VORBILD: Junger muslimischer Scheich aus Galiläa hilft raketenbedrohten Juden

Scheich Ahmed Juma aus der galiläischen Stadt Sulam nutzt den gegenwärtigen Konflikt, um wahre Nächstenliebe zu demonstrieren:

Juma hat Israelis aus dem vom Raketenhagel betroffenen Süden eingeladen, in seinem Haus Zuflucht zu suchen. „Wir sind alle Israelis und mir geht es um die Koexistenz“, sagte Juma zum 2. TV-Kanal.    Logo Christustag

Viele Israelis im Norden des Landes beherbergen bereits betroffene Einwohner des Südens, besonders solche mit kleinen Kindern. Die Einladung eines arabischen Moslems erscheint jedoch ungewöhnlich.

Der erst 32-jährige Juma, der kürzlich sein Studium an der Hebroner Universität beendet hat, zeigt, dass es auch anders geht.  Er erklärte, dass sein Dorf keine feindliche Einstellung gegenüber Juden hegt, sondern diese sich bei ihm sicher fühlen können.

Uri Schlossberg, ein Freund von Juma aus dem Tel Aviver Vorort Givatajim, kann die Absichten des Scheichs bestätigen. „Die Bewohner des Südens hätten in seinem Dorf nicht das geringste zu befürchten“, erklärte er dem TV-Sender. „Juma is ein herausragendes Beispiel für einen Mann des Friedens.“

Quelle: http://www.israelheute.com

Grafik: Logo des evangelikalen Christustags


Israel leistet tonnenweise humanitäre Hilfe für die Bevölkerung in Gaza

Trotz des ständigen Beschusses von Raketen aus dem Gazastreifen gegen Israel bleibt der Grenzübergang Kerem Shalom während der Militäroperation „Schutzlinie“ (Protective Edge) geöffnet.   120714022411-b1-

Zwei Tage nach Beginn desr israelischen Militäraktion wurden etwa 200 LKW-Ladungen mit Lebensmitteln und anderen Versorgungsgütern in den Gazastreifen geliefert.

Es gibt keinen Essens- oder Treibstoffmangel im Gazastreifen und es liegen keine Anzeichen einer humanitären Krise vor. Ärzte und medizinische Versorgungsgüter überquerten ebenfalls ohne Unterbrechung die beiden Grenzübergänge.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) genehmigten zudem die Ausreiseanträge von etwa 300 Palästinensern, die die Staatsbürgerschaft eines Drittstaates besitzen, darunter USA, Schweden, Griechenland, Serbien und Rumänien.

In der Woche vom 6 .- 10. Juli wurden folgende Güter in den Gazastreifen aus Israel eingeführt:

3540 Tonnen Lebensmittel
960 Tonnen Kochgas
520.000 Liter Benzin
932.000 Liter Diesel für öffentlichen Transport
1.591.999 Liter Diesel für Kraftwerke

1217 Menschen erhielten eine Genehmigung den Grenzübergang Erez zu passieren, darunter 632 humanitäre Fälle.

Mehr als 800 ausländische Bürger reisten aus dem Gazastreifen aus.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Der größte Weltmeister aller Zeiten…

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Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Internationaler Pressespiegel zum vierten deutschen Weltmeister-Titel

„Perfekter Mix aus Tugenden und Traumfußball“

Deutschland

Der Spiegel: „Diese WM sah nun die beste deutsche Mannschaft der Ära Löw. Das Team des neuen Weltmeisters besteht aus großartigen Fußballern, taktisch flexibel, körperlich robust, technisch brillant. Das Spiel des neuen Weltmeisters ist dominant, kraftvoll, direkt und wenn es sein muss, auch geduldig…avatar92Es ist der perfekte Mix aus Tugenden und Traumfußball, aus Hurra und Hauruck.“

Wochenzeitung Junge Freiheit: „34 Millionen vor den Fernsehern, Hunderttausende auf den Straßen. Der vierte Weltmeister-Titel hat Deutschland in einen kollektiven Freudenrausch gestürzt…Nach dem Sommermärchen 2006 hat diese WM eines gezeigt: Die Deutschen sind endlich wieder stolz auf ihr Land.“

Österreich

Kronen-Zeitung:Golden Boys am Ziel der Träume! Eines der schönsten WM-Tore aller Zeiten.“

Kurier: „Ganz Deutschland ist Weltmeister. Sternstunde für den deutschen Fußball. Eine echte Willens- und Energieleistung in einem Endspiel, das viele Stolpersteine und Hürden für Löws Mannschaft bereithielt.“

Holland

NRC.next: „Das war die beste Weltmeisterschaft aller Zeiten!…Weltmeister und zurecht: Natürlich die Deutschen. Welche Mannschaft hätte den Titel auf dieser Fußball-WM mehr verdient? Sie waren gestern in Rio de Janeiro längst nicht so swingend wie im Halbfinale. Aber eine WM ist mehr als ein Endspiel. – Auf der ganzen Linie war Deutschland auf dieser Weltmeisterschaft die beste Mannschaft…Kreativ, angreifend, mutig. Aus Betonfußball wurde „Das schöne Spiel”. Der Trend begann 2006. Preise brachte es nicht, bis gestern im Maracana-Stadion. Deutschland, der neue Weltmeister mit schönem Fußball.“

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Blesk: „Der zerzauste Mario Götze mit dem Gesicht eines Jungen, das erst 22-jährige Spieler-Ass von Bayern München, hat für den Schlüsselmoment in Rio gesorgt. Unter dem Blick von Christus, an den er glaubt.“

Griechenland

Goal: „Der WM-Titel hat den Deutschen noch gefehlt, um ihre weltweite Vorherrschaft zu bestätigen…und damit fühlen sich die Spieler verdient als Chefs des Planeten.“

Ta Nea: „Weltweite Verneigung vor der deutschen Mannschaft – Seit 2002 hat Deutschland immer wieder dafür gekämpft. Nach einem verlorenen Endspiel und zwei Halbfinale, die Traurigkeit mit sich brachten ist Deutschland das erste europäische Land geworden, das Weltmeister in Lateinamerika wird….Alles in Einem: Deutschland ist verdient auf die Spitze der Welt gestiegen.“

Litauen

Lietuvos Rytas: „Auf dem Weltfußballthron: deutsche Ordnung.   –  Die deutsche Mannschaft schrie am Sonntag vor Glück und streckte den WM-Pokal in den Himmel…Ernsthafte Verletzungen, schmerzhafte Zusammenstöße, Schicksalsschläge, nicht gegebene Tore – das Finale im legendären Maracanã-Stadion hatte alles, was ein Fußball-Feinschmecker erwarten konnte.“

Israel

Tageszeitung Ha‘aretz: „Vor allem war die deutsche Mannschaft eine Gruppe. Deutschland hat keinen Superstar wie Leo Messi, es hat keinen Neymar und auch keine wirklich hervorragenden Spieler wie in der Vergangenheit, wie Franz Beckenbauer oder Gerd Müller. Aber die Weltmeisterschaft gewonnen – und das absolut zu Recht – hat die Nationalmannschaft von Deutschland, die zum wer weiß wievielten Male bewiesen hat, dass Fußball ein Mannschaftssport ist.“1426245_577880468934571_1029821405_n

Nachrichtenportal Walla: „Nicht nur, dass es die erste europäische Nationalmannschaft ist, die den Pokal auf amerikanischem Boden erlangte. Die Deutschen erlitten in der Gruppenphase eine besonders anspruchsvolle Platzierung von Spielen, spielten mittags unter unerträglichen Bedingungen in Salvador, in der Hitze und in der Schwüle von Portoleza gegen Ghana, das ein derartiges Klima gewohnt ist, und auch im Tropensturm in Recife. Die Strecken, welche die Deutschen für dieses Turnier zurücklegen mussten, waren viel größer als die der Gegner, und vor allem von Argentinien. Das Team wurde auch in die Gruppe 7 gelost und trat unter den Letzten in den Kreislauf der Spiele ein, also war sein Zeitplan eng im Vergleich zu einem Großteil seiner Konkurrenten.“  –  Zum 7:1 gegen Gastgeber Brasilien schreibt der „Walla“-Autor: „Das aktuelle Deutschland wird für immer die einzige Mannschaft in der Geschichte des Fußballs bleiben, die in einem Halbfinale sieben Tore erzielt hat.“

Israelische Botschaft in Berlin: „Wir gratulieren der deutschen Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel! Wir freuen uns, den neuen Weltmeister am 25. März in Israel begrüßen zu dürfen. Dann treffen beide Nationalmannschaften im Freundschaftsspiel aufeinander, um das 50-jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu feiern.“

Portugal

Correio da Manhã: „Es galt mal wieder der alte Spruch: Beim Fußball spielen elf gegen elf  –  und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“

Spanien 1

El País: „Deutschland benötigte für seinen vierten WM-Titel 120 Minuten, viel Schweiß und die Treffsicherheit eines Götze, der in der WM bis dahin kaum in Erscheinung getreten war. Argentinien hatte eine stabile Abwehr, aber es fehlte das Schießpulver im Angriff.“

Großbritannien

BBC: „Deutschland regiert wieder die Fußball-Welt.“

Daily Telegraph: „Schweinsteiger war der beste Spieler auf dem Platz – er vergoss Schweiß und Blut für sein Ziel.“

Frankreich

Le Figaro: „Als beste Mannschaft im Turnierverlauf hat Deutschland es geschafft, dem Schicksal die Stirn zu bieten, um erstes europäisches Team zu werden, das in Südamerika einen WM-Titel gewinnt.“

Le Parisien: „Deutschland ist nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch in Sachen Fußball eine Supermacht. Das Land hat es geschafft, ein tadelloses System aufzubauen – mit finanziell gesunden Klubs und der entsprechenden Ausbildung.“

Italien

KARIKATUR im Corriere della Sella (siehe Abbildung): „Papst Benedikt XVI.: Möge der Bessere gewinnen.   –  Papst Franziskus: Hoffentlich nicht!BsWMWVZCAAAxdR6

La Gazzetta dello Sport: „Germania über alles! [auf deutsch]. Vierter WM-Titel für Deutschland, es entscheidet die Magie des Bayern-Angreifers Götze, vorgelegt von Schürrle. Zwei Jungs, die von der Bank kommen und zeigen, wie stark der deutsche Kader ist und wie verdient dieser Erfolg einer wahren Mannschaft am Ende war. Eine Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt und jetzt die Früchte erntet…Deutschland wie von einer anderen Welt. Ein Meisterwerk von Löw und einer Super-Generation.“

La Repubblica: „Es hat das stärkste Team gewonnen. Daran gibt es keinen Zweifel. Das Team hat im Finale nicht sein bestes Spiel gezeigt, aber wieder einmal Charakter und Persönlichkeit gezeigt.“

La Stampa: „Die WM der Dramen und der Tränen hat sich auch im Finale fortgesetzt. Deutschland hat seinen vierten Titel mehr dank des Herzens als dank seiner Favoritenrolle gewonnen. Der Titel geht an die Besten, verdient im gesamten Turnier, ein Beispiel, an dem wir uns orientieren sollten.“

Rußland

Stimme Russlands: „Bundestrainer Jogi Löw hat mit den deutshcen Fußballern in einem packenden WM-Finale die titelmission in Brailien vollendet. 24 Jahre  nach dem Triumph von Rom hat sich Deutschland wieder die Krone des Weltfußballs aufgesetzt…Im weltweiten Medienecho wurde Bastian Schweinsteiger und Co. am Tag nach den 120 packenden Endspiel-Minuten höchstes Lob zuteil. Die Deutschen seien nun „die wahren Brasilianer“, urteilte in Italien die La Gazzetta dello Sport.“

Costa Rica

La Nacion:  „Löw hat den Sieg mit seiner Sturheit errungen. Sein ist der Sieg der Beharrlichkeit, der eine ganze Generation trug. Der Schuss von Götze war das Tor einer ganzen in einer Idee vereinten Nation.“

USA

Washington Post: „Als immer mehr Deutschland zu den Favoriten zählten, erfasste ein gewisser Optimismus eine notorisch skeptische Nation. Und das explodierte heute Nacht in etwas, was man sehr selten sieht seit dem Zweiten Weltkrieg: eine Welle deutschen Stolzes.“

2. und 3. Foto: Israelische Botschaft in Berlin


Australien/USA: Kontroversen um Inzest, Mißbrauch, Beichtgeheimnis und Abtreibung

Von Dr. Edith Breburda

Der australische Richter Garry Neilson wurde vorerst seines Amtes enthoben. Er vertrat die Meinung, Inzest sei nicht länger tabu in einem Zeitalter, in dem Verhütungsmittel und Abtreibung zur Verfügung stehen. Der sexuelle Kontakt zwischen Geschwistern, Erwachsenen und Kindern könne nicht mehr als unnatürlich angesehen werden, da auch homosexuelles Handeln akzeptiert wird. 
 
Nach Auffassung des Richters war es in den 50iger Jahren unnatürlich, wenn ein Mann mit einem andern Mann oder Jungen ein Verhältnis hatte. Diese Vorstellungen existieren heute nicht mehr. Inzest sei eigentlich nur illegal, weil man Erbkrankheiten verhindern wollte. Selbst dieses Argument fällt heute nach Auffassung des australischen Richters weg.
 
Bereits im November 2011 sprach Neilson ein mildes Urteil über einen Mann, der wiederholt seine Nichte vergewaltigte. Da kein Kind bei der Vergewaltigung der damals 15-jährigen Nichte entstand und auch keine sexuellen Geschlechtskrankheiten übertragen wurden, handelte es sich, laut Neilson, nur um eine geringe Straftat.
 
Der Generalstaatsanwalt von New South Wales, Brad Hazzard, überwies seinen Kollegen an einen richterlichen Ausschuss. Sein Kommentar lautete: „In meinen Augen wird die Kommission zurecht über Neilsons Aussagen erschüttert sein. Inzest ist vollkommen verwerflich, unakzeptabel, abartig und kriminell.“
 
Weiterhin forderte der Staatsanwalt, dass Neilson vorerst seines Amtes enthoben wird. Eine Forderung, in welche die Interessensgemeinschaft für misshandelte Kinder einstimmte: „Derartige Kommentare eines Richters sind beleidigend für jedes Kind, jedes Opfer, selbst für Homosexuelle in unserem Land“, sagte Hetty Johnston, Gründer der Gruppe (Quelle: White H. Incest is ’no longer taboo‘ thanks to contraception/ homosexuality, says Australian judge. 11. Juli 2014, LifeSiteNews.com).

Der Fall Bayhi und das Beichtgeheimnis

In den USA werden hingegen sexuelle Vergehen an Kindern meist sehr stark geahndet, vor allem wenn die katholische Kirche im Spiel ist.
Das Oberste Gericht in Baton Rouge im US-Staat Louisiana verhandelt gerade einen Missbrauchsfall aus dem Jahr 2008. Der Priester Jeff Bayhi und seine Diözese wird von den Eltern einer damals 12-Jährigen angeklagt, einen Kinderschänder gedeckt zu haben. Täter und Opfer waren beide Mitglieder von „Our Lady of the Assumption Catholic Church in Clinton“.  foto 31.5.2010a - Kopie
 
Die 12-Jährige berichtete dem Gericht, im Juli 2008 bei Pfarrer Bayhi gebeichtet zu haben, dass ein Kirchenmitglied sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen hat. Das Opfer sagte weiterhin vor Gericht aus, dass der Priester ihr bei der Beichte geantwortet habe, sie solle das alles für sich behalten, sonst würden zu viele Leute verletzt werden. Außerdem sei das alles ihr Problem. Sie soll es einfach unter den Teppich kehren.
 
Das Oberste Gericht verlangt nun, dass sich der Priester dazu äußert und sich nicht hinter dem Beichtgeheimnis versteckt. Die Vertraulichkeit der Beichte sei sowieso schon von den Aussagen des Kindes gebrochen worden. Der Priester hätte sofort eine Meldung machen müssen, da es sich um keine Privatsache gehandelt habe und damit die Vertraulichkeit nicht gegeben war. Der Priester habe sich schuldig gemacht, die Information nicht weitergeleitet zu haben.
 
Die Diözese von Baton Rouge bezieht sich auf die Lehre der Katholischen Kirche, welche besagt, dass ein Priester exkommuniziert ist, wenn er das Beichtgeheimnis bricht. Das Kirchengesetz verbietet es, dass der Priester  das „Siegel“ der Beichte lüftet. Insofern habe der Priester richtig gehandelt, sich zu weigern, das Beichtgeheimnis zu brechen (Quelle: Harmon C. Diocese of Baton Rouge: Priest cannot testify about confession in abuse case. 8. Juli 2014, The Catholic World Report).

Fatales Versagen einer Pro-Abtreibungs-Organisation

Ein gravierender Missbrauchsfall, in den die Organisation „Planned Parenthood“  involviert war, wurde ganz anders behandelt. Keiner der Mitarbeiter der Organisation erstattete Bericht über eine Abtreibung an einer 13-Jährigen. Im Gegenteil, das Kind wurde zu ihrem Peiniger, ihrem Stiefvater, zurückgeschickt.imagesCA2YAIGF

Zwei Monate nach der Abtreibung erfuhr die Mutter des Kindes, was vorgefallen war und brachte nicht nur ihren Mann ins Gefängnis, sondern verklagte auch Planned Parenthood. Für sie war das alles unverständlich, ein Alptraum, den keine Mutter je durchmachen sollte.
 
In der Anklageschrift heißt es, dass die Tochter R. Z. von Cary Smith bereits im Alter von 6 Jahren von ihrem neuem Stiefvater Timothy David Smith sexuell missbraucht wurde. Damals war sie zu jung, um zu realisieren, was vor sich ging. Die Jahre vergingen, ohne dass die Mutter des missbrauchten Kindes je etwas bemerkte. Timothy drohte, das Kind zu töten. Er schrie es an und schlug es. Bald behandelte er die Mutter des Kindes genauso.
 
Dann wurde R.Z schwanger.  Der Stiefvater fuhr mit ihr nach Denver, Colorado, wo er einen Termin mit Planned Parenthood ausgemacht hatte. Die Kliniksangestellten wunderten sich nicht, dass das Kind erst 13 Jahre alt war, und keiner fragte das Kind nach der Beziehung zu dem Mann, der mit ihm kam. Mit 13 durfte das Mädchen selbst noch gar nicht in eine Abtreibung einwilligen und brauchte die Zustimmung ihrer Eltern. Die Mutter wußte jedoch von all dem nichts.

Sexuelle Gewalt und erzwungene Abtreibung

Keiner fragte sich, ob das Kind eventuell missbraucht sein könnte und so meldete auch kein Mitarbeiter von Planned Parenthood die Abtreibung. Nach der Abtreibung ging der Missbrauch weiter.
Timothy war eines Tages nicht zuhause. Da ergriff die Tochter die Gelegenheit, der Mutter zu berichten, was seit Jahren vor sich ging. Die Mutter brachte die Tochter sofort in Krankenhaus und zeigte ihren Mann an.
Sie bat Planned Parenthood, die Akten ihrer Tochter einsehen zu dürfen und fand heraus, dass ihr Mann die geheime Abtreibung arrangiert hatte. Timothy wurde verhaftet und angeklagt wegen wiederholter sexueller Straftaten. Seine Schuld gab er in zwei Fällen zu.
 
Obwohl der Täter nun hinter Gittern saß, war die Mutter nicht zufrieden und ärgerte sich über die Art und Weise, wie die Abtreibung bei Planned Parenthood vor sich gegangen ist.
Der Arzt hätte sofort den Missbrauch erkennen müssen. Die Angestellten wussten, dass ihnen das Gesetz von Colorado vorschreibt, in so einem Fall sofort zu handeln. Zumindest hätten sie das Kind darauf ansprechen müssen, statt es  zurück zu ihrem Vergewaltiger zu schicken. Durch dieses unverschämte, grob fahrlässige Verhalten habe sich Planned Parenthood in 5 Vergehen schuldig gemacht, was zu einer extremen seelischen Belastung des Kindes führte.
 
„Wir applaudieren Cary Smith, dass sie Planned Parenthood für das Verbrechen an ihrem Kind verantwortlich macht. Es zeigt wieder einmal, wie Planned Parenthood unter dem Diktat steht, Abtreibungen zu vermarkten. Sie kümmern sich nicht um die vielen Mädchen, die vergewaltigt oder missbraucht werden“, sagte Troy Newman, Präsident der US -Vereinigung „Operation Rescue“ (Operation Rescue Staff; Planned Parenthood performed abortion on teen, returned her to sex abuser: shock lawsuit. 11. Juli 2014, LifeSiteNews.com).
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Dr. Edith Breburda ist Sachbuch-Autorin, Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin)
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Hier Infos über ihre jüngste Neuerscheinung: https://charismatismus.wordpress.com/2014/05/22/buch-tip-dr-edith-breburdas-profunde-neuerscheinung-zu-bioethischen-themen/
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Ediths Homepage: http://scivias-publisher.blogspot.com/

Warum wollte die Hamas den Krieg?

Von Dr. Daniel Pipes

Politiker beginnen Kriege mit Optimismus bezüglich ihrer Aussichten, aus der Schlacht Gewinne zu ziehen, vermerkt Geoffrey Blainey in seiner meisterlichen Studie The Causes of War (Die Ursachen der Kriege); wäre dem nicht so, würden sie das Kämpfen meiden. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Warum provozierte dann die Hamas einen Krieg mit Israel?

Aus dem Nichts heraus begann sie, am 11. Juni Raketen zu schießen, womit sie eine Ruhe zerschlug, die seit November 2012 anhielt.

Das Rätsel dieses Ausbruchs veranlasste David Horovitz, den Herausgeber der Times of Israel, zu der Feststellung, dass die derzeitigen Kämpfe „keinen auch nur annähernd glaubwürdigen Grund“ haben stattzufinden.

Und warum reagierte die israelische Führung minimal, versuchte, den Kampf zu vermeiden?

Das, obwohl beide Seiten wissen, dass Israels Streitkräfte denen der Hamas nicht nur zahlenmäßig, sondern in jeder Beziehung überlegen sind –  geheimdienstlich, in Sachen Kommando und Kontrolle, technologisch, an Feuerkraft, in der Luftraumbeherrschung.

Die Lage hat sich geändert:

Der Ausgang auf dem Schlachtfeld arabisch-israelischer Kriege der letzten 40 Jahre war vorhersehbar; jeder weiß, dass die israelischen Truppen siegen werden. Das läuft eher wie bei Räuber und Gendarm als wie Kriegsführung. Ironischerweise lenkt diese Einseitigkeit die Aufmerksam vom Gewinnen und Verlieren ab, hin auf Moral und Politik.

Israels Feinde provozieren es dazu, dass es Zivilisten tötet, deren Tod ihnen großen Nutzen einbringt.

Die vier Konflikte seit 2006 haben den angeschlagenen Ruf der Hamas in Sachen „Widerstand“ wieder hergestellt, Solidarität an der Heimatfront aufgebaut, Uneinigkeit unter den Arabern wie den Juden Israels geschaffen, Palästinenser und andere Muslime angestachelt Selbstmord-Bomber zu werden, nicht islamistische arabische Führer beschämt, UNO-Resolutionen sichergestellt, die auf Israel eindreschen, Europäer inspiriert harschere Sanktionen gegen Israel zu verhängen, den Gifthahn der internationalen Linken gegen den jüdischen Staat geöffnet und zusätzliche Hilfe aus der Islamischen Republik Iran gebracht. Gaza-rocket-hits-factory-640x477

Der Heilige Gral der politischen Kriegsführung besteht darin, das Mitgefühl der globalen Linken zu gewinnen, indem man sich als Underdog und Opfer darstellt.

(Aus dem Blickwinkel des Historikers, lohnt sich herauszustellen, ist das sehr seltsam: Traditionell versuchen Kombattanten, dem Feind Angst einzuflößen, indem sie sich als Furcht erregend und nicht aufzuhalten darstellen.)

Zu den Taktiken dieser neuen Kriegsführung gehört, dass man eine überzeugend emotionale Darstellung vorweisen kann, Unterstützung berühmter Personen anführt, an das Gewissen appelliert und einfache, aber machtvolle politische Karikaturen zeichnet (Israel-Unterstützer tendieren dazu das sehr gut zu machen, sowohl in der Vergangenheit als auch heute).

Die Palästinenser sind darin noch kreativer und entwickeln die doppelt verlogenen Techniken der „Fauxtografie(gestellte, verfälschende und verfälschte Fotos/Bilder) für Fotografien und „Pallywood“ für Videos.

Die Israelis waren im allgemeinen selbstgefällig, was die Notwendigkeit der  –  wie sie es nennen  –  Hasbara angeht, dem Aussenden de Botschaft; doch in den letzten Jahren ist festzustellen, dass sie sich stärker darauf konzentrieren.

Hügelkuppen, Städte und strategische Straßen spielen in den Bürgerkriegen in Syrien und dem Irak eine äußerst wichtige Rolle, aber die arabisch-israelischen Kriege sind dominiert von Moral, Verhältnismäßigkeit und Gerechtigkeit.

So schrieb ich schon während der Konfrontation von Israel und der Hamas 2006, dass Leitartikel Kugeln und die sozialen Medien die Panzer ersetzt haben. davidstern (2)

Weiter gefasst: Das ist Teil der tief gehenden Veränderung der modernen Kriegsführung, wenn westliche und nicht westliche Kräfte sich bekämpfen, wie bei den von den USA angeführten Kriegen in Afghanistan und dem Irak. In Begriffen von Clausewitz: Die öffentliche Meinung ist der neue Schwerpunkt.

Nachdem dies alles gesagt ist, wie geht es der Hamas damit?

Nicht gut. Ihre Verluste auf dem Schlachtfeld seit dem 8. Juli scheinen höher als erwartet und weltweite Verurteilungen Israels lassen auf sich warten. Selbst die arabischen Medien sind relativ still. Wenn das anhält, könnte die Hamas zu dem Schluss kommen, dass Raketen auf israelische Häuser regnen zu lassen doch keine so furchtbar gute Idee ist.

In der Tat muss sie, damit man sie davon abhalten kann, in ein paar Jahren einen weiteren Angriff zu starten, sowohl den militärischen wie den politischen Krieg verlieren  –  und zwar gewaltig verlieren.

Quelle: National Review Online vom 11. Juli 2014:
http://de.danielpipes.org/14587/warum-will-hamas-krieg
Englischer Originaltext: Why Does Hamas Want War?
Übersetzung: H. Eiteneier
Zum Autor: http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Pipes
Fotos (1 und 2): Israelische Botschaft in Berlin, 3. Foto: K. Ruprecht

 


Lernt, Gutes zu tun! – Sorgt für das Recht! – Helft den Unterdrückten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 1,10-17:

Hört das Wort des HERRN, ihr Herrscher von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra!

Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der HERR. P1020947

Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider.

Wenn ihr kommt, um mein Angesicht zu schauen – wer hat von euch verlangt, daß ihr meine Vorhöfe zertrampelt?

Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Greuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung Frevel und Feste – ertrage ich nicht.

Eure Neumondfeste und Feiertage sind mir in der Seele verhaßt, sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen.
Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut.

Wascht euch, reinigt euch! Laßt ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!