Landgericht: Linke „taz“ darf konservative Webseite „Blu-News“ nicht verleumden

Urteil: „Unzulässige Herabwürdigung und Schmähkritik“

Die linke Tageszeitung „taz“ aus Berlin darf die liberal-konservative Nachrichtenseite Blu-News nicht als „neonazistisch“ bezeichnen.

Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts München hervor, wie die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ berichtet.

Demnach muß die linksalternative Zeitung im Falle einer Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro zahlen und wurde zudem zu einer Strafe von knapp 1060 Euro verurteilt.

Hintergrund ist ein Artikel der „taz“ vom Juni 2013 über Sachbeschädigungen an linken Einrichtungen. Darin wurde „Blu-News“ als „neonazistische Plattform“ diffamiert.

Die „Blu-News“-Verantwortlichen baten daraufhin die Redaktion der „taz“, die entsprechende Überschrift zu entfernen. Dieser Forderung kam das Blatt wenig später nach. In der gedruckten Ausgabe erschien allerdings keine Richtigstellung.

Dem Landgericht München zufolge stellt die Bezeichnung „neonazistisch“ eine „unzulässige Herabwürdigung und Schmähkritik“ dar, die nicht vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sei.

Zugleich monierte das Gericht, der Artikel setze sich in keiner Weise mit „Blu-News“, ihren Zielen oder ihrer thematischen Ausrichtung auseinander. Der Argumentation der „taz“, es gebe Hinweise darauf, daß „Blu-News“ dem „rechtsradikalen Milieu“ zuzuordnen sei, wollte das Gericht nicht folgen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Sachsenwahl: Das Bundesland erweist sich wieder als „Bayern des Ostens“

Die CDU regierte lange erfolgreich mit „König Kurt“

Ein Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen war schon nach den ersten Hochrechnungen klar:  Die CDU ist wieder stärkste Partei  – wie seit 24 Jahren üblich. Deshalb wird das Bundesland mitunter als „Bayern des Ostens“ bezeichnet.  Landeswappen Sachsens

Gerade bei niedriger Wahlbeteiligung (viele Bürgerliche sind zum Wahlgang zu träge)  ist ein CDU-Erfolg eher unwahrscheinlich. Daß die Christdemokraten dennoch ein gutes Ergebnis einfahren konnten, ist insofern nicht selbstverständlich.

Die CDU regierte in Sachsen unter Ministerpräsident Kurt Biedenkopf sogar weit über ein Jahrzehnt mit absoluter Mehrheit, später dann in Koalition mit der FDP. Der Jurist, Professor und einstige Rektor der Universität Bochum war beim Volke durchaus beliebt und wurde gerne respektvoll und augenzwinkernd als „König Kurt“ bezeichnet.

Biedenkopf galt in und außerhalb der CDU als unabhängiger Kopf und ließ sich auch von Parteichefin Merkel nicht ohne weiteres dirigieren.

Im Juli 2011 forderte Dr. Biedenkopf (er wirkte inzwischen als Wirtschaftsprofessor in Berlin) den Bundesrat auf, das Gesetz zum Ausstieg aus der Kernkraft abzulehnen. Privat wohnt der frühere Ministerpräsident von Sachsen übrigens in Bayern!

Die Landesregierung leistete insgesamt gute Arbeit, vor allem wirtschaftspolitisch. Zudem ist die Arbeitslosigkeit mit 8,5 Prozent eher niedrig. Die Schuldenbremse genießt in Sachsen sogar Verfassungsrang.

Offenbar hat die Senkrechtstarter-Partei AfD (Alternative für Deutschland) ein fast zweistelliges Ergebnis geschafft. Somit steht die CDU in Sachsen vor der Entscheidung, ob sie mit der SPD oder mit der bürgerlich-konservativen und wirtschaftsliberalen AfD eine Regierung bilden will.

Offensichtlich wird die Sachsen-CDU unter Ministerpräsident Tillich von der CDU-Bundespartei bzw. CDU-Chefin Merkel massiv unter Druck gesetzt, mit der AfD keine Verhandlungen zur Bildung einer bürgerlich-konservativen Koalition zu führen.


Indien: Hindu-Extreme wollten Kirche in einen hinduistischen Tempel umwidmen

Nach heftigen Protesten der betroffenen Christen und einer Anzeige bei den Zivilbehörden wurden 11 Mitglieder radikaler hinduistischer Gruppen festgenommen, die in Uttar Pradesh eine christliche Kirche in Beschlag genommen hatten, um sie in einen hinduistischen Tempel umzuwandeln. Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

Wie die Evangelical Fellowship of India (EFI) mitteilt, gehören die militanten Hindus zu verschiedenen bekannten Gruppen wie “Rashtriya Swayamsevak Sangh”, “Bajrang Dal” und “Vishwa Hindu Parishad”.

Die Hinduisten hatten von dem christlichen Kirchengebäude einer Adventistengemeinde das Kreuz und alle anderen christlichen Symbole entfernt und durch Abbildungen der hinduistischen „Gottheit“ Shiva ersetzt. Im Rahmen eines “Reinigungsrituals” wurde die Kirche den hinduistischen Göttern geweiht.

Nun wurde die Kirche an die Christen zurückgegeben, die sie jedoch nicht sofort wieder für Gottesdienste benutzen wollen.

Unterdessen verurteilt EFI diesen offensichtlichen Verstoß gegen die Religionsfreiheit und appelliert an die Regierung mit der Bitte um Ablehnung eines von extremen  Hindus eingereichten Gesetzentwurfs, auf dessen Grundlage Minderheiten eingeschüchtert werden sollen.

In jüngster Vergangenheit kam es insbesondere in Uttar Pradesh zu einer Welle der Gewalt gegen Christen.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst


Wissenschaft und Statistik belegen: Religiöser Glaube ermutigt zu Kinderreichtum

„Ohne Religion mangelt es an Kindern“

Seit langem ist statistisch bekannt, daß Katholiken im Durchschnitt mehr Kinder bekommen als Protestanten – und diese wiederum kinderreicher sind als Konfessionslose.

Offenbar gilt hierbei eine bewährte Lebensregel: Je stärker der Glaube, desto fruchtbarer die Familien.

Vorigen Sonntag führte der Nachrichtensender „n-tv“ online ein Interview mit Dr. Michael Blume aus Jena.  P1000834

Der Religionswissenschaftler hat sich 10 Jahre lang mit der Frage befaßt, wie sich der Glaube auf die Geburtenrate einer Gesellschaft auswirkt.

Ergebnis: Ohne Religion mangelt es an Kindern.

In seinem Buch „Religion und Demografie“ hat er ausführliche Ergebnisse seiner Forschungen veröffentlicht.

Gegenüber „n-tv“ erklärt er hierzu:

„Es gibt viele Religionsgemeinschaften, die über Jahrhunderte hinweg kinderreich geblieben sind.“  

Anders sieht es mit verweltlichten bzw. glaubensfernen Bevölkerungen aus:

„Im Gegensatz dazu finden wir in Geschichte und Gegenwart kein einziges Beispiel für eine nichtreligiöse Gemeinschaft, die es geschafft hätte, auch nur ein Jahrhundert lang zwei Kinder pro Frau zu halten.

Das ist die Grenze, die für eine stabile Population benötigt wird. Wir sehen außerdem, dass diese Schere auch mit steigender Bildung aufgeht: Religiöse Akademiker haben deutlich mehr Kinder als nichtreligiöse.“

Der Sender stellt sodann die Frage: „Dass wir in Deutschland ein Nachwuchsproblem haben, ist offenkundig. Liegt das daran, dass die Religion – zumindest die institutionalisierte  –  hier auf dem absteigenden Ast ist?“ m

Dr. Blume erklärt hierzu, „säkulare Gesellschaften“ könnten durch eine „gute Familienpolitik“ zwar erreichen, daß die Geburtenraten „nicht allzu stark absinken“. Aber auch dann werde „die benötigte Erhaltungsgrenze“ nicht überschritten.

„Wir verebben mitten im Wohlstand“

Er fügt hinzu: „Aber generell lässt sich schon sagen, dass die Säkularisierung eine Teilerklärung dafür ist, warum auch in Deutschland die Geburtenrate seit Jahrzehnten unter zwei gefallen ist. Seit 1971 sterben bei uns mehr Menschen, als noch geboren werden. Wir verebben mitten im Wohlstand.“

Auf die Frage, warum gerade gläubige Menschen deutlich mehr Kinder bekommen, antwortet der Religionswissenschaftler:

„Es sind im Grunde zwei Sachen: Zum einen können wir sehen, dass der gemeinsame Glaube an höhere Wesen eine Kooperation nach Regeln fördert.

Ein Beispiel: Wenn ich glaube, dass es zu Gottes ersten Worten in der Bibel gehört, wenn er sagt: „Seid fruchtbar und mehret euch“, dann spielt es für religiöse Menschen eine Rolle, dass wir den Auftrag haben, eine Familie zu gründen und kinderreich zu sein.

Zum anderen ist da die Motivation. Wenn wir als Menschen nicht nur vor uns hinleben, sondern uns wirklich einer Sache verschreiben wollen, brauchen wir tiefe religiöse Überzeugungen. Und das beides zusammen bewirkt diesen ganz starken Effekt.“

Quelle und vollständiges Interview mit Dr. Blume hier: http://www.n-tv.de/wissen/Ohne-Religion-fehlt-es-an-Kindern-article13469356.html


Hl. Paulus: „Paßt euch nicht dieser Welt an“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Röm 12,1-2:

Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.

Paßt euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.

 


Umkehr einer Medizinstudentin: „Ich war eine harte Nuß, aber Gott hat mich geknackt“

Aus einem Brief an den evangelikalen Gideonsbund:

„Ich war als Medizinstudentin für drei Monate nach Afrika geflogen, um ein Praktikum in einem Krankenhaus zu absolvieren. Die Verhältnisse dort sind furchtbar: 0018

Es fehlt Geld für medizinische Mittel; es gibt viel zu wenig Ärzte bei katastrophalen hygienischen Verhältnissen, und es sterben täglich viele Kinder an vermeidbaren Erkrankungen.

Dies hat mich so unendlich traurig gemacht, dass ich wirklich am Leben zu zweifeln begann  –  was sollte das alles noch für einen Sinn haben?

Eines Tages fand ich in meinem Rucksack ganz unten eine kleine Bibel vom Gideonbund. Wahrscheinlich hatte meine Mutti sie dort reingeschmuggelt. Ich schnupperte einfach mal ein bisschen hinein und merkte, dass dieses Buch gar nicht so blöd und veraltet ist, wie ich immer dachte..

Auf Lamu, einer kleinen Insel an der Ostküste Kenias, fand ich auf der letzten Seite der Bibel die Zeilen für eine Lebensübergabe an Jesus. Dort, wo 90 % der Menschen Muslime sind, habe ich mich für ein Leben mit Gott entschieden  –  im nachhinein betrachtet ein Wunder!

Ich war eine harte Nuss und hatte mich vor meinem Afrika-Aufenthalt 12 Jahre gegen den Glauben meiner Eltern gewehrt. Aber Gott hat mich geknackt und dabei u.a. eure kleine Bibel als Werkzeug verwendet.“


Jüdischer Weltkongreß: IS-Terror gegen Christen gleicht dem „Wüten der Nazis“

Von Felizitas Küble

Bereits vor Wochen hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, entschieden gegen die Christenverfolgung weltweit und besonders im Irak geäußert.

Er forderte eindringlich mehr Solidarität des Westens mit der vom radikalen Islam bedrohten Christenheit in vielen Teilen der Welt. lauder

Wir haben hier im CHRISTLICHEN FORUM darüber berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2014/08/20/schulterschlus-judischer-weltkongres-solidarisiert-sich-eindeutig-mit-verfolgten-christen/   

Der Vorsitzende des weltweit größten  jüdischen Dachverbandes steht politisch den konservativen Republikanern nahe. 1986 ernannte der amerikanische Präsident Ronald Reagan ihn zum Botschafter der USA in Österreich.

Zuvor war Lauder im US-Verteidigungsministerium in führender Stellung für europäische und NATO-Angelegenheiten zuständig.

Der ehem. Diplomat ist seit Jahrzehnten als international wirkender Unternehmer tätig. Bereits seit Juni 2007 steht er dem Jüdischen Weltkongreß vor, der jüdische Gemeinden in rund 100 Ländern vertritt.

Der 70-jährige Milliardär und Mäzen setzt einen großen Teil seines Vermögens für das Sammeln von Kunstschätzen ein, wobei viele Exponate der Öffentlichkeit in Ausstellungen zugänglich gemacht werden.

Zudem unterstützt er zahlreiche Bildungseinrichtungen, Schulen, pädagogische Werke etc.  –  In Hamburg gibt es z.B. einen „Ronald-Lauder-Kindergarten“. (Näheres siehe hier: http://www.jghh.org/de/kinder-jugend/ronald-lauder-kindergarten)

Am 14. September 2014 wird Lauder als Redner auf der zentralen Kundgebung gegen Antisemitismus in Berlin erwartet, an der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnimmt.   767

Wie Radio Vatikan aktuell berichtet, hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses erneut entsetzt über das weltweite Schweigen zur Christenverfolgung im Nahen und Mittleren Osten und in großen Teilen Afrikas geäußert.

In der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ beklagt der prominente Jude die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ mit seinen „Massenhinrichtungen von Christen und seiner tödlichen Auseinandersetzung mit Israel“.

Die IS-Gewalt im Irak gegen Christen sei „mit dem Wüten der Nazis vergleichbar“, erklärt Lauder in unmißverständlicher Deutlichkeit.

Aufgrund ihrer Wehrlosigkeit und der Gleichgültigkeit der Welt gegenüber ihrem Leid müßten Christen wegen ihres Glaubens sterben: „Nur allzu gut“ verstünden Juden, was durch das Wegschauen der Welt passieren könne.

Lauder kritisierte das weitgehende Schweigen der Vereinten Nationen, den fehlenden Flottillen-Aufbruch nach Syrien oder in den Irak sowie die Untätigkeit der „sozialen Antennen“ wie etwa der „schönen Prominenten und alternden Rockstars“.

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses wies auf das geistige „Band zwischen Juden und Christen“ hin, das durch die gemeinsame Bibel und die gleichen Werte bestehe.

Israel habe als eines der ersten Länder den von der islamischen Diktatur verfolgten Christen im Sudan geholfen  –  und der jüdische Staat erlaube den Christen im Heiligen Land, ihre Religion frei auszuüben, betonte er.

HIER die Kurz-Präsentation des Jüdischen Weltkongresses online in deutscher Sprache: http://www.worldjewishcongress.org/de/about#