Hamas-Terror gegen Palästinenser in Gaza: dutzende Arbeitssklaven ermordet

Israelische Medien berichten, dass die Terroristen im Gazastreifen in den vergangenen Wochen dutzende von Arbeitern hingerichtet haben, die am Bau der unterirdischen Terrorverstecke beteiligt waren. Offenbar befürchtete die Hamas, dass sie die Lage der Tunnel verraten könnten.

Außerdem sollen zahlreiche palästinensische Kinder beim Tunnelbau ermordet worden sein. 170814063037-b1-

Den Angaben der israelischen Webseite Mako zufolge mussten die Tunnelgräber acht bis zwölf Stunden pro Tag arbeiten. Sie erhielten dafür ein monatliches Gehalt von umgerechnet 100 bis 200 Euro.

Die Hamas habe ihnen auf dem Weg zu den Tunneln die Augen verbunden, damit sie die Lage der Eingänge nicht kannten. Auch seien sie durchsucht worden, damit sie keine Handys oder Kameras zur Baustelle schmuggeln konnten. Die Hamas habe die Arbeiten streng überwacht und Zivilisten von den unterirdischen Baustellen ferngehalten.

„Jeder, der in Verdacht geriet, mit den Israelis zusammenzuarbeiten, wurde vom militärischen Flügel der Hamas hingerichtet. Sie waren sehr grausam“, zitiert die Webseite einen ehem. Tunnelarbeiter, der mittlerweile mit Israel zusammenarbeitet.

Bereits vor zwei Jahren waren Berichte aufgetaucht, wonach die Hamas Kinder als Arbeitssklaven zum Tunnelbau missbraucht hat. Demnach kamen 160 Kinder bei den Arbeiten ums Leben, viele beim Einsturz von unterirdischen Gängen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27537/Default.aspx

 


IRAK: Mord – Terror – Vertreibungen

Seitdem ihre Offensive im Juni begann, haben radikal-islamische IS-Kämpfer den Christen in eroberten Städten befohlen, sich zum Islam zu bekehren oder eine sehr hohe Kopfsteuer zu bezahlen   –  ansonsten droht ihnen die Ermordung.   bild0191

Das Kloster St. Michael, ein frühchristliches Gebäude aus dem 4. Jh. in Tigris-Nähe, hat der IS in einen Stall umgewandelt.

Preiserhöhungen lassen in Mossul einen Zusammenbruch der Wirtschaft erahnen. Im Juli kosteten Eisblöcke 10.000 irakische Dinar (ca. 6,30 Euro), ein Liter Benzin/Diesel 2.500 ID.

Befürchtet wird, dass es mit Warenlieferungen noch schlechter wird, wenn die Routen durch Kurdistan abgeschnitten werden. Auch andere Dienstleistungen sind in Mitleidenschaft gezogen: Strom gibt es pro Tag nur zwei Stunden lang, Wasser ist in der ganzen Stadt nicht mehr zu bekommen und Medikamente werden knapp.

„Ich habe mir nicht vorgestellt, dass ich eines Tages so leben würde  –  ohne Menschenrechte, salziges Wasser aus Brunnen, ohne Strom und ohne ein Haus, zudem in dieser Hitze“, sagte eine Frau auf der Flucht.

Auf dem aktuellen Open Doors-Weltverfolgungsindex, einer jährlichen Rangliste der Länder, in denen Christen weltweit am stärksten verfolgt werden, belegt der Irak derzeit den Negativ-Rang 4.

Quelle: www.opendoors.de/irak

Bild: Evita Gründler


Judenfeindlichkeit gehört zum Islam selbst

Unter dem Titel „Wem gehört die Welt?“ veröffentlichte die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ am 8. August 2014 einen aufschlußreichen Artikel von Michael Ley.

Der Beitrag beginnt mit den Worten: „Kritik am Islam wird oft als „neuer Rassismus“ denunziert. Judenfeindlichkeit hingegen ist so alt wie der Islam selbst.“

Wir veröffentlichen nachfolgend die ersten Abschnitte daraus:

„Antisemiten vergleichen Juden, Zionisten und Israelis gerne mit Adolf Hitler, erst vor kurzem attestierte der türkische Ministerpräsident Erdoğan den Israelis, dass sie schlimmer als Hitler seien: „Was Israel jetzt Palästina und Gaza antut, geht über das hinaus, was Hitler den Juden angetan hat.“ israeltag2

In der arabischen Welt ist diese Gleichsetzung Legende, nicht nur Jassir Arafat bediente sich dieser Verleumdung, sie gehört mehr oder weniger zur arabischen Identität.

Dieser extreme Judenhass ist längst in die europäischen Gesellschaften übergeschwappt und verbreitet sich rasch in den muslimischen Parallelgesellschaften. Das Bild des rechtsradikalen Antisemiten muss längst um die muslimischen Judenhasser ergänzt werden.

Der französische Politikwissenschaftler Pierre-André Taguieff stellte schon vor vielen Jahren fest:

„Die Urheber der gegen Juden gerichteten Gewalt stammen nicht mehr mehrheitlich aus der extremen Rechten: Sie rekrutieren sich vor allem aus den jugendlichen Immigranten, insbesondere aus dem Maghreb.“ (Maghreb  = Nordafrika). Der Judenhass gehöre zu ihrer kulturellen Identität.

Soziologen konstatieren seit einigen Jahren einen „neuen Antisemitismus“, der vor allem ein muslimischer Antijudaismus ist. Die gegenwärtigen Gewaltexzesse und die judenfeindlichen Parolen des muslimischen Mobs werden von vielen Linken tatkräftig unterstützt und stoßen auch bei linken Medienvertretern auf Verständnis.
In der linken Tageszeitung „taz“ schrieb dieser Tage der Redakteur Stefan Reinicke: „Es muss in einem freien Land möglich sein, straflos das Existenzrecht Israels infrage zu stellen.“
Der Schritt, das Existenzrecht von Juden überhaupt infrage zu stellen, ist ein kurzer.

Judenfeindlichkeit ist weder bei Muslimen noch bei Linken eine neue Erscheinung, sondern sie ist so alt wie der Islam bzw. der Sozialismus.“

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/3852186/Wem-gehort-die-Welt

 


Erdogan – der neue Sultan der Türkei

Von Michael Leh

Recep Tayyip Erdogan will das parlamentarische System der Türkei zu einer Präsidialdemokratie umbauen, um seine Macht als Präsident zu vergrößern.

Damit sind neue Konflikte mit dem Autokraten programmiert – innerhalb der Türkei, aber auch mit der Europäischen Union.

Der 60-jährige Erdogan wurde mit 51,8 Prozent der Stimmen bereits im ersten Wahlgang für fünf Jahre zum Präsidenten gewählt. Auf seinen farblosen Gegenkandidaten Ekmeleddin Isahnoglu  –  den vorher kaum bekannten, 71-jährigen studierten Chemiker hatten die oppositionelle „Republikanische Volkspartei“ und die „Partei der nationalistischen Bewegung“ gemeinsam aufgestellt  –  entfielen 38,5 Prozent der Stimmen. Go home 2 min Kopie

Isahnoglu war von 2005 bis 2013 Generalsekretär der internationalen Organisation für islamische Zusammenarbeit. 

Wie stark Erdogans islamische Agenda längst die Politik des Landes prägt, zeigt sich auch darin, dass selbst die säkularen Parteien meinten, mit Isahnoglu einen frommen Muslim präsentieren zu sollen.

BILDER: Anti-Erdogan-Demonstration von Aleviten in Berlin (Fotos: Michael Leh)

Der vor allem von den Kurden gewählte Rechtsanwalt Selahattin Demirtas erzielte mit 9,8 Prozent der Stimmen einen Achtungserfolg. Zumal Erdogan vor allem die Fernsehsender direkt oder indirekt in der Hand hat, wurde sein Wahlsieg vorausgesagt.

Viele Türken halten Erdogan den Wirtschaftsaufschwung während seiner elfeinhalbjährigen Amtszeit als Ministerpräsident zugute.

Sein konfrontatives Auftreten  –  im Wahlkampf heizte er auch den Nationalismus weiter an, bediente massiv antiisraelische Ressentiments und sparte nicht mit abfälligen Äußerungen über Minderheiten wie Aleviten und Armenier  –  hat die Gesellschaft weiter gespalten.

Das zeigt sich auch in der Wahlgeografie. Während Erdogan vor allem in Zentral-Anatolien gewann, erhielt Isahnoglu die meisten Stimmen in der Westtürkei entlang der Mittelmeerküste, der Kurde Demirtas im Südosten des Landes. Pressefreiheit 2 min Kopie

Die Wahlbeteiligung der 56 Millionen Wahlberechtigten lag bei rund 77 Prozent. Die Wahlbeteiligung bei den rund 2,8 Millionen Auslandstürken betrug nur etwas mehr als acht Prozent.

Der Stimmenanteil für Erdogan unter den in Deutschland lebenden Türken soll fast 70 Prozent betragen.

Bereits vor der Wahl hatte Erdogan angekündigt, die Befugnisse des Präsidentenamtes stärker auszuschöpfen als sein Amtsvorgänger Abdullah Gül.

Gemäß Verfassung könnte Erdogan noch einmal wiedergewählt werden, mithin noch zehn Jahre amtieren. Rein rechtlich hätte er auch ein viertes Mal als Ministerpräsident kandidieren können.

Es war kein Gesetz, sondern nur ein Beschluss seiner islamisch-konservativen „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (AKP), der eine viermalige Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten grundsätzlich untersagte.

Direktwahl verleiht Erdogan mehr Autorität

Wenn Erdogan das Präsidentenamt auch um formelle rechtliche Befugnisse erweitern will, braucht er eine verfassungsändernde Mehrheit im Parlament. Ob eine solche bei den Parlamentswahlen 2015 zustande kommt, erscheint fraglich.

Die erste Direktwahl durch das Volk verleiht Erdogan aber schon jetzt eine größere Autorität im Präsidentenamt.

Bisher lag die politische Macht vor allem beim Ministerpräsidenten. Dem Präsidenten kam eine eher repräsentative Funktion zu. In Artikel 101 der türkischen Verfassung heißt es: „Die Beziehungen des zum Präsidenten der Republik Gewählten zu seiner Partei werden abgebrochen.“

Erdogan soll aber bereits erklärt haben, er werde „kein überparteilicher Präsident“ sein. Der nächste Ministerpräsident dürfte ein loyaler Gefolgsmann sein. Auch Gül, der im Volk viel Ansehen besaß, wagte es gar nicht erst, gegen den Willen Erdogans für eine zweite Amtszeit als Präsident zu kandidieren.

Als mögliche Ministerpräsidenten werden der bisherige Außenminister Ahmet Davutoğlu, der frühere Verkehrsminister Binali Yıldırım, der frühere Parlamentspräsident Mehmet Ali Şahin sowie der stellvertretende Ministerpräsident Bülent Arinc genannt.

Letzterer gehört zum besonders konservativen Flügel der AKP sowie zur Führung der islamischen Bewegung Milli Görös; er tritt für eine Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee ein. Kurz vor der Wahl hatte er erklärt, es sei nicht sittsam, wenn Frauen laut in der Öffentlichkeit lachen. Das trug ihm viel Spott von Türkinnen ein, die umgehend zahlreiche Fotos von fröhlich lachenden Geschlechtsgenossinnen auf Facebook oder Twitter posteten.

Türkisches Verfassungsgericht hob Twitter/Youtube-Verbot auf

Ein im März von Erdogans Regierung verhängtes Verbot von Twitter und Youtube hob das Verfassungsgericht im April auf. Künftig wird wohl auch nur das Verfassungsgericht noch hin und wieder eine Schranke für den Machtwillen Erdogans bilden.

In Artikel 105 der Verfassung heißt es dabei: „Gegen die vom Präsidenten der Republik eigenverantwortlich unterzeichneten Beschlüsse und Anordnungen können die Behörden der Rechtsprechung einschließlich des Verfassungsgerichts nicht angerufen werden.“

Laut Verfassung ernennt der Präsident nicht nur den Ministerpräsidenten, sondern kann auch, „wenn er es für erforderlich hält“, den Vorsitz im Ministerrat übernehmen oder diesen unter seinem Vorsitz einberufen.

Fraglich, ob Erdogan weiterhin einen EU-Beitritt anstrebt

Der Präsident entscheidet über den Einsatz der Streitkräfte und ernennt u.a. den Generalstabschef und die Mitglieder des Verfassungsgerichts. Erdogan hat bereits angekündigt, den bisherigen Beraterstab des Präsidenten auf über 400 Personen aufzustocken.

Schon als Ministerpräsident waren ihm auch von der EU Eingriffe in die Justiz, die Pressefreiheit und die Verletzung der Gewaltenteilung vorgeworfen worden. Das perlte an Erdogan allerdings ab.

Vermutlich ist er gar nicht mehr an einem Beitritt zur EU interessiert, da er sich von ihr keine Vorschriften machen lassen und keine Souveränität abgeben will.

Die EU und auch deutsche Politiker werden aber am falschen Ziel eines türkischen EU-Beitritts festhalten.

Noch am Abend von Erdogans Wahlerfolg twitterte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD): „Jetzt erst recht Beitrittsverhandlungen mit Türkei fortsetzen und auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit fokussieren.“

Unser Autor Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der PAZ (Preußischen Allgmeinen Zeitung) am 16.8.2014

 


Die Berufung des HERRN ist unwiderruflich

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Röm 11,13-15.29-32:

Euch, den Heiden, sage ich: Gerade als Apostel der Heiden preise ich meinen Dienst, weil ich hoffe, die Angehörigen meines (jüdischen) Volkes eifersüchtig zu machen und wenigstens einige von ihnen zu retten. davidstern (2)

Denn wenn schon ihr Versagen für die Welt Versöhnung gebracht hat, dann wird ihre Annahme nichts anderes sein als Leben aus dem Tod. Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt.

Und wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt, so sind sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden. Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen.

 


„Ich erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 56,1.6-7:

So spricht der HERR: Wahrt das Recht und sorgt für Gerechtigkeit; denn bald kommt von mir das Heil, meine Gerechtigkeit wird sich bald offenbaren. PICT0028

Die Fremden, die sich dem Herrn angeschlossen haben, die ihm dienen und seinen Namen lieben, um seine Knechte zu sein, alle, die den Sabbat halten und ihn nicht entweihen, die an meinem Bund festhalten, sie bringe ich zu meinem heiligen Berg und erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude.

Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.