Dt. Bundestag erweitert die Liste sicherer Herkunftsstaaten beim Asylrecht

Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag eine Novelle zum Asylverfahrensrecht verabschiedet, mit der Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina in die Liste sicherer Herkunftsstaaten aufgenommen werden. Zuvor war bereits das für Asylverfahren zuständige Bundesamt durch einen massiven Personalzuwachs verstärkt worden. 159481-3x2-teaser296

Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:

„Die deutliche Zunahme der Asylbewerberzahlen erfordert entschlossenes Handeln. Die weiter steigenden Asylbewerberzahlen machen die Situation für Länder und Kommunen immer schwieriger. Auch die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch die notwendigen Unterbringungsmöglichkeiten steigt seit dem vergangenen Jahr deutlich an.

Mit dem Beschluss des Bundestages, drei Westbalkanstaaten, die die EU-Mitgliedschaft anstreben, als sichere Herkunftsstaaten einzustufen, handeln wir verantwortungsbewusst und erreichen eine Entlastung  unseres Asylsystems.

„Den tatsächlich verfolgten Menschen helfen“

Das Asylrecht behutsam zu ändern, um den tatsächlich verfolgten Menschen wie aus Syrien besseren Schutz zu gewähren, ist der richtige Schritt. Wir wollen unsere Kapazitäten für die tatsächlich Verfolgten nutzen.

Vom Westbalkan kommen mehr Asylbewerber nach Deutschland als aus Syrien. Die Schutzquote bei syrischen Flüchtlingen liegt quasi bei 100%, bei den Westbalkanstaaten tendiert sie gegen 0%. Das verstehen die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land nicht. Hier müssen wir im Interesse der tatsächlich verfolgten Flüchtlinge, der Bevölkerung und der Kommunen handeln.

Immer mehr Städte und Gemeinden stoßen an die Grenzen ihrer Kapazitäten, weil die Asylbewerberzahlen so schnell steigen. Seit 2009 hat sich die Anzahl der Anträge verfünffacht. In diesem Jahr werden bis zu 200.000 Asylanträge erwartet.


Israel: Regierungschef verurteilt den Mord an einem jungen Palästinenser

Die Hintergründe der Ermordung eines palästinensischen Jungen in Jerusalem sind derzeit noch unklar. Die israelische Polizei arbeitet intensiv an der Aufklärung des Falles und der Festnahme der Täter. (Foto: GPO)

Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu veröffentlichte am gestrigen Mittwoch folgende Stellungnahme:

„Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach heute mit dem Minister für öffentliche Sicherheit, Yitzhak Aharonovitch, und bat darum, dass die Strafverfolgungsbehörden so schnell wie möglich herausfinden, wer hinter dem verachtenswerten Mord in Jerusalem steckt, und was das Motiv war.

Der Ministerpräsident ruft alle Israelis dazu auf, das Gesetz nicht in die eigenen Hände zu nehmen. Israel ist ein Rechtsstaat und jeder muss sich nach dem Gesetz richten.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Gaza-Raketen treffen Wohnhäuser in Sderot – Angstattacken von Bewohnern

In den letzten drei Wochen über 100 Raketen aus Gaza

​Mehr als zehn Raketen aus dem Gazastreifen schlugen in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (2./3.Juli) in Israel ein.

In Sderot traf eine Rakete ein Wohnhaus, das stark beschädigt wurde. Da die Rakete glücklicherweise nicht explodierte, wurde keiner der Bewohner verletzt. sderotdestroyedhome

Drei weitere Raketen gingen in Wohngebieten Sderots nieder, eine davon traf ein Studentenwohnheim in der Stadt, eine weitere schlug unmittelbar neben einem Mehrfamilienhaus ein.

Vier Menschen mußten infolge der Einschläge wegen Angstattacken ärztlich behandelt werden.

BILD: Haus in Sderot nach Raketeneinschlag (Foto: Facebook/IDF)

Mithilfe des Raketenabwehrsystems Iron Dome konnten auch diesmal zwei weitere Raketen abgefangen werden. Alle weiteren fielen in offenes Gelände.

Allein in den vergangenen drei Wochen wurden auf Israel über 100 Raketen aus dem Gazastreifen geschossen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) machen die Hamas für die Angriffswelle verantwortlich und reagierten mit Luftwaffenangriffen gegen die Infrastruktur der Hamas im Gazastreifen, darunter Abschussplätze und Ausbildungslager der Hamas.

Quelle: ZAHAL / Israelische Botschaft


Medjugorje: Die „Mutter der ganzen Welt“ sendet die „Apostel meines Lichtes“…

„Privatbotschaft der Muttergottes“ vom 2. Juli 2014 an Mirjana Dragicevic-Soldo:

„Liebe Kinder! Ich, Mutter von euch, die ihr hier versammelt seid, und Mutter der ganzen Welt, segne euch mit dem mütterlichen Segen und rufe euch auf, euch auf den Weg der Demut zu begeben.

Dieser Weg führt zum Kennenlernen der Liebe meines Sohnes. Mein Sohn ist allmächtig, Er ist in allem. Wenn ihr, meine Kinder, dies nicht erkennt, dann regiert über eure Seele Dunkelheit/Blindheit. Nur die Demut kann euch heilen.  1_0_744292

Meine Kinder, ich habe immer demütig, mutig und in Hoffnung gelebt. Ich wusste, ich habe es erkannt, dass Gott in uns ist und wir in Gott. Das gleiche ersuche ich von euch.

Ich möchte euch alle mit mir in der Ewigkeit haben, denn ihr seid ein Teil von mir. Auf eurem Weg werde ich euch helfen.

Meine Liebe wird euch umhüllen wie ein Mantel und aus euch Apostel meines Lichtes, des Lichtes Gottes machen. Mit der Liebe, die aus der Demut hervorkommt, werdet ihr Licht bringen, wo Dunkelheit/Blindheit herrscht.

Ihr werdet meinen Sohn, der das Licht der Welt ist, bringen. Ich bin immer bei euren Hirten und bete, dass sie euch immer ein Vorbild der Demut seien. Ich danke euch.“

Kritische Hinweise hierzu:

Diese sogenannte „Privatbotschaft“ der Erscheinungs-„Madonna“ von Medjugorje an die „Seherin“ Mirjana erfolgt seit vielen Jahren stets am zweiten Tag eines jeden Monats. Diese angeblichen Worte Mariens werden nicht direkt veröffentlicht, aber vom Medjugorje-Zentrum per Newsletter verbreitet.

Den Angaben der Seher zufolge erscheint die „Gospa“ (dortiger Titel für die Gottesmutter) schon seit über 33 Jahren regelmäßig bis täglich  –  und sie gibt zahlreiche „Botschaften“, wobei es sich um eine kirchlich nicht anerkannte Privatoffenbarung handelt.

Zur jüngsten „Botschaft“  –  wir haben oben mit Linien einige Sätze hervorgehoben  – seien nun einige Kritikpunkte angemerkt:

1. Den Marientitel „Mutter der ganzen Welt“ kennt weder das kirchliche Lehramt noch die „Lauretanische Litanei“. Er erinnert fast an altertümliche heidnische Vorstellungen einer „Muttergottheit“.  – Die selige Jungfrau ist die Hilfe der Christen und die geistliche Mutter der Gläubigen; Papst Paul VI. bezeichnete sie bekanntlich als „Mutter der Kirche“, aber nicht als „Mutter der ganzen Welt“.

2. Zu der Aussage: „Ich habe immer demütig, mutig und in Hoffnung gelebt“: Warum sollte sich die wahre Madonna ihrer Demut und weiterer Tugenden selber rühmen?  –  In dem tatsächlich von ihr stammenden Magnificat (ihrem biblischen Lobgesang aus dem Lukasevangelium) lenkt sie den Blick vielmehr auf Gottes große Taten, nicht auf den eigenen Mut, Demut etc.

3. Die Erscheinungs-„Maria“ will also „euch alle“ mit ihr in der „Ewigkeit“ haben  –  aber im Jenseits werden sich einst ohnehin die Seelen aller Menschen befinden, auch der verlorenen.  –  Zudem hätte man gerne gewußt, warum die „Gospa“ erklärt: „Ihr seid ein Teil von  mir.“  – Was mag dies bedeuten? Welchen theologischen Sinn hat denn eine solche Aussage?

4. Christus selbst ist als göttlicher Erlöser das „Licht der Welt“, wie ER selber bezeugt. Wie kann folglich „Maria“ erklären, sie wolle „aus euch Apostel meines Lichtes, des Lichtes Gottes machen“. Als Geschöpf besitzt Maria aus sich selber heraus kein Licht, sondern allein GOTT selbest – und sie hat gnadenhalber einen besonders vorzüglichen Anteil davon erhalten. 

Zudem könnte die Aussage („meines Lichtes, des Lichtes Gottes“) so verstanden werden, als ob sie sich über diese Licht-Metapher mit Gott gleichsetzen wolle. Etwas derart Verwegenes, ja Gotteslästerlichen würde sich die wahre Gottesmutter selbstverständlich niemals anmaßen.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks und des KOMM-MiT-Verlags in Münster

 

 


Peru: Katholische Bischöfe protestieren scharf gegen neue Abtreibungsregelungen

Nach der Verabschiedung eines Leitfadens zur „therapeutischen“ Abtreibung durch das Gesundheitsministerium betonen die katholischen Bischöfe des Landes: Baby (2)

“Wir lehnen diese Regelung ab, die erstmals in der Gesichte Perus, der Abtreibung und damit der Mord an unschuldigen Menschenleben den Weg ebnet. Die Bestimmungen des Ministeriums sind nicht nur unmoralisch, sondern auch verfassungswidrig und illegal“.

In ihrer Verlautbarung schreiben die Oberhirten: „Sowohl die werdende Mutter als auch das ungeborene Kind haben dasselbe Recht auf Leben, das in beiden Fällen vom Staat geschützt werden muss“.

„Wenn das Leben der Mutter und ihres Kindes in Gefahr ist, dann gibt es nach Aussagen von Experten viele medizinische Möglichkeiten, beide Leben zu retten“, so die Bischöfe weiter

Der Erzbischof von Lima, Kardinal Juan Luis Cipriani, bezeichnete die neuen Bestimmungen öffentlich als “Leitfaden zum Töten“.

Die Verlautbarung der Bischöfe im Wortlaut (spanisch): http://www.iglesiacatolica.org.pe/cep_prensa/archivo_documentos/comunicado-cep_no-mataras-al-ninho-en-el-seno-materno_010714.pdf

Quelle: Fidesdienst


TV-Hauptnachrichten: Totschweigen der Limburger StA-Meldung zu Bischof TvE

Die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF haben am gestrigen Mittwoch, den 2. Juli, in ihren Hauptnachrichtensendungen kein Wort davon erwähnt, daß die Limburger Staatsanwaltschaft (StA) ihre Vorermittlungen hinsichtlich des ehem. Limburger Bischofs Tebartz-van Elst (TvE) „mangels Anfangsverdachts“ eingestellt hat und daher kein förmliches Ermittlungsverfahren aufnimmt.   1_0_745851

Diese Meldung war am gestrigen Nachmittag bereits bekannt und wurde hier im CHRISTLICHEN FORUM kurz nach 18 Uhr veröffentlicht.

Dennoch wurde in der ZDF-Nachrichtensendung „heute“ um 19 Uhr nichts davon erwähnt, daß der monatelang von zahlreichen Medien attackierte und diffamierte Bischof Dr. Tebartz-van Elst vom Vorwurf der Untreue komplett entlastet wurde.

Diese HEUTE-Sendung siehe hier (Mediathek): http://www.heute.de/zdfheute-nachrichten-startseite-3998.html

Auch eine Stunde später, in der ARD-Tagesschau um 20 Uhr, fand dieses Thema schlicht nicht statt: http://www.tagesschau.de/sendung/tagesschau/

 

 


Hl. Paulus: „Wir sind Mitbürger der Heiligen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 2,19-22:

Brüder! Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. 

Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlußstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im HERRN. Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.