Israels Botschafter über ISIS, Hamas, Ägypten, Türkei und die Zwei-Staaten-Lösung

Heute Morgen beantwortete der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman (siehe Foto), in einem einstündigen Facebook-Chat Fragen  zur aktuellen Lage. Botschafter Yakov Hadas-Handelsman

Hier folgen einige dieser Fragen und die jeweiligen Antworten des jüdischen Diplomaten:

Elias P.: Welche Möglichkeiten hat Israel, wenn die Offensive im Gazastreifen beendet ist, terrorfrei zu leben? Wie sieht Israel die Bedrohung der ISIS-Gruppe, die stetig von Syrien her auf das Heilige Land zukommt?

Israelischer Botschafter:
Wir hoffen, dass man ohne Terror in unserer Region leben kann. Wir wollen mit unseren Nachbarn in Frieden leben. Es ist unerträglich, dass Terrororganisationen wie Hamas oder ISIS friedliebende Menschen bedrohen.
Hamas ist ein Spiegelbild von ISIS – nicht bereit dazu, dass andere Menschen, mit anderen Meinungen, Kulturen, Religionen, frei leben zu lassen. Dieses Phänomen ist nicht nur auf unsere Region begrenzt, sondern verbreitet sich in Afrika (z.B. Boko Haram in Nigeria), Asien und leider auch in Europa.
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Andreas Irmer:  Was ist über die momentane Unterstützung der Hamas seitens des Nato-Partners Türkei bekannt? (Erdogan hatte ja u.a. die Hamasführung 2012 zum Feiern eingeladen.)
Botschaft des Staates Israel:
Die Türkei, Katar und der Iran sind die einzigen Staaten im Nahen Osten, welche die Hamas unterstützen. deutschland-israel-flag
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Andreas Degenkolbe: Bei Entmachtung der Terror-Organisationen wie z. B. der Hamas, bei nachweislich dauerhafter Einstellung jeglicher Angriffe auf Israel (ob mit Raketen, Autobomben oder sonstigen Attentaten), bei vertraglich zugesicherter Akzeptanz des Existenzrechts Israels – gibt es für diesen Fall eine heute gültige Erklärung des Staates Israel, dann auch einen palästinensischen Staat anzuerkennen?
Israelischer Botschafter:
Es ist offizieller Teil der israelischen Regierungspolitik. Es ist im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass es das Ziel unserer Verhandlungen mit den Palästinensern ist, eine Zweistaatenlösung für zwei Völker zu erreichen.
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Kerim Kuyumcu: Warum ist es nicht möglich die Hamas gezielt zu bekämpfen?  –  Damit meine ich nicht das Bombardieren, sondern einfangen der einzelnen Mitglieder. Schließlich hat Israel den weltbesten Geheimdienst.
Israelischer Botschafter:
Wir versuchen, Hamas-Terroristen gezielt festzunehmen, wenn dies möglich ist. Aber man darf nicht vergessen, dass wir nicht im Gazastreifen sind.
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Florian Rotenberg: Ist eine engere Zusammenarbeit mit Ägypten möglich? So könnte das ägyptische Militär Tunnelsysteme zerstören und strengere Genzkontrollen durchführen. Fattah as-Sisi ist ja durchaus kooperationsbereit.Gaza-rocket-hits-factory-640x477
Israelischer Botschafter:
Israel und Ägypten kooperieren gegen den gemeinsamen Feind – den islamistischen Terrorismus. Uns verbindet der Wunsch, das palästinensische Volk nicht zu treffen.
Ich möchte Sie auf das gestrige Statement des ägyptischen Außenministers Shukri aufmerksam machen, worin er der Hamas die Schuld für die Bodenoffensive gegeben hat.
Bezüglich der Situation der Zivilisten im Gazastreifen: Israel versucht alles, um Unbeteiligte nicht zu treffen. In diesem Rahmen haben wir beispiellose Methoden verwirklicht. Zum Beispiel: Telefonate, um Menschen aufzufordern, ihre Wohnungen zu verlassen.
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„Die Hamas begeht Kriegsverbrechen in dreierlei Hinsicht“

Wir haben auch Zeit gegeben, damit Menschen ihre Wohnorte verlassen können, bevor Israel aus der Luft oder vom Boden angreift. Sie haben die Möglichkeit, zu speziellen Orten zu gehen, wie Einrichtungen der UNRWA.
Mehrere Tausend Menschen haben das getan, obwohl die Hamas es nicht erlaubt und die Leuten bedroht, falls sie es doch tun.
Lassen Sie mich daran erinnern, dass alles geschieht, weil die Hamas die Bevölkerung als Schutzschild missbraucht und ihre Waffen und Abschussrampen in Wohngebieten platziert.
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Zur humanitären Hilfe: Täglich passieren hunderte LKWs mit Versorgungsgütern die Grenze zum Gazastreifen. Und das, obwohl Hamas diesen Grenzübergang tagtäglich bombardiert.
Nicht nur versucht die Hamas, das Volk als Geisel zu missbrauchen, sondern sie versuchen auch alles, um es unmöglich zu machen, humanitäre Hilfe zu leisten.
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Die Hamas begeht damit in dreierlei Hinsicht Kriegsverbrechen:
Sie greifen israelische Zivilisten an.
Sie benutzen ihre Bevölkerung als menschliche Schutzschilde
und sie versuchen, den Transfer von humanitärer Hilfe zu sabotieren, die von dem Land kommt, das sie angreifen.
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Quelle und vollständiger Frage-Antwort-Artikel hier: http://www.botschaftisrael.de/2014/07/18/facebook-chat-mit-botschafter-hadas-handelsman-zur-situation-in-israel-und-im-gazastreifen/#more-7172

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Ergänzend hierzu ein Zitat des Liedermachers Wolf Biermann: „Wenn die Araber endlich ihre Waffen niederlegen, wird es dort keinen Krieg mehr geben. Wenn aber Israel die Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.“


USA – Ägypten – Deutschland: Stellungnahmen zum Nahost-Konflikt

Ägypten wirft der Hamas Verantwortungslosigkeit vor

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte heute (18.7.): „Es gibt eine völlig neue Qualität der Bewaffnung der Hamas. Jedes Land muss sich natürlich wehren, wenn es so angegriffen wird.“www.bundeskanzlerin.de

Der ägyptische Außenminister Sameh Shoukry kritisierte die Hamas am Donnerstag scharf und warf ihr vor, sie hätte Dutzende Leben retten können, wenn sie auf den Vorschlag einer Waffenruhe zu Wochenbeginn eingegangen wäre. Israel hatte den Vorschlag angenommen.

Wörtlich sagte Sameh Shoukry gegenüber der Nachrichtenagentur Mena: „Wenn die Hamas den ägyptischen Vorschlag angenommen hätte, hätte sie mindestens 40 Palästinensern das Leben retten können.“

USA: Israel ist berechtigt zum Kampf gegen Terrorismus

Der US-amerikanische Außenminister John Kerry ließ nach einem Telefonat mit Ministerpräsident Netanyahu mitteilen:

„Der Außenminister versicherte unsere ausdrückliche Unterstützung Israels und seines Rechtes, sich gegen Terroristen zu verteidigen, die das Land über Tunnel bedrohen.

Wir sind der Ansicht, dass es eine präzise Operation geben sollte, die diese Tunnel ins Visier nimmt, wie es die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte in ihrer Stellungnahme selbst formulierten.“

Außenminister Steinmeier besuchte bereits am Dienstag Israel und kam mit Ministerpräsident Netanyahu, mit Justizministerin Livni und mit Außenminister Lieberman zusammen.

Das Auswärtige Amt schreibt auf seiner Webseite: „Im Anschluss an die Gespräche unterstrich der deutsche Außenminister, dass „die Sicherheit Israels für uns Deutsche von größter Bedeutung sei“. –  Steinmeier forderte erneut, den Abschuss von Raketen von Gaza auf Israel sofort zu beenden.

UNRWA entdeckte 20 Raketen in einer Schule in Gaza 

Das im Gazastreifen ansässige Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) räumte ein, man habe in einem Schulgebäude der UNRWA im Gazastreifen 20 Raketen entdeckt.

In einer Stellungnahme hieß es, die UNRWA verurteile die Gruppe oder die Gruppen, die für die Platzierung der Waffen an diesem Ort verantwortlich seien.

Dieser Vorfall gefährde die Leben der Mitarbeiter der UNRWA und der Zivilbevölkerung im Gazastreifen.

Die Verurteilung der UNRWA in englischer Sprache finden Sie hier.

Quellen: Außenministerium des Staates Israel / Auswärtiges Amt / Ynet / UNRWA


Gaza/Israel: Florierender Tunnelbau der Hamas dient dem Terrorismus

In den vergangenen Jahren erlebte der Gazastreifen einen regelrechten Boom von Bauprojekten. Allerdings blieben diese Bauprojekte zum großen Teil dem bloßen Auge verborgen, weil sie sich unter der Erde befinden.

Die Tunnel-Industrie der Hamas war gut bekannt als Weg, um Waffen, Güter, Geld und sogar Terroristen in den Gazastreifen zu schmuggeln, zum Großteil von der Sinai-Halbinsel in Ägypten. Tunnel der Hamas nach Israel (Foto: MFA)

Doch diese Tunnel wurden zum Großteil durch Ägypten verschlossen. In jüngster Zeit nutzen die Hamas und andere Terrororganisationen ihr Know-How auf diesem Gebiet für deutlich schlimmere Zwecke: Terroranschläge auf israelischem Gebiet.

FOTO: ein Terroristen-Tunnel der Hamas

Die Tunnel werden von einem versteckten Punkt aus im Gazastreifen gegraben und enden nach vielen hundert Metern tief in israelischem Territorium.

Das Ziel der Hamas ist es, durch diese Tunnel Anschläge zu verüben, bei denen Israelis getötet oder entführt werden.

17. Juli: geplanter Anschlag durch den Tunnel

Am Morgen des 17. Juli gelangten 13 Terroristen der Hamas durch einen solchen Tunnel nach Israel. Sie wurden glücklicherweise nahe des Kibbutz Sufa durch Soldaten der Verteidigungsstreitkräfte entdeckt, bevor sie im Dorf ein Massaker verüben konnten.

Erst vor 10 Tagen konnte ein anderes Desaster verhindert werden, als ein großer Tunnel explodierte, mit dessen Hilfe die Hamas einen Anschlag durchführen wollte.

Diese Methode wird von der Hamas bereits seit 2006 praktiziert. Damals nutzte man einen Verbindungstunnel, um zwei israelische Soldaten zu ermorden und einen dritten Soldaten, Gilad Shalit, zu entführen. Shalit war fünf Jahre lange in Geiselhaft der Hamas.

Terrortunnel dienen als große Landminen

Die Tunnel werden von der Hamas auch als gigantische Landminen verwendet, wobei Sprengstoff in einen Tunnel gebracht wird, der unmittelbar unter einem Kibbutz oder einem Dorf endet. Ein solcher Tunnel explodierte im November 2012 nahe dem Grenzzaun entlang des Gazastreifens.

Bemerkenswert ist die Prioritätensetzung der Hamas, die riesige Summen in die Konstruktion von Tunneln und Bunkern investiert, statt die eigene Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen.

Im Oktober 2013 entdeckten Kräfte der ZAHAL einen Tunnelausgang nahe der Gemeinde Hashlosha. Dieser Tunnel erstreckte sich über 1,7 Kilometer und war 18 Meter tief unter der Erde, beginnend in der Stadt Khan Yunis im Gazastreifen, und ausgestattet mit elektrischen Leitungen und Telefonverbindungen. Die Hamas arbeitete über ein Jahr an der Fertigstellung dieses Tunnels.

Die Tunnel verschlingen anderweitig dringend benötigtes Geld und Ressourcen, mit dem einzigen Zweck, Terror gegen Israel auszuüben. Für den Bau eines einzigen Tunnels können bis zu 500 Tonnen Beton und Zement verarbeitet werden.

Nach israelischen Schätzungen haben die Hamas und andere Terrororganisationen mehrere Dutzend solcher Tunnel gebaut.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel / Foto: MFA


Systemveränderer wollen eine „andere Republik“: Deutschland am Scheideweg

Von Peter Helmes

Polizeiliche Meldungen  –  wenn auch politisch-correct(pc)-verschwurbelt  –   legen die Lage schonungslos  offen: Deutschland befindet sich im Bürgerkrieg. Radikale Moslems, Banden aus Osteuropa und Afrika, Gesellschaftsveränderer und  Systemzerstörer erobern Stück für Stück unser Vaterland. Sie wollen eine andere Gesellschaft, eine andere Kultur, einen anderen Menschen – schlicht: ein anderes Land.   zeitungen

Sie verfügen über mächtige Waffen und sind nicht wie früher auf bloße Mundpropaganda angewiesen. Sie beherrschen unsere Massenmedien, sie sitzen vor den Mikrophonen  der Fernsehsender und der Rundfunkanstalten. Sie schreiben die Nachrichten, die wir sehen sollen, und sie unterdrücken die Nachrichten, die sie vor unseren Augen verbergen wollen.

Innerhalb des Personenkreises, der sich überhaupt für Themen wie “Unterwanderung”, “Dschihad” und “Islamisierung Deutschlands” interessiert  –  leider nur ein relativ kleiner Teil der bundesdeutschen Gesamtbevölkerung  –  herrscht die Meinung vor, Rot-Grün sei allein verantwortlich für die besorgniserregenden Fortschritte, welche die mit den obigen Begriffen verbundene Bedrohung Deutschlands im Laufe der letzten 15 Jahre gemacht hat.

Problem-Ignorieren in der Kohl-Ära

Die Saat des Unheils wurde bereits während der Amtszeit Helmut Kohls gesät, wobei vermutlich weniger politisches Kalkül und Verfolgung eigennütziger Interessen als vielmehr eine Mischung aus Fehleinschätzung potentieller Folgen und purer Dickfelligkeit die verursachenden Faktoren waren. Helmut  Kohl verstand es trefflich ,Problem-Felder, die ihn nicht interessierten, aus seinem Bewußtsein auszublenden und in sträflicher Weise zu ignorieren.

Moschee in Köln

Moschee in Köln

Mit der Macht-Übernahme durch die rot-grüne Koalition im Jahre 1998 allerdings begann die indirekte Begünstigung des Dschihad erst richtig:

Sperrangelweites Öffnen der Schleusentore für die Zuwanderung (primär einer solchen aus bildungsfernen Weltgegenden mit archaischen Gesellschafts-Strukturen), progressive Lockerung der Bedingungen für den sog. “Familien-Nachzug”, Einbürgerung mit der Gießkanne, ein von oben gesteuerter Trend im deutschen Rechtswesen, ethnisch Deutsche bei Interessenkonflikten mit Zuwanderern zu benachteiligen sowie ein blindes Auge gegenüber immer massiveren Islamisierung-Bestrebungen  –  all dies sind Meilensteine auf dem Weg der Selbstzerstörung Deutschlands.

Das verhängnisvollste Glied in dieser Kette ist jedoch das Versäumnis, das als Teil der der “Agenda 2010″ eingeführte Recht auf Grundsicherung (umgangssprachlich: “Hartz 4″) auf Personen zu begrenzen, die mindestens zehn Jahre permanent in Deutschland gelebt haben. 

Dieses (vermutlich beabsichtigte) Versäumnis und die damit geschaffene Möglichkeit, nach relativ  kurzem Aufenthalt im Lande bereits Sozial-Leistungen (und ein sorgloses Dasein auf Kosten der Gemeinschaft) zu erhalten, hat bewirkt, daß Deutschland sehr schnell zum Land der Verheißung und ersehnten Ziel für die Bevölkerungen Dutzender von wirtschaftlich unterentwickelten und politisch instabilen Ländern (primär solchen des islamischen Kultur-Kreises) geworden ist.

Um nochmals auf die SPD zurückzukommen: Die SPD ist 2005 nicht einfach von der politischen Bildfläche verschwunden, sondern hatte (und hat) im Rahmen zweier Großer Koalitionen ausreichend Möglichkeiten, im Hintergrund weiter auf ihr obiges Ziel hinzuarbeiten.

Problem der doppelten  Staatsbürgerschaft

Daß diese Arbeit im Hintergrund durchaus Früchte trägt, zeigt das soeben erfolgreich abgeschlossene Durch-Powern der doppelten Staatsbürgerschaft – ein weiterer, fataler Schritt in die falsche Richtung, was die Interessen und die Zukunft Deutschlands anbetrifft. Diese doppelte Staatsbürgerschaft, die soeben von der großen Koalition beschlossen wurde, wirkt nun wie das Sahnehäubchen für nichtintegrationswillige Migranten obendrauf, skandalöserweise mit den Stimmen der CSU.  42252-3x2-teaser190x127

Der Schluß liegt nahe, hinter dieser Politik der “weit geöffneten Arme” ein System und die Absicht zu entdecken, aus den mehrheitlich bildungsfernen Zuwanderer-Massen zusätzliches, leicht zu instrumentalisierendes Wahlvolk zu formen.

Der Gedanke, daß es sich bei diesen Zuwanderer-Massen (ebenso mehrheitlich) um Anhänger des Islam handelt und daß der Islam sich nicht instrumentalisieren läßt (sondern stets nur selbst instrumentalisiert) – zu dieser Erkenntnis scheint bei Rot-Grün bis heute niemand gekommen zu sein.

Fatale Passivität der C-Parteien

Nun sollte man meinen, nach der Herrschaft von Rot-Grün, die im Oktober 2005 zu Ende ging, sei der Spuk vorbeigewesen. Mitnichten!

Aber lassen Sie sich einmal den folgenden Satz auf der Zunge zergehen, den Shakespeare seinem Helden Marcus Antonius als Teil von dessen Grabrede auf den ermordeten Julius Caesar in den Mund gelegt hat (Julius Caesar, 3. Akt, Szene 2):

“Was Menschen Übles tun, das überlebt sie, das Gute wird mit ihnen oft begraben”. PICT0137

Das Prinzip der anhaltenden Eigendynamik des Bösen, das man gesät hat, gilt nicht nur für Personen, sondern auch für politische Parteien.

Um die verheerenden Entwicklungen in ihrem Lauf zu bremsen bzw. umzukehren, die das rot-grüne Gespann im Laufe seiner siebenjährigen Herrschaft in Gang gesetzt hat, wäre eine entschlossene und konsequente Politik des Gegensteuerns erforderlich; es scheint jedoch, daß CDU/CSU mit ihrer Rückkehr zur Macht auch wieder zu der Politik einer Passivität vom Typ “das wird sich schon von selbst richten” der Kohl-Ära zurückgekehrt ist.

Deutschland steht am Scheideweg – die Frage, ob freiwillig, ob aus Dummheit oder aus Zwang, ist höchstens für spätere Historiker interessant. Die Bürger gehen scheinbar ahnungslos weiter, die Politiker machen weiter, die radikalen Landeroberer ebenso – Linksgrüne, Gutmenschen, „Gäste“ aus aller Herren Länder betrachten unser Land offenbar als Beute.

Wird Deutschland eine Beute des Islam?

Leipzig, Berlin, Kassel, Bremen – wohin man schaut, die polizeilichen Berichte sind eindeutig: „Die innere Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet“, „Polizisten werden jeden Tag angegriffen“, „ Wir sind am Ende“  –   das sind nicht Äußerungen ausgeflippter Rechtsradikaler, sondern die Worte des Chefs der Bremer Polizeigewerkschaft, nachdem in Bremen-Vegesack radikales Pack wieder einmal zugeschlagen hatte.

30 – 40 junge Männer „mit Migrationshintergrund“, wie es „unter der Hand“ heißt, randalierten vor einem Szenelokal. Radio Bremen, ganz politisch korrekt, berichtet von „jungen Männern“ und „Jugendlichen“, obwohl die Herkunft der Randalierer („levantinische Migrationsjugendliche) laut Auswertung der Aufzeichnungen der Überwachungskamera zweifelsfrei feststeht.

Nahezu jede Berichterstattung wird verbrämt mit einem „beide Seiten sind schuld“ oder „einerseits – andererseits“ – was nach ausgewogener Berichterstattung aussehen, aber in Wirklichkeit die tatsächlichen Schuldigen verdecken soll.

Alarmierender Antisemitismus

Alarmierender ist der zunehmende Antisemitismus, der aus vielen Demonstrationen hervorscheint, übrigens nicht nur ein deutsches, sondern ein internationales Phänomen. (Erst vor einigen Tagen gab es gewalttätige Übergriffe auf Juden in Paris statt.) 100714052333-b1-

Anti-Israel-Demonstrationen all überall. Motto: „die armen Palästinenser, die bösen Juden“. Erst am 15. Juli fand eine dieser Hetz- und Haßveranstaltungen in Kassel statt. Rund 2000 Randalierer forderten „Tod den Israelis“, während eines Demonstrationszuges durch die Innenstadt – kein Einzelfall.

Gerade wir Deutschen hatten doch geschworen: Nie wieder Judenhaß!   –  Nun kommt er wieder mittels eingereister moslemischer Horden zurück. Achtung Freunde: Es geht nicht allein um Juden, sondern um Freiheit und Demokratie.

Unserer Botschaft „Frieden und Freiheit“ stellen radikale Muslime ihr Credo von „Haß, Kampf und Terror“ gegenüber  –  zwei Kulturwelten, die nicht in Einklang zu bringen sind. Appelle an die Toleranz der Menschen gleichen einer Kapitulation. Was wir Toleranz nennen, ist für die andere Seite Aufforderung zur Eroberung.

Nebeldeutsch als neuer Sprachstil

Unsere gleichgeschalteten Medien und die gesamte integrationsfreudige Politikerriege aus fast allen Parteien gewähren diesen Kräften jede denkbare Unterstützung. Man findet selten oder gar nicht eine Meldung, welche die Verursacher von Terror, Mord, Raub oder Diebstahl beim Namen nennen. 031_28A

Stattdessen heißt es „Jugendliche“ oder, anonymisiert, „drei Männer“ (ohne jede nähere Bezeichnung). Man hört oder liest in den Berichten nicht ein einziges Mal die Vokabel „Südländer“, „Migranten“, „Moslems“, „Türken“, „Araber“ oder auch nur „Ausländer“. Die von den Medien beschriebenen Täter scheinen keine Herkunft zu haben. Man spricht generell „Nebeldeutsch“, die neue politisch-korrekte Sprache unserer Journalisten. 

Und blinde oder verblendete Politiker faseln etwas von „Offenheit“, „multikultureller Bereicherung“ oder, etwas sentimentaler, von „Freundschaft der Völker und Religionen“.

Wer wird wen integrieren?

Wir werden  islamische Extremisten nicht integrieren, weil sie sich gar nicht integrieren lassen wollen – und nicht integrationsfähig sind. Nicht sie werden sich integrieren, sondern sie werden uns – die letzten „Autochthonen – zu sich „integrieren“, mit Koran, Schwert und Gewalt.

Schon Helmut Schmidt, ehemals deutscher Bundeskanzler, erkannte  2008 (in seinem Buch “Außer Dienst”):   “Wer die Zahlen der Moslems in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf.”   –  Nicht das Grundgesetz wird regieren, sondern die Scharia.  

Unter Schmidts Nachfolger Helmut Kohl steigerte sich die Unterwanderung islamischer Kräfte, befördert durch jede Menge nach Deutschland einreisender „Flüchtlinge“, verkappt als „Asylanten“, „Bootsflüchtlinge“ usw.  

Die weitaus größte Zahl dieser Art von „Zuwanderern“ hat islamischen Hintergrund. Sie stehen unserer westlichen Welt fremd, d. h. feindlich, gegenüber und sind somit anfällig für den islamischen Eroberungsdrang. Da sie sich wesentlich stärker vermehren als Deutsche, übernehmen sie allmählich die Mehrheit der Bevölkerung („Abstimmung über den Uterus“).

Deutschland hat nicht mehr lange Zeit, das Ruder herumzureißen. Moslems, unterstützt von kriminellen Banden, führen Krieg gegen alle „Ungläubigen“, also gegen alle Nicht-Moslems – gegen Christen wie gegen Atheisten, gegen Buddhisten oder Hinduisten. Für jene Moslems gilt nur eine Religion, der Islam, der die Welt mit allen Mitteln erobern soll. Deshalb ist das Getue in Kirchen und Parteien, „aus christlicher Verantwortung“ und Nächstenliebe zu handeln, so unerträglich. 

Noch ein wenig deutlicher ausgedrückt: Dem gesamten Okzident läuft inzwischen schlichtweg die Zeit davon. An England, Frankreich, den Niederlanden und Skandinavien werden wir das Kippen der gesellschaftlichen Machtverhältnisse noch vor Deutschland schon mal aus der gar nicht so großen Ferne verfolgen können. 

Wir müssen uns von der arroganten, längst widerlegten und letztlich suizidalen Vorstellung trennen, daß wir “denen” überlegen sind. Wir sind es eben keinesfalls! Zwar war es das Abendland, das die fürchterlichsten Waffen entwickelte, mit denen jeder Gegner, der nicht über diese verfügt, militärisch sofort vernichtend geschlagen werden kann, aber wir haben dennoch unsere Schwachstellen, die auf einen diese Schwachstellen konsequent ausnutzenden Gegner treffend, letztlich tödlich für uns sein können und wahrscheinlich auch werden.

Die Uhr tickt vernehmlich, unsere Zeit läuft ab. Es steht Sekunden vor zwölf.

Unser Autor Peter Helmes ist erfolgreicher Buchautor und ehem. Bundesgeschäftsführer der Jungen Union; er betreibt die Webseite http://www.conservo.wordpress.com       

Fotos der Kölner Moschee: Dr. Bernd F. Pelz


Israel startete eine Bodenoffensive zur Zerstörung von Terroristen-Tunnels

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon haben am Donnerstagabend (17.7.) die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) angewiesen, eine Bodenoffensive zu beginnen. "Iron Dome" fängt eine Rakete aus dem Gazastreifen ab (Foto: MFA)

Ziel der Offensive ist es, Tunnels vom Gazastreifen nach Israel zu zerstören.

Terroristen nutzten einen solchen Tunnel, um am Donnerstagmorgen nach Israel einzudringen. Sie planten, dort einen großangelegten Anschlag auf israelische Bürger zu verüben. Die ZAHAL konnten diesen Anschlag verhindern.

BILD: Das israelische Abwehrsystem „Iron Dome“ fängt eine Rakete aus dem Gazastreifen ab (Foto: MFA)

Ministerpräsident Netanyahu und Verteidigungsminister Yaalon wiesen die ZAHAL darüber hinaus an, für eine Ausweitung der Bodenoffensive bereit zu stehen.

Hamas mißachtete mehrfach die Waffenruhe

Das Sicherheitskabinett stimmte der Offensive zu, nachdem Israel den Vorschlag Ägyptens für eine Waffenruhe angenommen hatte, während ihn die Hamas abgelehnt und ihr Raketenfeuer fortgesetzt hatte.

Die Hamas respektierte zudem nicht die humanitäre Waffenruhe, die am Donnerstag auf Initiative der Vereinten Nationen (UN) gelten sollte, und beschoss israelische Städte während der Kampfpause.

Angesichts der kriminellen und unnachgiebigen Aggression der Hamas sowie den gefährlichen Versuchen, auf israelisches Gebiet vorzudringen, sieht sich Israel gezwungen, seine Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen.

Israel wird während der Bodenoffensive weiterhin alles daran setzen, dass keine palästinensischen Zivilisten zu Schaden kommen. Im Unterschied dazu, gefährdet die Führung der Hamas bewusst Zivilisten, indem sie diese als menschliche Schutzschilde einsetzt.

Die israelische Botschaft veröffentlichte hierzu einen ausführlichen Bericht.  

In den frühen Morgenstunden des Freitag wurde ein Soldat der Verteidigungsstreitkräfte im Einsatz getötet und fünf weitere Soldaten bei unterschiedlichen Vorfällen leicht bis mittelschwer verletzt.

Der getötete Eitan Barak war 20 Jahre alt und kam aus Herzliya. Es wird derzeit noch untersucht, ob er möglicherweise durch Beschuss aus den eigenen Truppen getroffen wurde.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Unionsfraktion fordert vom Iran: alle politischen Gefangenen freilassen!

Der systemkritische Journalist Ahmed Zeidabadi, der bereits mehrfach inhaftiert war, verbringt seinen Geburtstag in der kommenden Woche erneut im Gefängnis.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto):  Foto_(2)

„Der iranische Regimekritiker und Menschenrechtsverteidiger Ahmed Zeidabadi setzt sich seit vielen Jahren trotz massiver Repressionen für die Einhaltung der Menschenrechte in seinem Land ein. Er wurde zu lebenslangem Berufsverbot und einer sechsjährige Haftstrafe verurteilt.

Aus diesem Anlass fordern wir von Teheran erneut die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie die Einhaltung der menschenrechtlichen Verpflichtungen und essentiellen Bürgerrechte, die sich für den Iran als Vertragsstaat des UN-Zivilpaktes ergeben.

Trotz anderslautender Ankündigungen von Präsident Hassan Rohani kurz nach seiner Wahl  vor einem Jahr verletzt der Iran nach wie vor massiv Menschenrechte.  Die Bilanz des Landes in Sachen Menschenrechte ist und bleibt erschreckend. Die Zahl vollstreckter Todesstrafen war auch im Jahr 2013 unvermindert hoch.

Die Gefangenenhilfsorganisation Amnesty International geht von mehr als 700 Hinrichtungen aus, die zum Teil öffentlich durchgeführt werden. Die Dunkelziffer ist hoch; auch Minderjährige werden hingerichtet. IGFM_Scharia

Ethnische und religiöse Minderheiten sind regelmäßig Opfer staatlicher Unterdrückung. Besonders betroffen sind die Bahá´i sowie Christen und Konvertiten, die den islamischen Glauben ablegen und zu einer anderen Religion wechseln wollen.

Der Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen weist Iran in diesem Jahr Platz 173 von 180 zu. Unabhängige Berichterstattungen über Menschenrechtsverletzungen sind danach beinahe unmöglich.

In seinen Artikeln verteidigt Ahmed Zeidabadi insbesondere ethnische und religiöse Minderheitenrechte. Die Strafen, die das iranische Regime ihm dafür auferlegt, sind Ausdruck des wahren Gesichts eines demokratiefeindlichen und die Menschenrechte verachtenden Herrschaftssystems.“


„Gerechtigkeit und Friede küssen sich“

ECCLESIA-Poster des KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster:

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