Arabische Christen im Hl. Land demonstrieren pro Israel und gegen Hamas & ISIS

Eine Gruppe israelisch-arabischer Christen marschierte am Montag, den 11. August, in Haifa (Israel) gegen die Verfolgung von christlichen Arabern in der Welt, gegen radikal-islamische Organisationen wie Hamas und zugunsten der Militäroperation Israels.

Lissy Kaufmann von TFV1 war dort und berichtet (hieraus folgen nun Ausschnitte): 1403634115528

Eine Gruppe Araber versammelte sich Sonntagabend auf dem UNESCO-Platz in Haifa und schwenkte israelische Flaggen. 

Moment  –  Araber?

Nun, die Sprache, die zumeist zu hören war, war in der Tat Arabisch. Doch wenn man fragte, wer sie waren, sagten die Protestierenden: Ich bin Christ und ich bin Israeli, also unterstütze ich Israel. Ich lebe hier in Israel und dies ist mein Land.

„Israelische Fahnen und die Flagge des Vatikan“

Die Menschen, die auf dem UNESCO-Platz in Haifa zusammenkamen, sind christliche Israelis. Sie schwenkten nicht nur israelische Flaggen, sondern auch die gelb-weiße Flagge des Vatikan.   

Sie haben sich von der arabischen Bevölkerung und deren Protesten gegen den Krieg in den letzten Wochen distanziert. Diese rund 100 Menschen protestierten gegen die Verfolgung von Christen im Nahen Osten, so in Syrien und im Irak. Einige von ihnen hielten Transparente, die fragten, warum die UNO und der Westen die Augen davor verschließen. Der Protest richtete sich auch gegen die Hamas.

Die religiöse Unterstützung kam von Vater Gabriel Nadav, einem Priester aus Nazareth, der auch zusammen mit der Menge betete. Vater Nadav kann nicht mehr ohne Leibwächter aus dem Haus gehen. Viele Menschen, einschließlich solcher aus seiner Heimatstadt Nazareth, opponieren vehement gegen seine Meinung, Christen seien keine Araber, dass sie der jüdischen Religion näher stehen und dass es gut für sie ist, in der IDF (israelischen Armee) zu dienen.

Eine der jungen Christinnen, der bald in die Armee gehen wird, ist die 17-jährige Jennifer, die mit der israelischen Flagge vorbeifahrenden Autos zuwinkt und „Hamas weg“ ruft. Ein großes christliches Kreuz hängt an ihrer Halskette.

Von allen Ländern des Nahen Ostens kann sie nur in Israel leben wie sie es will, nur hier wird ihr freie Religionsausübung garantiert und das ist ein Grund, dankbar zu sein, sagt sie:

Es ist sehr wichtig, denn wir sind hier Christen, wir sind hier sicher. Ich sterbe hier nicht, sie töten mich nicht und das Dank Israel.

Es waren auch jüdische Israelis anwesend. Der 27-jährige Gal ist einer der Juden, die teilnahmen. Er glaubt, dass Israel sich demselben Problem des islamischen Fundamentalismus gegenüber sieht wie der Irak:

Wir kamen hierher, um Solidarität mit den Christen zu zeigen, die gegen das ethnische Schlachten im Irak demonstrieren, das von der Organisation ISIS begangen wird. Wir glauben, das ist dort dasselbe wie hier.

Juden und Christen, die gemeinsam für den Staat Israel und zugunsten des andauernden Krieges demonstrieren, das fühlt sich wie eine Revolution an. Viele Christen, sagt Shadi, denken so. Doch sie haben Angst, sich gegen die arabisch-muslimische Bevölkerung zu äußern.

Quelle und vollständiger Text hier: http://heplev.wordpress.com/2014/08/12/israelisch-arabische-christen-gehen-in-haifa-zu-einem-ungewohnlichen-protest-auf-die-strase/

 


2 Kommentare on “Arabische Christen im Hl. Land demonstrieren pro Israel und gegen Hamas & ISIS”

  1. Reli-Schamane sagt:

    Israel sollte den Neubau von Siedlungen im Westjordanland stoppen. Und sich auf die Grenzen von 1960 zurückziehen. Dies ist nicht gefährlich, denn der Islamismus erlebt einen Niedergang. Im Übrigen geht auch die Geburtenrate in islamischen Staaten immer mehr zurück.

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    • Guten Tag,
      Sie belieben zu scherzen mit Ihrer Behauptung, der Islamismus erlebe einen Niedergang. Ist der radikal-islamische Vormarsch in Syrien und Irak an Ihnen vorbeigegangen? – Israel hat schon längst zwei Drittel des Westjordanlandes an die palästinensische Verwaltung abgetreten, zudem sich bereits 2005 komplett aus dem Gazastreifen zurückgezogen, wobei jüdische Siedlungen sogar zwangsgeräumt wurden.
      Statt „Land für Frieden“ bekam Israel jedoch Raketen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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