Jüdischer Weltkongreß: IS-Terror gegen Christen gleicht dem „Wüten der Nazis“

Von Felizitas Küble

Bereits vor Wochen hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, entschieden gegen die Christenverfolgung weltweit und besonders im Irak geäußert.

Er forderte eindringlich mehr Solidarität des Westens mit der vom radikalen Islam bedrohten Christenheit in vielen Teilen der Welt. lauder

Wir haben hier im CHRISTLICHEN FORUM darüber berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2014/08/20/schulterschlus-judischer-weltkongres-solidarisiert-sich-eindeutig-mit-verfolgten-christen/   

Der Vorsitzende des weltweit größten  jüdischen Dachverbandes steht politisch den konservativen Republikanern nahe. 1986 ernannte der amerikanische Präsident Ronald Reagan ihn zum Botschafter der USA in Österreich.

Zuvor war Lauder im US-Verteidigungsministerium in führender Stellung für europäische und NATO-Angelegenheiten zuständig.

Der ehem. Diplomat ist seit Jahrzehnten als international wirkender Unternehmer tätig. Bereits seit Juni 2007 steht er dem Jüdischen Weltkongreß vor, der jüdische Gemeinden in rund 100 Ländern vertritt.

Der 70-jährige Milliardär und Mäzen setzt einen großen Teil seines Vermögens für das Sammeln von Kunstschätzen ein, wobei viele Exponate der Öffentlichkeit in Ausstellungen zugänglich gemacht werden.

Zudem unterstützt er zahlreiche Bildungseinrichtungen, Schulen, pädagogische Werke etc.  –  In Hamburg gibt es z.B. einen „Ronald-Lauder-Kindergarten“. (Näheres siehe hier: http://www.jghh.org/de/kinder-jugend/ronald-lauder-kindergarten)

Am 14. September 2014 wird Lauder als Redner auf der zentralen Kundgebung gegen Antisemitismus in Berlin erwartet, an der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnimmt.   767

Wie Radio Vatikan aktuell berichtet, hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses erneut entsetzt über das weltweite Schweigen zur Christenverfolgung im Nahen und Mittleren Osten und in großen Teilen Afrikas geäußert.

In der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ beklagt der prominente Jude die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ mit seinen „Massenhinrichtungen von Christen und seiner tödlichen Auseinandersetzung mit Israel“.

Die IS-Gewalt im Irak gegen Christen sei „mit dem Wüten der Nazis vergleichbar“, erklärt Lauder in unmißverständlicher Deutlichkeit.

Aufgrund ihrer Wehrlosigkeit und der Gleichgültigkeit der Welt gegenüber ihrem Leid müßten Christen wegen ihres Glaubens sterben: „Nur allzu gut“ verstünden Juden, was durch das Wegschauen der Welt passieren könne.

Lauder kritisierte das weitgehende Schweigen der Vereinten Nationen, den fehlenden Flottillen-Aufbruch nach Syrien oder in den Irak sowie die Untätigkeit der „sozialen Antennen“ wie etwa der „schönen Prominenten und alternden Rockstars“.

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses wies auf das geistige „Band zwischen Juden und Christen“ hin, das durch die gemeinsame Bibel und die gleichen Werte bestehe.

Israel habe als eines der ersten Länder den von der islamischen Diktatur verfolgten Christen im Sudan geholfen  –  und der jüdische Staat erlaube den Christen im Heiligen Land, ihre Religion frei auszuüben, betonte er.

HIER die Kurz-Präsentation des Jüdischen Weltkongresses online in deutscher Sprache: http://www.worldjewishcongress.org/de/about#


2 Kommentare on “Jüdischer Weltkongreß: IS-Terror gegen Christen gleicht dem „Wüten der Nazis“”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Das Kreuz Christi – das Siegeszeichen der Christenheit

    Als Kaiser Konstantin der Große im Jahre 312 vor der Entscheidungsschlacht um die Herrschaft über das Römische Reich stand, hatte er eine Vision. Er sah über der untergehenden Sonne ein Kreuz mit der Inschrift «In hoc vinces ‑ darin wirst du siegen»!

    Daraufhin ließ Konstantin sofort ein Heeresbanner mit dem Zeichen des Kreuzes aus Gold und Edelsteinen anfertigen, worauf der Name CHRISTI geschrieben stand. Dieses Kreuzesbanner ließ Konstantin seinem Heer vorantragen und errang gegen eine große feindliche Übermacht den Sieg! Einen Sieg, der zugleich das Ende der jahrhundertelangen grausamen Christenverfolgung in Rom bedeutete. Das Kreuz hatte doppelt gesiegt!

    Nur im Zeichen des heiligen Kreuzes, durch das wir erlöst sind, werden auch wir siegen im Kampf gegen den Satan, die Welt und das Fleisch! Die Feinde CHRISTI und damit auch unsere Feinde fürchten das Kreuz CHRISTI mit Recht ‑ lassen wir uns dieses Siegeszeichen keinesfalls nehmen!

    „Das Kreuz Christi, mag auch schon sein bloßer Name vielen eine Torheit und ein Ärgernis geworden sein, es bleibt für den Christen das geheiligte Zeichen der Erlösung, die Standarte sittlicher Größe und Kraft. In seinem Schatten leben wir. In seinem Kusse sterben wir. Auf unserem Grabe soll es stehen als Künder unseres Glaubens, als Zeuge unserer dem ewigen Licht zugewandten Hoffnung“

    (Papst Pius XI. „Mit brennender Sorge“, 14. 3. 1937)

    Der Gekreuzigte wird siegen!

    Der Kampf gegen das Kruzifix hat Tradition!

    23. 4. 1941 Anordnung der Nationalsozialisten: Entfernung der Kruzifixe aus den Schulen

    „Den nationalsozialistischen Schulpolitikern war das christliche Zeichen der Erlösung widerwärtig, und sie trachteten danach, es zu entfernen, wo immer es in ihrer Macht stand. Entsprechend der unterschiedlichen Einstellung der Konfessionen blieb der Widerstand gegen die Entfernung der Kreuze auf die katholische Bevölkerung beschränkt. Besonders bekannt wurde ihr öffentlicher Protest in Oldenburg. Am 4. November 1936 erließ der dortige Minister der Kirchen und Schulen, Julius Pauly, eine Anordnung, wonach Kreuze aus den öffentlichen Schulen zu entfernen seien. Der Erlaß löste helle Empörung aus und mußte wegen des Widerstandes des katholischen Volksteils ‑ allein desselben ‑ zurückgenommen werden. In der Pfalz wuchs sich der Kampf der Katholiken um die Schulkreuze in Frankenholz zu einem aufsehenerregenden Fall aus (1937). In Bayern wurden am 23. April 1941 die Schulgebete verboten und die Entfernung der Kruzifixe aus den Schulen angeordnet. Die katholische Bevölkerung war entrüstet. Nach dem Bericht des Regierungspräsidenten von Oberbayern riefen die Abschaffung der Schulgebete und die Beseitigung der Kruzifixe aus den Schulen in manchen Landkreisen „stellenweise sehr tiefe Erregung“ hervor. Der Regierungspräsident von Niederbayern und der Oberpfalz berichtete am 8. Oktober 1941: „Stimmungsmäßig äußerst bedenklich waren und sind die Auswirkungen des Kruzifixerlasses“ (zit. aus: Georg May, Kirchenkampf oder Katholikenverfolgung, Stein am Rhein 1991, S. 469)

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  2. heureka47 sagt:

    Was da „wütet“, ist seit mehr als 10.000 oder gar 60.000 Jahren immer die gleiche Grund-Erkrankung, die in der Soziologie auch vom Prinzip her – als „Kollektive Neurose“ – bekannt ist. Nur die allermeisten derer, die davon wissen, sieht – krankheitsbedingt – nicht tief genug und erkennt die wahre Schwere / Tragweite nicht. Nur eher wenige Autoren haben das erkannt – und beschrieben. Es ist kein Geheimnis. Die Literatur ist offen zugänglich. Auch ich habe sie seit 1991 gesucht und gefunden – und einiges davon in meine Literaturliste auf dem „Arbeitsblatt Kollektive Zivilisations-Neurose“ übernommen.

    Die Menschheit sieht bzw. erlebt die „äußeren“ Symptome, aber die große Mehrheit ist daran gehindert, die Zusammenhänge und wahre Ursache zu erkennen. Das liegt daran, daß die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ u.a. eine Wahrnehmungs- / Erkenntnis-Störung ist. Die auch das Wahrnehmen / Erkennen der eigenen Befallenheit / Beeinträchtigung sehr erschwert. Der entscheidende Faktor ist dabei ANGST. Die „Angst-Abwehr“ bemüht sich, das potenziell angst-auslösende Wahrnehmen/ Erkennen zu blockieren.
    Deshalb ist es erforderlich, (die) Angst zu überwinden.
    Das ist in aller Regel der erste Schritt zur grundlegenden Heilung.

    Herzlichen Gruß!

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