Prächtiger Bildband erinnert an den 99. Dt. Katholikentag in Regensburg

Zehntausende Menschen kamen vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg zum 99. Deutschen Katholikentag zusammen. Ein neuer Bildband lässt nun die Großveranstaltung Revue passieren und veranschaulicht es auf ca 150 Seiten mit 360 Farbfotos. Buchvorstellung 1

Ein erstes Exemplar wurde aus den Händen von Herausgeberin Michaela Schmid und dem Geschäftsführer des Verlags Schnell & Steiner, Dr. Albrecht Weiland, an Bischof Rudolf Voderholzer übergeben.

Michaela Schmid (siehe Foto: mit dem Bischof) war als Referentin für den Katholikentag maßgeblich an der Organisation der Veranstaltung beteiligt. Im Rahmen der Buchpräsentation erläuterte sie, was den Leser mit dem neuen Band erwartet:

Das Buch, so Michaela Schmid, erinnere an die zentralen Veranstaltungen und greife wesentliche Themen auf. Zudem werfe der Bildband Schlaglichter auf einzelne Programmpunkte und besondere Orte in der historischen Domstadt.

Zitate aus Veranstaltungen sowie Ausschnitte aus Predigten und Ansprachen ließen die Stimmung und die herausragende Bedeutung des 99. Deutschen Katholikentags noch einmal lebendig werden.

Bischof Rudolf Voderholzer betonte, dass er sich bereits im Vorfeld des Katholikentages eine Dokumentation gewünscht habe.

Mit dem Buch möchte er auch eine Brücke des Dankes zu den zahlreichen Ehrenamtlichen schlagen, die zur Umsetzung des Katholikentages beigetragen haben. Daher erhalten die Mitwirkenden, Helfer, Gremienmitglieder und Mitarbeiter in den nächsten Wochen ein Exemplar der Publikation.

Auch für Geschäftsführer Dr. Albrecht Weiland, der im Verlag Schnell & Steiner ansonsten Kunst- und Museumsführer produziert, war die Umsetzung des Bildbandes eine bisher unbekannte Aufgabe  –  die vielen Ideen des Redaktionsteams und die facettenreiche Veranstaltung in einem Band widerzuspiegeln eine neue und spannende Herausforderung.

Der Bildband „Mit Christus Brücken bauen  –  Der 99. Deutsche Katholikentag 2014 im Bistum Regensburg. Eindrücke – Begegnungen – Hintergründe“ ist ab sofort beim Verlag Schnell & Steiner und im Buchhandel erhältlich. 12,95 Euro. ISBN 978-3-7954-2928-7

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg

 


Wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Röm 13,8-10:

Brüder! Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Logo Christustag

Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefaßt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

 


Unionsfraktion wendet sich gegen „Paralleljustiz“ und Scharia-Polizei

Eine größere Gruppe Männer patrouillierte in orangefarbenen Warnwesten als „Scharia-Polizei“ durch die Straßen Wuppertals, hielt Jugendliche und junge Erwachsene an und maßregelte sie im Hinblick auf die Einhaltung der Scharia (islamisches Religionsgesetz).

Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker: Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

„Ein zentrales Element unseres Rechtsstaates ist das staatliche Gewaltmonopol. Dieses System ist von allen Menschen hier zu akzeptieren – unabhängig von Religion oder Staatsangehörigkeit.

Dementsprechend haben wir  –  auf Bestreben von CDU und CSU  –  im Koalitionsvertrag festgelegt: ‚Wir wollen das Rechtsprechungsmonopol des Staates stärken. Illegale Paralleljustiz werden wir nicht dulden.‘

BILD: Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Die Handlungen der Radikalislamisten als selbst ernannte ‚Scharia-Polizei‘ dürften bereits den Straftatbestand der Amtsanmaßung gemäß § 132 StGB erfüllen. Dieses Gesetz dient dem Schutz der staatlichen Organisationen und der Staatsgewalt. Es soll die Autorität und das Ansehen des Staates dadurch schützen, dass es die Vortäuschung von Hoheitsgewalt unter Strafe stellt.

Sollte sich in der praktischen Anwendung dieser Vorschrift herausstellen, dass hier Schutzlücken bestehen, wären diese dringend zu schließen.“


Grüne und Linkspartei agitieren gegen den „Marsch für das Leben“ in Berlin

Politiker von SPD, Grünen und der Linkspartei rufen zu Protesten gegen den „Marsch für das Leben“ am 20. September in Berlin auf, der iim vergangenen Jahr mit 4500 Personen eine Rekordbeteiligung verzeichnete. PICT0131

Veranstalter ist der BVL (Bundesverband Lebensrecht). In diesem Jahr steht der Marsch unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!“. 

BILD: Marsch für das Leben in Berlin im September 2013

Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr  mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt und endet mit einem Gottesdienst. Der Marsch muss jährlich von einem starken Polizeiaufgebot geschützt werden, weil linksradikale Störer die Teilnehmer angreifen, ihnen Kreuze entreißen und in die Spree werfen.

Linkspartei gibt Geld für Gegen-Aktionen

Die Partei „Die Linke“ stellt nach eigenen Angaben 1500 Euro zur Verfügung, um für Gegenaktionen zu mobilisieren. Das Geld stamme aus dem Fonds des Parteivorstandes. Die Mittel würden für Flugblätter und Plakate verwendet.

Ein „„Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ ruft zu einer Gegenkundgebung am 20. September am Brandenburger Tor auf. Sie steht unter dem Motto „Mein Körper, meine Verantwortung, meine Entscheidung“. PICT0137

Unterstützer sind neben der Linkspartei u.a.  die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, die Grüne Jugend, die Beratungsorganisation „Pro Familia“, der Humanistische Verband Deutschlands und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg.

Im Vorfeld des Marsches übte die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert scharfe Kritik an den „selbsternannten ‚Lebensschützern‘“. Sie stellten sich gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und degradierten sie zu Gebärmaschinen.

BILD: Die Polizei mußte den Marsch der Lebensrechtler vor linksradikalen Randalierern schützen

Mehrfach hätten angeblich „sogenannte Lebensschützer vor ärztlichen Praxen und Kliniken gelauert, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden, und jede Patientin, die versuchte, die Einrichtung zu erreichen, als Mörderin tituliert“.

Gunnar Schupelius: Lebensrechtler werden beleidigt

Der Kolumnist der Berliner Tageszeitung B.Z., Gunnar Schupelius, warf der Politikerin daraufhin am 4. September in einem Kommentar vor, Abtreibungsgegner zu beleidigen. Die Teilnehmer des Marsches für das Leben versammelten sich still und zeigten ihre Meinung: „Sie lauern keiner Frau auf.“

Den Marsch für das Leben unterstützen u.a.die Deutsche Evangelische Allianz, die CDL (Christdemokraten für das Leben), die pietistische „ChristusBewegung“ in Württemberg, das Forum Deutscher Katholiken, die Junge Union Deutschlands und die Senioren-Union der CDU.

Quelle: http://www.idea.de / Fotos. Felizitas Küble


Gott beruft den Propheten Ezechiel als Wächter und Mahner für die Israeliten

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Ez 33,7-9:

So spricht der HERR: Du aber, Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als Wächter; wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst, mußt du sie warnen. Davidstern

Wenn ich zu einem, der sich schuldig gemacht hat, sage: Du mußt sterben!, und wenn du nicht redest und den Schuldigen nicht warnst, um ihn von seinem Weg abzubringen, dann wird der Schuldige seiner Sünde wegen sterben. Von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut.

Wenn du aber den Schuldigen vor seinem Weg gewarnt hast, damit er umkehrt, und wenn er dennoch auf seinem Weg verbleibt, dann wird er seiner Sünde wegen sterben; du aber hast dein Leben gerettet.