Kein später April-Scherz: In Israel gehen die Wogen hoch wegen Milky-Pudding

Der sogenannte „Milky-Protest“ in Israel weitet sich aus. Es geht um Schokoladenpudding, der in Deutschland wesentlich billiger verkauft wird als im Heiligen Land. COLLAGE-BLUSP2

Der Pudding ist zum Protestsymbol geworden. Eine Gruppe in Deutschland lebender Israelis hat ihre Landsleute sogar aufgefordert, nach Berlin auszuwandern, weil dort die Lebenshaltungskosten bezahlbar niedrig seien.

Finanzminister Yair Lapid hat in einer ersten Reaktion versprochen, die Lebensmittelpreise zu regulieren. „Ich verstehe diejenigen, die nach Berlin ziehen, und ich bin sogar einer Meinung mit ihnen,“ erklärte Lapid. „Es kann nicht so weitergehen, dass wir hier so enorm hohe Preise zahlen. Aber wenn Sie genauer hinschauen, wird Ihnen auffallen, dass sich schon einiges geändert hat. Und wir werden weiterhin mehr und mehr Produkte unter Preisaufsicht stellen.“

Rami Levy, Besitzer einer großen Supermarkt-Kette, unterstrich, er stehe voll hinter dem Protest und plane, den Preis für Milch in seinen Filialen um einen Schekel pro Packung zu senken. Zudem forderte er die Regierung auf, die Kosten für Wasser, Strom und die Grundsteuer zu reduzieren.

Quelle: http://www.israelheute.com


Syrien: Fünf kath. Christen weiter in Geiselhaft radikal-islamischer „Rebellen“

Nach der Freilassung von Pater Hanna Jallouf OFM befinden sich fünf der rund 10 zusammen mit dem Gemeindepfarrer in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober aus Knayeh verschleppten Christen weiterhin in Geiselhaft. 4077304320

Nach Angaben einheimischer Beobachter handelt es sich bei den fünf Männern um Mitarbeiter des Franziskanerklosters in Knayeh,das von Rebellen kontrolliert wird.

Nun bekannt gewordene Details zu den Ereignissen in der Nacht von Sonntag auf Montag zeigen, dass es sich dabei nicht um eine Entführung im eigentlichen Sinne sondern um eine Strafmaßnahme des „Islamischen Gerichts“ handelt.

Das Gericht, das die „neue Ordnung“ der Islamisten garantieren soll, hatte entsprechende Anweisungen gegeben. Bei diesem Gericht hatte P. Hanna Jallouf in den Tagen zuvor Beschwerde gegen die Überfälle auf die Pfarrei und das Kloster eingelegt.

Nach Angaben von Pater Pierbattista Pizzaballa OFM von der Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land befindet sich P. Jallouf weiterhin in Hausarrest: das Islamische Gericht will ein Verfahren wegen Kollaboration mit dem Assad-Regime auf den Weg bringen.

Quelle: Fidesdienst


Baden-Württemberg: EAK kritisiert Ablehnung der Petition gegen den „Bildungsplan 2015“

Die Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg, Sabine Kurtz (siehe Foto), hat den Beschluss des Petitionsausschusses vom 8. Oktober 2014 bedauert, wonach die Bürger-Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ abgelehnt wird.  Kurtz_Portrait_01

Die Petition wandte sich gegen das Vorhaben der grün-roten Landesregierung, das Thema „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im Rahmen des neuen Bildungsplans stärker im Unterricht zu verankern.

Die CDU-Abgeordneten im Petitionsausschuss hatten vorgeschlagen, die Petition an die Landesregierung zur Berücksichtigung bei ihrer weiteren Arbeit an der Bildungsplanreform zu überweisen.

Diese Überweisung wollte die CDU-Landtagsfraktion begleiten mit der Maßgabe, dass sich die Förderung von Respekt, gegenseitiger Achtung und Wertschätzung im Hinblick auf sexuelle Orientierung im Bildungsplan finden müsse wie auch das christliche Menschenbild und der Schutz von Ehe und Familie entsprechend den Vorgaben der Verfassung und des Schulgesetzes beachtet werden müssten.

Der CDU-Vorschlag wurde von der grün-roten Ausschussmehrheit nicht aufgenommen. bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824

Eine andere Eingabe, bei der es u.a. um die Überprüfung „lobbyistischer“ Einflussnahme verschiedener Organisationen auf das Kultusministerium ging, wurde vom Petitionsausschuss ebenfalls abgelehnt.

Eine dritte Petition, die die Pläne des Kultusministeriums nach einer Verankerung des Prinzips der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im Bildungsplan befürwortete, wurde dagegen mit den Stimmen der grün-roten Mehrheit in der Form angenommen, dass sie an die Landesregierung zur weiteren Berücksichtigung überwiesen und damit für erledigt erklärt wurde.

„Die grün-rote Landesregierung zeigt damit, wie wenig ernst sie die Bedenken und Argumente relevanter Teile der Bevölkerung nimmt“, kritisiert die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz hinsichtlich der über 190.000 Unterstützer, die die Online-Petition von Gabriel Stängle unterzeichnet hatten.

„Mit der völligen Ignorierung dieses Anliegens zeigen Grüne und SPD diesen Bürgerinnen und Bürgern die kalte Schulter“, so die EAK-Landesvorsitzende.

 


„Selig, wer Gottes Wort hört und befolgt“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 11,27-28:

In jener Zeit, als Jesus zum Volk redete, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, die dich getragen und deren Brust dich genährt hat.

Jesus aber sprach: Ja, selig sind die, welche das Wort Gottes hören und befolgen.