Der HERR war nicht im Sturm…

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Kön 19,9a ff:

In jenen Tagen kam Elias (Elija) zum Gottesberg Horeb. Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten.  P1020947

Der HERR antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den HERRN!

Da zog der HERR vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem HERRN voraus. Doch der HERR war nicht im Sturm.

Nach dem Sturm gab es ein Erdbeben. Doch der HERR war nicht im Erdbeben.

Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der HERR war nicht im Feuer. Nach dem Feuer ertönte ein sanftes, leises Säuseln.

Als Elias es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.


12 Kommentare on “Der HERR war nicht im Sturm…”

  1. Lilien sagt:

    Esoterik ist unvereinbar mit dem Christlichen Glauben! Dieses unterscheidet uns!

    Die Unvereinbarkeit mit dem christlichen Glauben erkennt man besonders gut daran:
    Manche Ihrer Aussagen sind fast blasphemisch! („Ich bin Gott“ Wir sind auch Gott“)

    Selbstvergottung interessiert hier nicht! Irrwege können wir aus dem Glauben her durchschauen!Der Glaube belehrt uns und der Herr selbst schenkt uns die Gabe der Unterscheidung.

    Sie sind tief in der Esoterik verstrickt! Sie müssten sich von der Esoterik lossagen und zulassen, dass Gott sie bekehrt!

    An Alle: Finger weg von der Esoterik!

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  2. heureka47 sagt:

    Wie ist diese Geschichte zu deuten?

    Herzlichen Gruß!

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    • Susanne Schuberth (Germany) sagt:

      Wenn wir auf Gott warten, dann kommt er oft erst in dem Moment, in dem wir nicht mit (mehr) mit ihm rechnen. Nicht mit Getöse und Trara, sondern ganz sanft und liebevoll; also auch ganz anders als erwartet.

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      • heureka47 sagt:

        Vielen Dank!

        🙂

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      • Susanne Schuberth (Germany) sagt:

        KORREKTUR:

        „Wenn wir auf Gott warten, dann kommt er oft erst in dem Moment, in dem wir nicht (mehr) mit ihm rechnen.“

        [Ich war wohl doch ein wenig müde, als ich die oben aufgeführten zwei Sätze mitten in der Nacht meinte tippen zu müssen. Falls aber jetzt wieder ein Fehler zu sehen sein sollte, habe ich leider gar keine gute Ausrede mehr parat. 😉 ].

        Und übrigens vielen Dank fürs Feedback, heureka47.

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    • Lilien sagt:

      Hier fehlt ein Textteil der 1. Lesung vom 13. Juni.

      Statt: Der HERR antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den HERRN!

      Ist es richtig: Das Wort des Herrn erging an ihn: Komm heraus, und stell dich auf den Berg vor den HERRN!

      Vollständige Lesung des Tages:

      ERSTE LESUNG 1 Kön 19, 9a.11-16
      Stell dich auf den Berg vor den Herrn!
      Lesung aus dem ersten Buch der Könige

      In jenen Tagen kam Elija zum Gottesberg Horeb.
      9Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn erging an ihn:
      11Komm heraus, und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben.
      12Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln.
      13Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.
      14Da vernahm er eine Stimme, die ihm zurief: Was willst du hier, Elija? Er antwortete: Mit Leidenschaft bin ich für den Herrn, den Gott der Heere, eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein bin übrig geblieben, und nun trachten sie auch mir nach dem Leben.
      15Der Herr antwortete ihm: Geh deinen Weg durch die Wüste zurück, und begib dich nach Damaskus! Bist du dort angekommen, salbe Hasaël zum König über Aram!
      16Jehu, den Sohn Nimschis, sollst du zum König von Israel salben, und Elischa, den Sohn Schafats aus Abel-Mehola, salbe zum Propheten an deiner Stelle.

      Wie ist diese Geschichte zu deuten?

      Ich glaube, dass es in diesem Bibeltext um „Gotteserfahrungen“ handelt welche der Prophet Eljas mit Gott gemacht hat. Die letzte Gotteserfahrung die Elias gemacht hat war auf dem Berg Horeb. Berg Horeb ist von großer Bedeutung für uns Christen. Auf dem Berg Horeb hat Gott dem Moses die 10 Gebote gegeben. Ehe Gott zu Elias sprach, vernahm Elias ein sanftes, leises Säuseln wahr. Dieses ist für uns Christen auch von großer Bedeutung, es ist ein Zeichen vom Wehen des Heiligen Geistes. Ich glaube, dass Elijas Gottes Stimme in der Stille des Herzens hören konnte. Darauf hin wird Elias von Gott gesendet.

      Bitten wir Gott, dass er auch uns die Stille des Herzens schenkt, damit auch wir, so wie Elias, das Wort Gottes hören können und Gott uns einen Sendeauftrag gibt. So soll es sein!

      PS. Ich bitte Sie herzlich nicht mehr die Liturgischen Texte mit Esoterik zu vermischen.
      Für uns Katholische Christen ist die Heilige Schrift das wichtigste Buch, das wir hauptsächlich in der Heiligen Messe vortragen, und während wir still hinhören was Gott uns jetzt zu sagen hat, und wir versuchen dann das gehörte Wort Gottes in unserem Leben umzuwandeln.

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      • heureka47 sagt:

        „Ich bitte Sie herzlich nicht mehr die Liturgischen Texte mit Esoterik zu vermischen.“:

        Ich nehme solche Unterscheidungen / Trennungen nicht vor.

        Ich gehe davon aus, daß Gottes Wort esoterisch IST.

        „Esoterisch“ kommt von „Soter“, das ist griechisch und bedeutet „Retter“, „Heiland“.

        „E-Soterisch“ heißt demnach soviel wie er-rettend, er-lösend, heilend.

        „Esoterisches Wissen ist Wissen, das den Menschen wandelt“ weiß auch ein griechischer Weiser / Philosoph.

        Ich habe seit langer Zeit den deutlichen Eindruck, daß die meisten Christen – ebenso wie die große Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft – von der Wahrheit / Wirklichkeit ENTFREMDET sind und folglich etwas falsches glauben (gemacht wurden).

        Wenn Sie das „gehörte Wort Gottes“ VERSUCHEN umzuwandeln: Wie gehen Sie dabei vor?

        Halten Sie die Bibelgeschichten für Beispiele, wie man’s machen – oder nicht machen – soll?

        Oder DEUTEN Sie die Geschichten erst – die ja in der „Sprache Gottes“ geschrieben sind?

        Herzlichen Gruß!

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      • Guten Tag,
        Esoterisch kommt seiner Wortherkunft nach nicht vom lateinischen „Soter = Retter“, sondern von der altgriechischen Unterscheidung von esoterisch (etwas von innen her betrachten, innerlich) und exoterisch (von außen her betrachten).
        Inhaltlich besteht der wesentliche Unterschied zwischen religiöser Esoterik und dem Christentum darin, daß in der Esoterik versucht wird, das „Übernatürliche“ durch verborgene bzw. höhere Einsichten und „Erleuchtungen“ zu erkennen – wohingegen der christliche Glaube vor allem auf der (Selbst-)Offenbarung Gottes beruht, also nicht in erster Linie auf (nur) menschlichen Erkenntniswegen, sondern darauf, daß Gott sich selber in den Gerechten des Alten Bundes und vollendet in Christus gezeigt und zu den Menschen gesprochen hat.
        Also hier geht der Weg von Gott zu den Menschen. In der Esoterik versucht der Mensch von sich aus, „höhere Erkenntnisse“ zu gewinnen, meist durch Rückbesinnung auf seine innere Seelenwelt.
        Dieser Weg ist menschlich verständlich, zugleich aber ist Irren menschlich, daher sind auch diese Versuche nicht irrtumsfrei. Gott hingegen ist es – und damit auch seine Selbstoffenbarung in Christus.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        Liebe Frau Küble!
        Auch der „andere“ Weg, den Sie vertreten, ist menschlich verständlich und unterliegt der Regel, daß der Mensch irren kann.
        Und ich bin nicht der erste und nicht der einzige, der erkannt hat, daß die katholische Kirche IRRT.
        Die Bibel ist manipuliert und Menschen wie Sie deuten ohnehin die Bibelgeschichten falsch – weil Sie die Symbolik nicht verstehen bzw. nicht einmal erkennen.
        Das ist kein Wunder!
        Die untere, materielle, Bewußtseinsebene ist dafür nicht „gemacht“. Die höhere Bewußtseins-Ebene aber, das CHRISTUS-Bewußtsein im Menschen, versteht die symbolische Sprache Gottes.

        Daß Sie sich diesen Dingen nicht öffnen (können), liegt wahrscheinlich auch inIhrem Fall – wie bei der großenMehrheit der zivilisierten Menschen – an der Entfremdung, der pathologischen Unreife, der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ und dem dazugehörigen „Abwehr- / Vermeidungsverhalten“, der „Angst-Abwehr“.

        „Gott offenbart sich in Christus“: Selbstverständlich ist das so.
        Die Frage ist nur: Wie deuten Sie das? Wie verstehen Sie und die anderen, die zu Ihrer Kirche gehören, diese Wahrheit?

        Ich gehe davon aus: „CHRISTUS“ ist IMMER das göttliche Bewußtsein im Menschen, seine „Seele“, die er IST. Solange der Mensch Kind ist, ist die Seele UNBEWUSST. Das soll sich im Prozeß der Initiation, der „Einweihung“, ändern, und der junge Mensch, der ebenbegonnen hat, zu pubertieren, wendet sich seinem „Unbewußten“ zu, um sein wahres Sein kennen zu lernen und sich dann mit ihm zu verbinden – das männliche und das weibliche Prinzip im Menschen „heiraten“. Darauf wird Bezug genommen in der Geschichte der „Hochzeit von Kanaan.

        Der Unterschied zwischen Esoterik und Ihrer Religion ist real überhaupt nicht vorhanden!
        Er beruht nur auf Ihrem falschen Verständnis dessen, was die Heiligen Schriften ursprünglich zu sagen beabsichtigten.

        Aber auch Sie haben das – unverlierbare – Potenzial, die Wahrheit (noch) zu erkennen.

        Herzlichen Gruß!

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      • Guten Tag,
        Sie machen es sich sehr einfach, wenn Sie Kritikern schlichtweg ein „falsches Verständnis“ dessen unterstellen, „was die Heiligen Schriften ursprünglich zu sagen beabsichtigen“ – als ob Sie über die biblischen Aussageabsichten eine Spezialerleuchtung gewonnen hätten, die dem tumben Kirchenvolk fehlt. Der Unterschied zwischen Ihrem Standpunkt und dem christlichen Glauben ist sehr wohl vorhanden; er ist sogar grundlegender Art. Dies festzustellen, hat freilich nichts mit „Angst-Abwehr“ zu tun. Sie psychologisieren ständig inhaltliche Debatten. Das können Sie tun, doch überzeugend finde ich das nicht.
        Es geht im Christentum eben nicht um eine vermeintlich höhere „Einweihung“, sondern um die Nachfolge Christi und um die Ausrichtung unseres Lebens an den Geboten Gottes, denn dies führt zum Glück im Himmel – und zur inneren Zufriedenheit auf Erden.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Lilien sagt:

        “Ich bitte Sie herzlich nicht mehr die Liturgischen Texte mit Esoterik zu vermischen.”

        _Ich nehme solche Unterscheidungen / Trennungen nicht vor._

        Nun wissen Sie, dass es nicht passt!

        Unser Herr prüft die Geister!
        Apostel Johannes ermahnt uns: Prüft die Geister, ob sie aus Gott sind!
        Apostel Paulus rät uns: Prüft alles und behaltet das Gute!

        Weil wir auf unseren Herrn hören, weil wir auf die Aposteln hören,

        ist es auch unsere Pflicht, jedes Katholiken, “ Unterscheidung der Geister“ zu üben.
        Die Reinheit unseres Glaubens spiegelt sich im Licht Christi.

        Gaben des Hl. Geistes (Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit, Gottesfurcht)

        Unterscheidungskriterium:

        – Der Geist Gottes vermittelt ausschließlich Liebe, Fülle und Frieden.

        – jede Zunahme von Hoffnung, Glaube und Liebe

        – “Komm, Heiliger Geist!” ist das kürzeste und wesentlichste Gebet der Christenheit.

        Ergänzend zum Text von Felizitas Küble

        Esoterik(vom griechischen esotéros = das, was im Inneren ist): Bezieht sich für gewöhnlich auf uraltes und verborgenes Wissen, das nur eingeweihten Gruppen zugänglich ist, die sich selbst als Hüter der Wahrheiten begreifen, die der großen Masse der Menschheit verborgen sind. Der Einweihungsprozess führt die Menschen von einer bloß äußerlichen, oberflächlichen Kenntnis der Wirklichkeit zur inneren Wahrheit und erweckt im Laufe dieses Vorgangs ihr Bewusstsein auf einer tieferen Ebene. Die Menschen sind eingeladen, diese
        „Reise nach innen“ zu unternehmen, um den „göttlichen Funken“ in sich zu entdecken. Erlösung fällt in diesem Zu-sammenhang mit der Entdeckung des Ich zusammen.

        (Aus :Päpstliches Dokument – Zum Thema Esoterik)

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      • heureka47 sagt:

        „Nun wissen Sie, dass es nicht passt!“:

        Hier sehe ich mich falsch verstanden.

        *

        „Unser Herr prüft die Geister!
        Apostel Johannes ermahnt uns: Prüft die Geister, ob sie aus Gott sind!
        Apostel Paulus rät uns: Prüft alles und behaltet das Gute!“:

        Die „Geister“ sind BEWUSSTSEINE – und deren gibt es ZWEI:
        Das eine ist das irdische („Niederes Selbst“ / „Ego“), der „Menschensohn“, das kindheitstypische Bewußtsein; und das andere ist das himmlische / göttliche („Höheres / wahres Selbst“), das Bewußtsein des wahren Erwachsenen – das CHRISTUS-Bewußtsein, der „Gottessohn“.

        Nur der letztere kann die „Geister prüfen“ und erkennt entsprechend.

        *

        „Weil wir auf unseren Herrn hören, weil wir auf die Aposteln hören,
        ist es auch unsere Pflicht, jedes Katholiken, ” Unterscheidung der Geister” zu üben.“:

        Ich habe erhebliche Zweifel, daß Sie das können! Denn was Sie hier schreiben zeigt deutlich, daß Sie nicht im „höheren / wahren Selbst“ leben. Den Bewußtseins-Wandel / -Wechsel können Sie aber jederzeit durchführen. Jeder Mensch hat lebenslang das unverlierbare Potenzial dazu – dank Gottes Gnade und immerwährender bedingungsloser Liebe.

        Die katholische Religion aber ist – leider – ein Irrglaube.

        Die WAHRHEIT muß jeder selbst im eigenen Bewußtsein finden / erkennen – und nicht von anderen Menschen oder einer Institution einfach übernehmen.
        Die katholische Kirche verfügt nicht über das Wissen / „Know-How“, wie – oder gar warum – der Bewußtseins-Wechsel zu vollziehen ist, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind und welche Schritte – und wann – zu tun sind.

        *

        „Die Wahrheit wird euch frei machen.“

        Herzlichen Gruß!

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