Wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Röm 13,8-10:

Brüder! Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Logo Christustag

Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefaßt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

 


3 Kommentare on “Wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt”

  1. Anonym sagt:

    Fassen wir zusammen:

    Das Gesetz können wir nicht halten, weil kein Mensch ohne Sünde ist.

    In unserem Leben kommt es ausnahmslos auf Nächstenliebe an. Hieran wird uns Gott messen.

    Aber: Nächstenliebe grenzt nicht aus, verurteilt nicht und macht andere Menschen nicht nieder. Rechthaberei, Gesetzlichkeit und Sündenbrille haben die Pharisäer gelebt. Wie Jesus hierzu steht, können wir in der Bibel an vielen Stellen nachlesen.

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    • heureka47 sagt:

      Wenn es so wäre, daß wir das Gesetz („Liebe“) nicht einhalten können (weil „kein Mensch ohne Sünde“ ist), dann wären wir auch nicht fähig, (wahre) „Nächsten-Liebe“ zu praktizieren. Dann könnten wir uns doch die Mühe schenken – oder?

      Der Begriff „Nächstenliebe“ scheint mir eine Schöpfung der Kirche zu sein. Das Gebot sagt ja „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Das Wort „Nächstenliebe“ ist eine VERFÄLSCHUNG des Gebotes!

      Für den erwachsenen Menschen geht es darum, seinen „1. Wohnsitz“ im Bewußtsein der Liebe zu haben, dem göttlichen Bewußtsein im Menschen, dem Christus-Bewußtsein, und folglich aus diesem Bewußtsein zu denken und zu handeln. Es muß klar sein, daß er das nicht IMMER leisten kann, weil der Mensch – auch wenn er im göttlichen Bewußtsein zu hause ist – FEHLBAR bleibt.

      Herzlichen Gruß!

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  2. heureka47 sagt:

    In der – entfremdeten, neurotischen – zivilisierten Gesellschaft wird die „Liebe“ nicht richtig, nicht in ihrer wahren , tieferen, Bedeutung, verstanden. Es gibt sehr viele Menschen, die mit „burnout“ oder anderen Störungen zusammenbrechen, weil sie das Prinzip nicht verstanden haben und mit IRDISCHEN Kräften vesuchen, das GÖTTLICHE zu leisten. Das kann nicht gutgehen!
    Die Menschen, die das versuchen, zehren von der „Substanz“ – anstatt sich an der (Ur-)Quelle zu tränken und zu erholen und aus dem unermeßlichen Vorrat zu SCHÖPFEN.

    Herzlichen Gruß!

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