Papst-Benedikt-Gedenken: Gebet am Islinger Kreuz mit Bischof Rudolf Voderholzer

„Gott geht auf uns zu. Gehen auch wir Gott entgegen!“   –  Papst Benedikt XVI. hat sich mit diesen Worten an die vielen Menschen auf dem Islinger Feld gewandt, die mit ihm dort im Rahmen seines Pastoralbesuches 2006 die Heilige Messe feierten (siehe Foto). Gebet am Kreuz

Am 12. September 2014 jährt sich zum achten Mal diese Feier, an die das weit aufragende Kreuz noch immer erinnert.

Die angrenzenden Pfarreien und das Bistum Regensburg laden alle Gläubigen herzlich ein, sich miteinander auf den Weg dorthin zu begeben.

Das Gebet am Kreuz auf dem Islinger Feld mit Bischof Rudolf Voderholzer beginnt um 19.30 Uhr.

Alle, die sich der Sternwallfahrt zum Kreuz anschließen möchten, können von den folgenden Pfarrkirchen aus mitpilgern:

St. Anton, Furtmayrstraße 22, Abmarsch: 18.30 Uhr
St. Albertus Magnus, Schwabenstraße 2, Abmarsch: 18.45 Uhr
St. Benedikt, Rauberstraße 4/6, Oberisling, Abmarsch: 19 Uhr
St. Franziskus, Kirchfeldallee 3, Burgweinting, Abmarsch: 19 Uhr

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass am Islinger Feld (Franz-Josef-Strauß-Allee) keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg

 


Prof. Henkel (AfD) kritisiert Kauf obskurer Wertpapiere durch die EZB

Zur neuerlichen Leitzinssenkung und der Ankündigung, obskure Wertpapiere durch die EZB (Europäische Zentralbank) aufzukaufen, erklärt Prof. Hans-Olaf Henkel (siehe Foto), stellv. Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland) und Europa-Abgeordneter: AFD_EU_Abgeordnete - Kopie (2)

„Draghis Handlungen, den Leitzins erneut zu senken und im gleichen Zug obskure Wertpapiere in nicht gekannter Höhe anzukaufen, sind an Widersprüchlichkeit nicht zu übertreffen und zeugen von purer Verzweiflung.

Der gestrige Schritt war rein symbolischer Natur. Denn: Ob der Leitzins nun bei 0,15 oder 0,05 Prozent liegt, spielt überhaupt keine Rolle mehr. Ebenso die Erhöhung der Strafzinsen für Bankeinlagen bei der EZB von -0,1 auf -0,2 Prozent ist nur ein minimaler Motivator für die Kreditvergabe.

Draghi scheint einen wesentlichen Punkt zu ignorieren: Eine Wirtschaft die kaum Wachstumsperspektiven hat, wird auch keine Kredite für Investitionen in Anspruch nehmen.

„Die EZB verkommt zur Witznummer“

Der beabsichtigte Ankauf von dubiosen Kreditpaketen in Höhe von einer halben Billion Euro ist Ironie pur. Gerade diese Kreditpakete haben mitunter dafür gesorgt, dass die Kapitalmärkte von einem knappen Jahrzehnt zusammenbrachen.

Jetzt will Draghi diese durch die EZB aufkaufen lassen. Die EZB verkommt zur Witznummer. Doch worüber man auf den ersten Blick nur ungläubig lachen kann, ist in Wahrheit brandgefährlich.“

 

 


Ist Berlin wirklich eine „sehr sichere“ Stadt? – Polizeipräsident betreibt Schönfärberei

Von Michael Leh

„Berlin ist eine sehr sichere Stadt.“  –   Diesen Bären hatte Polizeipräsident Klaus Kandt gerade den Berlinern in einem Interview aufgebunden, als kurz darauf erneut ein Mensch am Alexanderplatz am helllichten Tag ermordet wurde.

Aus nichtigem Anlass erstach ein 18-Jähriger einen 30-Jährigen. Der Täter, diesmal vermutlich ein Deutscher, konnte wenig später gefasst werden. Dass er einen Nasenring und auffällige Piercings trug, hat die Fahndung erleichtert. PICT0135

Solche Taten könnten zwar auch durch mehr Polizeipräsenz nicht immer verhindert werden. Doch erneut geriet der Alexanderplatz in den Fokus der Aufmerksamkeit. Sogar SPD, Grüne und Piraten forderten jetzt mehr Sicherheit.

Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß erklärte: „Mit den Gewaltexzessen im Herzen unserer Stadt muss Schluss sein. Wir bleiben beim Vorschlag einer Kombiwache am Alex.“

Innensenator Frank Henkel (CDU), der sich schon früher sehr viel Zeit ließ, bis er nach der Bluttat an Jonny K. auch nur eine mobile Polizeiwache an den Kriminalitätsschwerpunkt beorderte, reagierte auch diesmal abwiegelnd und mit Sprüchen wie „Der Alexanderplatz darf kein Angstraum werden“.

„Mehr Polizeipräsenz und härtere Strafen“

Dabei gibt es längst unzählige Angsträume in Berlin. Auch auf dem unübersichtlichen Alexanderplatz ist besonders nachts die Polizeipräsenz weiterhin zu gering.

Tina K., die Schwester des auf dem Alexanderplatz von sechs Türken totgeprügelten Jonny K., erklärte in einem Interview: „Man braucht insgesamt mehr Polizei in der Stadt. Aber auch das alleine reicht nicht. Es müssen härtere Strafen her.“

Über den 18-jährigen Nasenring-Mörder erklärte bezeichnenderweise die Staatsanwaltschaft, er sei den Behörden bereits wegen anderer Gewalttaten und Drogendelikten bekannt. Wegen welcher Gewalttaten und wie sie geahndet wurden, darüber war nichts zu erfahren. Es wäre nicht überraschend, wenn man auch diesen Burschen in Watte gepackt hätte.

Der jüngste Bock, den die Berliner Justizverwaltung geschossen hat, ist der Fall Hassan C.: Das Mitglied eines Araberclans, das wegen räuberischer Erpressung bis 2017 in Haft sein müsste, wurde von zwei unbewaffneten Justizbeamten in Zivil zu einem Besuch im Zoo begleitet. Dabei konnte Hassan C., dem bereits 2006 die Flucht aus dem Kriminalgericht Moabit gelang, ein zweites Mal entkommen.

Unser Autor Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung dieses Artikels in der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ (PAZ) am 6. 9. 2014

Foto: Felizitas Küble

 


AfD protestiert gegen TV-Zwangsgebühren: Kein Beitrag, sondern letztlich eine Steuer

Zur Zwangsanmeldung für die GEZ-Gebühr erklärt der stellv. Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland:

„Nun ist der GEZ-Zwang perfekt. Mit dem Ende der sogenannten Übergangsfrist werden nun all diejenigen bei den Ämtern zwangsangemeldet, die bisher noch nicht eingetragen waren.

Foto: PdV

Foto: PdV

Das ist ein eindeutiger Eingriff in die Privatsphäre der Bürger mit dem einzigen Zweck, die Staatskassen weiter zu füllen. Und es unterstreicht ganz deutlich: Ein Beitrag, den jeder zahlen muss, ist kein Beitrag, sondern eine Steuer.“

Dabei könnten die öffentlich-rechtlichen Sender sehr gut allein mit ihren Werbeeinnahmen leben, so Gauland weiter. Es gäbe ein krasses Missverhältnis zwischen den Milliardeneinnahmen der Sender und der nun flächendeckenden Zwangserhebung des sogenannten Beitrages.

„Es ist reine Augenwischerei, diese Zwangsabgabe einen ‚Beitrag‘ zu nennen. Das suggeriert eine Freiwilligkeit, die nicht existiert und eine Gegenleistung, die die Höhe der Abgabe nicht rechtfertigt“, erklärt der AfD-Politiker.

„Die AfD fordert die Abschaffung dieses ungerechten und ungerechtfertigten Abgabesystems und ein Ende der Augenwischerei. Die öffentlich-rechtlichen Sender müssen effizienter und schlanker arbeiten und nicht immer höhere Gebühren verlangen.

Ein System, in dem stets die Einnahmen den Ausgaben angeglichen werden statt umgekehrt, kann und wird nie verantwortungsbewusst mit dem Geld des Gebührenzahlers umgehen.“

 


„Wir sind Verwalter der Geheimnisse Gottes“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 4,1-5:

Brüder! Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter der Geheimnisse Gottes. media-NTdG3gKCLTh-2

Von Verwaltern aber verlangt man, daß sie sich treu erweisen. Mir macht es allerdings nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht mich zur Verantwortung zieht; ich urteile auch nicht über mich selbst.

Ich bin mir zwar keiner Schuld bewußt, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der HERR ist es, der mich zur Rechenschaft zieht.

Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der HERR kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.