Philippinen: Kath. Bischöfe fordern Muslime auf, sich vom IS-Terror zu distanzieren

Die katholische Kirche will einen Beitrag zur Beendigung des brutalen Vorgehens des IS im Norden des Irak leisten. Dis kündigt der Vorsitzende der Philippinischen Bischofskonferenz, Erzbischof Socrates Villegas, an. IS-Flagge

Zum einen will die philippinische Kirche mit Hilfskampagnen Christen und andere Vertriebene auf der Flucht vor den Milizen des Islamischen Staates schützen.

ABBILDUNG: Terror-Emblem bzw. Flagge der IS

Auf der anderen Seite sollen die rund 6 Millionen im Süden des Landes lebende Muslime dazu angeregt werden, sich von den Theorien des Kalifats zu distanzieren.

Der Erzbischof verurteilt in diesem Zusammenhang „Missbrauch, Enthauptungen und Gewalt jeder Art und die komplette Verzerrung der Religion“.

Der Vertreter der katholischen Kirche äußert sich auch besorgt im Hinblick der Solidarität einiger radikal-islamischer Gruppen, darunter “Abu Sayyaf” mit der Terrorgruppe IS.

Wobei offizielle islamische Gruppen wie die Moro Islamic Liberation Front (MILF) den Terror des IS ablehnen.

Wie Beobachter berichten, sollen unterdessen philippinische Guerillakämpfer bereits im Irak und Syrien an der Seite der Terroristen kämpfen. Die Behörden des Landes ziehen die Einrichtung einer Datenbank in Betracht, die Reisen philippinischer Staatsbürger in den Nahen Osten beobachten soll.

Quelle: Fidesdienst


6 Kommentare on “Philippinen: Kath. Bischöfe fordern Muslime auf, sich vom IS-Terror zu distanzieren”

  1. jürgen w. sagt:

    Und wann distanziert sich die katholische Kirche von endlich Breivik?

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  2. Bernhard sagt:

    Abu Sayyaf is eine Verbrecherbande, die m.E. mit Islam nicht viel zu tun hat. Mit wem die sich solidarisieren oder nicht, ist in diesem Zusammenhang zweitrangig.

    Man kann vielleicht gegen die „offizielle“ Moro Islamic Liberation Front viel Schlechtes sagen. Dennoch freut es mich sehr, dass sie sich eindeutig von IS distanziert hat.

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  3. Armin sagt:

    Wem ist geholfen, wenn sich die islamische Welt von der IS distanzieren würde? Wo bleiben den dann die unzähligen anderen islamischen Terrorgruppen, Boko Harram, Taliban, Al Quaida, Al Nusra, Ansar al-Scharia usw. würden dann nicht deren Gräueltaten im Grunde genommen gerechtfertigt?
    Das einzige, was wirklich helfen würde, wäre eine gesamt-muslimische Fatwa (religiös Verbindliche Rechtsauskunft), die jede Gewalt gegen Andersgläubige verbietet.

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    • Horst sagt:

      Zwar stimme ich Ihnen zu, dass es wenig, eigentlich überhaupt nichts hilft, sich von der IS zu distanzieren. Ihr Vorschlag, eine Fatwa einzurichten, ist nämlich fruchtlos; denn es gehört zum Selbstverständnis des Islamismus – egal in welcher Form – , die Ungläubigen, also auch sämtliche Andersgläubigen auf der Welt zu vernichten. Wo der Islam ist, ist auch der Islamismus latent vorhanden. Wer also wie Deutschland meint, mit mehr Islam den Islamismus bekämpfen zu können, handelt wie jemand, der den Alkoholismus mit Alkohol bekämpfen möchte (Henryk Broder).

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  4. Marienzweig sagt:

    So schrecklich und absolut unverzeihlich die Taten der Pakistani auch sind – wo waren die Eltern in diesem Drama?
    Haben sie nichts bemerkt oder wollten sie nichts bemerken?
    Eine solche „Behandlung“, wie sie die Mädchen erfahren haben, hinterlässt doch unübersehbare Spuren, wenn nicht körperlich, so doch seelisch.
    Und in ihrem alltäglichen Verhalten müssten die Mädchen doch auffällig geworden sein.

    Ich hoffe sehr, dass die Männer ihre gerechte Strafe bekommen, die Kinder seelisch heilen und die Eltern in sich gehen und sich kritisch fragen, warum sie so unsensibel oder uninteressiert gewesen sind.

    Über alldem zeigt es sich, wie man mit dem Vorwurf des Rassismus Kritiker zum Schweigen bringen kann, ungeachtet der seelischen Leiden der Kinder.
    Vermeintlich ein Rassist zu sein, wiegt schwerer als das eigene Gewissen.
    Was ist nur mit unserer Gesellschaft passiert?

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