Demonstrations-Aufruf gegen unfaire „Israelkritik“, Antizionismus und Judenhaß

Antisemitische Lumpen sind in den vergangenen Wochen tagein, tagaus durch europäische Innenstädte gezogen, mit palästinensischen Gesinnungsfetzen um den Hals und selbstgefertigten oder auch vorab verteilten Plakaten in der Hand, auf denen die brutalste Dummheit prangte, während über ihren Köpfen schwarze, grüne und rote Fahnen flatterten. aufkleber_web

Aufgedrehte und erregte Jungmännerhorden suchten einander an Hitzigkeit der Raserei und Brachialität des Judenhasses zu übertreffen. Die Frauengrüppchen (…) waren trotz Sommerhitze oft züchtig verschleiert, wenngleich sich bei nicht wenigen dadurch das paradoxe Bild vom Kopftuch in Kombination mit Hotpants ergab.

Doch der Hass auf die Juden versöhnt viele unüberbrückbare Gegensätze, auch die sichtlich frommer gehaltenen Mädchen durften in der Ausflugslaune solcher mitmachen, die man ansonsten kaum je vor die Tür lässt.

Der Fastenmonat Ramadan tat ein Übriges, man sah bei den antisemitischen Kundgebungen landauf, landab Leute plötzlich in Ohnmacht fallen, weil die Mischung aus nicht nur physischer Aushungerung, herausgebrülltem Judenhass und schwülem Wetter zu viel wurde.

Diese Intifadisten möchten gewiss ihr Auftreten gegen Israel als gute muslimische Tat verbucht sehen, etwa als Ausgleich für ein ansonsten mehr als mageres spirituelles Leben. Bei den meisten der Jünglinge wird der Alltag nicht so sehr von Moscheebesuchen als von schlechtem Hiphop und stupidem Krafttraining geprägt sein.

Bei den Mädchen wäre großteils von einem möglichst sorgfältigen Kontrollregime über ihr Leben auszugehen, das bei manchen von ihnen in totale Affirmation, totale Identifikation, totale Selbstnegation – arabisch „Dschihad“ – umschlägt.
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Deutlich zu sehen bei den verschleierten Fanatikerinnen, die etwa in Köln die schwarze Flagge des dschihadistischen Terrors über ihren Köpfen schwangen, dem Symbol ihrer totalen Entrechtung als Frauen.

Der ostentative Muslimeifer aber, der sich im Alltag mancher „Allahu-Akbar“-Brüller vielleicht doch sehr in Grenzen hält, findet im blanken Judenhass unverhoffte Nahrung, wo ihnen unter unendlich öden Koranrezitationen und geistlosen, absurden Vorschriften längst das bisschen ungeglaubten Glaubens zwischen den Fingern zerrann und ihr Muslimsein kaum je mehr ist als das typisch dauerbeleidigte, immer schon jeder Verantwortung ledige Gruppengefühl.

BILDER: Anti-Israel-Marsch in Berlin mit den judenfeindlichen Slogans: „Zionisten raus aus Jerusalem“ und „Zionismus ist Rassismus“ (Fotos: Michael Leh)

Überhaupt will jeder Eifer  –  insbesondere der aktuelle, rasende Eifer des weltweit angreifenden Islam –   den Stachel eines weniger drohenden als hinterrücks längst geschehenen Glaubensverlustes kompensieren. DSC_0405

Dieser Verlust kann unter Aufrechterhaltung der Lebenslüge Islam nur mittels einer unaufhörlichen Verfolgung immer neuer Abweichler oder Ungläubiger abgewehrt werden. An ihnen wird der eigene, unwahre Glaube gebüßt, das offenkundige islamische Unglück gerächt. Gäbe es keine Juden, der Islam müsste sie erfinden. Ohne diese Sündenböcke müsste er sonst an seiner eigenen Unerträglichkeit krepieren!

Die Verkünder Allahs wollen die ganze Welt in einen autoritären Kollektivismus hineinterrorisieren, die strikte islamische Trennung des „Reinen“ vom „Unreinen“ soll alles beherrschen und jedes bisschen Leben, jedes bisschen Freiheit in Angst und Todeskult ersticken.

Die radikale Abschaffung dieses unvergleichlich amoralischen, menschenfeindlichen und despotischen Gottesbildes kristallisiert sich als die vordringlichste Aufgabe für jeden heraus, der die Idee einer Menschheit noch nicht aufgegeben hat.

Der Islam ist keine schützenswerte Kultur, sondern eine furchtbare, autoritäre, gnadenlose Ideologie, die durch die Verkommenheit der westlichen Intellektuellen und Politiker, durch das Versagen und die Borniertheit der Zivilisation voranschreitet: in Gaza, Syrien, Irak, Nigeria, Somalia und zahllosen anderen Stätten islamischen Grauens.

Quelle und FORTSETZUNG dieses gehaltvollen, intelligenten und klarsichtigen Aufrufs HIER: http://israelkritik.de/


Ist die irische „Warnungs“-Botschafterin der Reformation beigetreten?

Von Felizitas Küble

Jene anonym agierende „Seherin“, die sich selbst als „Maria von der göttlichen Barmherzigkeit“ glorifiziert, produziert auch viele Monate nach ihrer Entlarvung fleißig weiter angeblich himmlische Botschaften, die seit etlichen Jahren unter dem Titel „Die Warnung“ firmieren.

Es gibt kaum eine dieser zahllosen „Offenbarungen“, die nicht direkten oder indirekt mit theologischen oder sonstigen Irrtümern gespickt wäre. Betrachten wir hierzu als beliebig herausgegriffenes Beispiel die „Botschaft“ vom 10. August 2014: DSC_1185-3

Dort soll „Jesus“ jener irischen Visionärin um 18 Uhr gesagt haben:

„Der Mensch hat keine Macht, nur die, welche in seiner Seele liegt. Der Glaube ist, wenn er rein ist, etwas Machtvolles, und durch den Glauben, und nur durch den Glauben allein, bringe Ich, Jesus Christus, euch Hoffnung, Liebe und Freude.“

Diese Aussage „nur durch den Glauben allein“ entspricht zwar der reformatorischen bzw. protestantischen Lehre, sie widerspricht aber dem katholischen Dogma, wonach der Glaube zwar das Fundament unserer „Rechtfertigung“ ist, doch dieser für sich allein genommen nicht ausreicht, um das ewige Heil zu erreichen.

Bekanntlich antwortete Christus dem reichen Jüngling auf dessen Frage nach dem jenseitigen Heil: „Willst Du zum Leben eingehen, so halte die Gebote.(Mt 19,17)

Daß der Glaube ohne Werke schlichtweg „tot“ ist, das bekräftigt z.B. auch der neutestamentliche Jakobusbrief sehr eindringlich.

Entscheidend für das „Tor zum Himmel“ ist zunächst nicht einmal der menschliche Akt des Glaubens, sondern die Gnade Gottes und das Erlösungswerk Christi. bild-jesus-oben

Doch das göttliche Erbarmen ist kein Ruhekissen und das Heilswerk des Heilands darf nicht für mutwilliges Weitersündigen mißbraucht werden, denn dies wäre vermessentlich und ein zynisches Spiel mit der Gnade. 

Die Antwort des Gläubigen auf das erlösende Kreuz Christi ist ein Leben in der Nachfolge Christi und die Einhaltung der Gebote Gottes, wie uns dies die Heilige Schrift unzählige Male einschärft.

Dies ist die  –  für Katholiken verbindliche  –  Verkündigung des kath. Lehramts  – und zwar auch in Abgrenzung zu den Grundthesen (sola fide / „Allein durch den Glauben“) der protestantischen Reformation.

Daher widerspricht die zitierte Botschaft der irischen „Seherin“ dieser unumstößlichen und fundamentalen Glaubensregel.

Schlicht unsinnig ist zudem die folgende Aussage aus derselben Warnungs-Botschaft vom 10. August: „Die Ewigkeit ist ein Geschenk von Gott, und sie wird jenen gegeben, die darum bitten.“

Die „Ewigkeit“ als solche betrifft aber alle unsterblichen Seelen, also auch die verworfenen; die Hölle ist nämlich ebenso ewig im Sinne von „unendlich“ (ohne Ende) wie der Himmel.

Selbst wenn man nun jene Äußerung großzügig auslegt im Sinne von „Das ewige Leben im Himmel ist ein Geschenk von Gott“, ist der nachfolgende Halbsatz so oder so theologisch falsch, wonach dieses Geschenk nämlichjenen gegeben wird, die darum bitten„.

Der Wunsch allein bzw. die Bitte um den Himmel genügt sicherlich nicht, um tatsächlich in Gottes Reich zu gelangen. Christus hat hierzu eindeutig festgestellt: „Nicht jeder, der „HERR, HERR“ sagt, wird ins Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himel erfüllt.“ (Mt 7,21)

HIER folgt die Original-Quelle für die zitierte „Botschaft“: http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2014/1193.htm

 

 


„IS“ und Hamas sind Brüder im (Un-)Geiste: Toter Terrorist aus Gaza in IS-Flagge gehüllt

Die Facebook-Seite „Ghazza al-an“ („Gaza jetzt“), die im Minutentakt Nachrichten aus dem Gazastreifen veröffentlicht, verbreitete am vergangenen Samstag, den 23. August, dieses Foto von einem im Gazastreifen getöteten Terroristen, der in die Flagge der radikal-islamischen IS („Islamischer Staat“, ehemals ISIS) gehüllt war. Twitter-Bild

Die Beschriftung im Foto legt als ursprüngliche Quelle das Twitter-Konto @SalfeGaza („Salafistische Jihadisten in Gaza“) nahe.

In der Bildunterschrift ist zu lesen, dass es sich bei dem Toten um Yassin Hamed Abu Hamda handelt, der am 22. August durch „Flugzeuge der Juden“ getötet worden sei.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Prof. Bernd Lucke zur Eurokrise und dem Rücktritt der französischen Regierung

„Wie eine Hydra hebt die Eurokrise erneut ihr Haupt“, kommentiert Prof. Dr. Bernd Lucke den Rücktritt der gesamten französischen Regierung. Der Bundessprecher der liberal-konservativen Partei AfD (Alternative für Deutschland) fügt hinzu:  AFD_EU_Abgeordnete - Kopie

„Hier muss die Regierung unseres größten Partnerlandes eingestehen, dass sie der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der steigenden Staatsverschuldung machtlos gegenübersteht.“

Prof. Lucke verweist darauf, dass erst in der letzten Woche Bundeskanzlerin Merkel von mehreren Wirtschafts-Nobelpreisträgern aufgefordert wurde, den Euro zu beenden bzw. die schwächeren Länder aus der gemeinsamen Währung ausscheiden zu lassen.

Die Nobelpreisträger Sims und Mirrlees hatten der Bundeskanzlerin ins Gesicht gesagt, dass eine Erholung der Eurozone mit dem Euro in seiner jetzige Form nicht möglich sei.

„Dass die französische Regierung jetzt kapituliert hat, bestätigt dies eindrucksvoll“, so Lucke. „Das ist das, was die AfD schon immer gesagt hat. Die Eurokrise ist völlig unbewältigt. Mit Frankreich hat sie jetzt die zweitwichtigste Wirtschaftsmacht in der EU erfasst.“

Die französische Industrie schrumpfe seit Jahren, weil sie nicht mehr wettbewerbsfähig sei, die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich liege bei fast 30 Prozent, Frankreich bekomme seine exzessive Neuverschuldung nicht in den Griff und die neuesten Wachstumszahlen seien so enttäuschend, dass das Abgleiten in die Rezession befürchtet werden müsse.

 

 


Raketen der Hamas verletzen 9 Zivilisten, darunter 3 Araber und 2 Kinder – und sie töten einen jüdischen Knaben

Die Hamas hat erneut eine Feuerpause mißachtet: Mindestens 135 Raketen wurden im Laufe des Sonntags aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert  –  seit der ersten Verletzung der Waffenruhe sind es bereits mehr als 600 Raketen. dtregerman

Seit dem Beginn der Operation Schutzlinie am 12. Juli wurden mindestens 4130 Raketen auf Israel abgefeuert.

Das israelische Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ (Iron Dome) fing am Sonntag eine Rakete ab.

Zwei Israelo-Araber schwer verletzt

Drei arabisch-israelische Taxifahrer wurden bei einem Angriff mit Mörsergranaten auf den Übergang Erez verletzt, zwei von ihnen schwer.
Die Taxifahrer hatten auf Patienten aus dem Gazastreifen gewartet, die in Israel medizinisch behandelt werden sollten.
Der Übergang, dessen wichtigste Funktion in der Abfertigung von Palästinensern besteht, die aus medizinischen oder anderen humanitären Gründen nach Israel einreisen, musste zunächst geschlossen werden.
In der Nacht zum Sonntag schlug eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete in Obergaliläa ein. Zwei Kinder wurden durch Schrapnell-Splitter verletzt. Später detonierten fünf von Syrien aus abgefeuerte Raketen auf den Golan-Höhen.
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Am Freitag wurde der vierjährige Daniel Tragerman (siehe Foto) getötet, als eine Mörsergranate das Haus seiner Eltern in einem Kibbuz im Gebiet Sha’ar ha-Negev traf. Die Granate war aus der Nähe einer Schule in Gaza-Stadt abgefeuert worden, in der zur Zeit Flüchtlinge untergebracht sind. 
Der kleinere Daniel spielte im Garten, als der Raketenalarm ertönte. Seine Eltern schafften es nur, seine zwei jüngeren Geschwister in Sicherheit zu bringen. Daniel erreichte den Schutzraum nicht rechtzeitig. Er wurde von Splittern getroffen und tödlich verletzt.
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Insgesamt wurden am Freitag neun israelische Zivilisten verletzt, einer davon lebensgefährlich. Eine Synagoge in Ashdod wurde getroffen, ein Wohnhaus in Sderot, sowie ein Kindergarten in Beer Sheva und ein weiterer im Großraum Ashdod.
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Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin

Multikulti-Fans und Islam-Versteher sind am Ende ihres Lateins bzw. Arabisch…

Mohammed: erster „Islamist“ in der Geschichte des Islam

Fast könnte man Mitleid mit ihnen haben: Mit unseren immer kleinlauter werdenden, linksgrün-gutmenschlich-„liberalen“ Islam-und ISIS-Verstehern, denen langsam, aber unaufhaltsam die (ohnehin falschen) Argumente ausgehen für die Aufrechterhaltung ihres Credos: „Der Islam ist per se gut, per definitionem tolerant  und er gehört zu uns“. 47006

BILD: Der arabische Buchstabe „N“ steht für „Nazarener“; damit markierten IS-Truppen im Irak die Häuser von Christen; inzwischen ist es zum internationalen Solidaritätszeichen für die verfolgten Christen geworden.

Das mit der Toleranz (in ihrer Diktion Tolleranz) steht schon seit dem 7. Jahrhundert auf tönernen Füßen, als Mohammed noch eigenhändig Andersgläubige (wird in der Scharia ausführlich thematisiert) und blutig vom Leben zum Tode beförderte und der erste Islamist in der Geschichte des Islams war.

Der Befehl, den neuerfundenen Glauben mit Feuer und Schwert zu verbreiten und Andersgläubigen die Köpfe abzuschlagen, spricht auch nicht unbedingt für eine mit bloßem Auge wahrnehmbare Toleranz. 4077304320

Steht doch im Koran, Sure 9:29: „Bekämpft jene, die nicht an Allah und den Letzten Tag glauben, die nicht das verbieten, was Allah und sein Bote verboten haben, und jene unter den Leuten der Schrift [Juden und Christen], die nicht die Religion der Wahrheit wählen. Wenn sie den Tribut nicht demütig entrichten, enthauptet sie.“

Ganz einfach also. Wie es durch 1001-Nacht-Propaganda gelingen konnte, derlei Verhaltensweisen als Muster der Toleranz und Aufgeklärtheit in die Köpfe nicht weniger Europäer zu bringen, bleibt unerklärlich und spricht nicht für die so Getäuschten.

Nun also schwimmen unseren Gutmenschlichen bei ihren kläglichen Rückzugsgefechten ihre blauäugig herbeigebeteten Felle  der Entschuldigungsgründe für die recht einmalige ISIS-Brutalität und blutrünstige Grausamkeit davon. Selbst die immer wieder in solchen Fällen bemühten Kreuzzüge können so recht niemanden mehr überzeugen  – außer sie selbst.

Wie schon Henryk Broder knapp bemerkte:  „Islam verhält sich zu Islamismus wie Alkohol zu Alkoholismus.“

Quelle und vollständiger Artikel in diesem frisch-konservativen Webmagazin katholischer Bloggerinnen: http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/08/mitleid.html


Abwehr, Notwehr und Verteidigung aus biblisch-christlicher Sicht

Von Jörgen Bauer

„Du sollst nicht töten!“ (Gen 20,3)  –  ein Gebot, das sehr strapaziert wird. In meiner Jugendzeit habe ich mal einen „bibelfesten“ Freund gefragt, ob er einen Täter, der gerade dabei ist, einen Gasometer zur Explosion zu bringen, mit einem Schuss töten würde, wenn das die einzige Möglichkeit wäre, zu verhindern, dass die Stadt verwüstet wird. polskaweb

Die Antwort war: „Nein, denn du sollst nicht töten, und man muss das Weitere Gott überlassen.“

Das ist eine Haltung, die ich noch nie akzeptieren konnte. Ich denke, dass ich damit nicht falsch liege, denn das besagte Gebot heißt im hebräischen Urtext: „Du sollst nicht morden“, wobei unter „morden“ ein rechtswidriges, kriminelles Tun aus niederen Beweggründen zu verstehen ist  –  wie im Fall von Kain und Abel.

Abwehr- und Verteidigungshandlungen fallen demnach nicht darunter. Außerdem würde sich die Bibel widersprechen, wenn sie einmal ein Tötungsverbot enthält und auf der anderen Seite Gott dann Israel in kriegerischen Auseinandersetzungen beisteht, David den Goliath umlegt und der Prophet Elia die Baalspriester tötet.

Allerdings wird im Neuen Testament nirgendwo dem Töten das Wort geredet. Von Paulus in Römer 13 mal abgesehen, wonach der Obrigkeit das Schwert zur Bestrafung der Bösen von Gott verliehen ist. Marienstatt-DSC_0111-3

Im Neuen Testament geht es um Liebe und Vergebung, auch um Feindesliebe, und da werden an den Christen sehr hohe Anforderungen gestellt. Mancher sagt dann, dass er sich lieber töten lasse, bevor er einen anderen tötet.

Das mag der Betreffende so halten, wenn er einmal in diese Lage kommen sollte. Aber wie ist das mit den anderen, die nicht so gern getötet, sondern gerettet werden wollen?

Werde ich dann schuldig, wenn ich den Tod meines Nächsten billigend in Kauf nehme, obwohl ich die Möglichkeit hätte das zu verhindern, indem ich den Angreifer töte?

Ich glaube schon, dass ich da schuldig werde und zwar ganz erheblich.

Da regt es mich immer ein bisschen auf, wenn der satte Vollkasko-Bedenkensträger bequem und sicher im Fernsehsessel hockt, dabei von dem extrem grausamen Tun der IS-Horden erfährt, um danach beschaulich darüber nachzusinnen, ob es verantwortet werden kann, den schwerstens Bedrängten mit Waffen zur Hilfe zu kommen.

Das ist so, als wenn ein Haus brennt, in dem Menschen eingeschlossen sind, die Feuerwehr aber zögert, weil es ja sein könnte, dass am Haus ein Wasserschaden entsteht oder unnötig Wasser verbraucht wird, das anderweitig besser verwendet wäre. Und während man labert und sabbert  und vielleicht noch einen Arbeitskreis bildet, brennt das Haus völlig ab  –  einschließlich der Eingeschlossenen, womit sich das Problem dann erledigt hat.

Möge uns Gott die rechte Erkenntnis und den Mut zum Handeln geben, wenn es erforderlich wird. Dass wir selbst mal unmittelbar zum harten Handeln aufgefordert sein könnten, kann passieren, wenn man sich weiter so lahm gibt und eine extreme Bedrohung nicht nachhaltig ausschaltet.

JÖRGEN BAUER, Am Jagdschlössle 15 in 89520 Heidenheim, Tel. 07321-739115