Ein betroffenes Ehepaar kämpft für die Würde der „Sternenkinder“

Neuerscheinung „Fest im Herzen lebt ihr weiter“

Endlich „guter Hoffnung“ –  die Vorfreude der Eltern ist groß. Doch ein erheblicher Teil aller Schwangerschaften endet mit einer Fehlgeburt.

„Sternenkinder“ werden die tot geborenen Babys genannt. 1416097_Barbara-Mario-MartinFür die betroffenen Eltern ist der Schicksalsschlag eine Tragödie.

Daß totgeborene Kinder seit Mai 2013 standesamtlich mit ihrem Namen registriert und individuell bestattet werden können, auch wenn sie weniger als 500 Gramm wiegen, verdanken die Betroffenen dem Ehepaar Barbara und Mario Martin.

Die Eltern haben selbst drei Kinder während oder kurz nach der Geburt verloren und eine Gesetzesänderung initiiert. Derzeit erscheint im adeo-Verlag ihr Ratgeber „Fest im Herzen lebt ihr weiter“ (adeo Verlag).

Das ansprechende Buch ist gebunden, mit Schutzumschlag, 8-seitiger. Bildteil, 296 Seiten, es kostet 17,99 Euro.

Aktuell setzen sich Martins dafür ein, dass auch den Frauen Mutterschutz gewährt wird, deren Kind mit weniger als 500 Gramm tot zur Welt kommt. Diese Fehlgeburt entspricht nach aktueller Gesetzeslage keiner Entbindung.

„Deshalb gibt es auch keine Geburtsurkunde und die Mutter hat kein Anrecht auf Mutterschutz – egal, wie es ihr nach dem Verlust körperlich oder seelisch geht“, erklärt das Ehepaar und ergänzt: „An diesem wichtigen Thema ist die Politik dran. Der Bundestag beschäftigt sich aktuell und intensiv mit dem Mutterschutz, und auch uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass diese Regelung wesentlich verbessert wird.“ 835028_Barbara-Mario-Martin-Fest-im-Herzen-lebt-ihr-weiter

Mit ihrem biografischen Ratgeber wollen Martins Betroffenen Trost zusprechen und für eine gesellschaftliche Veränderung eintreten: Jedes ungeborene Kind hat einen würdevollen Umgang verdient.

Der adeo-Verlag vor Drucklegung des Buches eine einmalige Aktion gestartet:

Eltern von Sternenkindern erhielten die Chance, ihren „Stern“ auf dem Vorsatzpapier des Buches mit Datum und Namen zu verewigen. Die Aktion war auf 1400 Namen begrenzt. Innerhalb kürzester Zeit war der Platz erschöpft. 

Barbara & Mario Martin:

Jahrgang 1973 und 1975. Gemeinsam betreibt das Ehepaar einen Friseursalon in Niederbrechen bei Limburg. Bundesweit bekannt wurden sie durch ihre Gesetzesinitiative für Sternenkinder. Ihre Homepage zählt mittlerweile über 800.000 Besucher: http://jltfpw.jimdo.com/

Weitere Infos und Bestellung hier: http://www.adeo-verlag.de/index.php?id=details0&sku=835028

Foto: Sophie Kröher

 


Jerusalem: Israelisches Forum zur Bekämpfung der Ebola-Seuche geplant

Am kommenden Sonntag (26.10.) wird im israelischen Außenministerium in Jerusalem ein Treffen stattfinden, bei dem in Anwesenheit des stellv. Außenministers Tzachi Negbi und unter Leitung der Organisation für Entwicklungszusammenarbeit MASHAV das „Israel Forum to Combat Ebola“ in Leben gerufen werden soll. 1403634115528

Ebenfalls an der Initiative beteiligt ist SID-Israel, die israelische Abteilung der Society for International Development, einem weltweiten Forum von Personen und Organisationen, die sich für nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung einsetzen.

Mithilfe des neuen Forums soll die bereits stattfindende Hilfe für die afrikanischen Länder bei deren Kampf gegen Ebola noch verstärkt und besser koordiniert werden.

Bereits jetzt sind israelische Experten und Helfer in den betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone im Einsatz. Die Regierung stellt dort Feldlazarette zur Verfügung, die mit den notwendigen Isolationseinheiten und Schutzvorrichtungen ausgestattet sind, um es den medizinischen Einsatzkräften zu ermöglichen, die Patienten in Quarantäne zu behandeln.


Berlin: SPD-Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky präsentiert sein kritisches Buch

Von Michael Leh

Erfrischend und unterhaltsam war die Buchvorstellung von Heinz Buschkowskys neuem Werk „Eine andere Gesellschaft“ in der Berliner Urania.

Im Unterschied zur Vorstellung seines Erstlingswerks „Neukölln ist überall“ im Jahr 2012 ebenfalls in der Urania fehlten diesmal linke Krawallmacher vor der Tür. Der große Saal war gut gefüllt, allerdings mit vorwiegend älterem deutschen Publikum. Leh - Buschkowsky mit Buch schn 1 DSC_0034 Kopie

Das Gespräch auf der Bühne mit dem wackeren Neuköllner Bezirksbürgermeister und Sozialdemokraten führte diesmal die Fernsehjournalistin Düzen Tekkal.

Sie ist in Hannover geboren, kurdisch-jezidischer Herkunft und hat sich bereits mehrfach in Fernsehbeiträgen ohne Scheuklappen mit Integrationsproblemen bei muslimischen Zuwanderern befasst.

Einige Titel ihrer Beiträge lauteten etwa „Schattenjustiz in Deutschland – wie sogenannte Friedensrichter bei Verbrechen unter Muslimen schlichten“, „Vielweiberei mitten in Deutschland – wie sich viele Migranten die Kosten ihrer Mehrfachehe über Hartz 4 bezahlen lassen“ oder „Ehrenmord an homosexuellem Türken“.

Kurz vor der Buchvorstellung mit Buschkowsky war Tekkal noch bei Dreharbeiten im syrisch-irakischen Grenzgebiet, um über das Morden der Terrormiliz „Islamischer Staat“ und das Schicksal der Flüchtlinge zu berichten.

Tekkal: „Die Bildung war mein Ticket zur Freiheit“

Düzen Tekkal (siehe Foto: mit Buschkowsky) hat als Drittes von elf Kindern („Meine Eltern haben tatsächlich eine Fußballmannschaft großgezogen“) den Universitätsabschluss geschafft.

„Auch mein Ticket zur Freiheit war die Bildung“, erklärte sie in der Diskussion mit Buschkowsky über die Schulprobleme von Zuwandererkindern. Leh - Buschkowsky und Düzen Tekkal bei Buchvorstellung

„Die andere Gesellschaft“ – dieser Buchtitel sei bewusst mehrdeutig, erklärte Buschkowsky. „Die andere Gesellschaft kann die sein, die sich in den letzten Jahrzehnten in unserem Land ganz allgemein entwickelt hat. Die sich aber, wie ich finde, ein gehöriges Stück von der entfernt hat, die mich mit ihren Werten geprägt hat“, schreibt er in seinem Vorwort.

Es könne sich aber auch auf die Gesellschaft anderer Ethnien beziehen, die mit ihren kulturellen, religiösen und zivilisatorischen Eigenheiten inzwischen auch unseren Alltag prägten. Womit Buschkowsky vor allem den Neuköllner Alltag meint, von dem die meisten Deutschen kaum etwas wissen und gerade deshalb sein Buch lesen sollten. „Neukölln ist näher als du denkst“, hatte er auch schon einmal gesagt.

„Als ich heute ins Büro fuhr“, schreibt er in dem neuen Buch, „kam mir auf dem Fussweg eine Frau entgegen. Sie schob einen Kinderwagen: An ihrer linken Hand lief ein drei- bis vierjähriges Mädchen. Nichts Außergewöhnliches eigentlich. Wenn da nicht das lange wallende Gewand und der Gesichtsschleier gewesen wären. Nur ein klitzekleiner Schlitz für die Augen gab der Frau die Möglichkeit, sich zu orientieren. Man konnte nur ahnen, dass es sich um ein weibliches Wesen handelt. Die Dame trug einen Niqab.“

Einige Zeit später habe er aus seinem Bürofenster geschaut: „Auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig liefen zwei Frauen mit Kinderwagen, die beide mit einer Burka vollverschleiert waren. Ich habe diese Situation als ausgesprochen symbolträchtig empfunden.“

„Ungeschminkt und herzerfrischend“

Buschkowsky schreibt und redet ungeschminkt und mit Mutterwitz. Herzerfrischend klar und mit gesundem Menschenverstand benennt er die Probleme. Düzen Tekkal brauchte ihm auf dem Podium gar nicht viele Fragen zu stellen, denn Hauptdarsteller Buschkowsky taugte auch als Alleinunterhalter.

Um „die andere Gesellschaft“ besser zu erkunden, hat er in Neukölln zahlreiche protokollierte Gespräche geführt, darunter mit Imamen, einem Intensivtäter, Sozialarbeitern, Lehrern, Islam-Experten und vielen Zuwanderern gerade aus dem „islamischen Kulturkreis“.

1500 eng beschriebene Seiten umfassten die Abschriften, erklärte eine Vertreterin des Ullstein-Verlages. Buschkowsky schildert die harte Realität und hält dabei mit seiner Meinung nicht hinterm Berg.

Er nennt Daten und Fakten besonders zu Neukölln, angefangen von der demographischen Entwicklung, Arbeitslosen – und Kriminalitätsrate, der Schulsituation oder der häuslichen Gewalt. Auch das Versagen der Justiz in Berlin spart er nicht aus.

Für die besonders im Zusammenhang mit der islamischen Zuwanderung herrschende „Political Correctness“ hat er bissig-ironische Wendungen parat. Zugleich weist er auch auf das teils erhebliche Mobbing hin, dem kritische Stimmen ausgesetzt sind. Buschkowsky:

„Hochkonjunktur hat im Moment der links definierte Rassismus. Nichts können Sie sich schneller verdienen als den Titel Rassist. Allein das Kaufen und Lesen dieses Buches macht Sie schon verdächtig.“

Unser Autor Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung diese Beitrags in der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ vom 11. Oktober 2014


Die Kirche braucht keine Verweltlichung, sondern eine innere Reform

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, muss die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von dieser, ihrer Verweltlichung zu lösen und wieder offen auf Gott hin zu werden“, sagte Papst Benedikt XVI. in seiner bekannten Freiburger Rede.

Die Kirche folgt so dem Beispiel Jesu, der sich von allem entäußerte, arm und machtlos auf die Welt kam, von dem aber die Leute später sagten: „Er spricht wie einer, der Macht hat“. media-373874-2

Benedikt XVI. weiter: „Die Geschichte kommt der Kirche in gewisser Weise durch die verschiedenen Epochen der Säkularisierung zu Hilfe, die zu ihrer Läuterung und inneren Reform wesentlich beigetragen haben“.

Der Papst mag dabei auch an den Verlust des Kirchenstaates von 1869/70 gedacht haben, durch den die Kirche Jahrhunderte lang in die politischen Auseinandersetzungen verstrickt war. Das hat ihrem geistlichen Auftrag geschadet. Frei von diesem Ballast wurde die Katholische Kirche zur religiösen und moralischen Autorität in der Welt.

Geistiger Rang und Einfluss sind nicht von politischer Macht und Reichtum abhängig. Als Otto von Habsburg mit seiner Familie mit dem Ende des 1. Weltkriegs alle politische Macht verloren hatte, wurde er zum Vorkämpfer für ein vereintes Europa und ein bedeutender Analytiker des Zeitgeschehens.

Als solcher bezeichnete er „Lauheit und geistige Feigheit“ als eine der „bemerkenswertesten Charakterzüge unserer Zeit, unseres geistigen und politischen Lebens, dass niemand das tun will, was seine eigentliche Aufgabe ist“. 

Das Synodenthema der Bischöfe der Weltkirche, die in Rom zu ihrer ersten Sitzungsperiode tagte, heißt: „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung.“  

Die Medien versuchten das Thema auf geschiedene Wiederverheirate und Homosexuelle einzuengen. Diese brauchen eine pastorale Begleitung. Aber auch die übrigen Katholiken brauchen eine pastorale Betreuung und Bestärkung im Glauben. 026_23A

Wenn da ein Kardinal meint: „Es ist gut, über die Stärkung der Ortskirchen bei den dringenden pastoralen Fragen zu sprechen und zu überlegen, wie wir den Ehen und Familien nahe sein können, die Brüche und Verletzungen erfahren haben“, so stellt er die in den Mittelpunkt, die ein Prozent der praktizierenden Katholiken ausmachen.

Derselbe Kardinal meinte, es gäbe durchaus Spannungen zwischen denjenigen Synodenteilnehmern, die „die Lehre ins Zentrum stellen und denen die vom Leben der Menschen ausgehen“ (Tagespost, 16.10.14).

Soll das heißen, dass die Lehre der Kirche mit dem Leben der Menschen nichts zu tun hat?  –  Sind nicht am Ende die Ehepaare, die sich an die Lehre der Kirche halten, auch jene, die gerade deswegen die erwähnten „Brüche“ nicht erfahren mussten?

Papst Franziskus hat vor Synodenbeginn geäußert: „Heute besteht in der Welt Hoffnungslosigkeit. Deswegen muss die Menschheit die Botschaft unserer Hoffnung in Jesus Christus hören“ (OR Nr. 40, 3.10.14). Der Papst hat ganz sicher die Botschaft Jesu, nicht die dem Zeitgeist angepasste gemeint.

Die „Entäußerung“, von der Benedikt XVI. in Freiburg gesprochen hat, ist vor allem eine geistige Haltung. Heute bedeutet sie gerade auch das Freisein gegenüber der Vierten Macht, d.h. gegenüber den Polypenarmen der Medien.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert ist Herausgeber der Monatszeitschrift DER FELS und Vorsitzender des „Forum Deutscher Katholiken“, das jährlich den Kongreß „Freude am Glauben“ veranstaltet.

1. Foto: Radio Vatikan – 2. Foto: C. Mohr


Der KKV-Verbandschef kritisiert Randale und Häme gegen Lebensrechtler

„Ein jeder ist für Toleranz, nur wenn’s darauf ankommt, nicht so  ganz.“  –  Mit dieser Feststellung treffe Wilhelm Busch immer wieder den Nagel auf den Kopf  –  insbesondere wenn es um die freie  Meinungsäußerung von Christen gehe, kritisiert Bernd-M. Wehner, der Bundesvorsitzende des KKV (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung), die Ausschreitungen radikaler Gruppierungen gegen die Teilnehmer beim ‚Marsch für das Leben’ (siehe Foto), der unlängst mit rund 5000 Teilnehmern in Berlin stattfand.  IMG_7875

Der KKV-Chef fügt hinzu:

„Wie sonst ist es zu erklären, dass friedliche Demonstranten von ihren Gegnern attackiert, die Büroräume des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) verwüstet oder gar ein Anschlag auf die Berliner Herz-Jesu-Kirche verübt werden? Dass zudem das ZDF in seiner „heute show“ die Teilnehmer am ‚Marsch für das Leben’ in unflätiger Weise durch den Kakao zieht, ist ein weiterer Skandal.“

Natürlich sei Satire erlaubt, so Wehner.  Allerdings sollte sich ein gebührenfinanzierter öffentlicher Sender die Frage stellen, was er mit solch einer Sendung bezwecken will, wenn er ausgerechnet den Lebensschutz bzw. dessen Vertreter als Thema für eine Satire wählt: „Wer sich für den Schutz des Lebens einsetzt, verdient Respekt und nicht Häme.“

Quelle: http://www.kkv-bund.de/presse/presse-archiv/527-kkv-wer-sich-fuer-lebensschutz-einsetzt-verdient-respekt-und-nicht-haeme-kritik-an-zdf-heute-show


Hamas-Anhänger verübte Terroranschlag in Jerusalem: ein totes Baby, acht Verletzte

Bei einem Terroranschlag in Jerusalem wurden am gestrigen Mittwochabend ein drei Monate altes Mädchen getötet und acht weitere Menschen verletzt. 100714052333-b1-

Der palästinensische Attentäter steuerte einen Wagen in eine Menschenmenge in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle.
 
Dabei wurde ein drei Monate altes Mädchen aus seinem Kinderwagen geschleudert und erlag eine Stunde später ihren Verletzungen.
 
Acht weitere Menschen, darunter auch der Vater des Mädchens, wurden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich. Die Verletzten waren gerade aus der Straßenbahn gestiegen, als das Auto auf sie zuraste.
 
Der Attentäter war in der Vergangenheit bereits wegen terroristischer Aktivitäten für die Hamas zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, wurde auf seiner Flucht von der Polizei angeschossen und erlag später in einem Krankenhaus seinen Verletzungen.
 
Auf einem Fernsehsender der Hamas begrüßte ein Sprecher der Terrororganisation den Anschlag. Die Hamas bestätigte auch offiziell die Identität des Angreifers.
 
Angriffe mit Privatwagen sind in der Vergangenheit in Jerusalem immer wieder durchgeführt worden, zuletzt im August, als ein Palästinenser mit einem Bagger einen Bus rammte und umstürzte. Bei diesem Anschlag waren ein fünffacher Vater getötet und weitere fünf Menschen verletzt worden.
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Darüber hinaus wird die Jerusalemer Straßenbahn in den östlichen Stadtteilen immer wieder mit Molotow-Cocktails und Steinen angegriffen. Bis zu 40% der Züge wurden dabei bereits beschädigt.
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Quellen: Außenministerium des Staates Israel  /  Israelische Botschaft in Berlin

Erzbischof Charles Chaput beklagt „Verwirrung“ auf der Familiensynode

Der 1944 geborene katholische Erzbischof Charles Chaput gehört einem amerikanischen Indianerstamm an und ist Oberhirte von Philadelphia. In den Vereinigten Staaten ist er  – ähnlich wie Kardinal Raymond Burke  – als entschiedener Gegner der Abtreibung und unerschrockener Archbishop_Chaput_645_441_55Kritiker der Obama-Regierung  bekannt.

Dem US-Präsidenten wirft er vor, die amerikanische Kultur hinsichtlich Lebensrecht, Familienpolitik, Sexualethik und Bioethik negativ umpolen zu wollen.

Am vorigen Montag äußerte sich Erzbischof Chaput besorgt über die Atmosphäre der Verwirrung“, die auf der kürzlichen Bischofssynode in Rom erkennbar gewesen sei. Chaput erklärte, er sei „sehr beunruhigt“ durch widersprüchliche Berichte, die von der Synode ausgingen.

Damit spielt der Oberhirte offenbar auf den modernistischen „Zwischenbericht“ (Relatio) an, der allerdings von zahlreichen Kardinälen und Bischöfen deutlich kritisiert wurde. Das Schlußdokument der Synode trägt diesem Protest bereits Rechnung und war daher für die „Reformer“-Fraktion enttäuschend, für die theologisch konservativen Kirchenvertreter hingegen ein inhaltlicher Etappensieg.

Der Erzbischof wies darauf hin, daß Verwirrung“ eine Strategie des Teufels sei. Vor allem hinsichtlich der umstrittenen „Relatio“ bekräftigte Chaput: „Ich empfand das, was auf der Synode passiert ist, als störend“, denn das „öffentliche Bild“, das diese Bischofsversammlung geboten habe,  sei das einer „Verwirrung“ gewesen.

Quelle (Text/Foto): https://www.lifesitenews.com/news/synod-confusion-of-the-devil-archbishop-chaput