Historiker Wolffsohn kritisiert israelfeindliche Tendenzen in deutschen Medien

Sachkritik JA, Israelhaß NEIN

Einen „deutschen Israelhass“ hat der deutschjüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn beklagt. Anlaß sind die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der palästinensischen Terror-Organsation Hamas. 120714022411-b1-

Schon am ersten Kriegstag sei ihm ein bekannter Nachrichtenmoderator im Fernsehen aufgefallen, der einen Korrespondentenbericht „mit einer Israel gegenüber geradezu hasserfüllten Mimik“ eingeleitet habe, schreibt  der Münchner Geschichtswissenschaftler in einem Beitrag für „FOCUS-online“ (12. Juni).

Wolffsohn: „Ja, es gibt Gründe, Israel und die Politik Israels zu kritisieren. Aber warum erregt Israels Siedlungspolitik die Gemüter mehr als die eher brutalere chinesische in Xinjiang oder Tibet?“

Tägliche Menschenrechtsverletzungen im Iran, in Nordkorea, Simbabwe, Russland und woanders würden in Deutschland mehr oder weniger stillschweigend hingenommen. Zugleich gewinne man in Medien den Eindruck, „Israel sei der weltweit schlimmste Unterdrückerstaat“.

Quelle: http://www.idea.de


Neue Ausstellung zu Hildegard von Bingen ab 5.9.: „Eine faszinierende Heilige“

Facetten der Kirchenlehrerin aus dem Hochmittelalter

Hildegard von Bingen ist eine große Gestalt der Kirchengeschichte. Ihre Schriften, Kompositionen und ihr visionär-theologisches Werk sind bis heute aktuell. Boppard-Severus-DSC_0344

„Die Auseinandersetzung mit dieser faszinierenden Frau und mit ihrer zeitlosen Theologie lohnt sich“, erklärt Johannes Oberbandscheid, Leiter des Diözesanbildungswerks Limburg.

Gemeinsam mit der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim hat das Diözesanbildungswerk die Ausstellung „Hildegard von Bingen“ erstellt. Insgesamt 15 Tafeln geben einen Einblick in die Vielfalt des Wirkens der hl. Hildegard.

Präsentiert werden auch Textpassagen aus dem umfangreichen Werk der Ordensfrau. Ihre Aussagen werden vielmehr ergänzt mit Statements von bekannten Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft.

Dadurch wird deutlich, welche Impulse diese Äbtissin noch heute zu geben vermag.

Die neue Ausstellung kann ab sofort reserviert werden. Zum ersten Mal zu sehen ist sie am 5. September bei der offiziellen Eröffnung in der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen.

Weitere Infos gibts bei der Katholischen Erwachsenenbildung, Domplatz 3 in 60311 Frankfurt, Tel.: 069/8008718450, Mail: keb.dioezesanbildungswerk@bistumlimburg.de

Quelle: Bistum Limburg / Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 

 


Das „grüne Chaos Kreuzberg“ produziert rechtsfreie Räume und hohe Kosten

Von Michael Leh

Nach einem Ultimatum des Berliner Polizeipräsidenten an das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg wurde eine dubiose Vereinbarung über den Verbleib von Flüchtlingen in der Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS) getroffen. Tausend Polizisten waren über eine Woche im Einsatz.

„Monika Herrmann hat aus meiner Sicht das Recht verwirkt, diesem Bezirk vorzustehen. Sie ist überfordert, sie ist unfähig und sie muss zurücktreten.“ Plakat Scheiss Bullen min Kopie

Das hat die Chefredakteurin der Berliner Zeitung, Brigitte Fehrle, zum Verhalten und Versagen der grünen Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg im Radio Eins des RBB erklärt. 

BILD:  Plakat linksextremer Agitatoren an einer Litfass-Säule in der Nähe der Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg: „Scheiß Bullen, Scheiss Grüne, Scheiss Senat.“ (Foto: Michael Leh)

Schon das frühere „Flüchtlingslager“ auf dem Oranienplatz, so Fehrle, hätte nicht geduldet werden dürfen, ebensowenig die Besetzung der ehem. Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS).

An dieser Schule gab es in der vergangenen Woche ein langwieriges Tauziehen um den Verbleib oder Auszug von Flüchtlingen zwischen diesen, den Vertretern des Bezirks und der Polizei. Einige Afrikaner versuchten mit der Drohung, sich vom Dach des Gebäudes zu stürzen, ein Bleiberecht zu erpressen.

Flüchtlinge werden von Linksextremen vereinnahmt

Rund 1000 Polizeibeamte mussten über eine Woche das Gebiet um die ehem. Schule sichern, nicht zuletzt wegen einer aggressiven linksextremen Unterstützerszene.

Schon früher gab es häufig Straftaten und Gewaltätigkeiten in dem alten Schulgebäude, darunter Messerstechereien.

Im April erstach ein Mann aus Gambia einen Marokkaner in der Dusche. Der Drogenhandel im nahe gelegenen Görlitzer Park soll sprunghaft gestiegen sein. Allein die Personalkosten für den Polizeieinsatz in den letzten Wochen belaufen sich auf fünf Millionen Euro. Die Anwohner wurden durch die Absperrungen der Polizei in Mitleidenschaft gezogen.

Polizeipräsident: Ultimatum an grüne Bezirksbürgermeisterin

Am 30. Juni sandte Polizeipräsident Klaus Kandt eine Art Ultimatum an die grüne Bezirksbürgermeisterin Herrmann. In dem Schreiben hielt er ihr vor, kurz zuvor gemachte Zusagen zur GHS nicht eingehalten zu haben. Weder habe es den angekündigten Einsatz einer Baufirma gegeben, noch habe die Polizei überhaupt Aktivitäten erkennen können, die einer Bauabsicherung dienen könnten.

Herrmann habe angekündigt, in ihren Gremien abzustimmen, ob ein Räumungsersuchen an die Polizei gerichtet oder darauf verzichtet werde. Nachdem keine Entscheidung des Bezirksamtes eingetroffen sei, zwinge dies die Polizei aufgrund des hohen personellen Aufwandes zu einer Reaktion.

Kandt schrieb:

„Sollte bis morgen früh kein schriftliches Vollzugshilfe-Ersuchen für die – auch zwangsweise durchsetzbare – Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule vorliegen, wird die Polizei die operativen Maßnahmen an dem Objekt ab diesem Zeitpunkt sukzessive zurückfahren. Ein vollständiger Abbau sämtlicher Einsatzmittel vor Ort wären in diesem Fall am 1. Juli 2014 im Laufe des Tages zu erwarten.“

Das Schreiben Kandts bezeichnete der Chefredakteur des Berliner „Tagesspiegel“, Lorenz Maroldt, als „Ungeheuerlichkeit“, weil damit die Polizei  –   „eine nachgeordnete Behörde“  –   der „Politik“ Vorschriften mache.

Kandt hatte aber wohl das mindestens stillschweigende Einverständnis von Innensenator Frank Henkel (CDU). Schließlich duldeten Vertreter des Bezirks Kreuzberg fortgesetzt halbkriminelles Treiben, ja förderten es de facto geradezu, und hielten Vereinbarungen nicht ein.

Grüner Baustadtrat unter ultralinkem Beschuß

Herrmann reagierte indes auch auf dieses Schreiben des Polizeipräsidenten nicht. Nur der grüne Kreuzberger Baustadtrat Hans Panhoff, ehedem selbst Hausbesetzer, richtete jetzt verantwortungsbewusst ein Räumungsersuchen  –  von dem sich Herrmann später distanzierte  –  an die Polizei.

Panhoff wollte insbesondere auch einen weiteren unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen oder anderen Personen in die GHS verhindern. Indem ein Grüner die Polizei rief, um ein besetztes Haus räumen zu lassen, beging Panhoff in der Kreuzberger Szene ein Sakrileg und er sah sich wütenden Protesten ausgesetzt.

Schlussendlich konnte jedoch eine gewaltsame Räumung des Gebäudes durch die Polizei vermieden werden, indem der Bezirk eine  –  allerdings dubiose  –  Vereinbarung mit noch rund 40 Flüchtlingen traf.

Der zufolge können sie weiter in einem Teil des Gebäudes wohnen, es werden ihnen Ausweise zum Betreten der GHS ausgestellt, ein Sicherheitsdienst übernimmt die Eingangskontrolle. Ferner heißt es in der Vereinbarung: „Der Bezirk erklärt, keine Anträge für eine strafrechtliche Verfolgung der Flüchtlinge wegen ihres Aufenthaltsstatus in der Schule zu stellen.“

Innensenator Henkel erklärte, dass es für ihn „aufenthaltsrechtlich keinen Spielraum für eine Vorzugsbehandlung geben kann und wird.“  –  Die Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin habe durch ihr „monatelanges Wegducken und ihren unberechenbaren Kurs“ einen enorm teuren Polizeieinsatz zu verantworten.

Will man diese jüngsten Ereignisse in Kreuzberg verstehen und auch, warum die 49-jährige Herrmann wohl auch weiter nicht an Rücktritt denken muss, kann ein Blick auf die örtlichen parteipolitischen Kräfteverhältnisse hilfreich sein.

In dem im Jahr 2001 vereinigten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg entfielen bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im Jahr 2011 auf die Grünen 30,3 Prozent, die SPD 23,9 Prozent, Die Linke 13 Prozent, Piraten 14,7 Prozent und die CDU 8,4 Prozent der Stimmen.

Die Addition der Stimmergebnisse aller linken Parteien ergibt satte 81,9 Prozent. Bei der Wahl 2011 zur Bezirksverordnetenversammlung in diesem Bezirk hatten die linken Parteien zusammen sogar 83,1 Prozent der Stimmen erzielt, die CDU nur 7,9 Prozent.

Unser Autor Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ (PAZ) vom 12. Juli 2014

 


Unionsfraktion begrüßt Nominierung von Bernd Fabritius als neuen BdV-Präsidenten

Das Präsidium des Bundes der Vertriebenen (BdV) schlägt Bernd Fabritius als Nachfolger Erika Steinbachs im Amt des Präsidenten vor.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig: 159481-3x2-teaser296

„Bernd Fabritius ist ein ausgezeichneter Kandidat für die Wahl zum Präsidenten des Bundes der Vertriebenen in der Nachfolge von Erika Steinbach.

Als Vorsitzender der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und des Weltverbands seiner Landsmannschaft arbeitet er seit Jahren mit großem Engagement daran, die Brückenfunktion der deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa für den Bereich der Völkerverständigung zu nutzen.

Dass der Vorsitzende einer aktiven Landsmannschaft sich um den Vorsitz von Deutschlands größter Vertriebenenorganisation bewirbt, zeugt von der großen Zukunftsorientierung des Themas.

Zugleich verkörpert die Kandidatur einen Generationswechsel. Es sind erfolgreiche Praktiker der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wie Bernd Fabritius, die in der Lage sind, die Themen Flucht und Vertreibung der Deutschen mit der europäischen Verständigung und Freundschaft zu verbinden. Sein erfolgreiches Wirken, insbesondere für die Siebenbürger Sachsen, wird nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit und im besonderen Maße in Rumänien anerkannt.

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag freut sich, dass der erste stellvertretende Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten sich um dieses wichtige Amt des Präsidenten des Bundes der Vertriebenen bewirbt.“


Essen: Mehrfach Einwanderer-Attacken gegen deutsche Fußballfans und die Polizei

Rund 70 ausländische Jugendliche haben in Essen Fans der deutschen Nationalmannschaft angegriffen. „Große Gruppen junger Männer haben erneut gezielt feiernde Menschenmassen aufgesucht, um diese zu stören und zu provozieren“, sagte ein Polizeisprecher der WAZ-Zeitung. f7e56f3557

Die etwa „70 Personen mit Migrationshintergrund“ hätten Fans und Polizisten „auf sehr aggressive Art“ angegangen.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, um die Platzverweise gegen die pöbelnden Jugendlichen durchzusetzen. Es sei auffällig gewesen, daß die Ausländer in großen Gruppen gezielt die Feierstimmung gestört hätten, teilte die Polizei mit.

Es ist nicht der erste derartige Vorfall in Essen. Bereits nach dem 4:0 Sieg der Deutschen gegen Portugal hatten junge Einwanderer gezielt feiernde Fußballanhänger beschimpft und eine Massenschlägerei mit knapp 100 beteiligten Personen verursacht.

Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er mit einem Gürtel um sich geschlagen hatte. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Vision und Berufung des Propheten Jesaja

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jesaja 6,1-8:

Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den HERRN. Er saß auf einem hohen und erhabenen Thron. Der Saum seines Gewandes füllte den Tempel aus.

Foto: Paul Badde

Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre Füße, und mit zwei flogen sie.

Sie riefen einander zu: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen. Die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit.

Die Türschwellen bebten bei ihrem lauten Ruf, und der Tempel füllte sich mit Rauch.

Da sagte ich: Weh mir, ich bin verloren. Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und lebe mitten in einem Volk mit unreinen Lippen, und meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen.

Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund und sprach: Das hier hat deine Lippen berührt: Deine Schuld ist getilgt, deine Sünde gesühnt.

Danach hörte ich die Stimme des HERRN, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?   –  Ich antwortete: Hier bin ich, sende mich!

Foto: Paul Badde