Die Hamas schoß seit dem 7.7. insgesamt 681 Raketen gegen Israel

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Am Donnerstag (10.7.) schossen Terroristen aus dem Gazastreifen 192 Raketen auf Israel, von den 141 Israel trafen und 44 vom Abwehrsystem Iron Dome abgefangen wurden.  Gaza-rocket-hits-factory-640x477
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Die Zahl der Raketen seit dem 7.7.2014 erhöht sich damit auf insgesamt 681.
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Trotz ständigen Beschusses blieben die Grenzübergänge zum Gazastreifen den ganzen Donnerstag über geöffnet.
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Am Mittwoch, den 9. Juli, wurden 1228 Tonnen Lebensmittel und 280.000 Liter Treibstoff sowie drei LKW-Ladungen mit medizinischer Versorgung über Israel in den Gazastreifen transportiert.

Hamas mißbraucht Zivilisten als menschliche Schutzschilde:

Auf einer Pressekonferenz wies der israelische Regierungschef Netanjahu darauf hin, dass die Soldaten keine Mühen scheuen, um zivile Opfer zu vermeiden. „Es gibt zivile Opfer deswegen, weil sich die Hamas böswillig hinter Unschuldigen versteckt“, sagte der Ministerpräsident mit Blick auf den Gebrauch menschlicher Schutzschilde durch die Islamisten.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben zwei Videos veröffentlicht, die den Mißbrauch palästinensischer Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas dokumentieren:
Video 1, Video 2.
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Ergänzendes Info hierzu: https://de.nachrichten.yahoo.com/hamas-menschen-gaza-sollen-schutzschilde-sein-115835542.html
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Quelle (u.a.): israelische Botschaft in Berlin

Köln: Spontane Demo pro Israel zum Dom

Von Felizitas Küble

Am heutigen Freitag, den 11. Juli, gab es in der Kölner Innenstadt eine kurzfristig organisierte Solidaritäts-Demonstration für Israel. imm037_36A

Unser Christoferuswerk in Münster hatte erst gestern Nachmittag halb-intern etwas davon erfahren  –  im Internet konnten wir dazu nichts finden, so daß bei mir Zweifel aufkamen, ob diese spontane Soli-Aktion wohl überhaupt stattfindet.

Nachdem die israelische Botschaft mir heute Vormittag auf Anfrage telefonisch bestätigte, daß die Demo tatsächlich um 16 Uhr auf dem Rudolfsplatz in Köln beginnen soll, fuhr ich kurzerhand von Münster nach Köln, um ebenfalls ein Zeichen der Solidarität mit dem bedrängten jüdischen Staat zu setzen, der seit Wochen von hunderten Hamas-Raketen aus dem Gaza-Streifen angegriffen wird.

Auf dem Rudofsplatz versammelten sich ca 40 Leute, Juden und Nichtjuden, die wohl ebenfalls auf die Schnelle von dieser Veranstaltung gehört hatten.

Ein Polizei-Mannschaftswagen und mehrere Beamten begleiteten unseren Demonstrationszug, der eine gute halbe Stunde dauerte – und am Kölner Dom seinen Abschluß fand. imm033_32A

Dieser Polizeischutz war vorweg durchaus beruhigend, nachdem es in Hamburg unlängst bei einer Pro-Israel-Initiative zu Attacken aus ultralinken Kreisen gekommen war. (Näheres siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2014/06/23/hamburg-ultralinke-attacke-von-attac-auf-86-jahrigen-judischen-demonstranten/)

Es gab gottlob in Köln keinerlei Störungen, abgesehen von wenigen anti-israelischen Zwischenrufen durch Passanten. Einige unserer Teilnehmer riefen ab und zu im Sprechchor: „Solidarität mit Israel“„Befreit Gaza von der Hamas!“  oder „Einmal Auschwitz war zuviel!“

Jeder dritte oder vierte unserer Demonstranten trug eine große Israelfahne um den Körper   –  siehe erstes Bild (fotografiert auf einer Pro-Israel-Demo in Köln vor ein paar Jahren, an der ich ebenfalls teilnahm). deutschland-israel-flag

Ich trug diesmal eine Deutschlandflagge mit den Farben Schwarz-Rot-Gold wie ein großes Schultertuch, zudem ein blau-weißes Israel-Fähnchen, darauf unseren bewährten kleinen Aufkleber: „Hallo, ich bin CHRIST –  und das ist gut so!“

Auf dem Domplatz bedankten wir uns bei der Polizei abschließend für ihre freundliche „Begleitung“.

Info-HINWEIS: Derzeit agitiert SOLID  –  die Jugend der Linkspartei   –   wie wild gegen Israel: http://www.ruhrbarone.de/linkspartei-jugendverband-solid-mit-hitler-gegen-israel/83201

Fotos: Felizitas Küble

 

 


Medjugorje – eine unendliche Geschichte?

Von Felizitas Küble

Obwohl sich die für Medjugorje zuständigen Oberhirten (erst Bischof Zanic, danach Peric) deutlich gegen die Echtheit der angeblichen „Marienerscheinungen“ ausgesprochen haben, obwohl die dortige Bischofskonferenz zweimal amtlich erklärte, keine „Übernatürlichkeit“ jener Phänomene feststellen zu können, behaupten viele Medju-Anhänger immer wieder, „die Kirche“ könne kein endgültiges Urteil über diese Privatoffenbarung verkünden, solange die Erscheinungen in Medjugorje anhalten. bildma1

Diese Sichtweise ist jedoch kirchenrechtlich unsinnig und historisch unhaltbar, wie allein schon der Fall Heroldsbach (Bistum Bamberg) zeigt: Jene „Marienerscheinungen“ Anfang der 50er Jahre wurden sehr wohl kirchlich eindeutig abgelehnt, obwohl sie jahrelang weiter andauerten.

Sodann wird von Medjugorje-bewegter Seite mitunter der irreführende Eindruck erweckt, als sei allein schon die Einrichtung der vatikanischen Untersuchungskommission eine Art „Seitenhieb“ gegen den dortigen kritischen Bischof; als diene dieses Gremium quasi als eine „Korrektur-Instanz“.

Auch diese Deutung ist haltlos, wie erneut das Beispiel Heroldsbach belegt: Damals gelangte der dortige Bischof zu einem klaren „Nein“ gegenüber den vermeintlichen Erscheinungen  – und diese Ablehnung wurde von der römischen Glaubenskongregation (damals: Hl. Offizium) bestätigt und von Papst Pius XII. bekräftigt. media-372515-2

Laut Kirchenrecht ist der Diözesanbischof zuständig für die Beurteilung von Privatoffenbarungen  –  und der Vatikan schaltet sich nur dann ein, wenn es der betreffende Bischof wünscht oder wenn die Phänomene (wie im Fall Medjugorje) internationale Ausmaße annehmen (Millionen Pilger aus aller Herren Länder).

Gleichwohl stellt sich die Frage, ob in puncto Medjugorje evtl. deshalb nach über 33 Jahren noch kein Ende der „Erscheinungen“ in Sicht ist, weil so der Anhängerschar suggeriert werden kann, solange die „himmlischen Botschaften“ anhalten, könne die Kirche angeblich kein definitives Urteil fällen.

Wo bleibt das angekündigte „sichtbare Zeichen“?

Ein weiterer pikanter Gesichtspunkt könnte zudem auch eine Rolle spielen:

Bereits Anfang der 80er Jahre wurde von Medjugorje-Sehern öffentlich angekündigt, daß die Erscheinungen am Ende durch ein auffallendes Wunder bzw. „sichtbares Zeichen“ in aller Öffentlichkeit bezeugt bzw. vom Himmel her bestätigt würden.

Es handle sich hierbei um ein „Zeichen, das der Menschheit gegeben“ wird und das ihrer Bekehrung dienen solle.

Hierzu heißt es auf der Medjugorje-Webseite wörtlich:

„Nach den Ankündigungen wird das sichtbare Zeichen am Ort der Erscheinungen von Medjugorje auftreten, damit die ganze Welt es sehen kann. Das Zeichen wird als Beweis für die Erscheinungen gegeben und damit die Menschen wieder zum Glauben kommen.“  

(Quelle hier –  unter „Botschaft“ vom 26.12.1982: http://www.medjugorje.de/botschaften/alle-botschaften/page/39.html?tx_medjumessage_pi1%5Bcontroller%5D=Message)

Das bedeutet, daß die Medjugorje-Seher sich durch diese Ankündigung gewissermaßen selbst die Hände gebunden haben, denn wenn die „Erscheinungen“ beendet werden, muß der „Menschheit“ dieses „sichtbare Zeichen“ geboten werden.

Alles Weitere liegt auf der Hand.

DIESER ARTIKEL wurde auch auf KATHNEWS übernommen: http://www.kathnews.de/medjugorje-eine-unendliche-geschichte

 

 


Hamas-Handbuch mit präzisen Handlungs-Anweisungen für Entführer

Hamas-Terrorist (Foto: Screenshot YouTube) Die Hamas hat drei Versionen eines Handbuchs für Entführer veröffentlicht, das praktische und ideologische Anleitungen für die Durchführung von Entführungen bietet. Die folgende Analyse der Handbücher basiert auf frei zugänglichen Quellen.

1. Am 23. Februar 2010 hat das von der Hamas geführte Palästinensische Informationszentrum über die Auslieferung der ersten Ausgabe eines 200-seitigen Buchs mit dem Titel „Eine Innenansicht des Widerstands (Al-Muqawama)“ berichtet.

Das Buch beschäftigt sich intensiv mit Entführungen von Israelis als ein Mittel zur Freipressung von palästinensischen Häftlingen in israelischen Gefängnissen.

Ein Bericht über das Buch wurde auch am 5. März 2010 vom Islamischen Block der Al-Quds-Universität in Jerusalem veröffentlicht, einer Studentengruppe, die der Hamas nahe steht.

Das Buch wurde von Mohammed Arman geschrieben, einem ranghohen Hamas-Mitglied, das in Israel inhaftiert ist. 8mJ4IBvC7SW4ceNRa4gnkg

Arman war der Kommandant der Silwan-Gruppe, die während der Zweiten Intifada schreckliche Terroranschläge verübt hat (unter ihnen der Anschlag auf das Café Moment, ein Anschlag in Rishon Lezion und der Anschlag auf die Hebräische Universität in Jerusalem).

Er wurde im August 2002 festgenommen und zu 36-mal lebenslänglicher Haft verurteilt. Wegen der Schwere seiner Taten und der Gefahr, die von ihm ausging, hat Israel sich geweigert, ihn im Rahmen des Gefangenenaustauschs gegen den entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit freizulassen.

In dem Buch macht Arman detaillierte operative Vorschläge, auch zu Entführungen, und analysiert den Verlauf und die Schwierigkeiten für den „Widerstand“ (das palästinensische Code-Wort für Terrorismus). eyalnaftaligiladTrauer

Er erläutert, wie der „Widerstandskampf“ am besten zu führen ist. Er empfiehlt zum Beispiel, Raketen und Mörser vom Westjordanland aus auf israelische Ziele zu schießen. Er erklärt auch, wie verschiedene Kommunikationskanäle (Handys, Internet etc.) mit Rücksicht auf notwendige Vorsichtsmaßnahmen genutzt werden können.

Arman geht auch näher auf die Entführung „zionistischer Soldaten“ zur Freipressung palästinensischer Gefangener ein. Seine Beschreibungen sind eine detaillierte Kampfanweisung für Entführungen.

Zur Fülle der operativen Vorschläge, die er in dem Buch ausführt, gehören zum Beispiel,

– dass es definitiv möglich ist, ein israelisches Entführungsopfer für lange Zeit im Westjordanland gefangen zu halten, solange die Entführer ihren gesunden Menschenverstand einsetzen und die Operation akribisch planen.

– dass die Entführer Hamas-„Schläfer“ sein müssen, die unter großer Geheimhaltung seit einem jungen Alter von der Hamas erzogen werden, ohne dass sie von (palästinensischen) Kollaborateuren mit Israel entdeckt werden.

– dass es sich lohnt, bestimmte israelische Soldaten zu entführen, um die Wirkung der Entführung zu erhöhen. Nach Arman sind folgende Eigenschaften des Soldaten besonders vorteilhaft: ein Jude europäischer Herkunft, verheiratet, Vater von Kindern, dessen Eltern noch leben.

Quelle und FORTSETZUNG des Beitrags hier: http://www.botschaftisrael.de/2014/07/03/das-hamas-handbuch-fuer-entfuehrer/#more-7137


„Wir haben keine andere Wahl als die, unsere Existenz zu verteidigen“

„Dies ist kein Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern“

Tal Gat (siehe Foto), Öffentlichkeitsreferent der israelischen Botschaft in Berlin, richtete am 10. Juli diesen Offenen Brief an die Israel-Freunde in Deutschland:

Liebe Freunde,

sehr gern hätte ich mit Ihnen meine Aufregung nach dem phantastischen Spiel der deutschen Nationalelf am Dienstagabend geteilt. Doch leider kann ich es nicht. 080513093119

Der jüdische mittelalterliche Dichter Jehuda Halevi schrieb aus dem spanischen Exil die Zeile: „Im Osten weilt mein Herz, ich selbst im fernen West“.

Während ich mir das Fußballspiel im Fernsehen ansehe, spuckt der Computer neben mir laufend Nachrichten zu den Ereignissen in Israel aus. Raketen auf Ashkelon und Ashdod, Raketen auf Jerusalem, Sirenen in ganz Israel.

Über WhatsApp berichtet mir mein Bruder über den Alarm in Tel Aviv, der ihn auf der Straße überraschte. Er und seine schwangere Frau mussten die Nacht im Haus ihrer Eltern verbringen, weil es in ihrem eigenen Haus keinen Bunker gibt.

Im Westen, gegenüber dem Fenster meiner Wohnung mitten in Berlin, Jubeltrompeten, Freudenschreie und Feuerwerkskörper. Und im Osten, wo mein Herz weilt, Raketenalarm, Angstschreie und Explosionen. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Eine Terrororganisation, die nicht vor Dörfern und Städten, Schulen und Krankenhäusern, Synagogen und Moscheen Halt macht, hat vier Millionen Israelis und zwei Millionen Palästinenser in Geißelhaft genommen. Sie feuert Tag und Nacht Raketen, besonders zu Beginn und am Ende des Arbeitstages, weil dies die statistische Chance erhöht, Menschen zu treffen und Schaden anzurichten.

Raketen flogen nach Jerusalem, wo die Klagemauer und die Al-Aqsa-Moschee nebeneinander stehen. Eine Organisation, die vorgibt, im Namen Gottes zu handeln, aber keine Achtung vor Menschen und Religionen hat. Eine Organisation, deren einziges Bestreben es ist, zu zerstören und Angst zu verbreiten, ohne dabei einen Unterschied zu machen.

Und die Israelis?  –  Zu meinem großen Kummer haben wir Erfahrung mit solchen Situationen. Die Terrororganisation hat kein anderes Ziel als die Zerstörung des Staates Israel. Wir haben keine Wahl, als unsere Existenz zu verteidigen und unsere Bürger zu schützen.

Dies ist kein Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Dies ist ein Konflikt zwischen den Verfechtern des Lebens und jenen, die Tod und Zerstörung wollen. Wir werden siegen, weil wir das Leben wollen. Eine Zerschlagung der Hamas dient der Stabilität im Nahen Osten und der Sicherung des Zusammenlebens. Der Gazastreifen muss von der Hamas befreit werden.

Meine ganze Hoffnung ist es, dass ich am kommenden Sonntag meine Aufmerksamkeit auf das Fußballspiel richten kann und meinen Körper und mein Herz nicht zwischen West und Ost zerteilen muss.

Quelle: Botschaft des Staates Israel

1. Foto: http://haolam.de

 


Der HERR hütet die Pfade des Rechts

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Buch der Sprüche 2,1-9:

Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,
der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden.

Denn der HERR gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.
Für die Redlichen hält ER Hilfe bereit, den Rechtschaffenen ist ER ein Schild.
ER hütet die Pfade des Rechts und bewacht den Weg seiner Frommen.
Dann begreifst du, was Recht und Gerechtigkeit ist, Redlichkeit und jedes gute Verhalten;