Bistum Regensburg beim „Marsch fürs Leben“ durch Generalvikar Fuchs vertreten

Beim Abschlußgottesdienst der Demonstration „Marsch für das Leben“ im Berliner Lustgarten am vergangenen Samstag würdigte der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs den christlichen Einsatz für das Lebensrecht der Ungeborenen. borMedia1840101

Der amtliche Vertreter von Bischof Dr. Rudolf Vorderholzer betonte in seiner Schlußpredigt vor dem Berliner Dom auch das glaubwürdige Zeugnis von Eltern behinderter Kinder. Mit solchen Vätern und Mütter müsse man nicht über Abtreibung und Euthanasie diskutieren.

HIER finden Sie den vollen Wortlaut der Ansprache: https://charismatismus.wordpress.com/2014/09/22/marsch-fur-das-leben-in-berlin-geistliches-wort-von-generalvikar-michael-fuchs/

BILD: Bischof Voderholzer (Regensburg) sandte seinen Generalvikar Fuchs zum Marsch fürs Leben nach Berlin

Gleichzeitig appellierte der Regensburger Kirchenmann an die Versammelten: „Vergessen wir das Beten nicht. Es ist nicht unnütz, sondern gleichsam die Nabelschnur für unser Tun.“

Bereits im Vorfeld des Marsches hatte sich die kath. Kirche hinter die Lebensrechtler-Ziele gestellt, u.a. durch Grußworte von Papst Franziskus, Glaubenspräfekt Gerhard Müller und Kardinal Reinhard Marx .

Dagegen hatte sich die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg vom Marsch distanziert. Die Kirchenleitung hatte Bischof Markus Dröge per Beschluß gebeten, die „inhaltliche Differenz“ zum Veranstalter (dem „Bundesverband Lebensrecht“) zu verdeutlichen.

Der Unterschied bestehe darin, daß die ev. Kirche dafür eintrete, die Gewissensentscheidung einer Frau im Schwangerschaftskonflikt zu achten, hatte Pressesprecher Volker Jastrzembski auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA erklärt.

Der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider, sandte kein Grußwort nach Berlin. Grüße übermittelten dagegen der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, und der ev. Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche, Hans-Jürgen Abromeit.

Quellen: IDEA, Bistum Regensburg

Foto: Bistum Regensburg


„Sterbehilfe“/Euthanasie: Selbstmord darf kein sozial erwünschter Tod werden

Für ein Verbot der Sterbehilfe haben sich christliche Medizin- und Ethikexperten bei einer Fachtagung des Bundesverbandes „Christdemokraten für das Leben“ und der Lebensrechtsorganisation „Aktion Lebensrecht für Alle“ am 19. September in Berlin ausgesprochen.

Die Tagung stand unter dem Thema „Du sollst mich töten.  – Kommt jetzt der ärztlich assistierte Suizid?“. vaccine_2_360_250_s_c1

Die Experten begrüßten die Initiative von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), jede Form des assistierten Suizids unter Strafe zu stellen. Ein Verbot kommerzieller Anbieter reiche nicht aus.

Der Medizinhistoriker Prof. Axel W. Bauer warnte vor der „Illusion des selbstbestimmten Todes“. Schwerkranke Menschen bräuchten fachmännische Hilfe und keinen assistierten Suizid.

In Deutschland gebe es jährlich mindesten 100.000 Suizidversuche, von denen etwa 10.000 zum Tod führten. Insbesondere bei über 65-Jährigen steige die Rate der Selbsttötungen deutlich an. Ein Suizid habe im Durchschnitt Auswirkungen auf sechs bis 23 Personen. Ein „freiwilliger Abgang“ aus dem Leben dürfe nicht zur sozial erwünschten Tugend werden, so Bauer.

Er kritisierte Äußerungen des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider (Berlin). Dieser hatte bekundet, seiner an Krebs erkrankten Ehefrau notfalls beim Suizid zur Seite zu stehen, auch wenn dies seiner eigenen Überzeugung widerspreche. Das sei ein „Betroffenheitsrührstück, das sich für politische Zwecke instrumentalisieren“ lasse, so Bauer.

Euthanasie hat Niederlande stark verändert

Der niederländische Journalist Gerbert van Loenen berichtete über die Folgen der Legalisierung aktiver Sterbehilfe seit 1984 in seiner Heimat. Seitdem habe sich das Land zutiefst geändert. images

Im Jahr 2010 seien fast 4000 Menschen mittels eines vom Arzt verabreichten tödlichen Medikaments gestorben. Dies entspreche drei Prozent aller Verstorbenen. Daneben gab es etwa 300 Fälle, in denen das Leben von schwerstkranken Patienten beendet worden sei, ohne dass diese das verlangt hatten. Dies wisse man aufgrund anonymer Umfragen unter Ärzten.

Das Land habe die Gelassenheit verloren, zu akzeptieren, dass es auch ein Leben gebe, das einem selbst sinnlos vorkomme. Die Legalisierung aktiver Sterbehilfe habe Entwicklungen in Gang gesetzt, die man nicht vorhergesehen habe. Die Grenze „Du sollst nicht töten“ sei aufgegeben worden. Eine neue Grenze habe man noch nicht gefunden.

Der Professor für Christliche Gesellschaftslehre, Dr. Manfred Spieker, bezeichnete Suizidversuche als einen „Hilfeschrei“. Die Legalisierung des assistierten Suizids sei juristisch und moralisch fragwürdig und führe zur „Selbstentsorgung“ kranker Menschen. Durch eine Legalisierung der Sterbehilfe nehme der Druck auf Kranke zu, sich dem Trend zum „sozialverträglichen Frühableben“ anzuschließen.

Quelle: http://www.idea.de


Hexenwahn im afrikanischen Togo: Tausende Kindern mißhandelt oder ermordet

In der Region Kara in Togo wurden tausende Jungen und Mädchen mißhandelt und ermordet, weil sie angeblich verhext waren. Bsp-7

Dies geht aus dem Bericht “Niños acusados de brujería en la región de Kara” zum Phänomen der Hexenkinder in der Region Kara hervor, den die spanische Organisation “Misiones Salesianas” von der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Kürze vorstellen wird.

Die Studie dokumentiert Ursachen und Folgen des Hexenglaubens, der für viele Kinder, die heute im Haus Don Bosco in Kara leben, Realität ist.

Im Rahmen der Kampagne “Yo No Soy Bruja” (Ich bin nicht verhext) will der katholische Orden die Familien, Gesellschaften, Regierungen und die internationale Gemeinschaft auf das gefährliche Phänomen aufmerksam machen und die Bestrafung der Täter fordern.

Quelle: Fidesdienst


„Der HERR ist groß im Verzeihen“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Jes 55,6-9:

Sucht den HERRN, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist. afc127c26a

Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum HERRN, damit er Erbarmen hat in ihm, und zu unserem Gott; denn ER ist groß im Verzeihen.

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege  –  Spruch des HERRN.
So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über euren Wegen und meine Gedanken über euren Gedanken.

 


Berlin: Erfolgreicher „Marsch für das Leben“ mit mehr als 5000 Teilnehmern

Nach polizeilichen Schätzungen nahmen in diesem Jahr mindestens 5000 Personen am Marsch für das Leben in Berlin teil. Damit stieg die Zahl der Teilnehmer wiederum im Vergleich zum Vorjahr (2013: 4500 Teilnehmer). PICT0129

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann, freut sich über diese Steigerung:

„Die Pro-Life-Bewegung ist im Aufwind  –  national wie international. Auch und gerade unter jüngeren Menschen wächst die Sensibilität für das Leben. Dies belegen die zahlreichen jugendlichen Teilnehmer beim diesjährigen Schweigemarsch  –  ein eindrucksvolles und friedliches Zeugnis für das Leben!“

Der Marsch für das Leben ging mit einem ökumenischen Gottesdienst vor dem Berliner Dom zu Ende. Durch den Gottesdienst führt der evangelische Pfarrer Axel Nehlsen.

Die Predigt hält in diesem Jahr der Generalvikar des Bistums Regensburg, Prälat Michael Fuchs, der ausdrücklich als Vertreter von Bischof Rudolf Voderholzer erschienen war. Er unterstrich die Bedeutung des Lebensrechts für eine humane Gesellschaft und dankte den Teilnehmern des Marsches für ihr mutiges Zeugnis.

In seinem Schlußwort dankte Lohmann den zahlreichen Teilnehmern für ihr persönliches Zeugnis:

„5000 Menschen sind heute auf die Straße gegangen und haben gleichsam mit ihren Füßen für das Leben abgestimmt. Ich danke allen Teilnehmern für ihr Zeugnis! Die Proteste gegen unsere Freiheitsbewegung sind letztlich nur eine starke Bestätigung dafür, dass wir einen Friedensmarsch für das Leben nötig haben.

Wir sagen Ja zum menschlichen Leben, zur Würde jedes einzelnen Menschen, von Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende! Wir wollen keinen Suizid auf Wunsch, keinen verordneten oder vorgeschriebenen Selbstmord im Alter oder bei Krankheit. Wir sind für alle Menschen, für das Leben aller Menschen!“