SIGNAL gegen den grün-roten „Bildungsplan“ und für die Rechte der Familien

Mathias von Gersdorff

„Wir verlangen nicht, dass der Bildungsplan 2015 modifiziert wird. Er muss vollständig zurückgezogen werden.“   –  Dieser Satz aus der Ansprache von Professor Hubert Gindert, dem Vorsitzenden des Forums Deutscher Katholiken, subsumiert das Anliegen der vierten Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ der baden-württembergischen Landesregierung am 28. Juni 2014 in Stuttgart. 048a

Gegen diesen „Bildungsplan“ formierte sich im letzten Trimester 2013 erheblicher Widerstand.

Die Petition von Gabriel Stängle mit dem Namen „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“, die von fast 200.000 Bürgern unterstützt wurde, und drei Demonstrationen auf der Stuttgarter Innenstadt, zwangen schließlich die Landesregierung Kretschmann, das Vorhaben um ein Jahr auf 2016 zu verschieben. Zudem wurden Begriffe, welche besonders die Polemik angeheizt haben, entfernt.

Doch das Misstrauen bei den Eltern sitzt dermaßen tief, dass es zu einem richtigen Aufatmen nicht kam.

Der neue Entwurf „droht aber eine bloße Aufhübschung zu sein: In der Anhörung (im Landtag) wurde uns aufgezeigt, dass in den neu benannten Leitperspektiven circa 90 Prozent des ursprünglichen Textes der Leitprinzipien beibehalten sind“, erklärte Karl-Christian Hausmann, stellv. Kreisvorsitzender der CDU in Stuttgart und Mitinitiator des Arbeitskreises Familie in der CDU Stuttgart, auf der „Demo für Alle“ am 28. Juni 2014.

Im Klartext heißt das:

Die grün-rote Landesregierung hält sich die Option offen, nach wie vor die Gender-Theorie in vollem Umfang zum festen Bestandteil des Lehrplans für die Schulen in Banden-Württemberg zu machen. StuttgartJuni20141a#

Es ist wichtig anzumerken, dass sich die Landesregierung bis heute nicht zu den Forderungen der Petition Gabriel Stängles geäußert hat. Die Unterschriften wurden schon am 30. Januar übergeben.

Alles deutet darauf hin, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann und sein Bildungsminister Andreas Stoch das Thema aussitzen wollen.

Aus diesem Grund war es außerordentlich wichtig, dass die Verteidiger der Erziehungsrechte der Eltern und einer einwandfreien Schulbildung noch vor den Schulferien mit der „Demo für Alle“ am 28. Juni ein Signal an die Landesregierung sandten.

Das gleichnamige Aktionsbündnis „Demo für Alle“ ist ein Zusammenschluss verschiedener Familienorganisationen, politischer Vereine und Initiativen sowie Familien aus ganz Deutschland.

Auch an den Gegenreaktionen kann man erkennen, wie wichtig es ist, dass der Widerstand gegen den „Bildungsplan“ aufrecht erhalten bleibt.

Zu Gegendemonstrationen rief ein Bündnis auf, zu welchen u.a. die „Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart“, das „Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart & Region“, die „DGB-Jugend Nordwürttemberg“, die „Grüne Jugend Stuttgart“, die „Jusos Stuttgart“, die „Piratenpartei KV Stuttgart“, der „Stadtjugendring Stuttgart e.V.“, die „Ver.di Jugend Stuttgart“ usw. gehören.

Entsprechend aggressiv war die Stimmung gegen die friedlichen Demonstranten der „Demo für Alle“.

Manche linksradikale Chaoten brachten Böller und Schutzausrüstungen mit. Ein Auto wurde beschädigt, es gab Rangeleien mit der Polizei, gegen etliche Chaoten wird man wegen Verletzung des Versammlungsgesetzes Anzeige erstatten.

„Wir stellen uns im Interesse unserer Kinder, unserer Familien und unserer Gesellschaft diesem Kulturkampf“, sagte Professor Hubert Gindert.

Die „Demo für Alle“ konnte nur stattfinden, weil 800 Polizisten die Demonstranten vor den linksradikalen Chaoten schützten. Unter diesen Bedingungen von einem „Kulturkampf“ zu reden, ist sicherlich nicht übertrieben.

Unser Autor Mathias von Gersdorff  (von ihm stammen auch die beiden Demonstrations-Fotos) leitet die Initiative „Kinder in Gefahr“ aus Frankfurt und betreibt die Infoseite http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/

FOTO-Bericht dieser Familien-Demo siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2014/06/30/fotos-der-stuttgarter-elternrechts-kundgebung/


Israel: Hamas-Aktivisten aus Hebron entführten die drei jüdischen Jugendlichen

Weniger als einen Tag nach der Entführung von Gilad Sha’er, Naftali Frenkel und Eyal Yifrach ermittelte der Allgemeine Sicherheitsdienst (Shin Bet), dass die Hamas hinter der Entführung steht. BringBackOurBoys

Die zwei Terroristen, die hauptsächlich in die Entführung involviert waren, sind Marwan Kawasmeh und Amar Abu-Eisha: beide Männer sind Hamas-Aktivisten aus Hebron, die seit unmittelbar nach der Entführung auf der Flucht sind.

Shin Bet und die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben eine umfangreiche Fahndung zur Ergreifung der Flüchtigen durchgeführt, vor allem mit dem Ziel, die entführten Jugendlichen zu finden.

Marwan Kawasmeh und Amar Abu-Eisha handelten im Rahmen der Hamas-Organisation im Raum Hebron. Mehrere weitere Verdächtige wurden von Shin Beit, ZAHAL und der israelischen Polizei festgenommen, da eine Beteiligung an der Entführung vermutet wird.

Nähere Infos zu den Tätern finden sie auf der Webseite der Botschaft.

Solidaritätskundgebung in Tel Aviv

Mehrere zehntausend Menschen versammelten sich am Sonntagabend auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv zu einer SoliKundgebung  fürdie drei entführten Jungen. Auch Israels zukünftiger Präsident Reuven Rivlin nahm an der Veranstaltung teil.

Rachel Frenkel, die Mutter des entführten Naftali, sagte in ihrer Rede: „Wir wissen das Verhalten der Palästinensischen Autonomiebehörde und des Bürgermeisters von Hebron zu schätzen, die dem Konflikt überwanden und eine sofortige Befreiung unserer Jungen forderten.“

„Dies ist eine Versammlung der Liebe und der Einheit“, sagte Frau Frenkel weiter. „Irgendwo da draußen sind drei Teenager, die wissen, dass wir niemals nachlassen und sie unter keinen Umständen aufgegeben werden. Unsere Liebe hier gibt ihnen dort Stärke.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Frankfurt: Vortrag und Gesprächsrunde mit „Damen in Weiß“ aus Kuba am 2. Juli

Bürgerrechtlerin Berta Soler zu Gast bei der IGFM

Wo: IGFM-Geschäftsstelle, Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt    Berta-Soler_05_3f4f2e738f
Wann: Mittwoch, 2. Juli 2014
Uhrzeit: 13 bis 14 Uhr

Am kommenden Mittwoch, den 2. Juli 2014, besuchen Frau Berta Soler Fernandez und Frau Yaquelin Boni Echevaria die Geschäftsstelle der IGFM (Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte).

Berta Soler ist Sprecherin der „Damen in Weiß“, jene Bürgerrechtsbewegung in Kuba, deren Mitglieder die Ehefrauen, Töchter, Schwestern und Tanten von politischen Gefangenen sind.

Sonntag für Sonntag ziehen sie  –  weiß gekleidet mit einer Gladiole in der einen und einem Bild ihres Angehörigen in der anderen Hand  –  nach der Sonntagsmesse in der Wallfahrtskirche Santa Rita de Casia schweigend durch Havanna.

Aus wenigen Initiatoren ist im Laufe der Jahre eine mächtige Organisation herangewachsen, die heute Zweigstellen in allen Großstädten und an Gefängnisstandorten unterhält, wo politische Gefangene festgehalten werden. Ihr gewaltloses Engagement für die Menschenrechte wurde vom Europäischen Parlament mit dem Sacharow-Preis gewürdigt.

Die „Damen in Weiß“ sind in Deutschland auf Einladung der IGFM und des Menschenrechtszentrums Cottbus, das an diesem Wochenende die Beethoven-Oper Fidelio auf dem Gelände des ehem. Männerzuchthauses in Cottbus, in dem viele politische Gefangene der DDR einsaßen, aufführen wird.

Die „Damen in Weiß“ werden dabei in die Veranstaltung mit eingebaut, ehemalige politische Gefangene singen mit im Chor der Oper Cottbus. Danach besuchen sie die IGFM und reisen dann weiter nach Straßburg, wo Frau Soler vor dem Europäischen Parlament sprechen wird.

Die „Damen in Weiß“ möchten gerne der IGFM, ihren Mitgliedern und Mitarbeitern über ihre Arbeit und das Leben als Verfolgte auf Kuba berichten.

Wegen der vielen konkurrierenden Termine kann die IGFM diese Gesprächsrunde nur für die Zeit 13 Uhr bis 14 Uhr anbieten; sie freut sich, wenn Sie trotz Mittagszeit an der Veranstaltung teilnehmen.

Quelle: http://www.igfm.de/veranstaltungen/igfm-events-und-aktionen/einladung-vortrag-und-gespraechsrunde-mit-damen-in-weiss-aus-kuba/


FOTOS der Stuttgarter Elternrechts-Kundgebung vom 28. Juni 2014

Unter dem Leitwort  “Vorfahrt für Ehe und Familie! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder” demonstrierten am Samstag, den 28. Juni 2014,  hunderte Teilnehmer in Stuttgart für das natürliche Elternrecht auf Erziehung ihrer Kinder.  034a

Organisiert wurde die Veranstaltung von dem Aktionsbündnis „Demo für alle“, dem sich 17 familienbewegte Gruppen angeschlossen haben.

Diese vierte Kundgebung gegen den „Bildungsplan“ der grün-roten Landesregierung von Baden-Württemberg wurde erneut von teils vermummten Linksradikalen massiv gestört, so daß die friedlichen Demonstranten von einem Großaufgebot der Polizei vor Randalen und Blockaden geschützt werden mußten. 014a

Zu den Rednern der Demonstration durch die Stuttgarter Innenstaddt gehörte auch unsere Autorin, die engagierte Familienmutter Birgit Kelle (siehe Foto), die sich als  Publizistin und in Fernsehauftritten (z.B. Talkshows) für mehr gesellschaften Respekt zugunsten von Ehe und  Familie einsetzt.

038aMit dabei war außerdem unser Autor Matthias von Gersdorff (siehe drittes Foto: erster von rechts). Er ist katholischer Buchautor und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr.

Von ihm stammen auch diese Fotos.

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Sachbuch entlarvt „neue Zugänge“ zu Gott als alte Methoden der Verführung

Von Andreas Späth

Buch-Daten: Thorsten Brenscheidt. „Spürst du Gott schon oder liest du noch die Bibel? – Neue Trends unter Evangelikalen. Lichtzeichen-Verlag 2014, 334 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3-869541-53-2

Seit einiger Zeit gibt es eine Reihe regelrechter Stars in der christlichen Szene, deren Bücher rasenden Absatz finden, deren Veranstaltungen bestens besucht sind. Ihre Verkündigung wird viel gelobt. Aber  –  ist diese Verkündigung biblisch fundiert? 548153

Dieser Frage ist der Autor, dessen Buchtitel an den Werbeslogan einer bekannten Möbelkette erinnert, akribisch nachgegangen.

Er vergleicht Aussagen von Joyce Meyer, Max Lucado und Anselm Grün – um nur einige zu nennen, mit den Aussagen der Heiligen Schrift.

Weiter noch, Brenscheidt vergleicht die Stellung dieser Autoren zur Hl. Schrift. Mit erschütternder Klarheit legt er die alten Schwärmereien bei den neuen „Stars“ der christlichen Szene frei und entlarvt neue Zugänge zu Gott als alte Methode der Verführung.

Mit Luther stellt er fest: „Diejenigen, welche Offenbarungen und Träume im Munde führen und suchen, sind Gottes Verächter, da sie mit seinem Wort nicht zufrieden sind. Ich erwarte in geistlichen Dingen weder eine Offenbarung, noch Träume; ich habe das klare Wort; deshalb mahnt Paulus (Gal. 1,8), man solle sich daran hängen, auch wenn ein Engel vom Himmel anders lehrte.“

Diese anderen Lehren klingen indes so menschenfreundlich, verständnisvoll und kommen unseren Bedürfnissen so sehr entgegen.

„Das Leben genießen“ wird als Schwerpunkt christlicher Existenz verkauft. Was dazu wohl die Geschwister in der Verfolgung zu sagen hätten?

Bei Joyce Meyer dreht sich z.B. vieles um das ‚Selbst‘: „Selbstliebe, Selbstfürsorge, Selbstbewusstsein, Selbstverwirklichung“  –  von Selbstverleugnung und Kreuzesnachfolge liest man da wenig. 0018

Ebenso deckt Brennscheidt die Parallelen mancher „christlicher“ Autoren zur Esoterik auf und belegt mit zahlreichen Zitaten, wie versucht wird, aus Gott mitunter eine Art „Wunschautomat“ zu machen.

Leider muss man nach der Lektüre des Buches feststellen, dass offenbar auf nicht wenige Christen zutrifft, wovon Paulus mahnend und warnend im 2. Timotheusbrief (4,3ff.) schrieb:

„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.“

Und er nennt auch gleich das notwendige Antidot: „Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.“

Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit, dem eine weite Verbreitung zu wünschen ist.
 
Unser Autor Andreas Späth ist Leiter der evangelikalen „Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis“ (KSBB) in Bayern, Postfach 1131 in 91502 Ansbach, Tel.:09871-444-956, Fax: 09871-444-954, E-Mail: ksbb-bayern@gmx.net

Dieses fundierte und lesenswerte Buch kann hier direkt bestellt werden: http://lichtzeichen-shop.com/Neuheiten/Spuerst-du-Gott-schon-oder-liest-du-noch-die-Bibel.html

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Zeitschrift „Diakrisis“ (Nr. 5/2014), herausgegeben von der Internationalen Konferenz bekennender Gemeinschaften