einen für Muslime und einen für Drusen. Bisher wurden in dem Komitee fünf benachteiligte Bevölkerungsgruppen durch je einen Vertreter repräsentiert.

Quellen: Evangelische Allianz, Israelnetz.com


Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beim Kirchentag: Die Kreuze bleiben!

Grundlage der sittlichen Ordnung in Bayern soll auch künftig der christliche Glaube bleiben.

Das hat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beim evangelischen Bayerischen Kirchentag am Pfingstmontag auf dem Hesselberg bei Dinkelsbühl betont. An dem Treffen unter dem Motto „Salz der Erde“ nahmen rund 10.000 Personen teil. Bergatreute-DSC_0868

„Wir sind seit Jahrhunderten ein christlich geprägtes Land und wollen es auch bleiben – bei allem Respekt vor Muslimen und anderen Religionsgemeinschaften“, sagte der katholische Politiker.

Deshalb blieben die Kreuze auf den Berggipfeln, in den Klassenzimmern und den Amtsstuben.

Seehofer zeigte sich überzeugt, dass Bayern sich gerade wegen seiner christlichen Prägung so positiv entwickelt habe. Er habe in 40 Jahren als Politiker gelernt: „Keine Gesellschaft kann blühen, wenn sie nicht auf einem klaren Wertefundament steht.“

Seehofer diskutierte auf dem Kirchentag mit dem ev. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München). Dieser sprach sich ebenfalls dafür aus, religiöse Symbole in öffentlichen Räumen zu belassen: „Religion darf nicht in die Privatsphäre verbannt werden.“  – Dies müsse aber auch für Muslime gelten, wo sie über öffentliche Räume verfügten.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Christus verheißt seinen Jüngern: „Der Heilige Geist führt euch in alle Wahrheit ein“

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Joh 15,26-27.16,1-3.12-15:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid. 0018

Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.

Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen.

Denn ER wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern ER wird sagen, was ER hört, und euch verkünden, was kommen wird.
ER wird mich verherrlichen; denn ER wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.

Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: ER nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.


„Zu Pfingsten sang die Nachtigall…“

DER NACHTIGALL PFINGSTGESANG

Zu Pfingsten sang die Nachtigall,
nachdem sie Tau getrunken;
die Rose hob beim hellen Schall
das Haupt, das ihr gesunken!

O kommt ihr alle, trinkt und speist,
ihr Frühlingsfestgenossen,
weil übers ird`sche Mal der Geist
des HERRN ist ausgegossen.

Die Himmelsjünger, groß und klein,
sind von der Kraft durchdrungen,
man hört sie reden insgemein
zu wunderbaren Zungen.

Und da ist kein Zung` am Baum.
kein Blatt ist da so kleines,
es redet auch mit drein im Traum,
als sei`s voll süßen Weines.

Oh, ihr Apostel gehet aus
und predigt allen Landen
mit Säuselluft und Sturmesbraus
von dem, der ist erstanden!

Legt aus sein Evangelium,
auf Frühlingsau`n geschrieben,
daß ER uns lieben will darum,
wenn wir einander lieben.

Wer liebend sich ans nächste hält
und will nur das gewinnen,
umfaßt darin die ganze Welt,
und Gott ist mitten drinnen!

Friedrich Rückert


Christus ist der von Gott eingesetzte Richter über Lebende und Tote

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 10,34-35.42-48a:

In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sprach:

Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern daß ihm jeder Mensch in jedem Volk willkommen ist, der ihn fürchtet und tut, was recht ist. media-358103-2

Und ER hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und zu bezeugen: Das ist der von Gott eingesetzte Richter der Lebenden und der Toten. Von ihm bezeugen alle Propheten, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen die Vergebung der Sünden empfängt.

Noch während Petrus dies sagte, kam der Heilige Geist auf alle herab, die das Wort hörten. Die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, daß auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde. Denn sie hörten sie in fremden Sprachen reden und Gott preisen.

Petrus aber sprach: Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?

Und er ordnete an, sie im Namen Jesu Christi zu taufen. Danach baten sie ihn, einige Tage zu bleiben.