EAK der CSU kritisiert Deutschen Ethikrat in puncto Inzest-Liberalisierung

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CSU teilt die Kritik an der Forderung des Deutschen Ethikrates, das Inzestverbot in bestimmten Fällen aufzuheben. DSC00254

Der Ethikrat will den einvernehmlichen Geschlechtsverkehr erwachsener Geschwister sowie von Personen über 14 Jahren mit erwachsenen Geschwistern erlauben  –  vorausgesetzt, dass diese nicht mehr in der gleichen Familie leben.

Dies sei ein „individualistischer und Lust orientierter Gesellschaftsentwurf“, kritisierte der bayerische EAK-Landesvorsitzende, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

Es werde übersehen, „dass wir auch für die nach uns lebenden Generationen Verantwortung tragen“. Bei Beischlaf unter Geschwistern ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass daraus behinderte Kinder hervorgehen.

Schmidt zufolge diskriminiert das Inzestverbot niemanden, „sondern es begrenzt begründet“.  

Quelle: http://www.idea.de

Bild: Evita Gründler


One Comment on “EAK der CSU kritisiert Deutschen Ethikrat in puncto Inzest-Liberalisierung”

  1. Marienzweig sagt:

    “ … ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass daraus behinderte Kinder hervorgehen.“

    Das ist doch das geringste Problem.
    Die Lösung: Abtreibung, schnell, reibungslos, unkompliziert, vermutlich dann auch Krankenkassen-finanziert, wie die „normalen“ Abtreibungen auch.
    Mit Ethik hat das dann zwar nicht mehr viel zu tun, aber sei´s drum!

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