IGFM warnt vor dem Zerbrechen der Ukraine

Das Komitee „Eurasia“ der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an die Politiker aller Staaten, mitzuhelfen, die kriegerische Auseinandersetzung auf dem Territorium der Ukraine mit vereinten Kräften sofort zu beenden. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Es dürfe nicht zugelassen werden, dass Soldaten und insbesondere die Zivilbevölkerung, darunter Kinder, ältere Menschen und Frauen einen sinnlosen Tod sterben, so die Sprecher der IGFM-Sektionen Ukraine, Russland, Weißrussland, Armenien, Georgien, Moldawien, Aserbaidschan, Usbekistan und die Arbeitsgruppen auf der Krim und in der Ost-Ukraine in ihrer gemeinsamen Erklärung.

Die Ukraine habe kein Glück mit ihren Regierungen. Infolge der nach langer Verhandlungszeit geänderten Entscheidung über eine Annäherung an Europa sei es zu einer Spaltung der Bevölkerung gekommen. Weder die Maidan-Bewegung noch diejenigen, die die Nähe zu Russland suchen, haben Wege zur Lösung der Krise eingeschlagen.

Ohne internationale Hilfe für die Zivilbevölkerung und starken internationalen Druck auf die Streitparteien werde die Ukraine zerbrechen, so die Sprecher des Komitees.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
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Hamas lehnt Waffenruhe ab und (miß)deutet Israels JA zur Feuerpause als „Schwäche“

Die radikal-islamische Hamas-Regierung im Gaza-Streifen hat eine von Ägypten ausgehandelte Waffenruhe  offiziell abgelehnt, die heute morgen um 9 Uhr Ortszeit beginnen sollte. Gaza-rocket-hits-factory-640x477

Am Montag hatte Ägypten westlichen Politikern und Israelis eine Waffenruhe verkündet. Israels Kabinett stimmte Dienstagmorgen mit 6 zu 2 Stimmen für diese Feuerpause.

Hamas-Funktionäre haben die Bedingungen des ägyptischen Vorschlags zur Waffenruhe als „unakzeptabel” bezeichnet.

Friedensbewegte Politiker und Organisationen in Israel haben die Regierung gedrängt, einen einseitigen Waffenstillstand umzusetzen, selbst wenn die Hamas weiterhin den jüdischen Staat beschießt. 

Ismail Haniyeh, der Chef der Hamas in Gaza, brüstete sich damit, daß Israels Streben nach Waffenruhe der Beweis sei, daß die „Zionisten“ den Kampf verlieren.

Quelle: http://www.israelheute. com

Foto: israelische Botschaft in Berlin


Israel stimmt einer Feuerpause zu

27 Raketen der Hamas trafen den Gazastreifen selber

Das israelische Sicherheitskabinett hat heute Morgen (15. Juli 2014) einem Vorschlag von ägyptischer Seite für eine Feuerpause zugestimmt. Die Feuerpause soll um 9 Uhr beginnen.  Tel Aviv synagoguge damaged by rocket fired from Gaza

Seit dem 12. Juni ist Israel Ziel des ständig ansteigenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen, der sich gezielt und bewusst gegen Zivilisten richtet. Aufgrund der gestiegenen Reichweite der Raketen leben mittlerweile sechs Millionen Menschen unter ständiger Bedrohung.

BILD: Durch Hamas-Raketen attackierte Synagoge in Tel Aviv (Foto: Israel Police)

Seit dem Beginn der Operation „Schutzlinie“ (Protective Edge) wurden über 971 Raketen auf Israel geschossen. 754 davon schlugen in Israel ein und etwa 201 wurden durch das Raketenabwehrsystem „Eisenkuppel“ (Iron Dome) abgefangen.

Die Hamas ist nach eigenen Angaben für die meisten Abschüsse verantwortlich, einschließlich jener auf die Küstenregion südlich von Haifa, auf Dimona, Jerusalem und Haifa.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) griffen über 1470 Ziele an, sowohl aus der Luft als auch von See. Zu den Zielen zählen Abschussrampen für Langstreckenraketen, Einrichtungen der Hamas-Führung, Tunnel für Schmuggel und Terrorakte, Luftabwehreinrichtungen, versteckte Raketenwerfer und Kommando- und Kontrollzentralen der Hamas.
Seit dem 8. Juli trafen 27 aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen den Gazastreifen selbst. Die Hamas zielt auf israelische Zivilisten und trifft ihr eigenes Volk.
Am Sonntag, den 13. Juli, traf eine Rakete aus dem Gazastreifen Elektrizitäts-Infrastruktur in Israel, mit der der Gazastreifen versorgt wird. So wurden 70.000 Menschen dort von der Stromversorgung abgeschnitten.
Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

Paris, Berlin, Bremen und Frankfurt: Gewalt und Chaoten-Demos gegen Israel

In der französischen Hauptstadt ist es bei einer Anti-Israel-Demonstration am Sontag zu Ausschreitungen radikaler Moslems gekommen. Mehrere hundert Personen versuchten, zwei Moscheen in Paris zu stürmen. Den Sicherheitskräften gelang es, die Angreifer abzuwehren. PICT0028

Bereits am Sonnabend hatte es in einem Vorort der Stadt einen Brandanschlag auf ein jüdisches Gotteshaus gegeben.

FOTO: Eingang der Synagoge in Münster

Frankreichs Premierminister Manuel Valls kündigte ein hartes Durchgreifen an: „Frankreich wird nicht zulassen, daß man mit Gewalt, durch Worte oder Taten, versucht, den israelisch-palästinensischen Konflikt auf seinen Boden zu importieren.

Auch in Deutschland heizt sich die Stimmung immer weiter auf:

Am vergangenen Samstag versuchten knapp 1500 Palästinenser, die Fanmeile in Berlin zu stürmen. Der Polizei gelang es nur mit einem Großaufgebot, die zumeist jugendlichen Ausländer zurückzudrängen. Elf Beamte wurden durch Flaschen- und Steinwürfe verletzt.

In Frankfurt konnten Anhänger der Hamas einen Polizeilautsprecher dazu nutzen, um israelfeindliche Parolen und „Allahu Akbar“ zu rufen.

Die Polizei bestätigte den Vorfall. Ursprünglich habe sich aber ein Demonstrant angeboten, die aggressiven Demonstranten über den Lautsprecher zu beruhigen. Statt dessen nutzte er die Situation, um die Stimmung weiter aufzuheizen.

Auch in Bremen kam es zu Angriffen von Palästina-Anhängern auf Journalisten und Passanten. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt. Nach Angaben eines taz-Reporters, der ebenfalls angegriffen wurde, griff die Polizei nicht ein.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Islamischer Extremismus: „ISIS, Boko Haram und Taliban wollen einen Genozid“

PRESSEGESPRÄCH der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte):

ISIS-Rebellen im Irak, Boko-Haram Kämpfer in Nigeria und die pakistanischen Taliban töten systematisch Andersgläubige und Kritiker. Im Irak sind gezielte Morde und Massenmorde an Christen und Yeziden belegt.

Im Norden Nigerias verüben Boko Haram-Kämpfer mindestens zwei Bombenanschläge pro Woche und versuchen, weitere Mädchen zu entführen. RTEmagicC_logo_Homepage_quad_gif

Allein in diesem Jahr ist Boko-Haram für über 4000 Todesopfer verantwortlich. Auch in Pakistan wollen Islamisten das Land „von Christen säubern“. Taliban („Koranschüler“)  versuchen, mit Überfällen und Brandanschlägen eine islamischen „Gottesstaat“ zu errichten. Sie dulden weder Demokratie noch eine andere Religion noch sonst irgendeine Abweichung von ihren religiösen oder politischen Vorstellungen.

In unserem Pressegespräch am kommenden Donnerstag informiert die IGFM in Frankfurt über die aktuelle Lage in den betroffenen Ländern.

Folgende Referenten berichten auch über Entwicklungen in weiteren Staaten, bieten Hintergrundinformationen zur Situation und stehen für Fragen zur Verfügung.

Die Themen und Gesprächspartner sind:

Taliban in Pakistan: Christen als Opfer von Bombenanschlägen und Terrorüberfällen
Nisar Barkat, Diözesandirektor, Faisalabad/Pakistan

Boko Haram in Nigeria: Bomben und Entführungen zur Durchsetzung christenfreier Zonen
Emanuel Ogbunwezeh, IGFM, Enugu/Nigeria

ISIS im Irak und in Syrien: Systematische Morde und die Perspektiven der irakischen Christen
Jochen Langer, Nahost-Experte der IGFM, Wiesbaden

Forderungen an die Politik – Projekte und Perspektiven der IGFM
Martin Lessenthin, Sprecher des Vorstands der IGFM, Frankfurt

Das Pressegespräch endet gegen 12 Uhr. Interessierte Medienvertreter mögen sich bei der IGFM anmelden.

Kontakt: Max Klingberg, IGFM Presseabteilung, Frankfurt am Main
Tel.: 069 – 420108 – 10 oder – 0
Fax: 069 – 420108 – 33
eMail: team2@igfm.de