DEMO FÜR ALLE: Friedlich, fröhlich und selbstbewußt für Familie und Elternrecht

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Die jüngste DEMO FÜR ALLE fand mit großem Erfolg friedlich und fröhlich-selbstbewußt am Samstag in Stuttgart statt.

Ministerpräsident Kretschmanns Plan, die Eltern durch die Verschiebung des Bildungsplans von der Straße zu holen, ist gescheitert. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Trotz Regen haben weit über 1000 Eltern, Großeltern, Kinder und Jugendliche in einer eindrucksvollen Demonstration zum vierten Mal Flagge gezeigt.

Aufgerufen hatten wir im Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE: Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder (Bilder der Demo sehen Sie hier). 

Die Bürger haben das grün-rote Ablenkungsmanöver durchschaut und sehen, daß die Landesregierung keine inhaltlichen Abstriche am Bildungsplan machen will, sondern nur auf Zeit spielt.

Mit sage und schreibe 900 Polizisten, angeführt von einer großen Reiterstaffel, war unsere Demonstration auch diesmal wieder erstklassig abgesichert und geschützt.

Rund 150 Gegendemonstranten von Antifa und Lesben-/Schwulenorganisationen hatten nicht die geringste Chance, auch nur in die Nähe unserer Demo-Teilnehmer zu kommen. StuttgartJuni20141a#

Frustriert lieferten sich einige Gewaltbereite aus der linken Szene statt dessen Scharmützel mit der Polizei. Diese setzte vereinzelt Schlagstöcke und Pfefferspray ein und nahm ca. 100 Personen vorläufig in Gewahrsam.

Birgit Kelle, die erste Rednerin unserer Kundgebung, empörte sich auf Facebook: „Eltern stehen für ihr Recht auf Erziehung ein und müssen dafür von der Polizei geschützt werden.“ 

Die Presse berichtete im Vergleich zu den vorangegangenen Demonstrationen relativ ausgewogen.

Eindrückliche Reden und Grußworte der Auftaktkundgebung zeigten die Bandbreite wachsender Unterstützung für unsere Anliegen. Alle Beiträge finden Sie zum Nachlesen hier.

Als neue Bündnispartner im Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE konnten wir u.a. den Landesverband Baden-Württemberg der Christdemokraten für das Leben (CDL) und das Forum deutscher Katholiken begrüßen.

Birgit Kelle (siehe Foto) appellierte, die Lufthoheit über die Kinderbetten nicht kampflos aufzugeben. 014a

Guillaume Got von der französischen  La Manif Pour Tous-Bewegung stellte in seiner Rede die Entwicklung in Baden-Württemberg in einen größeren, internationalen Zusammenhang.

Hubert Gindert vom Forum Deutscher Katholiken sprach von einem Kulturkampf mit der Gender-Ideologie, dem wir uns im Interesse unserer Kinder stellen und gewinnen werden.

Der Stuttgarter CDU-Politiker Karl-Christian Hausmann erläuterte die Positionen des Kreisverbandes Stuttgart und der CDU-Landtagsfraktion, die den grün-roten Bildungsplan beide entschieden ablehnen.

Die CDU fordert nun, die Leitperspektiven ganz aus dem Bildungsplan zu streichen. Damit habe sie sich dem energischen Protest der Eltern angeschlossen.

Bernd Kölmel, Landessprecher und Europaabgeordneter der AfD, betonte in seinem Grußwort, daß Werte- und Geschlechtserziehung zuallererst Aufgabe der Eltern ist.

Wichtige Stimmen kamen von Migrantengruppen. Köksal Eroglu von der muslimischen M.I.H.R.-Foundation stellte klar: „Es ist nicht Aufgabe der Schulbildung, kindliche Köpfe zur Infragestellung ihres vertrauten Familienbildes zu verleiten und sie somit zu verunsichern.“

Und Erzpriester Ilya Limberger sandte eine deutliche Botschaft: „Die christlich-orthodoxen Mitbürgerinnen und Mitbürger dieses Landes  –  die Griechen, die Russen, die Serben, die Rumänen, die Bulgaren und weitere christlich-orthodoxe MigrantInnen und Minderheiten  –  treten entschieden gegen die von uns als Frühsexualisierung der Kinder und Relativierung der klassischen Familie empfundene Ausrichtung des neuen Bildungsplanes ein.“

Zum Abschluß der Demonstration am Staatstheater ließen die Teilnehmer Hunderte rosa-blaue Luftballons fliegen als Gruß an Ministerpräsident Kretschmann und Kultusminister Stoch mit den Rufen: „Wir kommen wieder!“

In Kürze werden wir dazu den Termin für die Herbst-DEMO FÜR ALLE bekanntgeben.

Unsere Autorin Hedwig von Beverfoerde ist katholische Publizistin und leitet die „Initiative Familienschutz“

Initiative Familienschutz, Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin,
Tel. 0 30/88 62 68 96, Fax. 0 30/34 70 62 64

www.familien-schutz.de


Judenchristlicher Pater David Neuhaus SJ zum Tod der drei Schüler: „Tiefe Trauer“

Der Jesuitenpater David Neuhaus    –  er ist selber ein Sohn deutscher Juden  –   arbeitet als Vikar des lateinischen Patriarchats Jerusalem für die hebräischsprachigen Christgläubigen bzw. Katholiken jüdischer Herkunft. 8mJ4IBvC7SW4ceNRa4gnkg

Nach dem Mord an den jüdischen Jugendlichen Eyal, Gil-Ad  und Naftali sagte er: 

“Wir empfinden tiefe Trauer nach den gestrigen Ereignisse. Eine Trauer, die besonders schmerzt, weil wir in den vergangenen Tagen auf einen positiven Ausgang für die drei Schüler gehofft hatten.

Wir fühlen und mit den Angehörigen und den Freuden der Jugendlichen verbunden und beten zum HERRN, damit ER ihnen beistehen und die Kraft zum Weiterleben geben möge und sie in ihrem großen Schmerz tröste.“

Die drei Schüler waren in der Nähe von Hebron verschleppt worden. Ihre Leichen wurden gestern in der Nähe des Dorfes Halhul bei Hebron gefunden. Sie besuchten eine Schule in der jüdischen Kolonie.

Der Ordensmann erklärte weiter: „Wir leben in einem Kreislauf der Gewalt, der seit Jahrzehnten anhält und befürchten, dass das palästinensische Volk nun möglicherweise den Preis zahlen muss. Wir hoffen und beten dafür, dass die israelischen Verantwortlichen weise und weitsichtig handeln und nicht nur in die Vergangenheit blicken”.

Nach Ansicht des Paters sind die Aufrufe von Papst Franziskus zu Frieden und Aussöhnung besonders wichtig.

“Der Papst“, so P. Neuhaus “hat nie gesagt, dass es bereits Frieden gibt. Wir geben uns keiner Illusion hin und wir wissen, dass die Gewalt immer noch die Vorherrschaft hat und dass die Gesten des Papstes nur ein Versuch waren, Alternativen vorzuschlagen und aufzuzeigen.“

Quelle: Fidesdienst / Foto: Israelische Botschaft in Berlin


Union stellt klar: Kindergeld ist keine europäische Sozialhilfe

Die Bundesregierung erarbeitet derzeit den Abschlussbericht des Staatssekretärsausschusses zu „Rechtsfragen und Herausforderungen bei der Inanspruchnahme der sozialen Sicherungssysteme durch Angehörige der EU-Mitgliedstaaten“.  163538-dg-original

Dazu erklären der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer, und die für Grundsatzfragen der Migration zuständige Berichterstatterin, Andrea Lindholz:

Stephan Mayer: „Das Kindergeld ist keine europäische Sozialhilfe, sondern dient alleine der Sicherung des Existenzminimums in Deutschland. Aus diesem Grund hat die CDU/CSU Fraktion auf der Einsetzung des Staatssekretärsausschusses bestanden und hält eine Regelung zum Kindergeldbezug für unerlässlich.“

Andrea Lindholz: „Die Anreize für EU-Ausländer, Kindergeld in Deutschland zu beantragen, müssen dringend minimiert werden.

Wir halten es für richtig, die Höhe des Kindergeldes an den dauerhaften Wohnort des Kindes anzupassen. So hat ein Kind in Rumänien beispielsweise einen Anspruch auf neun Euro Kindergeld. Lebt aber ein Elternteil in Deutschland, bekommt das Kind 184 Euro Kindergeld, obwohl das durchschnittliche Nettogehalt in Rumänien nur rund 380 Euro beträgt. Das ist nicht nachvollziehbar.

Im Unterhaltsrecht gibt es bereits eine Abstufung entsprechend den Lebenshaltungskosten am ständigen Wohnort. Eine solche Abstufung bei der Höhe des Kindergeldes wäre die beste Lösung, um Fehlanreize und Missbrauch zu verhindern.“


„Mörder sind dem HERRN ein Greuel“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 5,5-6.7-8a.8b.9ac.

Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt;
der Frevler darf nicht bei dir weilen.
Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen;
denn dein Abscheu trifft alle, die Böses tun.

Du läßt die Lügner zugrunde gehen,
Mörder und Betrüger sind dem HERRN ein Greuel.
Ich aber darf dein Haus betreten
dank deiner großen Güte.

Ich werfe mich nieder in Ehrfurcht
vor deinem heiligen Tempel.
Leite mich, HERR, in deiner Gerechtigkeit,
ebne deinen Weg vor mir!


Unionsfraktion „tief erschüttert“ über den Mord an drei jungen Israelis

Die drei vor Wochen entführten israelischen Schüler sind im Westjordanland tot aufgefunden worden.

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto):

Foto: Markus Hammes

Foto: Markus Hammes

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist über den heimtückischen Mord an drei israelischen Jugendlichen zutiefst erschüttert. Den Familien und Freunden der Ermordeten sprechen wir unser Beileid aus. Unser Mitgefühl gilt in dieser schweren Stunde dem gesamten israelischen Volk.

Dieser feige Mord an unschuldigen Jugendlichen zeigt, dass es Menschen gibt, die unsere zivilisierte Art zu leben, nicht respektieren. Wir werden es nicht zulassen, dass Mord und Gewalt unsere Freiheit bedrohen, unsere Entwicklung und unsere Werte gefährden.

Verantwortlich für die Morde scheint die Hamas zu sein. Die Hamas ist eine auch von der Europäischen Union geächtete Terrororganisation. Sie lehnt nicht nur das Existenzrecht Israels kategorisch ab, sondern predigt in ihren Schulen und Veröffentlichungen unvermindert Hass gegen den jüdischen Staat.

Ergebnis dieses Hasses ist Mord an Unschuldigen und die Behinderung des Friedensprozesses mit Israel. Da die Hamas jeden Kompromiss mit Israel ablehnt, ist ein schneller Abschluss der Friedensgespräche nicht zu erwarten.

Deutschland als Freund und Verbündeter Israels wünscht sich eine Zwei-Staaten-Lösung, mit der auch die endgültigen Grenzen der beiden Staaten festgelegt werden.“


Israel: Die drei entführten Jungen wurden bei Hebron ermordet aufgefunden

Infolge einer ausgedehnten Suche nach den drei entführten Jugendlichen, Eyal Yifrah, Gilad Sha’er und Naftali Frenkel, die die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) gemeinsam mit der Israelischen Sicherheitsbehörde (ISA) und der Polizei durchgeführt hat, wurden am Montag (30.6.) die Leichname der Jungen nordwestlich von Hebron gefunden. eyalnaftaligiladTrauer

Die Familien der drei Jungen wurden informiert. Derzeit werden die Körper noch forensisch untersucht.

Die israelischen Behörden haben zwei Mitglieder der Hamas als Hauptverdächtige benannt – Marwan Kawasmeh und Amar Abu-Isa – die seit der Entführung verschwunden sind.

Offizielle Reaktionen

Das Sicherheitskabinett in Israel kam umgehend zusammen. Zu Beginn der Sitzung sagte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu:

„Zu unserer großen Trauer wurden diesen Abend drei Leichname gefunden. Alles deutet darauf hin, dass es sich um die Körper der drei entführten Jugendlichen Eyal Yifrah, Gilad Sha’er und Naftali Frenkel handelt.

Sie wurden entführt und kaltblütig…ermordet. Im Namen des ganzen jüdischen Volkes möchte ich ihren Familien, ihren Müttern, Vätern, Großmüttern und Großvätern, ihren Brüdern und Schwestern, sagen, dass wir tief getroffen sind, und dass die ganze Nation mit ihnen trauert. Wir werden für ein angemessenes Begräbnis der Jungs sorgen…  IMG_1016

Die Hamas ist verantwortlich  –  und die Hamas wird zahlen. Möge die Erinnerung an die drei Jungen gesegnet sein.“

Präsident Shimon Peres veröffentlichte nach Bekanntwerden der Nachricht vom Tod der Jungen folgende Stellungnahme:

„Ganz Israel neigt heute sein Haupt. 18 Tage lang haben wir gehofft und mit einer Stimme gebetet, dass wir die Jungen gesund und sicher finden werden.

Angesichts dieser bitteren Nachricht trauert nun ganz Israel. Wir fühlen den großen Verlust und bleiben zugleich entschlossen, die Terroristen zur Rechenschaft zu ziehen. Unsere Entschlossenheit zum Kampf gegen den Terror wird noch stärker und wir versichern, dass mörderischer Terrorismus dieser Art es nicht mehr wagen wird, sich zu erheben. afc127c26a

In diesen schweren Tagen sind meine Gedanken und meine Gebete bei den Familien. Sie haben ihre Kinder hingebungsvoll erzogen und in ihnen die Liebe für ihr Heimatland gesät.“

Der zukünftige Staatspräsident Reuven Rivlin erklärte: „Was wir befürchtet haben, ist wahr geworden. Unsere Befürchtung reichte tief, aber wir trugen in unseren Herzen die Hoffnung, dass selbst mörderische Terroristen die Teenager verschonen würden.

Unsere Herzen sind in diesen schweren Tagen bei den tapferen Familien, die für immer als Vorbild der Stärke und Hoffnung auch in den schwersten Zeiten stehen werden.“

Israels Außenminister Liberman hat seinen Besuch in Prag abgesagt, um nach Israel zurückzukehren.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel / Israelische Botschaft in Berlin


Aus der Rede des CDU-Politikers Karl-C. Hausmann bei der Stuttgarter „Demo für alle“

„Der Frühsexualisierung wird Tür und Tor geöffnet“

Karl-Christian Hausmann (siehe Foto) ist stellv. Kreisvorsitzender der Stuttgarter CDU und Mit-Initiator des Arbeitskreises Familie in der CDU Stuttgart.

Seine Rede auf der Stuttgarter Elternrechts-Kundgebung vom 28.6.2014 erläutert den derzeitigen Stand der Dinge um den umstrittenen „Bildungsplan“ der grün-roten Landesregierung, den Kritiker als „staatliche Sexualisierung der Kinder“ ablehnen.

Nachfolgend Auszüge aus seiner Ansprache:

Wir haben uns heute hier versammelt, um gegen die Pläne der grün-roten Landesregierung zum Bildungsplan auch in seiner modifizierten Form zu demonstrieren und dafür, dass Ehe und Familie als Leitbild erhalten bleiben. Das ist unser gutes Recht.
Damit leben wir die Verfassung und verteidigen die Verfassung und machen von unseren demokratischen Rechten Gebrauch und deshalb freut es mich, dass sie gekommen sind und aktiv statt politikverdrossen ihre Meinung kundtun.
 

Nun muss man anerkennen, dass die Landesregierung zum einen beschlossen hat, die Einführung des neuen Bildungsplans um 1 Jahr zu verschieben.
Zunächst aber muss ich sagen, dass es überhaupt zu Änderungen und zu einer Verschiebung der Pläne um 1 Jahr kam, ist in der Hauptsache Ihrem energischen Protest zu verdanken, dem sich auch die CDU angeschlossen hat.
Der Kreisvorstand der CDU hat schon am 11. März dieses Jahres in einer einstimmig verabschiedeten Stellungnahme die Landesregierung aufgefordert, den Entwurf insbesondere im Hinblick auf das dort formulierte Thema „sexuelle Vielfalt“ grundsätzlich zu überarbeiten, in einen Dialog mit allen relevanten Gruppen der Gesellschaft zu treten und die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen.

„Werte-Erziehung ist vor allem Aufgabe der Eltern“

Die CDU Stuttgart hielt den Stellenwert, der dem Thema „Sexuelle Vielfalt“ im bisherigen Entwurf beigemessen wurde, für überzogen und lehnt es ab, den Toleranzbegriff auf dieses Thema zu reduzieren.

Weiterhin erinnert die CDU Stuttgart daran, dass die Werteerziehung in erster Linie Aufgabe der Eltern ist.

Außerdem hat der Kreisvorstand die Position der CDU Deutschland bekräftigt, dass die Familie das Leitbild für die Erziehung von Kindern ist. Der Vorstand verwahrt sich des Weiteren dagegen, dass Kritiker des Entwurfes zum Bildungsplan automatisch als intolerant abgestempelt werden  –  vielmehr ist genau eine solche Verweigerung der Diskussion intolerant.

Peter Hauk beklagt „ideologische Fehleinschätzungen“

Nun noch einige Worte zur Haltung der CDU im Landtag: Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk, und der bildungspolitische Sprecher, Georg Wacker, haben am 23. Mai zum Bildungsplan erklärt: 038a

„Die Entscheidung zur Weiterentwicklung des Bildungsplans ist aus gesellschaftlichen und fachlichen Gründen durchaus richtig und notwendig. Allerdings ist das gesamte Projekt durch das zauderhafte Agieren des Kultusministers völlig aus der Bahn geraten.

Im Rahmen unserer Anhörung am Freitag, den 9. Mai 2014, wurde erkennbar, welch grobe handwerkliche Fehler und ideologische Fehleinschätzungen hierfür ursächlich waren und noch immer sind. Die Mängelliste ist lang!

Zwar versucht der Kultusminister jetzt vordergründig, den Anschein eines Neustarts zu erwecken  –  aber vieles riecht bei genauerer Betrachtung nach einer Mogelpackung.“

Die CDU-Landtagsfraktion hatte von Anfang an vorgeschlagen, dass die Regierung anstelle der Heraushebung der ‚sexuellen Vielfalt‘ den Begriff der Toleranz in den Mittelpunkt des Bildungsplanes stellen sollte.

In den ursprünglichen Leitprinzipien wurde im Rahmen der Ausübung des staatlichen Erziehungsauftrags das elterliche Erziehungsrecht nicht ausreichend berücksichtigt.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere ablehnende Haltung gegen den Bildungsplan auch weiterhin zum Ausdruck bringen. Leider gibt es aus anderen rot-grün geführten Bundesländern (Niedersachsen z.B.) genügend abschreckende Beispiele, wie das Erziehungsrecht der Eltern total übergangen wird und der Frühsexualisierung von Kindern Tür und Tor geöffnet wird.

Den vollständigen Text dieser Rede finden Sie HIER

Fotos: Mathias von Gersdorff