Peru: Erzbischof protestiert beim Präsidenten gegen Abtreibungsliberalisierung

In einem Offenen Brief an den peruanischen Präsidenten bringt der katholische Erzbischof Miguel Cabrejos Vidarte von Trujillo seinen Widerstand gegen die Billigung des sog.  “technischen Leitfadens für die therapeutische Abtreibung” zum Ausdruck.  imagesCAHIF86C

In seinem Brief nennt der Oberhirte 16 Punkte, welche die Verfassungswidrigkeit und den Widerspruch zu geltenden Normen aufzeigen. Außerdem beklagt er, dass das Vorgehen die Bevölkerung in die Irre führe.

Unter Punkt 6 heißt es z.B.: „Unser Strafgesetzbuch legt fest, dass Abtreibung ein Verbrechen ist, während der Leitfaden ein solches Verbrechen als ‘freiwillige Unterbrechung’ der Schwangerschaft darstellt“.

Unter Punkt 7 argumentiert der Erzbischof: „Es ist nicht statthaft, dass eine medizinische Kommission über ein Menschenleben entscheidet“.

Neben der Bischofskonferenz hatten viele christliche Gemeinden zu Protesten gegen die neuen Abtreibungsbestimmungen aufgerufen. 

Quelle: Fidesdienst

Offener Brief des Erzbischofs im Wortlaut (spanisch): http://www.fides.org/spa/attachments/view/file/carta_cabrejos_humala_2014.doc


2 Kommentare on “Peru: Erzbischof protestiert beim Präsidenten gegen Abtreibungsliberalisierung”

  1. Bernhard sagt:

    Es ist gut, dass die Bischöfe gegen das Gesetz protestieren.

    Hoffentlich machen sie ihren Gläubigen mit der gleichen Eindringlichkeit klar, dass sie niemals abtreiben dürfen, auch wenn es vom staatlichen Gesetz her erlaubt ist.

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  2. Christoph Rebner sagt:

    danke

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