Die Hamas plante einen Putsch gegen Fatah-Palästinenserführer Abbas

Im Schatten der Verhandlungen in Kairo haben Israels Sicherheitskräfte gestern 93 Hamas-Mitglieder in Judäa und Samaria verhaftet, die laut israelischen Militärangaben einen Putsch gegen Mahmoud Abbas`s Fatah-Regierung in Ramallah planten, wie die Nachrichtenseite „Israel heute“ am 20. August berichtet. 170814063037-b1-

Seit Monaten verfolgte Israels Sicherheitsdienst Schin Bet die Vorbereitungen, die von der Hamasführung in der Türkei organisierst wurden.

Aus dem Büro von Abbas in Ramallah wurde gemeldet, daß dieser Putschplan der Hamas durchaus gefährlich war: „Dies ist eine wahre Gefahr für eine Versöhnung und Einheit im palästinensischen Volk“, warnte Abbas, der seinen Sicherheitsapparat beauftragte, den Fall mit Israel zu untersuchen.

Aus diversen Quellen geht hervor, daß die Hamas eine dritte Intifada plante und dafür zahlreiche Waffen und Geldsummen in Millionenhöhe sammelte, die alle beschlagnahmt wurden.

Alle Beweise wurden der palästinensischen Fatah-Regierung überliefert, die hinter den Kulissen von dem Vorhaben ihrer Hamas-Verbündeten erschreckt war.

Noch vor wenigen Wochen „versöhnten“ sich beide Parteien und bildeten eine Einheitsregierung. In Kairo sitzen Fatah und Hamas in derselben palästinensischen Delegation Israel gegenüber.

Ein weiteres INFO hierzu berichtet, daß Hamas auf Fatah-Palästinenser geschossen hat: http://www.israelnetz.com/arabische-welt/detailansicht/aktuell/fatah-hamas-hat-auf-unsere-mitglieder-geschossen-89121/#.U_TrcaN4CDo

 


Schulterschluß: Jüdischer Weltkongreß solidarisiert sich eindeutig mit den verfolgten Christen

„Wir lesen dieselbe Bibel, wir teilen dieselben Werte“

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (World Jewish Congress), Ronald S. Lauder (siehe Foto), hat öffentlich zur Solidarität mit verfolgten Christen aufgerufen, wie die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet. lauder

Menschen guten Willens müßten sich zusammentun, um die Welle der Gewalt gegen Christen im Nahen Osten und in Afrika zu stoppen, schreibt er in der Zeitung New York Times. 

Juden verstünden am besten, was geschehen könne, wenn die Welt zu solchem Unrecht schweige.

In Europa und den USA gebe es Demonstrationen gegen Israel wegen der „tragischen Todesfälle von Palästinensern, die von der Hamas als menschliche Schutzschilde missbraucht“ würden.

„Aber dem barbarischen Abschlachten von Tausenden und Abertausenden Christen wird mit relativer Gleichgültigkeit begegnet“, kritisiert Lauder. 

Christen würden derzeit vom Libanon bis in den Sudan verfolgt und ermordet. Der Nahe Osten und Teile Zentralafrikas verlören ganze christliche Gemeinden, die dort seit Jahrhunderten friedlich gelebt hätten. 

Lauder verweist auf das einigende Band zwischen Juden und Christen: Davidstern

„Wir lesen dieselbe Bibel und teilen die gleichen moralischen und ethischen Werte. Jetzt teilen wir traurigerweise auch das Leiden: Christen sterben wegen ihres Glaubens, weil sie schutzlos sind und die Welt ihrem Leiden gleichgültig gegenübersteht.“

Er schreibe diese Zeilen „als Chef einer jüdischen Organisation, der sich um seine christlichen Brüder und Schwestern“ sorge.

Wiener jüdische Gemeinde solidarisiert sich ebenfalls

Die israelitische Kultusgemeinde in Wien hat ebenfalls eine Stellungnahme unter dem Titel „Solidarität mit verfolgen Christen und Jesiden im Irak“ veröffentlicht:

„In Syrien und im Irak, wie auch in anderen Ländern des Nahen Ostens sind Jahrzehnte nach der Auflösung und Vertreibung der jüdischen Gemeinden religiöse Minderheiten zusehends der Verfolgung durch radikale Islamisten ausgesetzt.

Massaker, öffentliche Hinrichtungen, zwangsweiser Übertritt zum Islam und Entführungen gehören zum Alltag. Die Flüchtlingslager sind überfüllt.Logo Christustag

Um weitere Verbrechen zu verhindern, ist die internationale Gemeinschaft zum Handeln aufgerufen. Hier darf es kein Wegschauen geben! Ein wahrhaft gläubiger Mensch respektiert auch den Glauben eines Andersdenkenden!

Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien“

Quelle: http://www.ikg-wien.at/?p=18908

Max Mannheimer: Steht den Verfolgten im Irak bei

Max Mannheimer ist ein bekannter Holocaust-Überlebender, Buch-Autor und Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau.

Er schreibt in der „Jüdischen Allgemeinen“, dem Wochenblatt des Zentralrats der Juden in Deutschland, die Singularität der Shoa dürfe „auf keinen Fall dazu führen, dass das Leid anderer Menschen schulterzuckend als eine Art Verfolgung minderer Güte abgetan wird.“

Er fügt hinzu:

„Schon viel zu lange aber hat die internationale Gemeinschaft die mörderische Verfolgung von Jesiden, Christen und anderer Gruppen im Irak ignoriert – obwohl es heute, anders als damals, Proteste gibt. Gleichwohl sind dem »Nie wieder!« von 1945 schon viel zu viele Genozide gefolgt. Und zur Lehre der Schoa gehört auch, dass sich Völkermord nicht mit Petitionen und Resolutionen verhindern lässt.“

Die irakische Regierung ist offensichtlich nicht in der Lage, das Morden der IS-Terroristen zu beenden. Die Vereinigten Staaten stehen in ihrem Kampf gegen das ebenso barbarische wie gut organisierte Vorgehen der Terrorgruppe bislang ziemlich allein.“

Quelle: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20026


Unionsfraktion: ISIS-Terror rechtfertigt Waffenlieferungen in den Irak

Die Bundesregierung hat sich grundsätzlich zu Waffenlieferungen in den Irak für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS bzw. ISIS) bereit erklärt. (Das Foto zeigt die schwarze Fahne der IS)

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Andreas Schockenhoff: IS-Flagge

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die Bundesregierung darin, durch konkrete Waffenlieferungen in den Irak dem fanatischen Terror der ISIS Einhalt zu gebieten.

Das Terrorregime der ISIS, ein versuchter Völkermord und die mittelbare Bedrohung unserer Sicherheit in Europa rechtfertigt es zweifellos, die rechtlichen und politischen Spielräume in unseren Rüstungsexportrichtlinien zu nutzen, um Waffenlieferungen in dieses Krisengebiet zu ermöglichen  –  begleitet von humanitärer Unterstützung und eingebettet in einen langfristigen Prozess.

Hierbei handelt es sich zunächst um rein exekutives Handeln. Die Bundesregierung hat die Bundestagsfraktionen über diesen Schritt unterrichtet.“


Stuttgart: Laienbewegung „Legion Mariens“ feiert ihr 70-jähriges Bestehen hierzulande

Die ursprünglich aus Irland stammende katholische Laienbewegung LEGION MARIENS hat vor 70 Jahren in Deutschland ihre Arbeit begonnen. Weltweit hat sie rund 3, 5 Mio. Mitglieder.  Maira

Am Sonntag, den 7. September 2014, gibt es um 14 Uhr in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Barbara im Stuttgarter Stadtteil Hofen eine Jubiläumsfeier (PLZ: 70378).

Diese beginnt mit dem Rosenkranz und dem eucharistischen Segen. Danach folgt eine Festmesse mit Weihbischof Thomas Maria Renz.

Er ist  geistlicher Referent der kirchlichen Bewegungen sowie der Ordensgemeinschaften im Bistum Rottenburg-Stuttgart. afc127c26a

Nach der Jubiläumsmesse versammeln sich die Teilnehmer zu einem Festakt im Restaurant “Haus am See” unterhalb der Kirche. Das Lokal befindet sich in der Mühlhäuser Str. 311, wenige Minuten von der Kirche entfernt am Max-Eyth-See.

Die Kirche befindet sich in der Wolfgangstrasse im Nordteil des Dorfes Hofen und ist bequem mit U-Bahn Linie 14 sowie Bus Linie 54 Richtung Freiberg zu erreichen.

Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, bestehen in ausreichender Zahl Parkplätze an Kirche und Gemeindehaus.

Weitere Auskünfte und Infos: Helene Stein, Präsidentin der Legion Mariens Stuttgart, Blumenstraße 15 in 74321 Bietigheim- Bissingen, Tel. 07142-42319
oder per
Markus Dörner, Dipl.-Theol., Handy: 0160-5958510, Mail: markusdoerner81@gmail.com


Deutschland/Israel pro Mittelstand: Neue Ausschreibung für innovative Unternehmen

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Innovative Unternehmen aus Deutschland und Israel können sich noch bis zum 31. Oktober 2014 mit gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten für die Förderung des ZIM-Programmes bewerben. globe_germany
 
Deutschland und Israel fördern Kooperationsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums.
 
Schwerpunktmäßig wollen die beiden Staaten die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren in allen technologischen Bereichen und Anwendungsgebieten fördern.
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Es wird erwartet, dass die Antragsteller marktreife Lösungen für Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren entwickeln, die über ein großes Marktpotenzial für Deutschland, Israel und Europa verfügen.
Die Projektpartner bewerben sich um die Auszeichnung des FuE-Projekts mit dem EUREKA-Status, dem Label des europaweiten Netzwerks für marktorientierte FuE.
Alle Details zu den Förderbedingungen finden Sie hier.
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Quelle: http://itrade.gov.il/germany/neue-ausschrebung-fur-innovative-kmus/#sthash.koP6LoRu.dpuf

Israel beendet die Verhandlungen mit der Hamas in Kairo wg. Raketenbeschuß

Seit heute (Mittwoch) morgen fünf Uhr MEZ (mitteleuropäischer Zeit) gibt es erneut anhaltenden Raketenbeschuss auf südisraelische Städte.

Bei der am Dienstag von der Hamas gebrochenen Waffenruhe handelt es sich bereits um die elfte, die von der Organisation entweder abgelehnt oder verletzt wurde. hamasfires
Da eine Unterbrechung der Kampfhandlungen Vorbedingung für die Verhandlungen in Kairo war, ist das israelische Verhandlungsteam von dort zurückbeordert worden.
 
An der Küste bei Ashkelon wurde ein Einkaufszentrum getroffen, ebenso gab es Einschläge in Tel Aviv und  –  kurz vor Mitternacht Ortszeit  –  im Großraum Jerusalem.
Im Laufe des Dienstags wurden 50 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.
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Quelle: Israelische Botschaft

Das „Wehe“ des HERRN über Hirten, die statt der Herde sich selber weiden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ez 34,1-11:

Das Wort des HERRN erging an mich:
Menschensohn, sprich als Prophet gegen die Hirten Israels, sprich als Prophet und sag zu ihnen: So spricht Gott, der HERR:

Weh den Hirten Israels, die nur sich selbst weiden. Müssen die Hirten nicht die Herde weiden?  media-390606-2 - Kopie

Ihr trinkt die Milch, nehmt die Wolle für eure Kleidung und schlachtet die fetten Tiere; aber die Herde führt ihr nicht auf die Weide.
Die schwachen Tiere stärkt ihr nicht, die kranken heilt ihr nicht, die verletzten verbindet ihr nicht, die verscheuchten holt ihr nicht zurück, die verirrten sucht ihr nicht, und die starken mißhandelt ihr.

Und weil sie keinen Hirten hatten, zerstreuten sich meine Schafe und wurden eine Beute der wilden Tiere. Meine Herde irrte auf allen Bergen und Höhen umher und war über das ganze Land verstreut. Doch keiner kümmerte sich um sie; niemand suchte sie.

Darum ihr Hirten, hört das Wort des HERRN: 

Weil meine Herde geraubt wurde und weil meine Schafe eine Beute der wilden Tiere wurden, denn sie hatten keinen Hirten  –  und weil meine Hirten nicht nach meiner Herde fragten, sondern nur sich selbst und nicht meine Herde weideten, darum, ihr Hirten, hört das Wort des HERRN:

Nun gehe ich gegen die Hirten vor und fordere meine Schafe von ihnen zurück. Ich setze sie ab, sie sollen nicht mehr die Hirten meiner Herde sein. Die Hirten sollen nicht länger nur sich selbst weiden: Ich reiße meine Schafe aus ihrem Rachen, sie sollen nicht länger ihr Fraß sein.

Denn so spricht Gott, der HERR: Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern.