Dr. Alexander Kissler über erschreckenden Judenhaß „in weiten Teilen des Islam“

Im Kulturmagazin CICERO(-online) befaßt sich der bekannte Buchautor und Publizist Dr. Alexander Kissler aktuell mit jenem „importierten Antisemitismus“, den jüngst bereits die Bundestagsfraktion von CDU und CSU in einer Pressemitteilung beklagte, nämlich mit dem wachsenden Judenhaß eines großen Teils muslimischer Einwanderer hierzulande. (Die Meldung dazu siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2014/07/22/die-cducsu-bundestagsfraktion-beklagt-importierten-antisemitismus/)

Dr. Kissler beginnt seinen Artikel mit einer klaren Ansage: IMG_1016

„Wo der Antisemitismus blüht, ist Recep Tayyip Erdogan nicht weit. Der türkische Ministerpräsident weiß, was er seinem Ruf schuldig ist. Und so ließ er sich nicht lange bitten und bescheinigte den Israelis „kein Gewissen, keine Ehre, keinen Stolz“ zu haben.

Im Gaza-Konflikt hätten sie „Hitler in Sachen Barbarei übertroffen.“  – Damit bewegt er sich in vertrautem Fahrwasser, ist weiten Teilen des Islam doch die Judenfeindschaft eingeschrieben, seit Mohammed für ein von Juden und Christen gesäubertes Medina kämpfte.“

Tatsächlich hat Mohammed 627 n. Chr. in Medina über 600 männliche Juden, die sich weigerten, zum Islam überzutreten, von seinen Horden massakrieren lassen.  Deren Frauen und Kinder verkaufte er als Sklaven. Damit war das Ende der Juden in Medina besiegelt (vgl. Koran, Sure 33,26+27). Den von Mohammed verfolgten Christen ging es nicht besser, wie bereits die Frühgeschichte des Islam belegt.

Der CICERO-Autor schreibt weiter:

„Andere Muslime lassen es nicht bei Worten bewenden. In Paris wurden zwei Synagogen angegriffen und Autos abgefackelt, um der Forderung nach einem „freien Palästina“ Nachdruck zu verleihen. (…)  In Innsbruck griffen antijüdische Demonstranten eine Frau mit Israel-Flagge an und verletzten sie. Tumulte gab es auch in Wien, wo Plakate „Dein Ende wird kommen, Israel“ verkündeten und den Davidstern mit dem Hakenkreuz gleichsetzen, und in Bregenz.“

BILD:  Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Leider ist auch unser Land seit Wochen bereits von judenfeindlichen Parolen und Ausschreitungen betroffen, wobei unter dem Vorwand, gegen Israels Waffengang im Gaza-Streifen zu protestieren, gegen Juden und den jüdischen Staat gehetzt wird.

Auch hierüber berichtet Dr. Kissler – siehe einige Beispiele aus seiner Aufzählung:

„Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“ lautete der Ruf, der eben nicht von stiernackigen Neonazis, sondern von enthemmten Muslimen in Gelsenkirchen erscholl. So wie es auch nicht die Springerstiefel-Fraktion war, die in Frankfurt am Main Kindermörder Israel!“ skandierte und Plakate trug mit der Botschaft „Ihr Juden seid Bestien“.

In Berlin wiederum hieß es „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“ und „Scheiß-Juden, wir kriegen euch!“. Ein Imam rief dazu auf, allen „zionistischen Juden“ den Tod und entsetzliche Qualen zu bereiten, ein israelisches Paar wurde angegriffen. In Hannover wurde „Free Palestine“ zum Vorwand, „mit Anlauf und einem Sprungtritt“ einen Mann zu verletzen, der sich erdreistete, eine Israel-Fahne zu tragen…“

Den vollständigen Kissler-Artikel lesen Sie hier in CICERO-online: http://www.cicero.de/berliner-republik/gaza-konflikt-und-europa-der-judenhass-ist-wieder-da/57962

HINWEIS auf ein Interview des Deutschlandfunks mit dem deutsch-jüdischen Schriftsteller Rafael Seligmann über antisemitische Randale: http://www.deutschlandfunk.de/antisemitische-proteste-politiker-und-polizei-haben-bisher.694.de.html?dram:article_id=292528

Weiterer BERICHT über judenfeindliche Ausschreitungenhttp://haolam.de/artikel_18392.html


Hamburg: Linksextreme brüsten sich mit Brandanschlägen auf Bahnanlagen

„Wir haben uns den Hamburger Hafen vorgeknöpft“

Linksradikale haben sich zu zwei Brandanschlägen auf Bahnanlagen in Hamburg bekannt. Ein entsprechendes Schreiben der „Magma-Aktionsgruppen“ liegt der „Hamburger Morgenpost“ vor.

Offenbar ging es den unbekannten Tätern darum, den Handelsverkehr des Hamburger Hafens zu stören:

„Für eine Entschleunigung und perspektivische Zerstörung kapitalistischer Warenzirkulation, Arbeits- und Konsumwelten! Diese Ziele liegen uns am Herzen und deshalb haben wir uns heute den Hamburger Hafen vorgeknöpft“, heißt es in den Schreiben.

Bei den Bränden in zwei Kabelschächten war am vergangenen Wochenende ein Sachschaden von zehntausenden Euro entstanden. Unklar ist, ob es sich bei dem zweiten Feuer in der Nähe von Neuwiedenthal um einen weitern Anschlag handelt. Der Güter- und Personenverkehr in der Umgebung wurde dadurch stark beeinträchtigt.

Zu ähnlichen Anschlägen haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder linksextreme Gruppen in Berlin bekannt.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Warum betreibt die Hamas eine zynische Politik gegen das eigene Volk?

Das Rezept „Land für Frieden“ hat sich für Israel als wertlos erwiesen. Aus allen Gebieten, die Israel um eines Friedens willen abgegeben hat, wurde es in jüngster Zeit mit Raketen beschossen. Von Eilat am Roten Meer bis Naharija an der Nordgrenze zum Libanon trieb Raketenalarm die Bewohner der Städte und Dörfer in die Bunker. 1403634115528

Israel tut alles, um seine Zivilbevölkerung zu schützen, und ist dabei erstaunlich erfolgreich. Die Disziplin der Israelis, die Voraussicht ihrer Politiker und der technische Fortschritt haben dazu geführt, dass Zigtausende Raketen erstaunlich wenigen Israelis an Leib und Leben Schaden zufügen konnten.

Gleichzeitig scheint die Rechnung der Hamas, die palästinensische Zivilbevölkerung als Schutzschild und tote Palästinenser als Propagandamittel einzusetzen, immer weniger aufzugehen. So makaber das klingt, aber die Totenzahlen spiegeln bei näherem Hinsehen die unterschiedliche Zielsetzung der Konfliktgegner wider.

Israel: „Wir schützen unsere Zivilisten durch Raketen. Die Hamas schützt ihre Raketen durch Zivilisten.“

Israels Premier Netanjahu hat nicht ganz Unrecht, wenn er erklärt: „Wir schützen unsere Zivilisten durch Raketen. Die Hamas schützt ihre Raketen durch Zivilisten.“

Der amerikanische Beobachter Jeffrey Goldberg stellt die Frage: Was wäre, wenn den Palästinensern das Wohl des eigenen Volkes wichtiger wäre als die Zerstörung des jüdischen Staates? Wenn sie heute ihren Beschuss Israels einstellten, würde morgen die letzte israelische Rakete auf Gaza fallen.

Wenn die Palästinenser mit ihrer antisemitischen Hetze aufhörten, ihr nach allen Maßstäben illegales Raketenarsenal vernichteten und sich dem Aufbau eines eigenen Staatswesens widmeten, hätte Israel keinen Grund mehr, den Gazastreifen abzuriegeln.

Historisch gesehen ist die Blockade des Gazastreifens tatsächlich eine Reaktion auf palästinensische Aggression und nicht umgekehrt der palästinensische Terror eine Antwort auf die Abriegelung. Jede Rakete, die in den Gazastreifen geschmuggelt wurde und jetzt in Israel einschlägt, beweist das.

Anstatt sich ihre arabischen und jüdischen Nachbarn zu Feinden zu machen, könnten die Palästinenser eine Brückenfunktion zwischen Orient und Okzident wahrnehmen.

Quelle und vollständiger Artikel von Johannes Gerloff (Jerusalem-Korrespondent) hier: http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2014/07/19/quo-vadis-%C2%BBpalastina%C2%AB/


Vor dem Besuch der Kanzlerin in China wurden 17 Bürgerrechtler verhaftet

Von Michael Leh

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erneut mit einer großen Wirtschaftsdelegation die kommunistische Volksrepublik China besucht. Die Wirtschaftsbeziehungen florieren und die Regierungskontakte sind eng. In Menschenrechtsfragen sind jedoch eher Rückschritte zu verzeichnen. Merics Pressegespräch -Foto Leh  IMG_0851

Deutschland ist mit Abstand Chinas größter Handelspartner in Europa. Im Jahr 2013 betrugen die deutschen Einfuhren aus dem Reich der Mitte 73,3 Milliarden Euro; die deutschen Exporte nach China 67 Milliarden Euro.

BILD: Bei einem Pressegespräch des China-Forschungsinstituts „Merics“ in Berlin: Direktor Prof. Sebastian Heilmann (Bildmitte) ist Mitglied im „deutsch-chinesischen Dialogforum“.    – Links: Kristin Shi-Kupfer, Leiterin des Forschungsbereichs „Gesellschaft und Medien“ bei Merics.  –  Rechts: Kommunikationschefin Kerstin Lohse-Friedrich, früher Leiterin des ARD-Studios in Shanghai. 

Bereits über 5000 deutsche Unternehmen sind in dem Land aktiv. In Deutschland sind inzwischen über 900 chinesische Unternehmen tätig.

Merkel besuchte bei ihrer siebten China-Reise erstmals auch Chengdu, die Hauptstadt der Westprovinz Sichuan. Chengdu hat 14 Millionen Einwohner, Sichuan 82 Millionen.

VW ist die führende Autofirma in China

Die Kanzlerin besichtigte in Chengdu u.a. das erste VW-Werk im Westen Chinas. Volkswagen produziert in China an 17 Standorten Fahrzeuge. Weitere Werke in Qingdao und Tianjin sind geplant. VW ist heute der führende Automobilhersteller in China.

Wie der Konzern mitteilt, lieferte er mit den Joint-Ventures FAW-Volkswagen und Shanghai-Volkswagen allein in den Monaten Januar bis Mai 2014 rund 1,5 Millionen Fahrzeuge aus, was einem Zuwachs von 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. BMW verzeichnet ähnliche Steigerungsraten in China.

Dichte Regierungskontakte mit Peking

Berlin kommt in Europa geradezu ein Alleinstellungsmerkmal zu, was die Dichte der Regierungskontakte mit Peking betrifft. Erst im März war Staatspräsident Xi Jinping in Deutschland. Seit 2011 finden gegenseitige Regierungskonsultationen statt. 2012 nahmen daran in Peking neben der Bundeskanzlerin und dem damaligen Ministerpräsidenten Wen Jiabao von beiden Seiten über zehn Minister teil.

Es gibt über 60 „Dialogmechanismen“, viele auf Regierungsebene, zwischen Fachministern und Behörden. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) berät die chinesische Seite in einem eigenen „Programm Rechtswesen“.

So veranstaltete die GIZ zum Beispiel letztes Jahr in Peking ein Seminar über das deutsche Umweltrecht mit Themen wie „Das Umweltverfassungsrecht“, „Genehmigungsanforderungen an Anlagen sowie das Genehmigungsverfahren“ oder „Die Ahndung des rechtswidrigen Schadstoffausstoßes“. China ist ebenso an deutscher Umwelttechnologie interessiert wie die Hersteller an dem Absatzmarkt.

„Menschenrechtsdialog“ ohne erfolgreiche Ergebnisse

Anfang September findet in Leipzig das nächste Symposium des beiderseitigen „Rechtsstaatsdialogs“ statt. Auf dessen Tagesordnung standen bisher u.a. Themen wie „Regelungssysteme zur Vermeidung und Beilegung von Verwaltungsstreitigkeiten“ (2013), „Bürgerrechte und staatliche Gesetzgebung im digitalen Zeitalter“ (2012) oder „Das Strafverfahrensrecht im Rechtsstaat“ (2011). Je nach Sachgebiet mögen solche Veranstaltungen ein wenig positive Impulse für ein verbessertes Rechtssystem in China geben.

So gut wie keine fassbaren Ergebnisse lieferte jedoch jemals der ebenfalls institutionalisierte „Menschenrechtsdialog“. Das hatte letztes Jahr auch der frühere Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, eingestanden.

Gerade seit Xi Jinpings Amtsantritt als Staats- und Parteichef gehen Chinas Behörden mit neuer Härte gegen Kritiker vor. Erst kurz vor der China-Visite Merkels hatten die chinesischen Behörden 17 Aktivisten wegen ihres Gedenkens an die blutige Niederschlagung der Protestbewegung am Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni 1989 verhaftet.

300.000 Reporter in Marxismus zwangsgeschult

Laut „Reporter ohne Grenzen“ sitzen derzeit 30 Journalisten und 70 Blogger in China hinter Gittern. Die mehr als 300.000 chinesischen Redakteure und Reporter seien seit vergangenem Jahr zum Besuch von Schulungen in marxistischer Ideologie verpflichtet.

Facebook, YouTube und Twitter sind seit 2009 blockiert. Schon seit letztem Jahr würden die Behörden auch die Nutzung des chinesischen Twitter-Klons Weibo erschweren. Seither könnten Nutzer mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden, wenn sie bei Weibo „Gerüchte“ verbreiteten und diese mindestens 500 Mal weitergeleitet werden.

In Chengdu tagte während der Merkel-Visite auch das „deutsch-chinesische Dialogforum“, das ein „zivilgesellschaftliches Beratergremium“ für die Regierungen beider Länder sein soll. Es hat je 15 deutsche und chinesische Mitglieder.

Kritik der „Gesellschaft für bedrohte Völker“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) übte Kritik an der Zusammensetzung des Gremiums:

„Die chinesischen Delegierten“, erklärte der Asien-Experte der GfbV, Ulrich Delius, „vertreten nicht glaubwürdig die sehr lebendige Zivilgesellschaft, sondern sind amtierende oder ehemalige Parteikader oder Wirtschaftsführer“. Und weiter: „Es ist ein Hohn, dass der frühere Bürgermeister Schanghais, Xu Kuangdi, der Co-Vorsitzende dieses Gremiums ist. Unter ihm wurden mehrere tausend Bittsteller und Verlierer des Immobilienbooms inhaftiert und in Geheimgefängnisse gebracht sowie hunderte Falun Gong-Anhänger in Arbeitslager eingesperrt.“

Als Vertreter der „chinesischen Zivilgesellschaft“ sitzen in dem „Dialogforum“ u.a. der frühere Botschafter Chinas in Berlin, Ma Canrong, oder der Direktor der Soziologischen Abteilung der Parteischule des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, Xie Zhigiang.

Doch fällt es auch schwer, alle „Dialogpartner“ auf deutscher Seite als Vertreter einer Zivilgesellschaft einzustufen. Vielleicht passt der grüne Europaabgeordnete Reinhard Bütikhofer deshalb gut in das Gremium, weil er als Student Mitglied im maoistisch orientierten Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) war.

Unser Autor Michael Leh (von ihm stammt auch das Foto) ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) am 19. Juli 2014

 

 

 


CDL protestiert vor Gentest-Firma in Konstanz gegen die Selektion von Behinderten

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Mit einer öffentlichen Kundgebung haben rd. 100 Kritiker und Betroffene auf Einladung der CDL-Baden-Württemberg vor dem  Firmensitz  der Firma Lifecodexx in Konstanz demonstriert. PICT0107
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Lifecodexx ist der erste deutsche Anbieter von Gentests vor allem zur Früherkennung von Kindern mit Down Syndrom. Auch Professor  Dr. Holm Schneider (siehe Foto), Leiter der Abteilung Molekulare Pädiatrie am Universitätsklinikum Erlangen, nahm ebenso wie junge Menschen mit Down Syndrom an der Kundgebung teil.
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Zu den Gründen für die Protestaktion äußert sich die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (siehe Foto):
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„Erstmalig im Sommer 2012, unmittelbar vor dem Beginn des Verkaufs des Pränataltests der Firma LifeCodexx AG, haben die Christdemokraten für das Leben (CDL) in Konstanz auf diese gefährliche, neue Entwicklung durch ihren öffentlichen Protest aufmerksam gemacht.
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Leider konnte die  Einführung des Gentests und seine Zulassung durch die zuständige Regierungspräsidentin in Freiburg nicht verhindert werden.
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Diese Gentests werden inzwischen bereits von drei Unternehmen bundesweit angeboten und sind überall am Markt verfügbar, da sie auf einer einfachen, eigentlich von jeder Arztpraxis durchzuführenden Blutentnahme bei einer Schwangeren basieren. Indikationen sind dazu nicht erforderlich. _DSC4662
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Damit ist klammheimlich  –  durch die Hintertür  –  eine neue Generation von „Nichtinvasiven Pränataltests“ (NIPN) etabliert worden, die bereits ab Ende der 9. Schwangerschaftswoche  –   gegen Aufpreis mit Expressdienst  –  die gezielte Suche nach Gendefekten ebenso jeder Frau anbietet wie auch die frühe Geschlechtsidentifikation.
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Die frühe genetische Geschlechtsbestimmung läßt für nicht gewünschte Jungen oder Mädchen Entwicklungen erkennen, wie wir sie bisher vor allem in kinderfeindlichen Ländern wie China oder Indien wahrgenommen haben, wo die Geschlechterselektion bereits selbstverständlich ist.
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Noch sind die Tests vor allem auf die Identifikation von Trisomie 21, zunehmend aber auch auf anderen Genomveränderungen gerichtet.  

Nationaler Ethikrat gegen Selektion

In einer Stellungnahme des Nationalen Ethikrates werden diese Testverfahren als hoch gefährliche Selektionsinstrumente bezeichnet, welche die Einstellung zur Schwangerschaft und zu Kindern grundlegend negativ verändern werden.
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Denn nun wächst der Druck auf jede Schwangere, bei Feststellung einer Genveränderung, z.B. beim Down Syndroms, noch schnell bis zur 12. Woche einer vermeintlich unkomplizierten, frühen Abtreibung des Kindes zuzustimmen.
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Es kommt immer häufiger zu einer fatalen „Schwangerschaft auf Probe“, und das Kind wird abgetrieben, sobald ein möglicher Gendefekt ausgemacht ist.
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Mit dem angeblichen Argument „mehr Sicherheit und Selbstbestimmung für die Frau“ wird in der Wirklichkeit ständig mehr Druck auf sie ausgeübt. Aus Angst davor, dass das Kind die gesundheitlichen und sonstigen Erwartungen nicht erfüllt, nimmt ohnehin schon die Zahl von Spätabtreibungen stetig zu.
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Ein frühes, intensives Gen-Screening fördert damit systematisch die Intoleranz und Erbarmungslosigkeit gegenüber Menschen mit Behinderungen. Immer häufiger erleben Frauen bereits jetzt, dass sie scharfer Kritik ausgesetzt sind, wenn sie ein behindertes Kind zur Welt bringen.

Eugenik von unten

Seitens der Ärzte steigt die Bereitschaft  –  und dies schon aus möglichen Haftungsgründen bei Fehldiagnosen heraus  –  sofort zu einer Abtreibung zu raten, wenn genetische „Standardabweichungen“ erkannt werden. So zieht Schritt für Schritt eine neue intolerante, aber wirksame Form von Eugenik in unsere Gesellschaft ein. Baby (2)
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Da bereits die ersten Krankenkasse die Kosten für die Testverfahren übernehmen und die Abtreibungen ebenfalls größtenteils aus der Staatskasse refinanziert werden, ist absehbar, dass trotz wortreicher Forderung nach „Inklusion von Behinderten“, in den ersten 9 Monaten des Lebens jetzt genau das Gegenteil forciert und gefördert wird.
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Diese neuen Testmethoden und ihre Konsequenzen verstoßen jedoch nicht nur gegen UN-Konventionen und EU-Rechtsprechung, sondern auch gegen das Grundgesetz, das Recht auf Leben (Art.1) Unversehrtheit (Art 2.), und Gleichheit (Art. 3) und gegen das Gendiagnostik- sowie Embryonenschutzgesetz.
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Gemeinsam mit vielen betroffenen Familien und mit Behindertenorganisationen sehen die Christdemokraten für das Leben (CDL)  in dieser Entwicklung  eine neue und höchst gefährliche Form von radikaler Diskriminierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe, der das Recht zu leben abgesprochen wird.

Kampagne gegen Behinderte

Mit modernster Diagnose- und Informationstechnik wird durch die neuen Pränataltests ein mit hohem finanziellem Profit verbundener Feldzug gegen Menschen mit bestimmten, genetisch unerwünschten Merkmalen geführt.
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Was   harmlos als „Medizinprodukt“ und für die Frau ungefährlicher Bluttest verkauft wird, bedeutet in der Realität bereits zwei Jahre nach seiner Einführung ein flächendeckendes Screening-Netz, dessen Angebot gezielt auf die Identifikation und Selektion von Menschen mit Behinderung abzielt.
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Dies sollten wir in unserem Land nicht länger zulassen. Hier ist unser Protest unerlässlich, denn sonst wird jede Schwangerschaft unter dieser neuen „Genqualitäts-Kontrolle“ stehen.
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Im Interesse einer humanen Gesellschaft darf nicht alles, was technisch möglich und ökonomisch erwünscht ist, umgesetzt werden!

Die bundesweite Zulassung einer vorgeburtlichen Diagnostik, die allein darauf abzielt, die Geburt dieser Menschen durch Abtreibung zu verhindern, ist skandalös und erfordert dringenden Protest.

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Christdemokraten für das Leben e.V.
Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde
Tel.: 0 25 73 – 97 99 391  /  Fax: 0 25 73 – 97 99 392

E-Mail: info@cdl-online.de
Internet: www.cdl-online.de

 


Syrien: Zwangs- und Kinder-Ehen nehmen zu

Die Zahl der syrischen Flüchtlingsmädchen, die viel zu jung zu einer Heirat gezwungen werden, hat sich seit Beginn des Konfliktes verdoppelt. Das zeigt der neue Report des Vereins Save the Children: „Too Young to Wed“. ( = Zu jung zum Heiraten) Fussmatte__

Die Kinderrechtsorganisation berichtet, dass extreme Armut und steigende Angst vor sexuellen Übergriffen dazu führen, dass Eltern ihre Töchter zu ´ihrem Schutz´ verheiraten.

Daten von UNICEF belegen, dass jede vierte Ehe unter syrischen Flüchtlingen mit einem Mädchen unter 18 Jahren geschlossen wird. Vor dem Konflikt waren 13 Prozent der geschlossenen Ehen in Syrien Kinderehen. Diese Zahl hat sich für die syrischen Mädchen, die nach Jordanien flohen, verdoppelt. Die Hälfte von ihnen (48 Prozent) wird mit Männern verheiratet, die mindestens 10 Jahre älter sind.

„Kinderehen sind für die betroffenen Mädchen verheerend“, sagt Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland:

„Mädchen, die vor ihrem 18.Lebensjahr verheiratet werden, sind in größerer Gefahr, häusliche Gewalt zu erleben. Frühe Schwangerschaften können lebensbedrohliche Folgen für Mutter und Kind haben. Mädchen unter 15 Jahren sterben fünf Mal häufiger während der Geburt als erwachsene Frauen.“

Quelle: Pressemitteilung von Save the Children Deutschland e.V.  / Foto: IGFM


Gaza: Warum schickt die radikal-islamische Hamas eigene Landsleute in den Tod?

Die Weltöffentlichkeit hat keine Ahnung, was hinter dem Hamasregime im Gazastreifen steckt. Dass die Hamas ihr eigens Volk in den Tod zieht, wird einfach nicht ernstgenommen. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Mehrmals hat Israel die palästinensische Zivilbevölkerung mit Flugzetteln und SMS-Meldungen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Diese werden von den Hamasterroristen per Rundfunk zurückgedrängt und als menschliche Schutzschilder gegen Israel missbraucht.

Israel muss sich nicht entschuldigen, weil es weniger Tote und Verletzte hat. Israel hat sein Raketenabwehrsystem „Eisenkugel“ (Iron Dome) und viele Bunker errichtet, um damit zuerst die Zivilbevölkerung im Land zu schützen.

Der Umstand, dass auch so viele israelische Offiziere gefallen sind, verdeutlicht die unterschiedliche Mentalität: Israelische Offiziere laufen voraus  – und die Hamas-Terrorführer haben sich versteckt und werden im eigenen Land als Feiglinge kritisiert.

Dass Israels Sicherheitskräfte nun Raketen in einer Landwirtschaftsschule in Sadschaija und in einer Moschee gefunden haben, wird im Ausland übersehen. Darüber hinaus hat Israel am nördlichen Gaza-Grenzübergang Erez ein Feldlazarett eröffnet, wo Israel palästinensische Verletzte versorgt.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27405/Default.aspx?hp=more_news


Die Freiheit des Bürgers und der Familie gegenüber staatlichen Machtansprüchen

Mathias von Gersdorff

Roland Reuß, Initiator des „Heidelberger Appells für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte“, veröffentlichte am 9. Juli 2014 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen bemerkenswerten Aufsatz mit dem Namen „Monsieur Le Chapelier und der Strukturwandel der Öffentlichkeit“.

Seine These: Durch die Zerstörung intermediärer Kräfte zwischen dem Individuum und dem Staat wird die bürgerliche unLeipzig2014fd die akademische Öffentlichkeit abgeschafft. Der Einzelne wird zu einem Atom ohne Einfluß inmitten einer gigantischen Masse, falls er der Möglichkeit beraubt wird, sich zu organisieren.

Öffentlichkeit entsteht demnach nur durch den Zusammenschluß von Einzelnen bleibt das Individuum isoliert, so ist sein Beitrag für das öffentliche Leben praktisch null.

FOTO: M. von Gersdorff wird auf der Leipziger Buchmesse interviewt

Reuß, der an der Heidelberger Universität neuere deutsche Literaturwissenschaft lehrt, nennt drei Bereiche in Deutschland, in welchen die „intermediären Kräfte“ dabei sind, zu verschwinden:

Die stark subventionierten öffentlich-rechtlichen Medien dringen immer mehr in Bereiche ein, die eigentlich den klassischen Zeitungen gehören. Es findet also eine zunehmende Verdrängung privater Medien zugunsten öffentlicher statt.

In der Medienwelt existieren zwischen dem Staat und dem Einzelnen immer weniger intermediäre Medien, da diese wirtschaftlich schlichtweg nicht konkurrenzfähig sind.

Im Verlagswesen findet ebenso eine Monopolisierung statt, die von Amazon vorangetrieben wird. Die Verlage im eigentlichen Sinne werden immer mehr zu Kooperationsfirmen von Amazon. Der selbständige Verlag ist im Begriff, zu verschwinden.

Auch Google leistet einen erheblichen Beitrag zur Zerstörung der Öffentlichkeit, indem es zum einzigen und notwendigen Kanal geworden ist, Interneterzeugnisse an die Menschen zu vermitteln.

Besonders interessant ist die Kritik an der „Allianz der Wissenschaftsorganisationen“, welche die wissenschaftliche Verlagslandschaft für einen „Luxus halten, den niemand mehr braucht“. Auf diese Weise ist die Wissenschaft dabei, ihre Selbständigkeit zu verlieren, so der Hochschullehrer.

Französische Revolution untersagte alle Gewerkschaften

Um seine These zu beweisen, erläutert Reuß ausführlich die „Loi Le Chapelier“, welche die französische Nationalversammlung im Jahr 1791 erlassen hat.

Dieses Gesetz verbot Arbeitern, sich zu organisieren. Die Französische Revolution wollte damit „aufrührerische Zusammenrottungen“ verhindern.

Für die Französische Revolution gab es nur Einzelne. Jegliche Organisation wurde als staatsfeindlich angesehen. Nur im Staat durfte also Öffentlichkeit existieren, denn „es gibt nur das Partikularinteresse und das Allgemeininteresse“, das eben vom Staat vertreten wird und von keinem anderen.

Wenn Menschen zu „Atomen“ degradiert werden

Noch während der Französischen Revolution war manchen klar, daß dadurch der Einfluß des Einzelnen praktisch auf die politische Meinungsbildung und die sozialen Bedingungen so gut wie null sei.

Zu den Kritikern gehörte Jean Paul Marat, ein Vertreter der damaligen extremen Linken. Die „Loi Le Chapelier“ bekam Kritik von Marx, denn durch sie wurden die Arbeiter in der Sklaverei gehalten, und von Hegel. Aus seiner Sicht würden die Menschen durch dieses Gesetz zu isolierten Atomen gemacht und „deren Zusammenhang zu unorganischen Aggregaten“, so Reuß über Hegels Kritik.

Reuß’ Schlußfolgerung:

„Die großen IT-Konzerne und auch der Staat in Gestalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der wissenschaftsfördernden Einrichtungen (Allianz der Wissenschaftsorganisationen) sind also nicht ‘innovativ’, sondern reaktionär. Sie ignorieren alle Erfahrungen, die von 1791 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gemacht werden konnten.

Alle Versuche, mittels der Macht über die neue Medialität des ‘Netzes’ die Sphäre der Intermedialität auf den Stand vom Mai 1791 zurückzuwerfen, sind der Sache nach demokratiefeindlich und gegen politische Partizipation der Individuen gerichtet“.

Machtkonzentration des Staates zu Lasten der Bürger

Das besondere Verdienst von Roland Reuß besteht darin, daß er eine konkrete politische Maßnahme aus der Geschichte nennen kann  –  eben die Loi Le Chapelier  – , die exemplarisch dokumentiert, wie Inhaber staatlicher Macht Interesse haben können, Strukturen, die sich zwischen dem Einzelnen und dem Staat organisieren, zu zerstören, um auf diesem Weg das öffentliche Leben im Staat zu konzentrieren.

Zudem zeigt Reuß in seinem langen Aufsatz, wie dies heute im Rahmen einer demokratischen Ordnung geschehen kann.

Natürlich ist Reuß nicht der Erste, der dieses Phänomen mit Sorge beobachtet. 1_0_660406

In seiner legendären Weihnachtsansprache vom Jahre 1944 beschreibt Papst Pius XII. in wenigen Sätzen die Bedrohungen, die er für die Gesellschaft sieht, die aus isolierten Atomen besteht.

Er schrieb diese Ansprache unter dem starken Eindruck zweier totalitärer Systeme. Er fürchtete, daß das Volk zur Masse wird, ohne Eigenschaften, ohne Kraft, ohne Orientierung und schutzlos allen äußeren negativen Einflüssen ausgeliefert:

Pius XII: Der Unterschied zwischen Volk und „Masse“

„Volk und gestaltlose Menge oder, wie man gewöhnlich sagt: ‘Masse’, sind zwei verschiedene Begriffe. Volk lebt und bewegt sich durch Eigenleben, Masse ist in sich träge und kann nur von außen bewegt werden.

Das Volk lebt aus der Lebensfülle der Menschen, aus denen es sich zusammensetzt und deren jeder einzelne – an seinem Posten und in der ihm eigenen Art – eine der eigenen Verantwortung und der eigenen Überzeugung sich bewußte Person ist.

Die Masse hingegen erwartet den Antrieb von außen, sie wird leicht zum Spielball in der Hand eines jeden, der ihre Naturtriebe oder ihre Beeindruckbarkeit auszunützen versteht; sie ist bereit, wie es gerade kommt, heute diesem, morgen jenem Banner zu folgen.

Aus der Lebensfülle echten Volkes ergießt sich das Leben, überfließend und reich, in den Staat und alle seine Organe und flößt diesen in unaufhörlich erneuter Kraft das Bewußtsein eigener Verantwortlichkeit und wahres Verständnis für das Gemeinwohl ein.

Der elementaren Kraft der Masse jedoch kann sich der Staat bedienen, wenn sie nur geschickt gehandhabt und genutzt wird: in den ehrgeizigen Händen eines einzelnen oder mehrerer, die eigensüchtige Bestrebungen künstlich zusammengeschlossen haben, kann der Staat, gestützt auf die Masse, die einfach nur mehr zur Maschine entwürdigt ist, seine Willkür dem bessern Teil des wahren Volkes aufzwingen.

Das Gemeinwohl wird dadurch hart und für lange Zeit getroffen, und die Wunde ist recht schwer zu heilen.“

Die Familie als Keimzelle der Nation

Auch in den modernen Demokratien sah Pius XII. die Gefahr einer „blinden Vergötzung der Zahl“, die den Menschen zu einem winzigkleinen Partikel reduziert. Er fügte hinzu: „Seine Rolle in der Familie und im Beruf wird ignoriert“. (Quelle: Discours du Pape Pie XII aux participants au congrès du movement universel pour une confédération mondiale“.

Der von Reuß beschriebene Angriff auf die intermediären Kräfte findet heute in vielen Bereichen statt.

Die wichtigste intermediäre Kraft zwischen dem Einzelnen und dem Staat ist die Familie. Für die katholische Soziallehre ist die Familie und nicht das Individuum die Keimzelle der Gesellschaft.

Gemälde: Evita Gründler

Bild: Evita Gründler

Der Staat sollte  –  das Subsidiaritätsprinzip respektierend  – , sich hüten, auf die innere Struktur der Familie Einfluß zu nehmen. Doch Deutschlands Familienpolitik ignoriert seit Jahrzehnten diese Tatsache und behandelt die Familien nicht als eine Einheit, sondern als einen Zusammenschluß von Individuen.

Alle Maßnahmen der letzten Jahre zielen darauf hin, die innere Struktur der Familie zu beeinflussen. Der Ausbau von Kitas, das Kindergeld, die Maßnahmen zur sogenannten „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ sind alle derart gestaltet, daß die abgeschlossene Einheit der Familie aufgebrochen wird.

Inzwischen wird nicht einmal mehr die naturgegebene Familie als solche angesehen. Nein, der Staat selber soll definieren, was Familie überhaupt ist.

Selbst die gegenwärtige Bundesfamilienministerin maßt sich an, die Familie nach ihrem eigenen Gutdünken zu definieren:

„Die Familien heute sind bunt, sie sind vielfältig. Familie ist für mich da, wo Menschen füreinander partnerschaftliche Verantwortung übernehmen. Das können Paare sein mit Trauschein oder ohne, das sind Alleinerziehende, aber auch die Patchwork- und Regenbogenfamilien. Zu Familien zählen auch Singles und diejenigen, die pflegebedürftige Angehörige haben.“

Mißachtung des Elternrechts auf Erziehung

Besonders eklatant wird die Mißachtung der Familienrechte im Falle der Erziehung: Die Tatsache, daß die Eltern die ersten Erziehungsberechtigten ihrer Kinder sind, wird heutzutage praktisch ignoriert, obwohl dieses Recht im Grundgesetz und in etlichen Landesverfassungen betont wird.

Die Entscheidungsfreiheit über die Erziehung ihrer Kinder wird den Eltern systematisch genommen. Auf nationaler Ebene stellt man eine systematische Verlagerung der Entscheidungsmacht von den Regionen, Provinzen usw. zum Zentralstaat fest. 40323-90x80

Die Bildung intermediärer Strukturen mit wirklichem politischem Einfluß wird durch den Transfer der Entscheidung zu supranationalen Ebenen, wie etwa die Europäische Kommission oder das Europäische Parlament, erheblich erschwert.

Generell gilt, daß je niedriger die Entscheidungsebene, desto mehr Volksbeteiligung an der Willensbildung existieren kann. Aus diesem Grund sind linke Parteien traditionell immer für mehr Zentralisierung der politischen Entscheidungen gewesen, während konservative politische Strömungen stets die Entscheidungsfindung auf lokaler oder regionaler Ebene bevorzugten.

Es ist bemerkenswert, wie stark die Präsenz mancher politischer Lobbys aus dem linken Spektrum in supranationalen Organisationen ist. So ist die „International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA)“ sowohl im EU-Parlament wie auch in den Vereinten Nationen ausgesprochen stark und kann immer wieder ihre Themen zur Sprache bringen.

Ähnliches geschieht mit Organisationen, die sich für die Liberalisierung der Abtreibung einsetzen. Insbesondere in den Vereinten Nationen ist der Einfluß von Organisationen wie „Planned Parenthood“ sehr groß. Unter dem Vorwand der Förderung der „Reproduktiven Gesundheit und Reproduktiver Rechte“ versuchen sie, die weltweite Einführung der Abtreibung durchzusetzen.

„Revolution von oben“ ohne Mehrheiten

Die Bildung supranationaler politischer Strukturen erleichtert es erheblich, Ziele durchzusetzen, hinter denen keine wirklichen Mehrheiten stehen. Insbesondere die Einführung von sogenannten „Homo-Rechten“  –  in Wahrheit sind es Privilegien  –  war eine regelrechte „Revolution von oben“, die mit einer Resolution des EU-Parlaments im Jahr 1994 begann. Logo EINER VON UNS

Erst in letzter Zeit ist es gelungen, eine massenhafte europaweite christlich-konservative Bewegung gegen diese Entwicklungen auf die Beine zu stellen. Der Erfolg des Bürgerbegehrens „One of Us“ sowie die Proteste gegen die Estrela- und Lunacek-Berichte sind eindrucksvolle Dokumente einer größeren Bereitschaft konservativer Kräfte, sich in supranationalen Angelegenheiten einmischen zu wollen.

Doch nach wie vor sind ihre organisatorischen Strukturen auf supranationaler Ebene schwach, insbesondere im Gegensatz zu den hochsubventionierten linksgerichteten Lobbys.

Staatliche Einschränkung kleinerer Einheiten

Weitere Beispiele von staatlichen Maßnahmen, die intermediäre Kräfte beeinträchtigen, ließen sich hier anführen:

Marktzugangsbeschränkungen (Bürokratie, Industrie-, Umwelt- und Sicherheitsnormen) wirken sich vor allem bei kleinen Unternehmen negativ aus; große Unternehmen können viel einfacher Verhandlungsmacht in der Wirtschafts- und Industriepolitik aufbauen; große politische Parteien besitzen in vielen Länder die nötigen Instrumente, um Konkurrenten klein und machtlos zu halten; die Entfaltung von Vereinen wird beispielsweise von dem inzwischen monströs gewordenen Datenschutz gehemmt usw.

Die von Reuß behandelte „Loi Le Chapelier“ ist nicht bloß geschichtlich interessant. Nein, sie zeigt eine Haltung der Machthaber, die immer wieder zum Vorschein kommen kann.

Was ist gegen diese Entwicklung zu tun? Man muß sich dafür einsetzen, daß die Familie  –  in ihrer wahren und traditionellen Auffassung  – wieder an Einfluß gewinnt und maßgeblich die gesellschaftlichen Entwicklungen prägt.

Ebenfalls müssen sich Berufsgenossenschaften, gesellschaftliche Vereinigungen und sonstige intermediäre Kräfte zwischen dem Staat und dem Einzelnen frei entfalten dürfen, ohne ständig eine staatliche Einmischung fürchten zu müssen.

Schließlich soll man dafür eintreten, daß die berechtigten Autonomien der Regionen und die Souveränität der Nationen respektiert und anerkannt werden. Diese sollen ihre Angelegenheiten selber entsprechend ihrer eigenen Gesetze, Sitten, gesellschaftlicher und ökonomischer Strukturen organisieren.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und betreibt das Webmagazin „Kultur und Medien heute“

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Johannes Gerster (CDU) stellt Strafanzeige gegen Fatih Bayram wg. Judenhaß-Parolen

Wenn unsere Politiker vor lauter Beschwichtigungsgeschwurbel ihre Hausaufgaben nicht machen, müssen eben die Altvorderen ran.

Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete und ehem. Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Johannes Gerster, hat wegen Volksverhetzung eine Strafanzeige gegen den Veranstalter der pro-palästinensischen Demonstration am Freitagabend in Mainz, Fatih Bayram, gestellt. davidstern (2)

Die Allgemeine Zeitung berichtet über Gersters Anzeige:

Bayram habe (…) die pro-palästinensischen Massen am Freitagabend in Mainz über Megafon u.a. mit folgenden Aufrufen aufgestachelt: „Nieder, nieder Israel!“, „Kindermörder Israel“ und „Tod, Tod, Israel!“

Letztgenannte Parole hätten die rund 1500 Demonstranten auch immer wieder skandiert. Zudem sei bei der pro-palästinensischen Demo auf Transparenten der israelische Ministerpräsident Benyamin Netanyahu mit Adolf Hitler verglichen worden, zeigt sich der CDU-Politiker empört.

Gerster sieht die Grenze der Meinungsfreiheit bei der pro-palästinensischen Hauptdemo überschritten.

„Als Veranstalter hat Herr Fatih Bayram zum Hass aufgestachelt und zu Gewalt- und Willkürmaßnahmen gegenüber Israel und gegen die Juden in Deutschland aufgefordert und damit den öffentlichen Frieden in unserem Lande gestört“, begründet der Jurist seine Strafanzeige.

Angesichts „antisemitischer Klischees wie Kindermörder“ werde zudem deutlich, dass Bayram „Hasstiraden“ gegen Israel auf die Juden in Deutschland ziele.“

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: http://www.pi-news.net/2014/07/mainz-strafanzeige-wegen-volksverhetzung-nach-anti-israel-demonstration/#more-417215

Info-Hinweis: ANGRIFFE gegen eine SYNAGOGE in Belfast (Nordirland): http://www.pi-news.net/2014/07/belfast-zwei-angriffe-auf-synagoge/