„Ein großes Zeichen erschien am Himmel“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Offb. 11,19a.12,1-6a.10ab:

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Bundeslade sichtbar.

Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: Marienmonat Mai

Eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie in Wehen und schmerzen der Geburt.

Ein anderes Zeichen erschien am Himmel:

Ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.

Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte.

Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen:
Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten.

 


Heimgang der Madonna in die Herrlichkeit

Auch Du mußt schreiten durch des Todes Tor,

doch schmerzlos trittst Du in des Lichtes Fülle.

Mit Deiner Seele reinen Körperhülle

trägt Dich der Engel Schar zu Gott empor.

.

Und Jubel füllt den weiten Himmelssaal.

Du bist daheim, daheim bei Deinem Sohne.

Nun schmückt ER Dich mit seiner schönsten Krone

zu aller Engel Königin zumal.

 

Erfüllt hat sich, was einst im Kämmerlein

zu Nazareth Dein gläubig Ohr vernommen:

Dein Sohn hat Vater Davids Thron bekommen,

und seines Reiches wird kein Ende sein.

Adolf Schön

 


Das Spielen eines Instruments verbessert die Hörwahrnehmung bei Kindern

Instrumentalunterricht wirkt ADHS und Legasthenie entgegen

Wie sich das frühe Erlernen eines Musikinstruments langfristig auf die Gehirnentwicklung von Kindern auswirkt, erforschen Privatdozentin Annemarie Seither-Preisler vom Institut für Psychologie der Uni Graz und Privatdozent Dr. Peter Schneider von der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg.

Ihre neuesten Erkenntnisse, wie man begabte Kinder noch besser fördern und andererseits Entwicklungsdefiziten entgegenwirken kann, haben die Beiden zusammen mit dem Grazer Musikologen Univ.-Prof. Dr. Richard Parncutt in der aktuellen Ausgabe des „Journal of Neuroscience“ publiziert.

Bekommen beide Ohren dieselbe Information, arbeiten die rechte und die linke Hörrinde des Gehirns bei musikalisch geübten Kindern praktisch synchron. Bei untrainierten Kindern geraten sie minimal aus dem Takt, bei Kindern mit ADHS konnten die Wissenschafter in ihrer aktuellen Studie sogar eine markante Zeitverschiebung zwischen beiden Hirnhälften feststellen.

Außerdem war bei dieser Gruppe die Ausreifung der Hörfunktionen in der Hirnrinde deutlich verlangsamt, während junge Musiker einen Entwicklungsvorsprung zeigten.

„Diese Entdeckung könnte erklären, warum auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, ADHS und Lese-Rechtschreib-Schwäche häufig gemeinsam auftreten“, unterstreicht Seither-Preisler die Bedeutung der neuesten Ergebnisse.

Einige der Probleme der betroffenen Kinder dürften auf eine unzureichende Zusammenarbeit beider Hemisphären zurückzuführen sein, mit negativen Folgen für Aufmerksamkeit, rasche Sprachverarbeitung sowie die Lese-Rechtschreibfähigkeit.

„Eine musikalische Ausbildung wirkt genau diesen Defiziten entgegen“, betont Dr. Peter Schneider. Die Ergebnisse zeigen nämlich, dass Kinder, die ein Instrument lernen, besser zuhören können, aufmerksamer sind und weniger Probleme haben, Hyperaktivität und Impulsivität zu kontrollieren.

Darüber hinaus schneiden sie in Lese- und Rechtschreibtests besser ab als musikalisch ungeübte Gleichaltrige. „Es wäre daher förderlich, neue Formen von Musikerziehung für Kinder mit ADHS und Lese-Rechtschreib-Schwäche anzubieten“, raten die Wissenschafter.

Quelle (Text/Foto) und Fortsetzung des Artikels hier: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pressemitteilungen.136514.0.html?ifab_modus=detail&ifab_id=5035


Deutschland startet Hilfsflüge für Nordirak

Am heutigen Freitag starten die ersten Bundeswehr-Flugzeuge mit 36 Tonnen Hilfsgütern für die Flüchtlinge im Nordirak.

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Mit der heute beginndenen Lieferung von Hilfsgütern bekennt sich Deutschland zu seiner Verantwortung für die notleidenden Menschen im Nordirak. Die Autonome Region Kurdistan ist insbesondere für Christen und andere Minderheiten mittlerweile zum letzten Zufluchtsort geworden.

Foto: Markus Hammes

Foto: Markus Hammes

Schätzungen zufolge sind mehr als 800.000 Menschen vor den Gräueltaten der Terrormiliz IS in die Gebiete geflohen, die von kurdischen Kämpfen kontrolliert werden. Dort ist aber ihre humanitäre Lage katastrophal. Die örtlichen Behörden sind mit der großen Zahl der Flüchtlinge völlig überfordert. Es gilt weiterhin die höchste Notstandsstufe der Vereinten Nationen für humanitäre Krisen.

Selbst den kurdischen Peschmerga-Kämpfern gelingt es nicht überall, die IS-Truppen bei ihrem Vordringen aufzuhalten. Deshalb ist es wichtig, dass sich Deutschland solidarisch mit den Kurden im Irak zeigt und ihnen deutlich mehr Hilfe und Unterstützung im Kampf gegen den islamistischen Terror zukommen lässt.

Von der Zentralregierung in Bagdad kommen positive Zeichen. Ministerpräsident Maliki verzichtet zugunsten von Haidar al Abadi auf eine dritte Amtszeit. Der politische Stillstand der letzten Monate muss nun schnellstmöglich beendet werden. Vor dem designierten neuen Premier Abadi liegen äußerst schwierige Koalitionsverhandlungen. Er muss alle Volksgruppen des Landes in einer Einheitsregierung zusammenbringen. Ohne eine von allen akzeptierte Regierung ist es fraglich, ob die Ein-Irak-Politik perspektivisch überhaupt funktionieren kann.

Aktuell ist es aber die vordringliche Aufgabe der politisch Handelnden in Bagdad, die irakische Verfassung mit den verbrieften Rechten für die Kurden zu erfüllen und den Wohlstand des Landes allen Volksgruppen zukommen zu lassen.“


Auch das Bundesland Sachsen führt Gedenktag für Heimatvertriebene ein

Die sächsische Landesregierung hat einen Gedenktag für die Heimatvertriebenen beschlossen. Künftig soll jedes Jahr am zweiten Sonntag im September an die „Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung“ erinnert werden.

Die Staatsregierung aus CDU und FDP setzte damit einen entsprechenden Landtagsbeschluß vom Juni um. aObuDiQlBT_RkH7Jk4XjEsxuIDAvPTQmyOLpXl_MIng - Kopie

Die Entscheidung sei längst überfällig gewesen, sagte CDU-Fraktionschef Steffen Flath:

„Damit wollen wir einerseits unsere Solidarität mit den zahlreichen Vertriebenen und Aussiedlern sowie unsere Anteilnahme mit ihrem schweren Schicksal bekunden.

Andererseits wollen wir die nachfolgenden Generationen daran erinnern und gleichzeitig mahnen, ein solches Verbrechen gegen die Menschlichkeit nie wieder geschehen zu lassen.“

„DDR“-Geschichtsschreibung verschwieg Vertreibung

FDP-Fraktionschef Holger Zastrow sah in dem Gedenktag einen würdigen Rahmen, um „an Leid und Unrecht von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung zu erinnern und das Vermächtnis der Betroffenen zu bewahren“.

Gerade in den neuen Bundesländern bestehe die Verantwortung, an diese Schicksale zu erinnern.

In der DDR-Geschichtsschreibung sei dieses Kapitel der deutschen Geschichte ignoriert worden und die Betroffenen hätten ihre Herkunft und ihre Traditionen geheimhalten müssen.

Der Gedenktag soll erstmals am 14. September stattfinden. Sachsen ist nach Bayern und Hessen das dritte Bundesland, das mit einem eigenen Gedenktag an das Schicksal der Heimatvertriebenen erinnert.

Auf Bundesebene haben sich Union und SPD im Koalitionsvertrag darauf verständigt, einen nationalen Gedenktag an die Opfer von Flucht und Vertreibung einzuführen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


AfD: Türkei hat sich mit Erdogan nun endgültig von Europa verabschiedet

Zur Wahl von Erdogan zum Präsidenten der Türkei erklärt der stellv. Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Alexander Gauland:

„Die Türken haben ihren ehemaligen Premierminister zum Präsidenten gewählt. Damit ist klar, dass sich die Türkei langsam aber sicher von Europa verabschiedet. Die AfD forderte bereits vor der Wahl Erdogans zum Präsidenten, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu beenden. Leh - Foto 12 Frauen gegen Erdogan min s

Es ergibt keinen Sinn, mit einem Land über einen Beitritt zu verhandeln, dessen Bevölkerung das Interesse an der EU verloren hat und das sich durch den aktuell eingeschlagenen politischen Weg immer weiter von dem europäischen Wertekanon entfernt.

BILD: Anti-Erdogan-Transparent beim Berliner Frauentag (Foto: Michael Leh)

Wir sollten ehrlich mit den Türken umgehen und endlich aufhören, ihnen durch Verhandlungsbereitschaft vorzugaukeln, sie könnten in naher oder ferner Zukunft ein Teil der EU werden.

Selbstverständlich haben wir ein Interesse an einer stabilen Türkei als verlässlichen Partner. Allerdings ist der Autoritarismus Erdogans grenzwertig und disqualifiziert die Türkei unter seiner Präsidentschaft für einen Beitritt.

Es ist nun endlich an der Zeit, dass sich diese Einsicht sowohl bei den anderen deutschen Parteien als auch den Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten durchsetzt.“


Hochfest der Aufnahme Marias in den Himmel

Aktuelles MARIEN-Poster des ECCLESIA-Plakatdienstes:

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