Medjugorje: 33 Jahre mal unendlich

Von Felizitas Küble

Mirjana Dragicevic-Soldo, eine der „Seherinnen“ aus Medjugorje, einer kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungsstätte“, erhielt tägliche „Besuche“ der Madonna vom 24.6.1981 bis 25.12.1982. madonna-medj

Später erschien ihr die „Gospa“ bzw.  Himmelsmutter  –  eigenen Angaben zufolge  –  zunächst zu ihrem jährlichen Wiegenfest, seit dem 2.8.1987 angeblich regelmäßig an jedem 2. Tag des jeweiligen Monats, um eine sog. „Privatbotschaft“ zu übermitteln, die danach per Internet-Newsletter verbreitet wird.

BILD: Ein sog. Medjugorje-„Wunderfoto“, in Anhängerkreisen stark verbreitet. (Infos zur Pro-Medju-Quelle: 
HIER.) Man beachte die obere Hand der „Madonna“…

Die Visionärin verfügt also seit 33 Jahren über einen direkten Draht nach oben,  auf daß sie die „unendliche Liebe“ des „unendlichen himmlischen Vaters“ erfährt, wie die „Gospa“ der Seherin jüngst erläuterte.

Wir zitieren hier die aktuelle „Botschaft“ vom 2. September dieses Jahres vollständig:

„Liebe Kinder! Ich, eure Mutter, komme erneut unter euch aus Liebe, die kein Ende hat, von der unendlichen Liebe des unendlichen himmlischen Vaters.

Und während ich in eure Herzen schaue, sehe ich, dass viele von euch mich als Mutter annehmen und ihr mit aufrichtigem und reinem Herzen meine Apostel sein möchtet. Aber, ich bin auch die Mutter von jenen von euch, die ihr mich nicht annehmt und in der Härte eures Herzens die Liebe meines Sohnes nicht kennenlernen möchtet.

Und ihr wisst nicht, wie sehr mein Herz leidet und wie sehr ich meinen Sohn für euch bitte. Ich bitte Ihn, dass Er eure Seelen heilt, denn Er kann dies.

Ich bitte Ihn, dass Er euch mit dem Wunder des Heiligen Geistes erleuchtet, damit ihr aufhört, Ihn immer von neuem zu verraten, zu verfluchen und zu verwunden. Mit ganzem Herzen bete ich, dass ihr begreift, dass nur mein Sohn das Heil und das Licht der Welt ist.

Und ihr, meine Kinder, meine lieben Apostel, tragt immer meinen Sohn in euren Herzen und Gedanken. Ihr tragt so die Liebe. All jene, die Ihn nicht kennen, werden Ihn in eurer Liebe erkennen. Ich bin immer an eurer Seite.

Auf besondere Weise bin ich an der Seite eurer Hirten, weil mein Sohn sie gerufen hat, um euch auf dem Weg zur Ewigkeit zu führen. Ich danke euch, meine Apostel, für das Opfer und die Liebe.“

Hieraus ergeben sich folgende kritische Nachfragen und Einwände: 1_0_744292

1. Maria wird in der Kirche als geistliche Mutter der Christgläubigen verehrt, nicht jedoch als Mutter der Ungläubigen. Dem widerspricht der zweite Absatz dieser „Offenbarung“.

2. Marias Herz „leidet“ keineswegs, denn die Gottesmutter befindet sich in der ewigen Seligkeit  – und im Himmel gibt es kein Leid und kein Erleiden.  –  Zudem hätte man gerne gewußt, warum es nach 33 Jahren „Erscheinungen“ immer noch nötig ist, daß Christus die „lieben Kinder“ bzw. deren Seelen „heilt“. Die Begründung „denn Er kann dies“ beantwortet nicht die Frage, was mit „Heilung“ genau gemeint ist und warum eine solche bei den „lieben Kindern“ erforderlich ist. 

3. Dann wird den „lieben Kindern“ ganz unliebsam vorgehalten, daß sie Christus „verraten, verfluchen und verwunden“. Aber es gibt Abhilfe, nämlich ein „Wunder des Heiligen Geistes“, was immer das sein  mag. In der Kirche sind zwar die Sieben Gaben des Hl. Geistes bekannt, welche uns im Sakrament der Firmung vermittelt werden, zudem die vom Hl. Paulus genannten Früchte des Hl. Geistes. Von einem speziellen „Wunder des Heiligen Geistes“ berichtet freilich weder die Bibel noch die kirchliche Verkündigung.

4.  Nachdem erst viel Süßes, dann viel Saures verteilt wurde, folgt wieder der übliche Zuckerguß  mit dem genauen Gegenteil, denn nun sind die „Kinder“ sogar die „lieben Apostel“ der Gottesmutter, die Unglaubliches zu erreichen vermögen, nämlich daßall jene, die IHN nicht kennen, IHN in eurer Liebe erkennen werden“.  –  Bei soviel Missionserfolgen („all jene“) kann die Kirche wohl ihre Apostolatstätigkeit einstellen.

5.  Abschließend heißt es, daß Christus die kirchlichen Hirten gerufen habe, die „Kinder“ bzw. „Apostel“ auf dem „Weg zur Ewigkeit“ zu führen. In die „Ewigkeit“ gehen freilich ohnehin alle Seelen ein, dazu bedarf es keiner Hirten, denn Himmel, Fegefeuer und Hölle „befinden“ sich allesamt im Jenseits, also in der „Ewigkeit“. Folglich werden alle Menschen die „Ewigkeit“ nach ihrem Ableben in irgendeiner Weise kennenlernen…

Felizitas Küble leitet das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


41 Kommentare on “Medjugorje: 33 Jahre mal unendlich”

  1. Es heißt immer wieder, dass in Medju Rom das letzte Wort habe.
    Soweit ich informiert bin, ist das so nicht richtig, das letzte Wort über Erscheinungen hat der Ortsbischof.
    Lourdes, Fatima, Guadelupe wurde von den zuständigen Bischöfen anerkannt, nicht von Rom.

    Das Drama von Medju ist, dass die dort Bekehrten eben genau nicht sich zur Kirche bekehrt haben, weil sie sonst auf den Bischof gehört hätten und als das aus dem Ruder gelaufen ist, auf den Präfekten der Glaubenskongregation.

    Selbst wenn man davon überzeugt gewesen wäre, dass Medju echt sei, hätte man sich an das Zeugnis des Gamaliel „wenn das von Gott ist, könnt ihr nix dagegen machen….“ und an die Anweisung Jesu im Umgang mit ungeeigneten Hirten „Tut und befolgt alles, was sie euch auftragen“ (Matt 23,3) halten müssen.

    Natürlich findet sich die Kirche in einer Zwickmühle, weil eben es viele Leute mit Medju haben, und wenn ich anfange, ernsthaft zu diskutieren über den Inhalt der Botschaften (auch und besonders über die früheren von wegen blutiges Taschentuch) und wie nichtssagend die sind….dann krieg ich immer zu hören „Ja aber es geht ja gar nicht um den Inhalt, das ist die Stimmung dort.“
    Ja kann ich sogar verstehen, es ist erhebend, wenn soviele Leute beten, man über den Glauben reden kann, gemeinsam Messe feiern kann und das auch mit vielen jungen Leuten, aber Glauben bedeutet doch nicht, den Verstand an der Garderobe abgeben
    Bischof Zanic hat schon recht, die Situation ist so verfahren, weil eben in dem Moment, wo die Kirche ihr Urteil spricht, werden all die Medju Fans enttäuscht sein, und dann sind ihre Seelen in großer Gefahr.
    So schient es mir, dass die Kirche auf Zeit spielt, in der Hoffnung, dass die Sache sich von selber legt.
    Weil ich aber denke, das ist wiederum unfair gegenüber den „Kleinen im Glauben“, so kann in dem angerichteten Wirrwarr wirklich nur der Himmel helfen, dass die Leute den Weg zur Kirche wirklich finden.

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    • Osterglocke sagt:

      Um an Jesus zu glauben, brauch ich keine Erscheinungen von Medjugorie und Co.

      Wenn ich an Jesus denke, dann bin ich quasi mit ihm allein, dann sind mir all die Erscheinungen und Botschaften nicht so wichtig.

      Einfacher ist es ja fast, solche Erscheinungen und Wunder innerlich nicht an sich ran zu lassen, sich eher zu distanzieren, um sich nicht unnötig weh zu tun.

      Aber, das ist Jesus sicher auch zu einfach.

      Wir haben ja schon etliche Botschaften untersucht und es sind etliche Fragen zu den Botschaften aufgetreten.

      Sind diese „Fehler“ bewusst eingefügt worden so nach dem Motto…. die Gläubigen kennen sich mit ihrem Glauben nicht aus, die sind so dumm und ungläubig, die merkens nicht mal.

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      • Osterglocke sagt:

        „Mein Sohn bereitet euch durch mich für die Werke vor, die ER durch euch bewirken möchte und durch die ER sich verherrlichen möchte….“

        Jesus ist ja auch der Heilige Geist, aber trotzdem ist die Formulierung oben nicht korrekt, stimmts?

        Mir fällt auf, dass es oft Details sind, die in den Botschaften möglicherweise nicht ganz korrekt sind.

        Wie GsJC bereits gesagt hat, sollte man Wort für Wort lesen und zu meinem Erschrecken stelle ich fest, wie unsicher ich doch bin.

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      • Guten Tag,
        ja – natürlich ist Christus mit dem Heiligen Geist in der Gottheit verbunden, trotzdem lautet die theologisch und biblisch korrekte Auskunft so, daß der Heilige Geist es ist, der Christus verherrlicht: „Der Hl. Geist wird mich verherrlichen“, sagte Christus selbst laut Joh 16,14.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Osterglocke sagt:

        Guten Abend

        Die echte Gottesmutter hat diese Botschaft also nicht “ in die Welt gesetzt“ daran glaube ich einfach nicht.

        Ich glaube auch nicht, dass die Seher selbst sich diese Texte ausdenken.

        Was sind das für Menschen, die so etwas tun?

        Wahrscheinlich sind es etwas arrogante, präzise Typen. Menschen, die sich anderen überlegen fühlen.

        Obs echt nur ums Geld geht?

        Werden Menschen evtl. erpresst?

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    • Osterglocke sagt:

      Ich habe eine Frage zu der Botschaft von Medjugorie vom 18.03.2014

      Es geht um die Verherrlichung. Stimmt es, dass sich Jesus selbst verherrlichen will?

      Als Mensch auf der Erde hat Maria ihren Sohn nicht immer verstanden (habe ich gerade so ähnlich wo gelesen). Versteht Maria, die Gottesmutter ihren Sohn nun immer zu 100 % ?
      Hat sie denn nun das Wissen schlechthin?

      Meiner Meinung nach ist Maria immer noch die gleiche Maria wie vor 2000 Jahren, mit all ihrer Persönlichkeit.

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      • Guten Tag,
        Christus wird durch den Heiligen Geist verherrlicht, indirekt auch durch die Kirche und ihr Heilswirken. Die Gottesmutter ist ein Geschöpf, wenn auch das edelste unter den Menschen, aber als solches nicht allwissend. Das Prädikat der Allwissenheit kommt alleine dem dreieinigen Gott zu. Ja, die Madonna ist dieselbe wie vor 2000 Jahren, freilich lebt sie in der himmlischen Herrlichkeit mit einem verklärten Leib (vergleichbar dem späteren Auferstehungsleib der Seligen), ihr Körper ist also nicht mehr den irdischen Naturgesetzen unterworfen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Ich war gestern auf einer kulturellen Veranstaltung, sprich eine privaten Stadtführung, und habe wieder alle Anwesenden durch Fragen genervt.
        Irgendwann einmal sagte die ebenfalls anwesende Pfarrerin, „Fragen Sie doch bei Wikipedia“ darauf ich „Dr Google habe ich schon gefragt, aber ich fürchte ich muss warten, bis ich bei Gott bin, bis ich eine vernünftige Antwort kriege und dann werde ich sie nicht mehr wissen wollen!“
        Das Ganze war zwar alles recht locker und nicht so irgendwie bierernst, aber ich denke eine gewissen Wahrheit steckt schon drin.
        Sind wir bei Gott, so sind wir vom Glauben zum Schauen übergegangen und damit sieht dann vieles anders aus. Auch weil die Dinge, die man auf dieser Welt oft nicht richtig einsortiert kriegt, weil eben auch die Schöpfung mitsamt dem Menschen erbsündlich verletzt (gefallen, wie die Theologen sagen) ist,. dann bei Gott auch wieder heil und ganz sind.

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    • Osterglocke sagt:

      Kann jemand mit 100 prozentiger Sicherheit sagen, dass in Medjugorie die Gottesmutter nicht erscheint?

      Hat hier nicht mal jemand gesagt, wir würden uns wundern, wenn „ausgepackt“ wird?

      Sind das Vermutungen odet könnt ihr das beweisen?

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      • Guten Tag,
        was soll diese (ziemlich an den Haaren herbeigezogene) Frage? – Es genügt auch eine 99%ige Sicherheit oder weniger, denn selbst dann, wenn die Erscheinungen wider Erwarten „echt“ wären, benötigen wir sie nicht für unseren Glauben, auch nicht für die christliche Lebensführung (die Sieben Sakramente bieten eine vollständige Hilfe!).
        Das ist nicht nur meine Meinung, sondern Lehre der Kirche, hier zum x-ten Male erläutert:
        Die göttliche Offenbarung ist mit dem Tod des letzten Apostels bzw. dem Ende der apostolischen Zeit abgeschlossen. Punkt.
        Dies ist eine von jeher verbindliche (auch für Sie verbindliche!) Lehre der Kirche, sogar ein sog. „Axiom“, also eine Denkvoraussetzung für weitere Lehraussagen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Osterglocke sagt:

        Um an Jesus zu glauben reicht Jesus selbst.

        Es geht ja nicht um das Vertrauen in Jesus, sondern darum, ob wir den Sehern vertrauen können oder eben nicht.

        Meine Meinung ist die, wenn jemand sich die Predigt von Johannes Dyba durchliest, vom Bonifatiusfest 2000 dann kann er das Wesentliche lesen, dann braucht er nicht sich durch 33 Jahre Botschaften zu wurschteln.

        IN Credo, Credo, Credo steckt noch mehr drin wie in Betet, Betet, Betet.

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      • Guten Tag,
        richtig, Beten allein genügt nicht für den Glauben, zumal Christus verkündet hat: „Nicht jeder, der HERR, HERR sagt, wird ins Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen Gottes erfüllt“.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  2. Stefan2 sagt:

    @Anonym

    GRÖSSTER BEICHTSTUHL DER WELT:
    Über den angeblichen größten Beichtstuhl der Welt: Siehe hier: http://katholischglauben.wordpress.com

    DIE BEKEHRUNGEN:
    Die Bekehrungen finden zur medjugorjanischen Erscheinung und zu ihren Botschaften statt, nicht wirklich zur Kirche und zum kathoplischen Glauben! Das Glaubenszentrum ist für diese nicht „Rom“, sondern „Medjugorje“. Der „Lehrstuhl“ für diese „Bekehrten“ ist nicht in „Rom“, sondern in „Medjugorje“. Die „Quelle der Gnaden“ ist für sie gemäß den Botschasften der 1980er Jahre nicht das Heilige Messopfer bzw. der Eucharistische Heiland, sondern, wie es in jenen Botschaften heißt, Medjugorje. Das geht völlig am katholischen Glauben vorbei!

    DIE PRIESTERBERUFUNGEN:
    Bei den Piusbrüdern gibt es auch viele Priesterberufungen! Dafür muss man also nicht nach Medjugorje, um berufen zu werden! Desweiteren sind die in Medjugorje „Berufenen“ leider genauso den Erscheinungen und ihren Botschaften und Medjugorje verfallen, wie die sog. „Bekehrten“ (s. o). Diese werden leider viele oder manche ihrer Gemeinden Richtung Medjugorje verführen und sie so in die Irre führen. Zum andern weiß man keineswegs, ob das Berufungen waren und sind, oder ob da nur irgendwelche Gefühle im Spiel waren, die von der charismatischen Atmosphäre in Medjugorje bewirkt werden. Und mit Sicherkeit kommt noch die Überzeugung hinzu, dass dort die Muttergottes angeblich erscheint; und man fühlt sich dann auserwählt und geborgen und „berufen“. Dies kenne ich selbst aus meiner Medjugorje-Zeit, und dafür musste ich nichteinmal dorthin gehen. Es reichte schon der illusionäre Gedanke aus, dass dort die Muttergottes erscheinen würde, und alle, die ihr mit Bezug auf Medjugorje dienten, von ihr auserwählt wären. Ich schwelgte im „7. Himmel“ bei diesem illusionären Gedanken! Und so fühlte auch ich mich aufgrund höchst persönlicher Illusionen „berufen“! Und doch war ich es nichzt! Es waren halt meine eigenen Illusionen!

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    • Stefan1 sagt:

      Interessant zum Thema Medjugorie ist folgender Artikel unter:
      http://www.zenit.org/de/articles/untersuchung-uber-medjugorje-abgeschlossen

      Darunter ist folgender Hinweis besonders zu beachten.
      (Zitat)
      (..) „Es gibt Anzeichen dafür, dass ein negatives Urteil irgendeiner Art erfolgen könnte“, erklärte Foley und verwies auf die Predigt des Heiligen Vaters während der Frühmesse in Santa Marta am vergangenen 14. November, in der er betonte, die Muttergottes sei nicht „die Leiterin eines Postamtes, nicht dazu da, jeden Tag Botschaften zu versenden.“

      Doch sei ein Kompromiss-Urteil immer noch möglich, erklärte Foley weiter. Ein solches würde es dem Ort in Bosnien-Herzegowina weiterhin erlauben, Ziel von Pilgerfahrten zu sein, auch ohne kirchliche Anerkennung.

      Bisher hat der Vatikan den Gläubigen nicht verboten, nach Medjugorje zu reisen, doch lautet die offizielle Empfehlung, niemand solle an Veranstaltungen teilnehmen, die von der Authentizität der Erscheinungen ausgehen.

      Manche Beobachter haben eingewendet, der Vatikan könne eine Investigation über Erscheinungen, die immer noch andauern, nicht abschließen. Foley hält dagegen, dies stimme nicht, denn der Heilige Stuhl habe in den 50er Jahren angebliche Marienerscheinungen in Heroldsbach (Deutschland) verurteilt, während diese noch stattfanden.

      „Wenn es diese Möglichkeit nicht gäbe, könnten selbsternannte Seher die Kirche ein Leben lang hinhalten, indem sie behaupten, die Erscheinungen gingen weiter“, so Foley.

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      • Guten Tag,
        daß die Kirche nicht das Ende einer Privatoffenbarung abzuwarten braucht, bevor sie darüber urreilt, haben wir längst selber ausführlich klargestellt, übrigens ebenfalls wie Foley mit Bezug auf Heroldsbach:
        https://charismatismus.wordpress.com/2014/02/05/medjugorje-eine-unendliche-geschichte/
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Ja, genau so. Die Kirche (Vatikan) hat bis heute noch kein abschließendes Urteil veröffentlicht. Sie hat wohl ihre Gründe dazu und ich gehe mal davon aus, dass es keine kommerziellen Gründe (Ausfall von Pilger-Einnahmen in dieser Region) gibt, die den Vatikan davon abhält eine längst erwartete Stellungnahme zu veröffentlichen, sondern vielmehr um eine ernsthafte Prüfung in theologischen und mystischen Aspekte.

        Auch wenn ich skeptisch gegenüber Medjugorie bin, kann ich angesichts dem mörderischen und nun offensichtlich dämonischen Tun in gewissen islamischen Staaten keine derart große Gefahr für die Gläubigen ausmachen, wenn sie betend und beichtend in Medjugorie sind. Den Anweisungen des Ortsbischofs ist allerdings Folge zu leisten.

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  3. Anonymous sagt:

    Bevor über Medjugorie und die Seher ein Urteil abgegeben wird nur mit negativer Kritik, sollte man diesen Gnadenort vorerst persönlich kennenlernen ! ! Ich bezweifle aber, dass alle Kritiker bereits dort waren. Ich habe den Eindruck, dass die guten Früchte die dort in 33 Jahren gewachsen sind ,man nicht sehen und wahr haben will aus Prinzip ! Dieses Verhalten finde ich sehr einseitig ! Wer sucht findet immer Negatives , (die Bekehrungen ,Priesterberufungen ,Beichtstuhl der
    Welt) und vieles andere Positive dort wird einfach ignoriert. Ist das richtig ?

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    • "GsJC" sagt:

      sollte man diesen Gnadenort vorerst persönlich kennenlernen !
      ——————

      Interessant, wo fängt dieser Ort der Gnade an und wo hört er auf?
      Woran merkt ein Blinder, dass er sich an einem Ort der Gnade befindet oder sich einem Ort der Gnade nähert?
      Kommen da irgendwelche Gefühle auf, die sich, je mehr man sich dem Zentrum der Gnade nähert noch verstärken, bis man übervoll von süßen Gefühlen weiß, dass man im Zentrum des „Gnadenort“ angekommen ist?
      Woran merkt ein Blinder, dass er im „Größten Beichtstuhl“ der Welt ist?
      usw. …

      Ich garantiere Ihnen, dass ich Sie mit verbunden Augen an irgendeinen Ort führe, der klimatisch mit Medjugorje vergleichbar ist.

      Wir singen ein paar fromme Lieder auf dem Weg, ich lese Ihnen ein paar „Botschaften“ vor und wenn die Zeit gekommen ist, sage ich Ihnen, dass wir in Medjugorje sind.

      Sie werden es mir glauben, auch wenn wir nicht dort angekommen, nur ein paar Stunden im Kreis gefahren sind und Sie sich in Wirklichkeit kaum von Ihrem Heimatort entfernt haben.

      Nach ein paar Stunden an diesem „Gnadenort“ fahren wir wieder zurück – Sie immer noch mit verbundenen Augen! Daheim angekommen, nehme ich Ihnen die Augenbinde wieder ab und Sie werden tief seufzend über das wunderbare Geschehen an dem von Ihnen so geliebten „Gnadenort“ berichten, an dem wir zwar nie waren, den Sie aber auf wunderbare Weise so innig gespürt haben. 🙂

      mfg

      Joh 20,29
      Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

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      • Osterglocke sagt:

        Hallo GsJC,

        Medjugorie ist von der römisch katholischen Kirche noch nicht anerkannt.

        Solange die Kirche nich prüft, will ich mich ja neutral verhalten.

        Neutral bedeutet für mich, weder JA noch NEIN zu Medjugorie als Marienerscheinungsort zu sagen.

        Die einen Menschen schwärmen für Medjugorie, das find ich verkehrt.

        Genauso verkehrt find ich es, Medjugorie nahezu abweisend gegenüber zu stehen.

        Wenn jemand sicher ist, dass die Botschaften seid nunmehr 33 Jahren von einem Mensch oder mehreren ausgedacht werden, kann gerne Namen nennen von denjenigen Personen inkl. Geständnisse von ihnen.

        Hats eigentlich was zu bedeuten, dass die Seher sich einen Franziskaterpater ausgesucht haben, der im Raum Fulda lebt. HAT diese Verbindung zu Fulda einen Grund?

        Wir wollen einfach die Wahrheit hören.

        Ich will wissen, was wirklich in Medjugorie los ist und nicht, was los sein könnte…..positiv oder negativ.

        Wenn Medjugorie nicht anerkannt ist oder wird, bedeutet das dich, dass die Seher Lügner sind bzw. als solche betrachtet werden sollten.

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      • "GsJC" sagt:

        @Osterglocke

        Zitat
        Medjugorie ist von der römisch katholischen Kirche noch nicht anerkannt.
        Zitat Ende

        Das sollte Sie nicht davon abhalten, sich eine eigene Meinung zu den Geschehnissen an und um einen Ort bilden zu dürfen. Das ist nicht verboten und es bedeutet absolut nichts – unabhängig davon, von wem und woher es ist – ob etwas in ROM vorliegt.

        In ROM liegt so viel vor, von irgendwelchen „Sehern“ und „Propheten“ (siehe auch MDM aus Warnungs-Ir(r)land), das auf Anerkennung wartet, dass auch Sie staunen würden, wer seinen Unfug alles nach ROM schickt.

        Es klingt aber immer wieder sehr beeindruckend, wenn die Befürworter eines Ortes oder die irische „Warnungs-Schwätzliesel“ auf ROM als Letztinstanz verweisen. Dort liegt es dann gut und lang.

        Zitat
        Solange die Kirche nich prüft, will ich mich ja neutral verhalten.
        Zitat Ende

        Das ist Ihnen überlassen. Nur prüft die Kirche in diesem „Fall“ und der Bischof von Mostar hat ganz klar und deutlich gesagt:

        Zitat Bischof Zanic:
        “Jene, die der Gottesmutter Worte in den Mund legen”, sagte er mit Bestimmtheit, “verdienen den tiefsten Platz in der HÖLLE. – .
        Heilige Jungfrau, Mutter Jesu Christi und auch unsere Mutter, mögest Du Dich für den Frieden einsetzen in dieser ruhelosen Diözese von Mostar. Mögest Du ganz besonders hier eingreifen, Dich für diesen Ort einsetzen, für diese Gemeinde, wo Dein Name so oft erwähnt wurde, wo Botschaften gegeben wurden, die NICHT Deine Botschaften sind.
        Mögest Du die FÄLSCHUNGEN Deiner Botschaften beenden. Mögest Du, Heilige Jungfrau, als Wiedergutmachung ernsthafte Gebete von Dir zugeneigten Seelen annehmen, die sich von jeder Art von Fanatismus und Ungehorsam gegenüber der Kirche fernhalten. Ein nüchterner Mensch, der Unsere Liebe Frau verehrt, würde sich fragen: “Liebe Gottesmutter, was tun sie Dir an?”
        Zitat Ende Zanic

        Ihrer Logik folgend, dürften sie auch nichts dazu sagen, wenn von Ihnen eindeutig erkannt wird, dass Aussagen gegen Vertreter der Kirche gerichtet sind, diese Vertreter mit Dreck beworfen werden, nur weil ROM noch nicht geprüft und entschieden hat. (siehe Irland „MDM“ = Papst Franziskus ist der „Falsche Prophet“ / die ihn gewählt haben, sind mit dem Dämon im Bund!)

        Zitat
        Neutral bedeutet für mich, weder JA noch NEIN zu Medjugorie als Marienerscheinungsort zu sagen.
        Zitat Ende

        Sie sollten Inhalte auf Substanz abklopfen, vollkommen unabhängig davon, wer oder was sich vielleicht im Verlauf der Jahre positiv dazu geäußert hat. Es reicht nicht aus, Millionen Menschen an einen Ort zu ziehen = die Masse macht in Medjugorje noch lange keine Klasse.

        Siehe auch das alberne Theater um die „Leuchte-Madonna“ in Medjugorje.

        Zitat
        Wir wollen einfach die Wahrheit hören.
        Zitat Ende

        Wir?

        Sie dürften die einzige Wahrheit schon gehört haben und auch kennen.

        Joh. 14,6: Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
        —————–

        Ansonsten kann ich nur immer wieder auf die kirchlichen Weisungen im Umgang mit Privatoffenbarungen hinweisen. Einfach einmal Wort für Wort lesen.

        mfg

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      • Stefan1 sagt:

        Zitat Bischof Zanic:
        “Jene, die der Gottesmutter Worte in den Mund legen”, sagte er mit Bestimmtheit, “verdienen den tiefsten Platz in der HÖLLE.

        Obwohl ich mich nicht mit Medjugorie als Erscheinungsort befassen möchte, gefällt mir obiges Zitat gar nicht. Nach meiner Meinung steht eine solche Verdammung auch einem Bischof nicht zu. Hingegen ist die Verteidigung der wahren Lehre durch die Bischöfe wünschenswert. Der Ortbischof hat auch das Recht und die Pflicht, eine Stellungnahme zu Erscheinungsereignisse zu machen. Wer was verdient und wer den tiefsten Platz in der Hölle bekommt, dass bestimmt und da bin ich sehr froh darüber, Gottvater. Zu Medjugorie hat der Bischof ablehnend Stellung genommen, doch das abschliessende Urteil aus Rom steht aus. Ich gehe davon aus, dass zu Lebzeiten der Seher oder zumindest so lange noch angeblich Erscheinungen geschehen, auch kein abschliessendes Urteil zu erwarten ist.

        Was sollte mit denjenigen Menschen dann geschehen, die der Mutter Gottes zwar keine Worte in den Mund legen, sie aber trotzdem leugnen oder sie in ihrer eigenen, vielleicht auch nur in falscher Weise sehen? Den zweittiefsten Platz in der Hölle? Nein, damit sollten wir gar nicht erst anfangen. Das steht keinem Erdenmenschen zu.

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    • Simone sagt:

      @Anonym et al
      All diese „guten Früchte“ sollten eigentlich überall entstehen, wo Gläubige Christus nachfolgen. Besser wäre es – wie Frau Küble auch in „Theologisches“ schon angemerkt hat – wenn Fromme sich in ihren Pfarrgemeinden für Beichte, Andacht und kirchliche Aktivitäten engagieren würden, als „Gnadenort“-Entertainment und -Tourismus vorzuziehen. Klar, das ist weniger spektakulär und freaky als MADjugorje, verstehe ich gut. Aber vielleicht vermutet nicht nur Frau Küble, der ich mich gerne anschließe, dass eben auch das ein Grund für das Ausdünnen der Volksfrömmigkeit ist. Meine Vermutung:
      1) richtigen MADjus sind Messen in ihren Pfarrgemeinden zu langweilig – es gibt ja keine Erscheinungsgaukeleien. Bestrebungen, mit MADju-Kulten, anderen Provinz-Sehern und Wunder-Performances das Pfarrleben aufzupeppen kann ich in meiner Umgebung zumindest kaum entkommen. Authentisch katholisches Pfarrleben wird immer seltener.
      2) Für Menschen, die vielleicht gerne auch (wieder) zur Kirche gehören würden, ist die Show, die von MADjus und dergl. dargeboten wird, zu gruselig und verstandbefreit, um sich sich so einem Verein, der dem Treiben Bühne – oder Altarraum wie in Wien – bietet, als vernünftiger (= eine der Gaben des Hl. Geist; aus diesen erwachsen tatsächlich gute Früchte) Mensch anzuschließen.
      Beides – und es gäbe sicher noch sehr viele andere Aspekte – sind für mich verdorbene Früchte, die ich MADjugorje zurechne, die – á la „steter Tropfen höhlt den Stein“ – der Kirche nicht nur großen Schaden zufügen, sondern sie auch in weiten Teilen der Öffentlichkeit lächerlich machen.

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      • Stefan2 sagt:

        Richtig!

        Zudem sollte man sich auch fragen, warum die Medjugorjaner jeden Sommer bzw. innerhalb eines einzigen lächerlichen Monats nach Medjugorje zur Beichte gehen! Ist die Beichte jeden Sommer, innerhalb eines einzigen lächerlichen Monats, etwa an Medjugorje gebunden? Eine solche Lehre, dass die Beichte an einen bestimmten geographischen Ort und dann auch noch an einem einzigen Monat des Sommers gebunden sei, kennt die katholische Kirche nicht! Warum ist Medjugorje nicht die übrigen 11 Monate des Jahres der sog. „größte Beichtstuhl der Welt“?

        Die gläubigebn Katholiken gehen weltweit an ihren jeweiligen Wohnorten regelmäßig beichten. Und so ist nicht Medjugorje der „größte Beichtstuhl der Welt“, sondern die katholische Kirche! Punkt! Aus!

        Alles andere ist eine lügnerische Propaganda, um noch mehr Katholiken zu verführen.

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    • Dorrotee sagt:

      @Anonym
      ich war schon 2 mal in Medjugorje und kann sicherlich mitreden. Auf jeden Fall ist dieser Ort charismatisch. Viele Charismatiker sind dort anzutreffen.
      Es mag Bekehrungen geben. Jedoch fällt auf, dass diese Bekehrungen meist nicht nachhaltig sind. Die Bekehrten leben nach diesen Empfehlungen der Seher und nicht nach den Weisungen der Kirche. Die Empfehlungen der Seher entsprechen gar nicht unbedingt der Weisung der kath. Kirche. Die Botschaften sind theologischer Unsinn und bringt den Bekehrten nur vom rechten kath. Glauben ab.
      Jeder Mensch kann in den Pfarreien zur Beichte gehen. Wenn man mehr erleben möchte, bietet Deutschland alte Wallfahrtsorte und Klöster an.
      Es ist schon soweit, daß die Medjugorje-Bekehrten in den Pfarreien solche eigenwilligen
      Gebetskreise gründen wollen. Diese übersäen dann die Gemeinden mit BOTSCHAFTSUNSINN. Häufig mit kleinen weißen Zetteln mit der Monatsbotschft und einer Telefonnr. zum Abhören der Botschaft.
      Ich habe dort in Medjugorje wenig Erbauliches vernommen. Es war lediglich der Reiz der Gemeinschaft. Jahrelang besuchte mich noch so ein Freak, der immerzu dort hinfuhr. Der lebte, wenn er nicht in Medju. war, für sich im Wald.
      Dummerweise gab ich ihm meine Adresse. Er übersäete unsere Familie mit diesen Botschaften und vielen anderen Erscheinungen, die nicht anerkannt sind.
      Bis heute lässt er nicht locker, obwohl ich ihm schon deutlich machte, daß ich an diese Erscheinungen nicht mehr glaube.
      Andererseits wurde ich von Medjugorje-Anhängern zutiefst beleidigt, als ich meine Zweifel aufkommen ließ.
      Ich sei nun im Bann des Teufels.
      Das kann doch nicht wahr sein. Menschen zweifeln an nicht anerkannten Erscheinungen und schon ist man vom Teufel. Wo ist da die Vernunft?
      Das ist mir bei den meisten Medjug.-Anhängern so passiert. Auf einmal meidet man jeden Kontakt. Also ein extremes Verhalten dieser Anhänger. Ja, der Ort hat etwas Extremes.
      Ich fühlte mich äußerst unwohl, als ich die Menschen rückwärts umfallen sah. Was müssen die weggetreten sein, dass die sich so in der Kirche hintenweg fallen lassen können. Wie auf dem Drogentrip.
      Zum Rückwärtsfallen können Sie einiges hier im Christl. Forum lesen.

      Das sind die faulen Früchte aus Medjugorie. Ich freue mich jedoch über jeden, der den nüchteren Glauben wiederfindet. In Medjugorie jedenfalls findet man diesen nicht.

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      • "GsJC" sagt:

        Zitat Dorrotee
        Andererseits wurde ich von Medjugorje-Anhängern zutiefst beleidigt, als ich meine Zweifel aufkommen ließ.
        Ich sei nun im Bann des Teufels.
        Zitat Ende

        Da sind Sie nicht allein.

        Vor Jahren schrieb mir einen „Vassula-Jüngerin“, dass ich mich auf der Seite des Teufels befinde, nachdem ich Kritik an einigen Aussagen dieser Dame geübt hatte.

        Ich kann noch heute herzlich darüber lachen.

        mfg

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    • "GsJC" sagt:

      @ Stefan

      Zitat Stefan
      Nach meiner Meinung steht eine solche Verdammung auch einem Bischof nicht zu.
      Zitat Ende

      Die vollständige Erklärung können Sie hier nachlesen. Sie steht so immer noch auf den Seiten des Bistums Mostar.

      http://www.cbismo.com/index.php?mod=vijest&vijest=658

      Sie mag Ihnen zu hart klingen – ist aber bestimmt auch einer Vorgehensweise gegen den Bischof ( zuständig von 1980 – 1993 ) geschuldet, der die Situation und die Entwicklung – auch gegen ihn – vor Ort bestimmt besser kannte als Sie und ich.

      —————–

      Zitat Stefan
      Wer was verdient und wer den tiefsten Platz in der Hölle bekommt, dass bestimmt und da bin ich sehr froh darüber, Gottvater.
      Zitat Ende

      Und ich bin sehr froh darüber, dass Laien nicht darüber zu entscheiden haben, ob der Verkehrsunfall eines Bischofs ein „Gottesurteil“ war, wie in „Garabandal“ geschehen.

      Das Urteil darüber, ob es sich nicht nur um einen technischen Defekt, eine Übermüdung, ein gesundheitliches Problem etc. … gehandelt hat, wollen wir dann auch dem lieben GOTT überlassen und nicht Schwester Maravillas de Jesus oder einigen übereifrigen Laien!

      mfg

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      • Dorrotee sagt:

        Zu dem Zitat von Bischof Zanic:
        Ich vermute, er wollte damit zum Ausdruck bringen, wie gefährlich die Situation dort in Medjugorje ist. Wer die angeblichen Gottesmutterworte verbreitet, befindet sich auf einem sehr gefährlichen Irrweg nach unten, letzten Endes zur Hölle. Ich denke, dies wollte der Bischof damit krass zur Sprache bringen.

        Papst Franziskus in seiner tempramentvollen Art spricht ja auch manchmal so deutlich z.B. vom Teufel.
        Wie soll man sonst den IRRSINN beenden?

        Somit ist für die Seher und Betreiber von Medjugorie klar, daß diese unbedingt umkehren
        müssen. Evtl. müssen die Seher sogar erstmal in eine Therapie. Denn 33 Jahre BOTSCHAFTEN können nicht spurlos an einem vorbeiziehen. Vicka sieht so geistesverwirrt aus, daß sie einem schon direkt leid tun kann. Sie führt sich auf der Bühne wie ein Superstar auf.
        Auch das sollte den Anhängern zu denken geben.
        Eine Beichte wäre danach unerläßlich.
        Wer soviel Verwirrung angestiftet und so viele verführt hat und sich so anmaßend aufführt, sollte meiner Meinung nach umkehren und ein Büßerleben führen.

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      • Stefan1 sagt:

        Zitat GsJC

        Und ich bin sehr froh darüber, dass Laien nicht darüber zu entscheiden haben, ob der Verkehrsunfall eines Bischofs ein “Gottesurteil” war, wie in “Garabandal” geschehen.

        Das Urteil darüber, ob es sich nicht nur um einen technischen Defekt, eine Übermüdung, ein gesundheitliches Problem etc. … gehandelt hat, wollen wir dann auch dem lieben GOTT überlassen und nicht Schwester Maravillas de Jesus oder einigen übereifrigen Laien!
        ——————

        Ich spreche hier von dem bischöflichen Urteil einer Verdammung, was bei den von Ihnen zitierten Aussagen zu Garabandal nie der Fall war, weder vom Bischof noch von den Befürwortern. Das ist jedoch ein erheblicher Unterschied. Die Verdammung eines Menschen steht keinem lebenden Menschen zu. Auch der Papst Franziskus überlässt dieses Urteil alleine Gott.

        Wenn Gott einen Bischof in den Himmel abberufen will, ist das seine Sache. Und wenn die Garabandal-Befürworter einen Hinweis auf die damalige bischöfliche Handlungsweise sehen, ist das eine andere Sache. Doch von Verdammung ist meines Wissens nicht die Rede und nur um das geht es in meiner Kritik. Wenn ein Bischof eine solche disqualifizierende Aussage macht, dann spricht das nicht für ihn.

        Noch etwas zu Dorrotee erwähnten gefährlichen Irrweg nach unten. Obwohl ich skeptisch bin zu Medjugorie, finde ich ihre Einschätzung mit dem Irrweg in die Höhle anmassend. Das abschliessende und offizielle Urteil der Kirche zu Medjugorie ist noch ausstehend, auch wenn Papst Franziskus sich angeblich ablehnend geäussert haben soll. Wenn es so eindeutig wäre, könnte Rom jetzt schon ein abschliessendes Urteil fällen und tut es trotzdem nicht.

        Der allmächtige Gott will, dass alle Menschen ohne Ausnahme zum Heil kommen, auch wenn tatsächlich nicht alle gerettet werden. Dass die einen gerettet werden, ist Geschenk des Retters; dass andere verlorengehen, ist die Schuld derer, die verlorengehen‘
        Deutsche Bischofskonferenz (Hrsg.): Katholischer Erwachsenenkatechismus, Band 1: Das Glaubensbekenntnis der Kirche. (1985)

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      • Guten Tag,
        der Bischof hat jene, „die der Gottesmutter Worte in den Mund legen“, nicht im eigentlichen Sinne verdammt, sondern festgestellt, daß sie den tiefsten Platz in der Hölle „verdienen„; er hat also nicht behauptet, sie kämen in die Hölle, sondern er hat ein (Un-)Werturteil über einen Sachverhalt ausgesprochen, nämlich über jenen, vermeintlich himmlische Botschaften zu simulieren. Erinnern wir uns an die „Lasterkataloge“ des hl. Paulus, die es auch in sich haben: „Räuber, Ehebrecher, Unzüchtige, Lügner (etc.)…..werden das Reich Gottes nicht erben!“
        Das ist als Quasi-Ankündigung letztlich härter als die bischöfliche Ausdrucksweise, doch die biblischen Lasterkataloge sind gleichwohl von der Absicht der Verfasser her keine Verdammungen, sondern eindringliche Warnungen, die sich übrigens nicht etwa an die gottlose Welt gerichtet haben, sondern an gläubige Christengemeinden, zB. jene von Korinth, Rom, Ephesus usw…
        Woraus zudem erneut hervorgeht, daß der Glaube allein eben nicht selig macht, sondern ein Leben nach den göttlichen Geboten für das ewige Heil nötig ist.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  4. Anonymous sagt:

    Die sich so rühmen, das sie viel wüssten, werden einst sehen, dass sie nichts oder wenig gewusst haben…

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  5. Andreas sagt:

    Die hier betriebene Kritik an der Botschaft von Medjugorje ist derart mangelhaft,
    dass es einen schüttelt. Ohne auf die Frage nach der Echtheit des Phänomens
    Medjugorje eingehen zu wollen, kann ich das oben geschriebene nicht einfach so
    stehen lassen.

    Um nicht zuviel Zeit für diesen unsäglichen Artikel zu verschwenden, nehme ich
    nur stellvertretend Bezug auf die Kernaussagen der ersten zwei Punkte.

    Zu Punkt 1.
    In den kirchlich anerkannten Botschaften von Amsterdam wird unsere
    himmlische Mutter mit dem Titel „Frau aller Völker“ geehrt.

    Das heißt doch wohl, dass Sie in Beziehung zu allen Menschen steht,
    genauso wie ihr göttlicher Sohn Jesus Christus (vgl. 1Tim 2,6).

    Zu Punkt 2.
    Bei der kirchlich anerkannten Marienerscheinung von La Salette hat
    die Gottesmutter nach dem Zeugnis der Seher „vor Kummer geweint“.

    Mein Fazit:
    Wenn man keine Ahnung hat, muss man das ja nicht gleich öffentlich
    zur Schau stellen…

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    • Guten Tag,
      es braucht Sie nicht schütteln, informieren Sie sich lieber besser:
      1. Den Titel „Frau aller Völker“ gibt es nicht in der Lauretanischen Litanei und auch nicht in der amtlichen kirchlichen Verkündigung.
      2. Die Amsterdamer Privatoffenbarung wird zwar vom dortigen Bischof Punt befürwortet, wurde aber zuvor jahrzehnteelang von mehreren seiner Vorgängern im Amte abgelehnt, ebenso bis zuletzt von der Glaubenskongregation inkl. Kardinal Ratzinger. Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/08/die-kirche-und-die-%E2%80%9Efrau-aller-volker%E2%80%9C/
      Nachdem Bischof Punkt sich pro Amsterdam äußerte, hat der Vatikan noch die Notbremse gezogen und wenigstens die Amsterdamer Anrufung zur „Frau aller Völker“ an entscheidender Stelle korrigiert.
      3. Nur weil eine „Beziehung“ vorhanden ist, besteht noch lange nicht das Verhältnis einer Mutterschaft.
      4. Die „Botschaften“ von La Salette sind nur teilweise kirchlich anerkannt (das sog. „Große Geheimnis“ von Melanie ist strikt abgelehnt). Zudem sind auch kirchlich gebilligte Privatoffenbarungen für die Gläubigen nicht verbindlich. Hingegen steht fest, daß die Gottesmutter sich im Himmel unendlicher Glückseligkeit erfreut.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Andreas sagt:

        Wenn hier bezweifelt wird, dass das dornenumwundene Herz Mariens (vgl. Fatima)
        nicht trauert über alle Menschen, die das Angebot ihres Sohnes ausschlagen, sich
        von ihren Sünden reinigen und mit dem Heiligen Geist füllen zu lassen, ist wohl keine weitere Disputation nötig.

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    • Anonymous sagt:

      Wenn man keine Ahnung hat, muss man das ja nicht gleich öffentlich
      zur Schau stellen…

      —–

      Warum machen Sie es dann?

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      • Dorrotee sagt:

        @Anonym
        wenn sie Fr. Küble in Ihrem Leserkommentar meinen, muss ich aufs schärfste widersprechen, denn diese Frau hat sehr wohl Ahnung. Sie ist theologisch sehr gebildet. Ebenfalls kirchenrechtlich macht ihr so schnell niemand etwas vor. Vor allen ist sie bibelfest.

        Fr. Küble klärt ihre Leser auf seriöse Art und Weise über die Zeitgeschehnisse auf.
        Zum Leidwesen mancher Zeitgenossen, die sich gerade bei Medjugorie allzu stur stellen.

        Zum angeblichen Gnadenbild:
        Ein scheussliches Bild. Besonders viel schwarz Beflecktes um die Hüften der angeblichen Gottesmutter. Dann über dem Schwarz noch das Lichtgewand. Die unnatürlich langen roten Finger (Krallen) erschrecken den Betrachter.

        Warum spricht es besonders Esoteriker an? Ich glaube, weil Medjugorie charismatisch geprägt ist. Das verträgt sich gut mit der Esoterik.

        Schlimm an diesem Medjugorie ist das Übersäen der Welt mit dem BOTSCHAFTSIRRSINN.
        Dem muss und darf widersprochen werden.

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  6. Dorrotee sagt:

    Also den Sehern von Medjugorie fällt einfach nicht mehr viel ein. Diese Botschaft zeigt genau, welches Geistes Kind diese sind. Die mögen was sehen, aber sicherlich nicht die Gottesmutter Maria. Soviel Verwirrung und theologischen Unsinn kann nur etwas anderes stiften.
    Die Frage ist doch nur noch, werden die Botschaften geschrieben oder sind es dämonische Kräfte, die sich in Schauungen zeigen? Natürlich im lichten Gewand.
    Wann hört es endlich auf. Die Seherinnen müssten doch schon ziemlich fertig sein. Siehe Vicka, nach über 30 Jahren BOTSCHAFTSIRRSINN, die sehr alt und immerzu geistesabwesend aussieht.

    Jedoch werden die Anhänger immer glauben, es sei die Wahrheit. So ist es ja auch wieder in Garabandal geschehen. Botschaftsirrsinn bestätigt sich nicht, und trotzdem glauben diese Anhänger weiterhin daran.

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  7. simone sagt:

    Liebe Frau Küble,
    Vielen Dank, dass Sie diesen Irrsinn immer wieder ans Licht bringen!

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