Unser Aufruf: „NEIN zu Judenhaß und Christenhaß auf Deutschlands Straßen!“

APPELL an die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach

Beim diesjährigen katholischen Kongreß „Freude am Glauben“, der am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag in Fulda stattfand, sammelten wir am Infostand unseres Christoferuswerks zahlreiche Unterschriften für den folgenden Aufruf bzw. Offenen Brief:  100_1385

Sehr geehrte Frau Steinbach,

in den letzten Wochen kam es bei Demonstrationen in Deutschland in erschreckender Weise zu judenfeindlichen Parolen und Ausschreitungen vor allem durch Islamisten, häufig begleitet vom Symbol der Terrororganisation Hamas, die in ihrer „Charta“ die Vernichtung der Juden und des jüdischen Staates fordert.

Zur gleichen Zeit verfolgt die IS bzw. ISIS  –  ebenfalls eine islamistische Terror-organisation  –  die Christen besonders im Irak und in Syrien auf blutigste Weise.

Wir bitten Sie, sich im Deutschen Bundestag dafür einzusetzen, daß die Symbole dieser beiden Terrororganisationen, die auf Deutschlands Straßen und in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben, gesetzlich verboten werden, so wie dies beim Hakenkreuz als Symbol des NS-Terrors seit langem der Fall ist.

Mit freundlichen Grüßen!

Felizitas Küble, CHRISTOFERUSWERK eV, 48007 Münster, Postfach 1963

Wir schließen uns diesem Aufruf an

Uns gegenüber befand sich der Infostand des orthodoxen „Zentralrat orientalischer Christen in Deutschland“ (siehe Foto), der sich sofort bereit erklärte, unseren Appell auszulegen und dafür ebenfalls Unterschriften zu sammeln. Barbara Dyba-Roth

Natürlich haben wir unsererseits die Prospekte dieser orientalischen Christen ausgelegt, die derzeit von massenmörderischer Verfolgung bedroht sind, vor allem im Irak und in Syrien.

Unser Appell wird ausdrücklich unterstützt von Ismail Tipi, dem türkischstämmigen CDU-Landtagsabgeordneten aus Hessen.

Zu den Unterzeichnern unseres Aufrufs gehören zB. der Politikwissenschaftler und Marxismus-Experte Prof. Dr. Konrad Löw, der evangelische Theologe Andreas Späth (zugleich Vorsitzender der „Kirchlichen Sammlung für Bibel und Bekenntnis“ in Bayern), die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brudlewski sowie der ehem. CDU-Parlamentarier Martin Hohmann.

Sodann der Vorsitzende von „SOS Leben“ in Frankfurt, Benno Hofschulte, der bekannte Historiker und Buchautor Michael Hesemann; zudem die CDL-Bundesvorständlerin Barbara Dyba-Roth (siehe Foto); sie ist die leibliche Schwester von Erzbischof Johannes Dyba, für dessen Seligsprechung wir auf dem Kongreß ebenfalls viele Unterschriften sammelten.

Frau Babara Dyba-Roth gehört zum Kuratorium vom „Forum deutscher Katholiken“, das diesen Kongreß bereits seit 14 Jahren veranstaltet.

 

 

 


4 Kommentare on “Unser Aufruf: „NEIN zu Judenhaß und Christenhaß auf Deutschlands Straßen!“”

  1. Manfred Thewissen sagt:

    Ich muß an der Überschrift Kritik üben „.NEIN zu Judenhaß und Christenhaß auf Deutschlands Straßen!” Heißt das Ja zum Hass auf Muslime ? Sicherlich nicht und isch möchte das auch nicht unterstellen. Das wäre nämlich zutiefst unchristlich. An uns Christen liegt es die Botschaft zu den Andersgläubigen zu bringen. Die Botschaft heiß „Gottesliebe, Eigenliebe und Nächstenliebe.

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    • Guten Tag,
      natürlich lautet die christliche Botschaft so. Dieser Brief an Frau Steinbach ist aber keine Predigt, sondern eine politische Forderung. In den letzten Wochen machte sich massiver Judenhaß auf Straßen bemerkbar, teils wurde auch das christlichenfeindliche ISIS-Emblem mitgeführt. Zudem werden seit Jahren nicht nur in Münster, sondern bundesweit die Gebetsmärsche für das Leben von Linksradikalen gestört und blockiert, zum Beispiel mit Parolen wie „Nieder mit Jesus“ oder „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. – Wo gibt es denn wohl Beispiele für Demonstrationen, auf denen zur Vernichtung von Muslimen aufgerufen oder „Nieder mit Hohammed“ gebrüllt wurde? – Nichts dergleichen bekannt. Damit hat sich ihr Einwand erübrigt, der ohnehin an den Haaren herbeigezogen ist. Oder sollen wir vielleicht in einen Aufruf auch noch reinschreiben: „Nein zum Buddhistenhaß! Nein zum Hinduistenhaß“ etc – haben wir jetzt noch eine religiöse Richtung vergessen?! (Die Anhänger des Voodookult?!)
      Es geht ersichtlich in diesem Aufruf um das Verbot von Hamas- und ISIS-Symbolen, was auch begründet wird. Daher ist die Überschrift voll berechtigt.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Osterglocke sagt:

    Hallo quer,

    es gibt hier sehr viele Muslime, die wir uns aus dem Alltag gar nicht mehr wegdenken können.

    Die Muslime können auch nichts dafür, wenn katholische Menschen aus der Kirche austreten.

    Wenn katholische oder evangelische Christen immer unsicherer bezüglich ihres eigenen Glaubens werden, können sie auch keinen Muslim zum Katholiken verwandeln.

    Quer, dann guck mal, dass katholische Menschen fröhlich wirken, herzlich sind und überzeugt von ihrem Glauben, dann imponiert das vielleicht auch muslimischen Menschen.

    Die ganz normalen Muslime gehören auch schon zu Deutschland, aber nicht die fanatischen.

    Es ist echt schade, dass viele Menschen (mir gings jahrelang so) beim Wort Muslim die Selbstmordattentate vor Augen haben.

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  3. quer sagt:

    Wenn Politiker in Deutschland ungestraft verkünden können: „Der Islam gehört zu Deutschland“, dann verkünden sie damit unausgesprochen eben auch: „Der Judenhaß gehört zu Deutschland“. Somit wird sichergestellt, daß dieser Judenhaß in diesem Lande von 1933 bis heute (bis auf wenige Jahre der Pause) fortgesetzt werden kann. Das kleine Dutzend nach Art NPD ist lächerlich gering, ob des Nachschubs in den Entbindungsstationen auch nur einer einzigen Stadt im Lande. Es gibt aber viele Städte.

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