Hl. Paulus: „Ich habe den guten Kampf gekämpft und den Glauben bewahrt“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Tim 4,6-8.17-18

Mein Sohn! Ich werde nunmehr geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe.  Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt.   nikolaus

Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der HERR, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten.

Der HERR stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.

Der HERR wird mich allem Bösen entreißen, ER wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen. Ihm sei Ehre in alle Ewigkeit. Amen.


Stuttgart: Vierte Elternrechts-Demonstration erneut von Linksradikalen gestört

Meldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Unter Polizeischutz haben am 28. Juni rund 700 Bürger in Stuttgart gegen den künftigen „Bildungsplan“ der grün-roten Landesregierung protestiert. StuttgartJuni20141a#

Sie lehnen die geplante Werbung für die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ an den allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg ab. Die Demonstration und der anschließende Marsch durch die Innenstadt wurde von mehr als 800 Polizisten geschützt.

Etwa 100 schwarz gekleidete und teilweise vermummte Gegendemonstranten  –  laut Polizei „mutmaßliche Angehörige des linken Spektrums“  –  versuchten, die Versammlung zu stören. Die Gesetzeshüter setzten Hiebwaffen und Pfefferspray ein und stellten die Personalien fest.

Bei einigen wurden Böller und Schutzausrüstungen gefunden. Sie müssen mit Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz rechnen. Stuttgart 036a

Bei drei früheren Demonstrationen war es ebenfalls zu massiven Angriffen von Befürwortern des Bildungsplans gekommen.

Zu dem Protest aufgerufen hatte das Aktionsbündnis „Demo für alle“, zu dem sich 17 Gruppen zusammengeschlossen. Mehrere Redner forderten, dass die Sexual- und Werteerziehung den Eltern überlassen bleiben müsse.

Die katholische Publizistin Birgit Kelle sagte, nicht nur Homosexuelle erwarteten Akzeptanz, sondern z.B. auch Menschen, die an Gott glauben.

Der Vorsitzende des Forums Deutscher Katholiken, Prof. Dr. Hubert Gindert, bezeichnete die Proteste gegen den Bildungsplan als einen „Kulturkampf“, der weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinausreiche.

Quelle: http://www.idea.de

Fotos: Mathias von Gersdorff


Der Historiker Ulrich Nersinger über den kleinsten Staat der Welt

Der deutsche Historiker und Journalist Ulrich Nersinger hat ein neues Buch über den kleinsten Staat der Welt vorgelegt: „Der unbekannte Vatikan“ heißt es.

Dem Autor wurde die Ehre zuteil, sein Werk dem Papst persönlich überreichen zu dürfen. Am vergangenen Mittwoch war es nach der Generalaudienz soweit. „Wird gelesen!“, antwortete der Papst auf Deutsch. 1_0_809751

Gudrun Sailer von Radio Vatikan führte danach ein Interview mit ihm – hieraus folgen einige Auszüge:

„Es tauchen ja immer wieder Fragen zum Vatikan auf, aber oft sind die Antworten nicht befriedigend, weil sie mit Fachwörtern versehen sind, die man nicht kennt. Das Buch will versuchen, den Vatikan verständlich darzulegen.“

In 13 Kapiteln geht Ulrich Nersinger dem Innenleben des Vatikanstaates nach. Er schreibt über die historischen Anfänge, das Petrusgrab, über den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhles, die Kardinäle, die Liturgien und Zeremonien der Päpste, das Audienzwesen bis hin zur Feuerwehr, der Schweizergarde und den vatikanischen Münzen und Briefmarken.

Als Historiker ist dem aus Eschweiler bei Aachen stammenden Nersinger besonders an den Längsschnitten durch die Zeit gelegen, wie er sagt: „Die Geschichte ist der Lehrmeister, der uns nahebringt, was die Substanz dieser Dinge ist. Das wird heute zu wenig gesehen – man muss einen Blick zurückwerfen und bekommt dann die Antworten für die Zukunft.“  

So manche Geste und Entscheidung von Papst Franziskus erstaunt den Historiker schon deshalb nicht, weil er Ähnliches aus der Geschichte bereits kennt.

Dass Franziskus darauf verzichtet hat, im Apostolischen Palast zu leben, und stattdessen im vatikanischen Gästehaus Santa Marta dauerhaft Quartier bezogen hat, ist sogar eine vergleichsweise unbedeutende Meldeangelegenheit, bedenkt man, wo überall Päpste in den vergangenen 2000 Jahren schon residierten.

„In den ersten Jahrhunderten war die Residenz, die Wohnung des Papstes, beim Lateran, bei der Bischofskirche der Päpste. Dann war sie für die sogenannte Babylonische Gefangenschaft in Avignon in Südfrankreich, und auch danach ist man zwar in den Vatikan gezogen, hat aber dennoch manchmal außerhalb gewohnt, in Viterbo und anderen Städten rings um Rom herum.

Auch als der Hauptwohnsitz der Vatikan war: Man hat im Sommer etwa im Quirinalspalast (in Rom) gewohnt, manche Päpste haben auch im Palazzo Venezia ihre Residenz gehabt. Andere haben kleine Residenzen im Vatikan selbst vorgezogen, die berühmte Casina Pius IV. in den Vatikanischen Gärten etwa. Leo XIII. hat sich einen kleinen Turm erbauen lassen in den Gärten. Und Castelgandolfo war die Sommerresidenz der Päpste, die manche bevorzugt haben, manche aber auch nicht.”

Ulrich Nersinger ist bereits mit mehreren Büchern über den Vatikan hervorgetreten, die sich alle durch breite Kenntnis und solide historische Recherche auch in entlegenen Quellen auszeichnen. Darüber, dass er sein neuestes Werk Franziskus persönlich überreichen durfte, freute er sich besonders.

„Ich fand es sehr schön, dass er dann ganz plötzlich ins Deutsche wechselte. Ich habe ihm das Buch versucht, auf Italienisch zu erklären, dann hat er selber gesagt, ah, der unbekannte Vatikan. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass in dem Buch auch die neuen Initiativen, die er setzen möchte, enthalten sind, und dann kam er darauf, dass er hoffe, das könne auch realisiert werden!”

Buchdaten: Ulrich Nersinger: Der unbekannte Vatikan. Media Maria Verlag, 272 Seiten, Preis 17,95 Euro. – Bestellen online hier: http://www.media-maria.de/product_info.php?products_id=4060

Quelle für Text und 1. Foto: http://de.radiovaticana.va/news/2014/06/28/unser_buchtipp:_ulrich_nersinger,_der_unbekannte_vatikan/ted-809751

Christi Verheißung: „Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Mt 16,13-19:

In jener Zeit als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elias, wieder andere für Jeremias oder sonst einen Propheten.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?  Petrischlüssel
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

Jesus sprach zu ihm:

Selig bist du, Simon, Barjona (Sohn des Jonas), denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.

Dir will ich die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.