Barbara Prammer und ihre „Toleranz“: Keine Gnade für ungeborene Babys

PRESSEMELDUNG der CSA (Christlich Soziale Arbeitsgemeinschaft) Österreichs:

Am Samstag, dem 2. August 2014, erlag die Präsidentin des Österreichischen Nationalrats, Frau Barbara Prammer, einem schweren Krebsleiden. Sie verstarb im 61. Lebensjahr. 

Freunde wie Politiker zeigten sich überrascht vom frühen Tod dieser bekannten Politikerin, die über die Grenzen Österreichs hinaus sehr geschätzt wurde. In zahlreichen Nachrufen wird die Verstorbene als kompetent, herzlich, offen und mutig gewürdigt. media-389705-4

Wenn Frau Prammer von ihren roten Parteigenossen in den höchsten Tönen gelobt wird, kann man ihnen das nicht verdenken. Aber daß katholische Würdenträger und Verbände die Verstorbene als engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz glorifizieren, ist unverständlich.

Ausgeblendet wird eine andere Seite der viel umjubelten Politikerin, die nämlich keine Toleranz, keine Menschlichkeit gegenüber den ungeborenen Kindern kannte.  

Vergessen wird, daß Frau Prammer eine engagierte Abtreibungslobbyistin war, die sich bezüglich Lebensrecht und Sexualethik vehement gegen die Position der katholischen Kirche stellte.

Prammer trat für das vermeintliche Selbstbestimmungrecht der Mütter zu Lasten ihrer ungeborenen Kinder ein.baby

Als Frauenministerin war Prammer hauptverantwortlich für die Einführung des Tötungs-Pestizids RU 486 (Mifegyne). Dieses Mifegyne ist ein reines Tötungspräparat, welches nach der Einnahme die Rezeptoren für das Baby im Mutterleib blockiert und es so verhungern läßt.  

Prammer trat den Lebensrechtlern forsch entgegen. Vor Kliniken wollte sie sogenannte Schutzzonen einrichten, damit abtreibungswillige Mütter ungehindert Zutritt zur Tötungsambulanz haben.

Leider können wir Frau Prammer nun nicht mehr fragen, warum sie mit einer solchen Maßnahme verhindern wollte, daß Mütter eventuell doch noch JA zu ihrem Kind sagen.

Wir können sie auch nicht mehr fragen, ob ihr bekannt war, daß all ihr Engagement für Abtreibung ihre automatische Exkommunikation als Katholikin zur Folge hatte.

Gleichwohl hoffen wir, daß sie in ihrer Todesstunde bei Gott einen gnädigen Richter gefunden hat.

Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs
gez. Klaus Günter Annen
www.csa-austria.com
 
Ergänzende Infos hierzu:

http://gloria.tv/media/y1Ksdd64GHG
http://gloria.tv/media/r9VtEBQih2G

 


2 Kommentare on “Barbara Prammer und ihre „Toleranz“: Keine Gnade für ungeborene Babys”

  1. Cancerie sagt:

    Wer sich an der Leibesfrucht vergreift, tastet den lebendigen Gott in seiner Souveränität und seinem Schöpferwillen an. Jedes Kind ist von Gott gewollt. Wer dem Schwächsten das Recht auf Leben und geboren werden nimmt, der schließt sich selbst vom Himmelreich aus. Es gibt nämlich einen Ort, da wird heulen und zähneklappern in Ewigkeit nicht aufhören.

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  2. Marienzweig sagt:

    Nein, wir können Barbara Prammer nicht mehr fragen, warum sie sich so einseitig für die Abtreibung kleiner, schutzbedürftiger, sich in der Entwicklung befindlicher Menschen stark gemacht hat.
    Gott wird ihr womöglich diese Fragen gestellt haben!
    Und Er ist barmherzig, doch ob Er es mit einem „Schwamm drüber!“ gut sein ließ?

    Die Kirche will es mit niemanden verderben, am wenigsten mit der Welt.
    Ein kleiner behutsamer Hinweis auf die unterschiedlichen Positionen zwischen ihr und der Verstorbenen hätte der Anerkennung ihrer sonstigen Leistungen keinen Abbruch getan.

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