Unionsfraktion besorgt über Situation im Irak und im arabischen Raum

Hoffnungen auf Wandel blieben unerfüllt

Die Vereinten Nationen warnen davor, dass sich der Konflikt im Irak zu einem Krieg in der gesamten Region ausweiten könnte.

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto): 

Foto: Markus Hammes

Foto: Markus Hammes

„Der weitere Vormarsch der ISIS-Truppen zeigt, dass in Teilen der arabischen Welt die staatliche Ordnung zusammengebrochen ist.

Auflösungserscheinungen von Armeen oder staatlichen Institutionen führen vor Augen, wie instabil die Lage ist und wie schwierig es sein wird, eine stabile Staatlichkeit von Ländern wie Syrien oder dem Irak wieder herzustellen. Da es sich zudem noch um weitgehend religiös motivierte Bürgerkriege zwischen Sunniten und Schiiten handelt, ist der Einfluss des Westens und der klassischen Diplomatie äußerst beschränkt.

An den Ereignissen der vergangenen Wochen zeigt sich augenscheinlich, dass die großen Hoffnungen, die sich mit dem Wandel in der arabischen Welt verbunden haben, realpolitisch nicht erfüllt worden sind. Anstatt Fortschritte bei Bürger- und Frauenrechten zu erreichen und der Jugend in arabischen Ländern eine Zukunftsperspektive zu geben, sind neue Gräben zwischen politischen und religiösen Lagern aufgebrochen und Chancen zur gesellschaftlichen Aussöhnung vernichtet worden.

Ein Weg, wie die Region stabilisiert werden kann, gibt Ägypten vor. Auch die Autonome Region Kurdistan hat sich als bedeutsamer politischer und wirtschaftlicher Stabilitätsanker in der Region etabliert.

Nicht zuletzt der intensive Dialog des Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder mit dem neuen ägyptischen Staatspräsidenten Abdel al-Sisi hat dazu geführt, dass sich die nach der Machtübernahme der Muslimbruderschaft besorgniserregende Lage der koptischen Christen in Ägypten mittlerweile verbessert hat und die Kopten wieder respektierter Teil der ägyptischen Gesellschaft sind.

Dies kann aber nicht verdecken, dass die Christen in der gesamten Region bis auf wenige Ausnahmen von Vertreibung bedroht sind.“


Männerwelt hochbewegt von Fußball-WM

Das WM-Fieber grassiert und wird laut Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Apotheken-Umschau in Deutschland vor allem Männer innerlich bewegen: von ihnen verfolgen 71,1 Prozent derartige Sportereignisse mit „viel Anteilnahme und Emotionen“. Bei den Frauen tun dies mit 36,2 Prozent hiervon etwa die Hälfte.

Wie wichtig die WM für die Männerwelt ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Mehr als jeder zehnte Mann (14,8 Prozent) zählt den Sieg seiner Fußball-Nationalmannschaft bei einer WM zu jenen Ereignissen, die ihn bislang mit am meisten positiv bewegt haben; bei den befragten Frauen sind es lediglich 3,5 Prozent.

Erhebungsdaten: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1013 Frauen und 973 Männern ab 14 Jahren.

Quelle: Apotheken-Umschau


Der 17. Juni soll wieder Feiertag werden / Linkspartei-OB verteidigt Lenin-Denkmal

Der FDP-Politiker Holger Zastrow will den 17. Juni wieder zum gesetzlichen Feiertag machen. An diesem Tag erreichte der antikommunistische Volksaufstand in der „DDR“ 1953 seinen Höhepunkt. 163538-dg-original

Der 17. Juni wurde vor der Wiedervereinigung in der alten Bundesrepublik als „Tag der deutschen Einheit“ begangen.  1990 wurde er zugunsten des 3. Oktober abgeschafft, weil an diesem Tag die „DDR“ der Bundesrepublik beitrat.

Nun fordert Zastrow, der Fraktionschef seiner Partei im sächsischen Landtag, daß der 17. Juni wieder ein Feiertag wird. 

Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird über das Gedenken an den Volksaufstand von 1953 gestritten. In der Landeshauptstadt Schwerin wird am 17. Juni ein Lenin-Denkmal verhüllt werden.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linkspartei) wollte die Aktion mit der Begründung verhindern, die Teilnehmer der Aktion könnten von der Leiter stürzen und sich dabei verletzen. Außerdem werde das Erscheinungsbild durch die Aktion beeinträchtigt. Doch die Klage der Oberbürgermeisterin wurde vom Verwaltungsgericht abgeschmettert.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Der Katholikentag in Wort und Bild – 1. Teil: Eröffnungsmesse mit Andacht und Regen

Der diesjährige Katholikentag in Regensburg, der Ende Mai begann und an dem auch unser Christoferuswerk (CHR) aus Münster mit einem Infozelt vertreten war, zeigte sich von seiner erfreulichen Seite. 014_10A

Wir kennen einige Katholikentag, an denen wir  – das Team vom CHR  –  in den letzten Jahrzehnten teilnahmen, wobei uns das Regensburger Glaubensfestival  am besten gefallen hat,  wenngleich das Wetter sowohl am Mittwoch-Abend (dem Auftakt) wie auch am ersten großen Feier-Tag (Christi Himmelfahrt) ganz und gar nicht mitspielen wollte. 009_5A

Diese beiden verregneten Tage konnten aber das Interesse und den Eifer so vieler Teilnehmer nicht trüben – auch nicht die Andacht, mit der die Festmesse an Christi Himmelfahrt begangen wurde, die von 17.000 Gläubigen besucht wurde. 018_14A

Es wimmelte dort natürlich „open air“ (im Freien) von Regenschirmen und gelben Schutzcapes, die vor dem Beginn des Eröffnungsgottesdienstes verteilt wurden. 

Das erste Foto ganz oben zeigt Priester, Ministranten und vor allem viele Kinder , die zur Gabenbereitung vor den Altarraum gelangten und die zuvor in einer eigenen Kinderkatechese waren.

Auf dem zweiten Bild sehen wir die Damen, welche den Gehörlosen durch die Gebärdensprache geholfen haben, den biblischen Lesungen, der Predigt von Bischof Rudolf Voderholzer und der feierlichen Liturgie zu folgen. 017_13A

Das dritte Foto zeigt Rollstuhlfahrer in der ersten Reihe bei dieser Eröffnungsmesse an Christi Himmelfahrt, links über ihnen das Katholikentags-Symbol. Für Behinderte gab es zahlreiche Vergünstigungen, praktische Hilfen, weitgehende Barrierefreiheit und ein eigenes Katholikentagsprogramm-Heft in „leichter Sprache“, also sehr verständlich verfaßt.

Das vierte Bild zeigt Priester und Ministranten nebst ein paar Kindern nach dem eucharistischen Hochgebet. Kurz darauf (siehe fünftes Foto) wurden die Kelche an die Priester gereicht, welche die hl. Kommunion an versammelte Gläubige austeilten. Erfreulich war, daß es keine Laien-Austeiler gab, sondern allein die Geistlichkeit mit der Spendung des Altarsakramentes beauftragt wurde. 100_1139

024_20ADas Kirchenvolk nahm trotz Regen regen Anteil am Festgottesdienst, erkennbar auch an diesem Bild mit dem Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer: er ist von Regenschirmen, aber auch von der Sympathie zahlreicher Gläubigen umgeben.

In seiner Predigt erinnerte der Oberhirte die Christen an ihren missionarischen bzw. apostolatischen021_17A Auftrag, den sie durch Taufe und Firmung erhalten haben.

Das 6. Foto zeigt unsere ehrenamtliche MITarbeiterin Cordula Mohr (zweite von links) neben einigen Malteser-Helfern während der hl. Messe. 022_18A

Auf unseren beiden letzten Fotos dieser würdig gefeierten Festmesse sehen wir Bischöfe und Priester beim Auszug während des Schlußlieds.

Fotos: Felizitas Küble, Leonhard Mohr

 

 

 


Seine Getreuen behütet der HERR

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 31 (30),20.21.22.24.

Wie groß ist deine Güte, HERR,
die du bereithältst für alle, die dich fürchten und ehren;
du erweist sie allen,
die sich vor den Menschen zu dir flüchten.

Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen.
Wie unter einem Dach bewahrst du sie
vor dem Gezänk der Zungen.

Gepriesen sei der HERR, der wunderbar an mir gehandelt
und mir seine Güte erwiesen hat zur Zeit der Bedrängnis.
Liebt den HERRN, all seine Frommen!
Seine Getreuen behütet der HERRN,
doch den Hochmütigen vergilt er ihr Tun mit vollem Maß.