Kritik von innen und außen am Lamaismus und Mönchs-Buddhismus

Mit Appellen zur Friedfertigkeit, Liebe und Gewaltlosigkeit zieht der Dalai Lama viele Menschen in seinen Bann. Zu Beginn seines Besuches vom 23. bis 26. August in Hamburg faszinierte der 79-Jährige rund 7000 Zuhörer mit seinen Vorträgen. 7e5988847c

Doch so friedfertig ist das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus nach Ansicht seiner Kritiker nicht. Lautstark protestierten in Hamburg Anhänger der buddhistischen „Internationalen Shugden-Gemeinschaft“ gegen den Dalai Lama.

Immer wieder komme es zu gewaltsamen Übergriffen in den Klöstern der Gemeinschaft, deren Lehren der Dalai Lama ablehnt. Die Glaubensrichtung verehrt die tibetische Schutzgottheit Dorje Shugden, die aus der vorbuddhistischen Volksreligiosität stammt. Der Dalai Lama sieht die Gefahr, dass die Sondergruppierung die politische Einheit Tibets gefährdet und damit den Machthabern Chinas in die Hände spielt.

Doch auch ehemalige Buddhisten kritisieren, dass der Dalai Lama intern nicht so friedfertig sei wie er nach außen erscheine. Sein Führungsstil werde von manchen seiner Mönche als despotisch beschrieben. Er verbiete ihnen zum Beispiel, zu einer anderen Religion zu wechseln.

Der Ex-Buddhist und christliche Buchautor Martin Kamphuis weist immer wieder auf solche Widersprüche hin. Der tibetische Buddhismus werde meist einseitig positiv dargestellt. Es gebe aber etwa 45 Prozent friedliche und 55 Prozent zornige Offenbarungen Buddhas. Mit der Vereinigung von Frieden und Zorn strebe der Buddhismus nicht nur nach innerem Frieden, sondern auch nach dem Weltfrieden durch friedliche wie auch kriegerische Handlungen.

Kamphuis und seine Frau Elke  –  eine ehemalige Esoterikerin  –  wollen mit der evangelikalen Initiative „GateWay“ (Durchgang) biblische Orientierung in „spirituellen Wirrwarr“ geben.

Quelle: http://www.idea.de


2 Kommentare on “Kritik von innen und außen am Lamaismus und Mönchs-Buddhismus”

  1. Willibald reichert sagt:

    Sabatina James, Konvertitin aus dem Islam, sagt: Der Islam ist friedensunfähig…Wir müssen auf die Ursache schauen. Und das ist der Koran. D e r T e r r o r k o m m t a u s d e m H e r z e n d e s I s l a m !

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    • Marienzweig sagt:

      Herr Reichert,
      Sie haben sich aus Versehen auf dieser Seite geäussert, die den Buddhismus thematisiert.
      Aber in der Sache haben Sie absolut Recht.

      Koran: „Tod den Ungläubigen!“
      Der Suren gibt es genügend, dies dies be-inhalten.
      Sie bei Bedarf nachzuliefern ist nicht schwer.

      Neues Testament:
      Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen; …
      Mt 5,44

      Es ist nicht ganz einfach, dieses Gebot Jesu zu befolgen in diesen Tagen und Wochen.

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