Abschaffung der Bundeswehr? – AfD übt scharfe Kritik an Margot Käßmann

 Zur Äußerung der EKD-Luther-Botschafterin Margot Käßmann, die Bundesregierung solle die Bundeswehr nach dem Vorbild von Costa Rica abschaffen, erklärt der Spitzenkandidat der AfD (Alternative für Deutschland) in Thüringen, Björn Höcke: Atze Soldat

„Frau Käßmann hat derzeit kein wirklich wichtiges Amt. Das ist auch gut so. Denn ihre aktuelle Forderung, die Bundeswehr abzuschaffen, ist an Weltfremde nicht zu überbieten.

Es ist aber auch ein Schlag ins Gesicht unserer Soldaten, die unter Einsatz ihres Lebens für den Frieden und die Sicherheit Deutschlands unterwegs sind. Vor diesem Hintergrund zu behaupten, diese Menschen und ihr Beruf seien überflüssig oder gar unerwünscht, ist nicht nur politisch fahrlässig, sondern vor allen Dingen respektlos gegenüber unseren Soldaten.

Ich finde es unerträglich, wenn jemand wie Frau Käßmann aus ihren undurchdachten, pazifistischen Tagträumen politische Forderungen ableitet. Hier kann ich im Namen der AfD im wahrsten Sinne des Wortes sagen: Gott sei Dank, dass Frau Käßmann kein wichtiges Amt mehr innehat.“


7 Kommentare on “Abschaffung der Bundeswehr? – AfD übt scharfe Kritik an Margot Käßmann”

  1. Anonymous sagt:

    Hatte die Käßmann überhaupt mal ein wichtiges Amt? Bischöfin – würg, wenn ich das schon höre ! Da dreht sich mal so einiges um – Frauen in Priesterkleidung ! geht mal gar nicht.
    Na ja, wenn sie aber nun so einen Blödsinn verzapft, angesichts des wachsenden Terrors, dann ist es ja wohl endgültig zu spät. Da hat sie sich wohl von Marx und Co. was abgeguckt: lieber Christus verleugnen, als dem asozialen Islam die Stirn zu bieten.
    So nach dem Motto: wehret euch nicht, sondern sterbt freudig in den Armen der Feinde Christi, wie z. B. den Grünen , den Linken usw….. Juhu ! Nur im Himmel ist’s schöner !
    Alles Käse, Frau Ex-Bischöfin Käßmann !

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  2. Anonym sagt:

    Natürlich ist diese Forderung weltfremd, aber für Christen sind solche pazifistischen Haltungen durch den Lebensstil von Jesus zur Realität geworden.

    Christen schauen auf Jesus, seine Taten und seine Worte.

    „Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“Mt 5,9

    Der Mensch von der AfD zeigt mit seiner Meinungsäußerung doch nur, dass er von Jesus Christius nichts begriffen hat. Die Verbreitung des Evangeliums ist aber wohl auch nicht sein Aufgabengebiet.

    Die Abschaffung der Bundeswehr fällt allerdings auch nicht in das Aufgabengebiet von Frau Käßmann. Ich hoffe, dass die Welt irgendwann einmal so weit christlich sozialisiert ist, dass man über die Abschaffung der Armeen nachdenken kann.

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    • Guten Tag,
      vielleicht ist Ihnen entgangen, daß Christus den römischen Hauptmann, dessen Glauben er rühmte, nicht aufgefordert hat, seinen Dienst zu quittieren – und dies, obwohl jene Armee sicherlich weniger zimperlich war als unsere heutige Bundeswehr. Auch Johannes der Täufer hat den Soldaten, die zu ihm kamen, nicht gesagt, sie sollten ihren Beruf aufgeben, sondern sie sollen mit ihrem Sold zufrieden sein.
      Unter den christlichen Märtyrern der ersten Jahrhunderte gab es eine Reihe Soldaten, zB. der hl. Sebastian oder Viktor von Xanten, zudem so bekannte Heilige wie Martin von Tours.
      Die Apostel waren übrigens bewaffnet, wohl um sich vor Räubergesindel zu schützen. Oder wo kommt sonst das Schwer her, das Petrus bei der Gefangennahme Christi in Aktion setzen wollte? Vom Himmel fiel es sicher nicht.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonym sagt:

        Möglicherweise, Frau Küble, sind Ihnen diese Worte des Evangeliums entgangen:

        „Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut NIEMANDEM GEWALT oder UNRECHT und lasst euch genügen an eurem Sold.“ Lk 3,14.

        „Steck dein Schwert weg, befahl ihm Jesus. Wer das Schwert benutzt, wird durchs Schwert umkommen.“Mt 26,52 »

        „Aber ich sage euch, die ihr zuhört: LIEBT EURE FEINDE; tut wohl denen, die euch hassen;“ Lk 6,27.

        „Ich aber sage euch: LIEBT EURE FEINDE und bittet für die, die euch verfolgen,“ Mt 5,44.

        „Seht, ich sende euch aus wie Schafe unter die Wölfe. Seid vorsichtig wie die Schlangen und SANFT wie die TAUBEN.“ Mt 10,16

        „Ich will, dass ihr barmherzig seid; eure Opfer will ich nicht. Denn ich bin für die Sünder gekommen und nicht für die, die meinen, sie seien schon gut genug.“ Mt 9,13

        „Gott segnet die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.“ Mt 5,7

        „Selig sind die FRIEDFERTIGEN“, siehe oben!

        „Da Gott euch erwählt hat, zu seinen Heiligen und Geliebten zu gehören, seid voll Mitleid und Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftheit und Geduld.“ Kol 3,12

        —————————————————————————-

        Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Das fordert Jesus von seinen Jüngern, also auch von uns.

        Nach meiner Kenntnis hat Petrus nach der besagten Nacht am Ölberg nicht mehr zum Schwert gegriffen. Auch Petrus war ein Mensch, der Reifeprozesse durchmachen musste. Kurz danach hat Petrus Jesus dreimal verleugnet. Mir ist auch nicht bekannt, dass irgendein Apostel mit der Waffe in der Hand gestorben ist. Mit Schwertern kann man sich zudem auch vor Tieren schützen.

        Jesus war pazifist, diese Realität können auch Sie, Frau Küble, nicht leugnen. Jesu Nachfolger (und darum geht es beim Christ-Sein) müssen sich an seinem Pazifismus messen lassen.

        Im Übrigen war der von Ihnen angeführte römische Hauptmann weder Jude noch Christ.

        Bei der Bundeswehr gilt das „Machtspiel“ von Befehl und Gehorsam. Da bleibt wenig Raum für christliche Gewissensentscheidungen. Für Christen ist dieser Dienst daher nicht zu empfehlen.

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      • Guten Tag,
        zunächst zu Johannes dem Täufer und seiner Anweisung an die Soldaten, die laut Einheitsübersetzung lautet: „Mißhandelt niemanden, erpreßt niemanden, seid zufrieden mit eurem Sold“. – Natürlich gilt auch für Soldaten das Notwehr-Recht, aber sie dürfen niemanden mißhandeln oder erpressen. Johannes der Täufer fordert sie nicht auf, sich nicht mehr zu wehren oder ihren Beruf aufzugeben.
        Als Christus zu Petrus sagte: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen“, erinnerte er seinen Apostel offenbar an die staatliche Todesstrafe, verwendete also ein Abschreckungs-Argument.
        Mt 10,16 heißt nicht „Seid vorsichtig wie die Schlangen“, sondern „Seid klug wie die Schlangen“; zudem haben die weiteren aufgeführten Zitate mit dem Wehrdienst/Soldaten-Thema ohnehin nichts zu tun. (Solche Christus-Zitate wie z.B: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert“, fehlen natürlich in Ihrer einseitigen Aufzählung. Natürlich ist klar, daß mit Schwert das Schwert der Entscheidung gemeint ist.) Daß Christus durchaus kein „sanfter Pazifist“ war, zeigt sein wohl nicht so ganz „gewaltfreies“ Durchgreifen gegen die Händler im Tempel.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • ester sagt:

        Werter Anonym, ich glaube ihnen erst dann, wenn Sie unter Klarnamen hier posten, weil vor was fürchten Sie sich, wenn sie bereit sind, sich um Christi willen massakrieren zu lassen, ohne sich zu wehren!

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  3. Bernhard sagt:

    Ich würde es jetzt nicht als „politisch fahrlässig“ bezeichnen (zumal Frau Käßmann ja gar kein politisches Amt innehat). Und die Bundeswehr überall hinzuschicken, weil Amerika (pardon: die NATO) es so entscheidet, halte ich auch nicht für fragwürdig.

    Aber die Forderung nach Abschaffung ist natürlich weltfremd und vor allem nicht zukunftsgerichtet. Wir werden leider eine Armee brauchen, in der Zukunft leider eher mehr als jetzt.

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