Hymnus zum Fest der Geburt Marias

Du große Herrin, schönste Frau,
hoch über Sternen steht dein Thron.
Du trugst den Schöpfer, der dich schuf,   DSC_0045_k
und nährtest ihn an deiner Brust.

Was Eva einst verloren sah,
gibst du im Sohne reich zurück.
Der Himmel öffnet sich in dir;
zur Heimkehr steht der Weg uns frei.

Du Pforte für den Königssohn,
des neuen Lichtes helles Tor,
in dir grüßt jauchzend alle Welt
das Leben, das du ihr geschenkt.

Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
Gott, den die Jungfrau uns gebar,
Lob auch dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.


Ägypten bietet Palästinensern einen Staat auf der Sinai-Halbinsel an

Der ägyptische Präsident As-Sisi hat dem palästinensischen Autonomie-Chef Mahmud Abbas vorgeschlagen, den zukünftigen Palästinenserstaat auf der ägyptischen Sinai Halbinsel zu errichten. CIMG0825

Dafür ist der ägyptische General As-Sisi bereit, den Palästinensern 1600 qkm Land neben dem jetzigen Gazastreifen zu geben, was den Streifen um fünf Mal vergrößert.

Im Gegenzug müßten die Palästinenser bezüglich der sog. Grünen Grenze von 1967 um Judäa und Samaria (Westbank, Westjordanland) Kompromißbereitschaft zeigen.

Gemäß arabischen und israelischen Quellen wurde dieser Plan in den letzten fünf Wochen bearbeitet und Abbas vor wenigen Tagen in Kairo vorgelegt. Die palästinensischen Flüchtlinge können alle in den neuen Palästinenserstaat einwandern.

In Judäa und Samaria würde weiterhin nur eine palästinensische Autonomie an der Seite Palästinas im Sinai herrschen. Washington und Jerusalem waren in die geheimen Verhandlungen involviert und haben Kairo grünes Licht gegeben.

Doch bisher hat Abbas das ägyptische Angebot abgelehnt. Der überraschende Vorstoß aus Ägypten ist eigentlich keine neue Idee, sondern wurde bereits vor 8 Jahren von israelischen Akademikern kreiert.

Hinter dieser Geste steht freilich auch ein politischer Grund: Ägypten will die gesamte Gegend der Sinai-Halbinsel um den Gazastreifen loswerden, denn dort zwischen Gaza und El Arisch haben sich radikal-islamische Terrorgruppen eingenistet.

Quelle: http://www.israelheute.com


Fünf der zehn weltweit besten Medizintechnik-Unternehmen kommen aus Israel

Die Medizintechnik-Branche boomt weltweit, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Lebenserwartungen und wachsenden Bevölkerungen.

Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin hat vor kurzem eine Liste der zehn besten und wichtigsten Unternehmen im Bereich Medizintechnik veröffentlicht: vom Startup-Unternehmen, das es Ärzten ermöglicht, Patienten durch persönlich zugeschnittene Lehrvideos zu schulen, bis zum Roboter-Exoskelett, das Menschen mit Wirbelsäulen-Verletzungen beim Gehen hilft.

Fünf der zehn aufgeführten Unternehmen kommen aus Israel. 

„Es ist bemerkenswert, dass Israel  –  ein Land mit nur acht Millionen Einwohnern  –  so viele führende Unternehmen im Bereich Medizintechnik vorzuweisen hat“, sagte David E. Williams, Präsident der in den USA ansässigen Health Business Group, gegenüber dem Nachrichtenportal From the Grapevine.

„Israels technologische und medizinische Fachkräfte können sich auf eine Gesellschaft stützen, in der Problemlösung und Innovation hoch angesehen werden und zugleich Gesundheit und Heilung einen hohen Stellenwert genießen“, so Williams weiter.

Quelle: Israelische Botschaft / Foto: Rewalk


Österreich: Lesbare und verständliche deutsche Sprache statt Genderwelsch gefordert

Von Peter Helmes

Im Frühjahr haben die  –  zunächst nur als Entwurf veröffentlichten   –  „Richtlinien zur Textgestaltung“ des Österreichischen Normierungsinstituts in Österreich für erhebliche Aufregung unter den „politisch Korrekten“ des Landes gesorgt, die obligaten Kampf- und Krampf-Feministen haben geschäumt.  IMG_4228

Es handelt sich hierbei aber um einen noch nicht ratifizierten Vorschlag über den Umgang mit einer „geschlechtsneutralen“ deutschen Sprache, soweit er das österreichisch öffentliche Leben betreffen soll. Der Text ist recht aufschlußreich.

Hier ein Auszug:

„Der geschriebene Text hat die Aufgabe, eine mündliche Information zu ersetzen. Damit diese Information auf der Leserseite ohne Irritationen ankommt, muss die inhaltliche Gestaltung bestimmten Kriterien entsprechen.

Diese Kriterien sind: Rechtschreibung, Verständlichkeit, Lesbarkeit, Sprachrichtigkeit und die Einhaltung korrekter und respektvoller Umgangsformen. Ebenso zu berücksichtigen ist der geschlechtersensible Umgang mit Sprache. […]

„Texte müssen sofort verstanden werden können“

Geschlechterdifferenzierende Formulierungen sind in orthographisch korrekter Form zu schreiben, z. B. Kolleginnen und Kollegen statt KollegInnen. Großbuchstaben sind in der Rechtschreibung seit jeher nur Wortanfängen vorbehalten. Das sog. „Binnen-I” ist durch keine Rechtschreibregelung gerechtfertigt und daher zu vermeiden.

[…] Texte müssen so abgefasst sein, dass sie nach einmaligem Lesen sofort verstanden werden können.

 Sätze wie der folgende entsprechen diesem Kriterium nicht, weil aufgrund der doppelten Nennung jeder angesprochenen Personengruppe die Verständlichkeit nicht mehr gegeben ist:

„Vertreterin oder Vertreter des Dienstgebers im Sinne dieses Bundesgesetzes ist jede Bundesministerin, jeder Bundesminister, jede Dienststellenleiterin, jeder Dienststellenleiter, jede und jeder Vorgesetzte sowie jede und jeder Bedienstete, soweit die betreffende Person auf Seiten des Dienstgebers maßgebenden Einfluss auf Personalangelegenheiten oder Regelungen gegenüber den Bediensteten hat.” (Aus § 2. (..) (4) des Bundesgleichbehandlungsgesetzes.) […]

Unsere Sprache verfügt seit jeher über die Möglichkeit, mit Hilfe eingeschlechtlicher Angaben beide Geschlechter anzusprechen: „Vertreter des Dienstgebers im Sinne dieses Gesetzes sind (sic!) alle Minister, Dienststellenleiter oder Vorgesetzte sowie Bedienstete, die auf Dienstgeberseite maß gebenden Einfluss auf Personalangelegenheiten haben.”

Der eingeschlechtlichen Formulierung ist immer dann der Vorzug zu geben, wenn die Verständlichkeit eines Textes auf dem Spiel steht. […]

Jeder Text muss unmittelbar  laut (vor-)lesbar sein. Nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, kann sich zugleich mit dem Leseprozess auch Sinnverständnis einstellen. Daher sind generell Wahl- oder Doppelschreibweisen wie der/die Lehrer/in zu vermeiden, weil diese nicht sprechbar sind. Textpassagen wie „Wir suchen eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in …” halten weder der Probe der Lesbarkeit noch dem Gebot der Sprachrichtigkeit […] stand und sind daher zu vermeiden (…)

Ich wünsche diesen Vorschlägen eine weite Verbreitung auch bei uns.

Zitat-Quelle:  http://altmod.de/ sowie „Sprachnachrichten“ des VDS (Nr. 63 /III/2014)

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com


IGFM: Gewalt gegen Bürgerrechtler in Kuba darf von der EU nicht ignoriert werden

Kubanische Menschenrechtsverteidiger haben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) allein im August 632 politisch motivierte Verhaftungen auf der kommunistisch beherrschten Karibikinsel gemeldet. Die Zahl der physischen Angriffe auf Regimekritiker beläuft sich auf 138. RTEmagicC_logo_Homepage_quad_gif

Angesichts dieser erschreckenden Bilanz fordert die IGFM die Europäische Union auf, bei den laufenden Verhandlungen über eine schrittweise „Normalisierung“ der Beziehungen zu Kuba ein Ende der Repressionen gegen Bürgerrechtler zu verlangen.

„Täglich erreichen uns Meldungen über verhaftete Regimekritiker aus Kuba“, berichtet IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin (siehe Foto). Allein am 24. August 2014 wurden 132 „Andersdenkende festgenommen“, 90 davon in der Hauptstadt Santiago de Cuba. Lessenthin-Martin-IGFM-100

Hintergrund waren die Feierlichkeiten anlässlich des dreijährigen Bestehens der oppositionellen „Patriotischen Union Kubas“ (UNPACU). Zahlreiche Bürger, die daran teilnehmen wollten, wurden grundlos verhaftet.

„Sie wurden in Omnibusse gesteckt und mit Pfefferspray angegriffen und bekamen von Staatssicherheitsbeamten Fausthiebe und Fußtritte“, so der Vorsitzende der UNPACU, José Daniel Ferrer, gegenüber der IGFM.

Am 27. und 28. August 2014 fand in Brüssel die zweite Runde der Verhandlungen über ein bilaterales Abkommen und die damit verbundene Abschaffung des bisher gültigen gemeinsamen Standpunktes (Common Position) der EU gegenüber Kuba statt. Die dritte Runde ist für Dezember 2014 anberaumt.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33,
info@igfm.de, www.menschenrechte.de

Nigeria: Radikal-islamische „Boko Haram“ ruft Kalifat aus und verübt weitere Greueltaten

Während die im April 2014 entführten Mädchen aus Chibok weiterhin in der Hand der Boko Haram sind, unternimmt die Terrorgruppe weitere Schritte, um ihren Einfluß auszuweiten. In einem Ende August veröffentlichten Video verkündete ihr Anführer Abubakar Shekau die Errichtung eines Kalifats. 76aa47d054

Davon betroffen sind zunächst die Dörfer und Städte im Nordosten Nigerias, die bereits von der islamistischen Miliz erobert wurden. Ein Kirchenleiter warnt davor, dass die Zukunft der gesamten Christenheit in der Region auf dem Spiel stehe.

Die Flagge der Islamisten weht mittlerweile über verschiedenen Orten in den drei nordöstlichen Bundesstaaten Nigerias Borno, Yobe und Adamawa. Mit Bama fiel den Milizionären Medienberichten zufolge jüngst die zweitgrößten Stadt Bornos in die Hände.

Offenbar hat die nigerianische Armee den gut ausgerüsteten Kämpfern oftmals nicht genug entgegenzusetzen, um sie aufzuhalten.

Boko Haram will wie die IS eine islamische Diktatur

Tausende von Zivilisten sind über die Grenze in das angrenzende Kamerun geflohen. Die Ausrufung eines Kalifats untermauert den Herrschaftsanspruch der Boko Haram, die   –   ähnlich wie die IS in Syrien und dem Irak  –  einen eigenständigen islamischen Staat anstrebt.

Dessen Herrscher, der „Kalif“, gilt als Nachfolger Mohammeds und ist sowohl geistliches als auch weltliches Oberhaupt des neuen Reiches. Im Fall der Boko Haram wäre dies mutmaßlich ihr Anführer Abubakar Shekau, der allerdings noch nicht in dieser Funktion aufgetreten ist.

Die im Namen des Islam verübten Grausamkeiten gegen Andersgläubige gelten als legitimer Bestandteil der neuen Rechtsordnung.

Christen von muslimischen Nachbarn verraten

Ein Open Doors-Mitarbeiter vor Ort sprach von 178 zerstörten Kirchen allein in der Gegend der Stadt Gwoza (Borno). „Die Lage gerät außer Kontrolle. Die Kirche in der Stadt Mubi, wo viele Flüchtlinge Zuflucht suchen, kann ihre große Zahl nicht mehr bewältigen.“

Ein katholischer Kirchenleiter der Diözese Maiduguri, welche die drei hauptsächlich betroffenen Staaten umfaßt, schilderte Journalisten gegenüber zahlreiche Gräueltaten gegen Christen und fügt hinzu:

„Lokale Sympathisanten der Boko Haram haben zum Teil Christen verraten, die sich versteckt hielten. Jetzt bewohnen die Islamisten ihre Häuser und fahren in ihren Autos.“

Quelle: Hilfswerk Open Doors


AfD kritisiert „wahltaktische“ Äußerungen der Bundeskanzlerin

Zu den jüngsten Ausführungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel über die AfD erklärt der stellv. Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Alexander Gauland:

„Angela Merkel hat ein Problem. Auf der einen Seite gibt sie immer wieder die völlig undemokratische Losung aus, nicht mit der Alternative für Deutschland zu kommunizieren. Ein Unding, zumal es gerade zu den Eigenschaften eines demokratisch denkenden Menschen gehört, den Dialog mit jedermann zu führen. 032_29A

Auf der anderen Seite verkündet Frau Merkel, die Union werde sich die Themen der AfD zu eigen machen, damit diese möglichst bald eine geringere Rolle spiele. Bei diesem inhaltsleeren, rein wahltaktischen Äußerungen muss sich Frau Merkel die Frage gefallen lassen, warum sie sich die vernunftorientierten Themen der AfD nicht schon viel früher zu eigen gemacht hat. Schließlich erklärt sich ein großer Teil des Namens der AfD als Gegenstück zu Merkels angeblich alternativlose Politik.

Politik ist aber nie alternativlos; um Politik muss gestritten und gerungen werden. Genau das tut aber Frau Merkel nicht. Sie betäubt und beruhigt die Bürger, um ihre Macht zu wahren und ihre verirrte Eurorettungspolitik im Stillen weiterführen zu können.

Das erhöht die Wahlmüdigkeit der Deutschen wie zuletzt an der geringen Wahlbeteiligung in Sachsen zu beobachten war. Wenn aber die wahlmüden Deutschen wählen gehen, dann ist es immer stärker die AfD. Man muss sich nur einmal vorstellen, wie viel geringer die Wahlbeteiligung in Sachsen ausgefallen wäre, hätte sich die AfD nicht zur Wahl gestellt.“