Österreich: Grüner Politiker Peter Pilz fordert Sanktionen gegen Israel

Von Felizitas Küble

Der grüne Nationalratsabgeordnete Peter Pilz scheint von demselben anti-israelischen Geist (oder Ungeist?) beseelt wie die Grünen hierzulande schon seit Jahrzehnten.  1403634115528

In der Alpenrepublik gilt die grüne Partei im Vergleich zur deutschen Schwesterpartei ansonsten als etwas gemäßigter.

Nun hat der sicherheitspolitische Sprecher der österreichischen Grünen auf seiner Internetpräsenz am heutigen Samstag, den 2. August, eine Art Boykottaufruf  gegen den jüdischen Staat veröffentlicht –  noch dazu unter dem Titel „Die Dummheit Israels“.

Darin heißt es u.a.:

„Die israelische Regierung bekämpft Terrorismus mit dem Terror des eigenen, weit überlegenen Militärs. Der Plan kann nur aufgehen, wenn die Hamas bis an ihre Wurzeln ausgerottet wird. Aber die Wurzel ist jetzt die Bevölkerung von Gaza selbst. Das hat Israel geschafft.

Viele meiner Sympathien haben lange auch Israel gehört. Eine lebendige Demokratie als Insel mitten in erstarrten Autokratien, das war Israel lange. Inzwischen ist demokratisches Leben in die arabische Welt gekommen. Immer mehr Araber wollen Demokratie, Gleichberechtigung und vor allem Frieden. Gleichzeitig bombt sich Israel um Jahrzehnte zurück.

Was können wir tun? Es gibt nur ein Mittel: Sanktionen. Die, die jetzt zurecht Sanktionen gegen Russland durchsetzen, müssen im Fall „Palästina“ ihren doppelten Boden verlassen.“

Wie naiv bis verblendet muß ein Politiker wohl sein, um angesichts der zunehmenden Radikalisierung innerhalb des Islam davon zu reden, „inzwischen“ sei „demokratisches Leben“ in die „arabische Welt“ gekommen?!   – Etwa durch fanatisch-extreme Aufständische in Syrien oder gar durch die Mörderbanden der ISIS, die derzeit das Christentum im Irak auf brutalst-mögliche Art ausrotten?!

Hat sich die offensichtliche Tatsache, daß aus dem arabischen „Frühling“ längst ein frostiger Winter geworden ist,  noch nicht bis in die grüne Wiener Parteizentrale herumgesprochen?

Zudem ist es völlig unsinnig, die israelische Zerstörung von Terroristentunnels  und ähnlich gelagerten Infrastrukturen als „Terror“ zu bezeichnen und ausdrücklich auf dieselbe Stufe zu stellen wie die Raketen-Angriffe der Hamas auf Israel.

Wenn jemand seinen „doppelten Boden“ verlassen sollte, dann Herr Pilz!

HINWEIS: Nicht allein bei den Grünen, auch bei den Sozialisten (SPÖ) in Österreich gibt es führende Politiker mit israelfeindlichen bis antisemitischen Tendenzen  – hierzu einige  Beispiele: http://www.unzensuriert.at/content/008836-Israel-Feindlichkeit-Kein-Einzelfall-der-SP

Zur Aufklärung für bildungsresistente Israelhasser von links oder rechts:

Die meisten großen Flugzeugentführungen sind Palästinensern bzw. Islamisten zu verdanken.  –  Hierzu eine Auflistung des „Spiegel“: http://www.spiegel.de/panorama/chronik-die-spektakulaersten-flugzeugentfuehrungen-a-57828.html

 

 


Eine gefährliche Verkehrung von Opfern und Tätern: „Wir klagen an“

Pressemitteilung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit:

Die Bilder der Zerstörung in Gaza sind erschütternd. Die Bilder trauernder Mütter und Väter, die über den Tod ihrer Kinder weinen, die Verzweiflung von Kindern, die den Tod ihrer Eltern beklagen, lassen kein menschliches Herz unberührt.   israeltag2

Die grausame Fratze von Krieg und Gewalt treffen ins Mark eines jeden Menschen, der noch über einen Funken Mitgefühl verfügt. Die menschliche Klage über Leid und Kummer, Verlust und Tod muss in eine politische Anklage münden, die jene haftbar macht, die dem grausamen Spiel von Tod und Vernichtung den Weg ebnen.

Deshalb klagen wir an
den religiös kaschierten Vernichtungswillen der islamistischen Hamas, die seit Jahren den Weg der Gewalt geht und mit unaufhörlichem Raketenbeschuß die Bevölkerung Israels in Angst und Schrecken versetzt und mit dem Tod bedroht; die Haß und Verachtung gegenüber einer ganzen Volksgruppe, dem Volk der Juden, als religiöse Tugend verkauft und die gewaltsame Vernichtung eines ganzen Volkes, des Volks der Juden, als Ausdruck gottgewollter Frömmigkeit predigt.

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die menschenverachtende Strategie der Hamas, die eigene Bevölkerung in Schutzhaft zu nehmen und deren Tod aus politischem Kalkül billigend in Kauf zu nehmen und zur Propaganda zu mißbrauchen.

Wir klagen an
jene politischen Kräfte in der freien, pluralen und demokratischen Welt, die der menschenverachtenden Politik und Hetze der Hamas und anderer islamistischer Fundamentalisten nicht mit aller Entschiedenheit entgegentreten und stattdessen das freie, plurale und demokratische Israel in seinem Überlebens- und Abwehrkampf sich selbst überlassen.

Wir klagen an
die gefährliche Naivität all jener, die glauben, Raketen allein mit Dialog, Gewalt allein mit Willfährigkeit, Terror allein mit Friedensparolen abwehren zu können.DSC_0335

Wir klagen an
die ideologische und politische Willfährigkeit all jener im freien Westen, die Freiheit für die Feinde der Freiheit fordern, die Recht für die Gegner des Rechts einklagen, die Toleranz gegenüber den Predigern der Intoleranz fordern und mithin die Brandstifter zu Biedermännern verklären.

Wir klagen an
die geschichtsvergessene Ideologie in Teilen der politischen Linken und bei all jenen auf den Straßen Europas, die in gefährlicher Verkehrung von Opfer und Täter die terroristische Hamas zum Opfer und das demokratische Israel zum Täter erklärt, die den Angreifer auf Freiheit, Pluralität und Menschenwürde zum Opfer und Rebellen verbrämt und den Angegriffenen in seiner Verteidigung von Freiheit, Pluralität und Menschenwürde zum Täter stigmatisiert.

Wir klagen an
all jene Bürger in Deutschland, die sich mit diesen Verbalterroristen solidarisieren und auf der Straße antisemitische Hassparolen mitgrölen und offenbar vergessen haben, dass schon einmal auf diesem Boden und in unserem Land Judenhass und Judenfeindschaft zum Tod von Millionen von Menschen geführt haben. be0bebf8b6

Wir klagen an
uns alle, die wir in gespenstischer Fixierung auf Israel und Palästina taten- und gefühlslos zusehen, wie in einem religiös verbrämten Bürgerkrieg in Syrien Hunderttausende Menschen sterben, die uns offenbar keine Demonstration wert sind – und wir klagen an uns alle, die wir taten- und gefühllos zusehen, wie Abertausende Christen von islamistischen Terroristen aus dem Irak und Syrien vertrieben werden, was uns offenbar ebenfalls keine Demonstration wert ist.

Dr. Eva Schulz-Jander
Landesrabbiner em. Dr. Henry G. Brandt (Präsidium)

sowie der Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates
der Gesellschaften für christlich jüdische Zusammenarbeit

Quelle: http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/dkr-home-Pressemitteilung-Juli-29-2014


Österreich: SPÖ-Gesundheitsminister will Kliniken zur Abtreibung zwingen

Der österreichische Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) sorgt mit einer Abtreibungsoffensive wieder für Schlagzeilen. imagesCAHIF86C

Da in den Bundesländern Vorarlberg und Tirol öffentliche Krankenhäuser nicht bereit sind, Abtreibungen durchzuführen, will der SPÖ-Politiker diese nun dazu zwingen.

„Ich denke, dass man die Frauen unterstützen muss, die dieses Angebot brauchen, da sie sonst benachteiligt wären“, erklärte der sozialistische Minister zu seinem Vorhaben im Morgenjournal“ von Ö1.

Unterstützung erhielt Stöger von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos (beide SPÖ) und Vertretern der Grünen. Diese Politiker können eigenen Angaben zufolge „die Ablehnung der Krankenanstaltenverbände nicht nachvollziehen“.

Die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein, sprach sich ebenfalls für Stögers Pläne aus und beanstandete, daß sich die Hospitalverbände in Tirol und Vorarlberg in einer „ewig gestrigen und frauenverachtenden Haltung einzementieren“.

Quellen und weitere Infos hier:
http://www.unzensuriert.at/content/0015866-St-ger-dr-ngt-auf-Abtreibungen-ffentlichen-Spit-lern
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3847904/Stoger-draengt-auf-Abtreibungen-in-Spitaelern?_vl_backlink=/home/index.do

Eine Ehebrecherin steinigen? – Der Gegensatz von Christus und Mohammed

Zur Frage, wie mit einer Ehebrecherin umzugehen sei, gibt es einen Bericht in der Hadithe, den Überlieferungen über die Aussprüche und Taten Mohammeds. Neben dem Koran ist die Hadithe die zweite Quelle und Säule der islamischen Lehre und verbindlich für Muslime.

Hier folgt die Schilderung, wie Mohammed für eine Ehebrecherin die Todesstrafe anordnet:

“Eine Frau kam zum Propheten. Sie war infolge eines Ehebruchs schwanger. Sie sagte: O Gesandter Gottes, ich habe eine gesetzliche Strafe verdient, so verhänge sie über mich. Der Gesandte Gottes rief ihren Sachwalter zu sich und sagte: Sei gut zu ihr. Und sobald sie ihre Niederkunft gehabt hat, bringe sie zu mir.  Er handelte so; ihre Kleider wurden um sie festgebunden. Dann befahl er  –  und sie wurde gesteinigt.“ 

Vergleichen wir hiermit das Verhalten Christi: Duccio

“Frühmorgens aber kam  Jesus wieder in den Tempel, und alles Volk strömte zu ihm; und ER setzte sich und lehrte sie. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber brachten eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellen sie in die Mitte und sagen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. (…)

Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. (…)

Als sie dies hörten, gingen sie einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Ãltesten; und ER wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand.

Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt?  –  Sie antwortete: Niemand, HERR.  

Jesus sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von nun an nicht mehr!(Joh 8:1-11)


Prozeß gegen ultralinken evangelischen Jugendpfarrer Lothar König im November?

Ein neuer Prozeß gegen den evangelischen Jugendpfarrer Lothar König soll im November beginnen. Dem Stadtpfarrer aus Jena wird vorgeworfen, am 19. Februar 2011 in Dresden von einem Lautsprecherwagen aus linksextreme Demonstranten aufgehetzt und koordiniert zu haben.

Bei den Ausschreitungen wurden mehr als hundert Polizisten verletzt, einige davon schwer. Der Verhandlungsbeginn ist für den 10. November vorgesehen.

Ein erstes Verfahren wurde nach sieben Verhandlungstagen im Juli 2013 abgebrochen, nachdem neue Beweise aufgetaucht waren. Insbesondere die Auswertung von rund zweihundert Stunden Videomaterial machten eine Unterbrechung nötig.

Juristisch handelt es sich nicht um eine Fortsetzung, sondern um einen Neubeginn des Verfahrens. „Der ganze Prozeß wird noch einmal von vorne begonnen“, bestätigte eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur dpa.

Haschisch bei „Junge Gemeinde Stadtmitte“ in Jena entdeckt

Die von Pfr. König betreute und geleitete Junge Gemeinde Stadtmitte (JG) in Jena ist seit vielen Jahren für ihre Skandale bekannt. Unter anderem wurden bei Razzien Graffiti-Utensilien, Farbbeutel und Haschisch gefunden. 

Das Renommee des Theologen, der 2013 sowohl den „Thüringer Demokratiepreis“ als auch den „Jenaer Preis für Zivilcourage“ erhielt, ist auch von den jüngsten Vorwürfen offenbar nicht beschädigt worden. So forderte z.B. der damalige Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) eine sofortige Einstellung des Verfahrens.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Der Prophet Jeremia(s) auf der Anklagebank

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche:  Jer 26,11-16:

In jenen Tagen sagten die Priester und Propheten zu den Beamten und zum ganzen Volk: Dieser Mann hat den Tod verdient; denn er hat gegen diese Stadt geweissagt, wie ihr mit eigenen Ohren gehört habt. IMG_1056

Jeremias aber erwiderte allen Beamten und dem ganzen Volk: Der HERR hat mich gesandt, damit ich als Prophet gegen dieses Haus und diese Stadt alle Worte verkünde, die ihr gehört habt.

Nun also, bessert euer Verhalten und euer Tun, und hört auf die Stimme des HERRN, eures Gottes! Dann wird den HERRN das Unheil gereuen, das er euch angedroht hat. Ich selbst bin in eurer Hand; macht mit mir, was ihr für gut und recht haltet.

Aber das sollt ihr wissen: Wenn ihr mich tötet, bringt ihr unschuldiges Blut über euch, über diese Stadt und ihre Einwohner. Denn der HERR hat mich wahrlich zu euch gesandt, damit ich euch alle diese Worte in die Ohren rufe.

Da sagten die Beamten und das ganze Volk zu den Priestern und Propheten: Dieser Mann hat den Tod nicht verdient; denn er hat zu uns im Namen des HERRN, unseres Gottes, geredet.

Foto: Konrad Ruprecht