Zur Berichterstattung des „Bonner Generalanzeigers“ über die Causa Burke

Unter dem Titel „Kraftprobe im Vatikan“ befaßt sich der „Bonner Generalanzeiger“ am heutigen Montag, den 10. November, in einem Online-Artikel ausführlich mit der Amtsenthebung des konservativen Kardinalpräfekten Raymond Burke (siehe Foto). untitled

Der Untertitel des Beitrags von Julius Müller-Meiningen lautet: „Franziskus entmachtet den konservativen US-Bischof Raymond Leo Burke“

Wie nicht anders zu erwarten, präsentiert die Zeitung einige typische Schlagworte, mit denen konservative Persönlichkeiten von der Mainstreampresse häufig bedacht werden, zB. „Hardliner“ oder „Traditionalistenmilieu“.

Der Generalanzeiger stellt sodann fest, daß die Abberufung von Kardinal Burke als Chef der Apostolischen Signatur für diesen einen erheblichen „Machtverlust“ bedeutet.

Allerdings ist es unsinnig, den US-amerikanischen Kirchenmann als „einflußreichsten Gegenspieler“ von Papst Franziskus zu bezeichnen. Sachkritik an einzelnen Äußerungen oder Verhaltensweisen des Papstes beinhaltet noch lange keine Gegnerschaft.

Zudem kritisiert Kardinal Burke selber jene Medien, die ihn als Gegenspieler von „Pope Francis“ (Papst Franziskus) darstellen.  Er betonte kürzlich in einem Interview erneut seine Loyalität, nämlich daß er dem Pontifex auch nach seiner Absetzung weiter „dienen“ wird.

Radio Vatikan meldete Burkes Erklärung, er werde sich niemals gegen einen Papst stellen: „Der Papst ist der rechtmäßige Nachfolger des Apostel Petrus, und damit ist alles gesagt.“ P1020483

Abtreibung: „Wir können nie genug davon sprechen“

Freilich trifft es gottlob durchaus zu, daß Kardinal Burke in puncto Lebensrecht der Ungeborenen kein Blatt vor den Mund nimmt. Hierzu schreibt der „Bonner Generalanzeiger“:

„Im Gegensatz zu Franziskus, der gefordert hatte, weniger über kirchliche Verbote zu sprechen, sagte Burke im Hinblick etwa auf Abtreibung: „Wir können nie genug davon sprechen.“

Sodann berichtet die Zeitung, daß sich in Italien jene Stimmen  – auch von intellektueller Seite  –  mehren, die sich kritisch mit der Amtsführung des Papstes befassen:

„Öl ins Feuer hat auch der italienische Publizist Antonio Socci mit seinem (…) Buch „Non é Francesco“ (Es ist nicht Franziskus) gegossen. Darin behauptet Socci, die Wahl Bergoglios im Konklave 2013 sei wegen zwei Verstößen gegen die Konklaveordnung ungültig.

Im fünften Wahlgang seien von den 115 in der Sixtinischen Kapelle anwesenden Kardinälen 116 Stimmzettel abgegeben worden. Die Episode wurde vom Vatikan bislang nicht dementiert. Die anschließende Annullierung des Wahlgangs sei laut Konklaveordnung ungültig gewesen, behauptet Socci. Zudem hätten nur vier Wahlgänge pro Tag stattfinden dürfen.“

 


Stuttgart: Christliche Lebensrechtler protestieren gegen neue Abtreibungsklinik

In Stuttgart formiert sich Widerstand gegen eine neue Abtreibungsklinik. Sie wird von dem Arzt Friedrich Stapf eingerichtet, der nach eigenen Angaben in seiner bisherigen Praxis jährlich mehr als 2000 Abtreibungen vornimmt. csm_20140512_MfL_One_of_us_2014_01_3cccf472a8

Sein bisheriger Mietvertrag endet Anfang Januar. Nach längerer Suche nach einem Ersatz ist er im Stuttgarter Norden fündig geworden. Wie die „Europäischen Bürgerinitiativen zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde“  von Günter Annen berichten, handelt es sich um das „Maybach-Center“.

Eine Unterschriftenaktion soll die Vermietung durch eine österreichische Immobilien-Firma verhindern. Jeder Mensch habe „ein uneingeschränktes Recht auf Leben“, so die Initiative. Dabei spiele es keine Rolle, ob der Mensch geboren oder noch nicht geboren ist: „Alle Menschen besitzen von der Empfängnis an dieselben Menschenrechte.“

Die Vereinigung droht, das achtgeschossige repräsentative Gebäude künftig als „Maybach-Tötungs-Center“ bekanntzumachen.

Auch CDL und AfD-Aktive protestieren

Auch eine Demonstration vor dem Stuttgarter Rathaus am 14. November wendet sich gegen die neue Klinik. Veranstalter sind der baden-württembergische Landesverband der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) und der Pforzheimer Kreis, zu dem sich Christen in der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zusammengeschlossen haben. iStock_000014086034XSmall

Sie fordern den Gemeinderat der Landeshauptstadt auf, die notwendige Umwidmung des Geschäftshauses, in dem Stapf Räume mieten will, nicht zu genehmigen. Im Stadtparlament selbst hat sich bisher allein die AfD gegen eine Abtreibungsklinik ausgesprochen.

Der evangelikal geprägte Mediziner und AfD-Stadtrat Heinrich Fiechtner erwartet, dass die Stadt keine Mittel für neue Räume bereitstelle. Das Töten von Kindern liege nicht im öffentlichen Interesse. Außerdem gehöre es nicht zu den Aufgaben der Stadt, wirtschaftliche Defizite von privaten Unternehmen auszugleichen.

Dagegen betonte der grüne Bürgermeister Werner Wölfle, dass die Stadt weiter „das Angebot von qualifizierten Schwangerschaftsabbrüchen“ haben wolle. Die Leitende Ärztin der Organisation „Pro Familia“ in Stuttgart, Marion Janke, warnte vor einer „gravierenden Versorgungslücke“, wenn Stapf keine neuen Räume bekommt.

Dieser Ansicht widersprach AfD-Stadtrat Fiechtner in einer Gemeinderatssitzung. Eine Gesellschaft, die Schwangeren mit finanziellen Nöten nicht helfe, stelle ihre Existenz in Frage. Fiechtner empfahl „Pro Familia“, sich in „Contra Familiam“ umzubenennen.

Der CDL-Landesvorsitzende, Rechtsanwalt Josef Dichgans kritisierte „Pro Familia“ ebenfalls. Die Organisation, die nahezu vollständig durch öffentliches Geld finanziert werde, sei eine der größten Beratungsstellen für Frauen mit Schwangerschaftskonflikten. Sie stelle Bescheinigungen aus, die zur straffreien Abtreibung berechtigen. 

Quelle: http://www.idea.de / Günter Annen


25 Jahre Mauerfall: wirklich ein „Fest für Deutschland“? – Ein Grund zum Nachdenken!

Von Peter Helmes

Vor 25 Jahren ist die Mauer gefallen. Ein Fest für Deutschland! Und alle feiern mit – die Linken, die Sozis, die Christdemokraten, die Grünen, die Kirchen, die Medien, die Bürger. image

Ein Fest für Deutschland? Alle waren schließlich immer für die Wiedervereinigung. Ein Hundsfott, der daran erinnert, daß die Diskussion im Westen längst in andere Fahrwasser geraten war:

Niemand will sich heute mehr erinnern, daß Sozis aller Schattierungen, allen voran ein gewisser Egon Bahr, Oskar Lafontaine und der liebe Gott der Sozialdemokraten, Willy Brandt, noch kurz vor dem Mauerfall vor der „Illusion Wiedervereinigung“ warnten und den „Realismus von zwei deutschen Staaten“ praktizierten.

Kein Wort davon, daß „die Träume von der Wiedervereinigung“ bei den Grünen als längst überholt bezeichnet wurden. Und auch keine Notiz davon, daß selbst in den Unionsparteien diejenigen belächelt, ja verhöhnt wurden, die noch an die Einheit Deutschlands glaubten. (Auch der Autor dieses Artikels hat viel Spott darüber ertragen müssen.) fahne1

Heute  –  in einer völligen Verdrehung der Tatsachen  –  ist alles „rechtsradikal“, was der Erhaltung Deutschlands als „Vaterland“, eines gesunden Patriotismus, einer Verantwortung gegenüber dem Deutschen Volk, seiner tradierten Werte und seiner ethischen Identität und einer sozialverantwortungsbewußten Wirtschaftspolitik dient.

Die Linkspartei: Gewinnerin des Mauerfalls

Die Linkspartei feiert mit, weil sie die größten Profiteure des Mauerfalls sind. Ohne sie und die Verbrechen ihrer Parteiväter hätte das Volk des Arbeiter- und Bauernstaates nicht in Scharen „rübergemacht“. Hier, im Westen, dürfen die Bonzen von einst die „Wohltaten des Kapitalismus“ genießen, aber weiterhin ihren alten Träumen nachhängen.

Viele von ihnen, besonders in Führungspositionen, wurden von der westdeutschen Administration übernommen, ihre Renten können sie ungekürzt genießen. Und setzen gerade an, die Regierung eines der traditionsreichsten neuen Bundesländer zu übernehmen, Thüringen. Für „Schämen“ ist da kein Raum.  weisselberg_memoriam

Kurz: feiern lassen sich alle. „Wir waren ja schließlich alle und immer für die Überwindung von Mauer und Stacheldraht.“  –  Ja, einigen gelang es tatsächlich, diese unmenschlichen Hürden zu überwinden: den „Ostzonen-Flüchtlingen“ (so heißen sie gesetzlich immer noch), den entrechteten Ausgewiesenen, den Freigekauften. Sie haben durch ihre Flucht, durch ihr Unterdrückwerden und durch ihre Existenzvernichtung Zeugnis ablegen können von der Unmenschlichkeit des kommunistischen Systems.

SED-Funktionäre genießen ihre Renten

Unter Totalverlust von Hab und Gut, unter schmerzlicher Trennung von Familie, Freunden und Nachbarn haben Sie die Mauer überwunden und mußten hier im freien Deutschland sehen, wie sie zurechtkommen konnten. Während die Funktionäre dieses Systems nach der Wiedervereinigung bestens belohnt wurden, erhielten diese Flüchtlinge zum „Lohn“ eine Kürzung ihres Rentenanspruches  –  ohne Gesetzesgrundlage, ohne vorherige Information, ohne Behördenbescheid.

Ausgeführt von Beamten im Sozialministerium, die früher in ähnlichen Positionen in ostdeutschen Ministerien tätig waren. Die, gegen die sie protestiert hatten und wegen derer sie unter Einsatz ihres Lebens die „DDR“ verlassen hatten, entschieden jetzt über ihre Renten. Mit dem Segen des Deutschen Bundestages. Ob ihnen jetzt nach feiern zumute ist, darf man gewiß bezweifeln.   DSC00254

Es ist schon tragisch, nein zynisch: Die Befehlshaber von einst, die alten SED-Bonzen  –  Herren über willkürliche Verhaftungen, Folter, Schießbefehl und Existenzvernichtung  –  genießen heute hohe Pensionen und Renten auf Westniveau. Ihren Opfern werden die Rentenansprüche gekürzt. Ihr Kampf gegen Willkür und Unrechtsstaat wurde mit Willkür und Unrecht beantwortet  –  und das alles unter dem Siegel des „Rechtsstaates“.

In Deutschland gibt es die gesetzliche Möglichkeit, Bürgern bei „Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit“ z. B. die Rente zu kürzen. Ein ehem. Nazi-Funktionär klagt derzeit. Hat je jemand versucht, den Schergen des SED-Staates wegen „Verstoßes gegen die Grundsätze der Menschlichkeit“ die Rente zu kürzen?

Da wirkt das Wort des stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU- Fraktion, Vaatz, wie Hohn: „Jenen, denen Freiheit wichtiger war als Geld und Gut, Heimat und die Nähe zu Freunden, ist viel zu verdanken. Ohne sie wäre uns die DDR erhalten geblieben“ (Tagesspiegel v. 30.9.99). Grund zum Feiern?

Neue DDR-Verklärung macht sich breit

Wer und was den Untergang der „DDR“ eingeleitet hat, diese Geschichte hat viele Väter (und Mütter), auch unsere „Bürgerrechtler“ um Merkel und Gauck. Da wird die Geschichte verdreht, da wird tägliche DDR-Verklärung betrieben, da sehnt man sich nach den geradezu paradiesischen Zuständen im „anderen Teil Deutschlands“ zurück. Ostalgie!

Das „Fest des Mauerfalls“ ermöglicht ein angemessenes Gedenken an das SED-Unrechtsregime. Das gebietet vor allem der Respekt vor den Opfern des DDR-Regimes: die zahlreichen Toten an der Grenze und die ca. 150.000 Menschen, die aus politischen Gründen inhaftiert waren oder deren Kinder zwangsadoptiert wurden, sowie die rund 200.000 Flüchtlinge und Abgeschobenen. Wir sind den Opfern schuldig, die Erinnerung daran jederzeit wach zu halten, auch und gerade in Verantwortung für zukünftiges Handeln.  163538-dg-original

Die Menschen früher kämpften vor allem für Meinungsfreiheit, weniger für mehr Geld. Heute reden alle eher von Geld. Sachwert schlägt ideellen Wert. Daß unsere Meinungsbildung manipuliert wird, interessiert scheinbar niemanden.

Viele Bundesbürger waren nie in der DDR, konnten aber durch intensive Berichte in den Medien zumindest eine grobe Ahnung vom Leben im anderen Deutschland haben. Auch daß es da die Stasi gab, wußte man. Was aber dieser Geheimdienst, der Staatspolizei und Anklagebehörde in einem war, an Grauenhaftem angerichtet hat, das erfuhr die westliche Öffentlichkeit oft nur bruchstückweise  –  durch Berichte von Menschen, denen die Flucht gelungen war. Durch DDR-Bürger, die aus der Haft freigekauft wurden.

Dank beherzter Menschen, die in den letzten Atemzügen des DDR-Regimes die Stasi-Zentrale gestürmt und damit wahre Berge von Akten vor der Vernichtung bewahrt haben, können wir nun sehr oft bis ins kleinste Detail nachvollziehen, wie die Stasi gearbeitet hat. Aber wir lassen zu, daß ehemalige Stasi-Mitarbeiter noch heute in der „Gauck (Jahn)-Behörde“ die alten Akten sichten. Da wird der Bock zum Gärtner. Grund zum Feiern?

Erinnerung an die DDR hat folkloristische Züge

Wir erfahren, wie die Stasi verdeckt auch bei uns aktiv war. Und wir erkennen die Aufklärung über den monströsen Geheimdienst der DDR. Das zwingt uns, offen und engagiert für ein Staatssystem einzutreten, in dem flächendeckende und lückenlose Überwachung bis in den privatesten Winkel, in dem Bespitzelung und absolut inhumane Verfolgung von Andersdenkenden bis hin zur Existenzvernichtung nicht möglich ist.

Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Der Überwachungsstaat floriert, unterstützt von modernsten Techniken.pc_pi

Ich habe manchmal den Eindruck, daß die Erinnerung an die DDR  –  je länger ihr Ende zurückliegt  –  gerade bei uns, in den alten Bundesländern, fast schon folkloristische Züge annimmt.

Wir sind gerührt, wenn ein stinkender Trabi-Oldtimer an uns vorbeiknattert. Wir amüsieren uns, wenn wir alte Bilder sehen, auf denen der Staatsratsvorsitzende Honecker dem großen Bruder Breschnew einen kaum enden wollenden Kuss auf die Lippen drückt.

Wir erinnern uns an die Weihnachtspakete, die unsere Familien nach drüben geschickt haben  –  und an den Christstollen, der als Dankeschön zurückkam. Und oft wissen wir gar nicht, was wir entgegnen sollen, wenn uns jemand sagt, daß in der DDR ja nicht alles schlecht war.

Ein diktatorischer Unrechtsstaat

Versuchen wir wenigstens, uns ein klares Bild von der DDR zu machen:
– Ein System, das nur scheinbar alle in Ruhe ließ, die klaglos mitgemacht haben.
– Ein System, das rücksichtslos gegen den leisesten Widerspruch vorgegangen ist.
– Ein System, das gnadenlos gegen alle war, die offen sagten, was ihnen am sogenannten Arbeiter- und Bauernstaat nicht gefiel.
– Ein System, das klare Züge von Verfolgungswahn gezeigt hat.
– Ein System, das seinen eigenen Bürgerinnen und Bürgern nicht über den Weg getraut hat.
– Ein System, das das Wort „demokratisch“ wie zum Hohn in seinem Staatsnamen geführt hat.

Erinnern wir uns stets daran, was ein Unrechtssystem anrichtet! Das ist die Lehre aus dem Mauerfall.

Am Tage des Mauerfalls dürfen wir das Wort vom „Unrechtsstaat“ frei benutzen, auch wenn gerade in diesen Tagen (siehe Thüringen) manche versuchen, sich daran vorbeizudrücken. Diese Wahrheit aber müssen die Funktionäre ertragen: Die DDR war ein Unrechtsstaat! 159481-3x2-teaser296

Jedes, aber auch wirklich jedes „Recht“, das es in diesem System gab, konnte verbogen, geleugnet, mißbraucht werden oder existierte erst gar nicht. Zu jeder Zeit und ohne jede wirkliche einklagbare Begründung. Was kann es mehr an Unrecht geben?

Manche versuchen, die Erinnerung an die DDR auf einen Level mit der Erinnerung an den ohne Zweifel politisch indoktrinierten Alltag in der DDR oder gar an „Fit“ und „Rotkäppchen-Sekt“ zu stellen. Das ist eine unzulässige Verharmlosung und wird dem menschenverachtenden Umgang mit den Häftlingen der Stasi nicht gerecht. Das Leiden der Betroffenen wird damit bagatellisiert und marginalisiert.

„Aufstand der Anständigen“ gegen Linkspartei fällig

Da wirkt es wie ein Hohn, nein, da ist es offene Verhöhnung, wenn die Linken-Chefin Katja Kipping einen neuen „Aufstand der Anständigen“ fordert, wenn es um die Krawalle bei der Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln geht, für die sie die AfD mitverantwortlich macht.

„Solange Hooligans in Nadelstreifen wie die aus der AfD das politische Klima mit rechten und ausländerfeindlichen Parolen vergiften, muß man sich nicht wundern, wenn sich rechte Gewaltbanden ermutigt fühlen“, sagte Kipping der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es brauche nun ein Bündnis über die Parteigrenzen hinweg, „das sich nicht nur der rechten Gewalt, sondern auch dem demagogischen Gift der AfD entgegenstellt“, forderte die Linken-Chefin. Gefragt sei ein neuer „Aufstand der Anständigen“.

Diesen „Aufstand der Anständigen“ müßte es heute gegen das Auftreten der Linkspartei geben. timthumb

Frau Kipping, den echten „Aufstand der Anständigen“ gab es vor 25 Jahren, als mit Menschen Ihres Schlages abgerechnet wurde. Wer erlaubt Ihnen die Frechheit, heute von „Anständigen“ zu reden, wenn viele in Ihrer Partei sich nicht einmal zu den Untaten des einstigen Unterdrückungsregimes bekennen wollen?

25 Jahre Mauerfall? Und die Linkspartei fordert schon wieder ein neues Deutschland. Ist das Sankt-Martins-Fest eine Zumutung für Muslime und muß aus Schulen und Kindergärten verschwinden?, fragen die SED-Nachfolger. Diese Forderung erhob tatsächlich die NRW-Linke. Der Vorsitzende der Linkspartei in NRW bezeichnete das Fest in der „Rheinischen Post“ als diskriminierend für den muslimischen Kulturkreis (Die Welt vom 7.11.2014). 25 Jahre Mauerfall – ein Fest?

Thüringen: Stasi in die Koalition?

Und die Mauerfall-Profiteure legen noch eins drauf: Bei den Debatten um Rot-Rot-Grün in Thüringen geht es auch um die Vergangenheit: Zwei Stasi-belastete Abgeordnete der Linken sitzen seit 2004 im dortigen Landtag. In der DDR waren sie Inoffizielle Mitarbeiter für die Staatssicherheit (Kuschel) beziehungsweise für die politische Kriminalpolizei (Leukefeld).

Werner Schulz, Mitbegründer von Bündnis 90 und langjähriger Bundes- und Europaabgeordneter, warnte im Zusammenhang mit Kuschel und Leukefeld: „Da hätten zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung zwei Ex-Stasi-Mitarbeiter das letzte Wort in einer Koalition. Der Ruf der friedlichen Revolution war aber nicht „Stasi an die Macht“!

Offiziell gelten Kuschel und Leukefeld als „parlamentsunwürdig“. So hat sie ein Landtagsgremium eingestuft, das sich mit ihrer Stasi-Vergangenheit beschäftigte. Beide lieferten Informationen auch über ausreisewillige Personen. Die mußten dann mit Repressalien rechnen. Und nun sollen sie eine kommunistisch geführte Regierung in Thüringen mittragen dürfen. 25 Jahre Mauerfall – ein Fest für Deutschland?

Der bevormundete Bürger: „BRD“ als „DDR light“

Die Entwicklung unseres Landes, 25 Jahre nach dem Mauerfall, muß beängstigen. Linke erobern das Land. Die DDR feiert fröhliche Urstände. Der (sozialistische) Auftrag lautet unüberhörbar: „Von der Wiege bis zur Bahre – der bevormundete Mensch!“

Der Staat wird alles richten  –  und vernichtet damit jede individuelle Initiative. Erziehung und Bildung, Krankenversicherung und Rente – der Staat macht´s. Auch 25 Jahre Mauerfall haben nichts daran geändert. Linker Mehltau legt sich übers Land. Uns wird vorgeschrieben, was wir zu tun und zu lassen haben.

Linke haben unser Land ergriffen

Die Altkader und deren Erben verschweigen systematisch die ungeheuren Verbrechen in der Vergangenheit, die im Namen des Sozialismus begangen wurden. Der Sozialismus ist  –  nach dem Islam  –  die zweitgenozidärste Ideologie der Menschheitsgeschichte (vgl. Hans Meiser: “Völkermorde vom Altertums bis zur Gegenwart”). Binnen eines einzigen Jahrhunderts haben Sozialisten ein wahres Massaker angerichtet. Über 130 Millionen Menschen mußten dort, wo der Sozialismus herrschte oder um seine Macht rang, ihr Leben lassen.

Kein Wort davon seitens unserer deutschen Sozialisten, die  –  ob in Gestalt der Linkspartei, der Grünen, der Gewerkschaftsfunktionäre oder weiter Teil der SPD  –  ihre täglichen Ablenkungsmanöver, den “Kampf gegen rechts”, führen, der in Wirklichkeit ein Kampf gegen Meinungsfreiheit, gegen Kritik an Linken, gegen die politische Mitte als Ganzes ist.

Erfolgreiche Täuschungsmanöver

Lassen Sie uns innehalten und fragen: In welches Land sind die Flüchtlinge, die Abgeschobenen, die Freigekauften gekommen?

Die Diktatur, die sie überwunden glaubten, lebt in Teilen wieder auf und funktioniert nach denselben Herrschafts- (und Mißwirtschafts-)Regeln in unserem Land, von dem viele noch glauben, es sei ein demokratisches.

Foto: PdVDoch de facto haben Linke längst die Macht. Sie beherrschen unangefochten die veröffentlichte Meinung und damit das Denken und Wahlverhalten eines Großteils der Deutschen; sie haben die Macht, jeden  –  und wie nun auch der letzte Deutsche begriffen hat, selbst Bundespräsidenten, Ministerpräsidenten  –  und sowieso jeden sonstigen Spitzenpolitiker der virtuellen Guillotine anheimzugeben und zu vernichten.

So belügen Linke uns Deutsche über ihre wahren Absichten. Und sie haben die absolute, die unumschränkte Informationshoheit. Sie definieren, welche Nachrichten wo, wann und in welcher Interpretation geliefert werden. Es gilt dabei sicherzustellen, daß der Souverän, der scheinbare und längst entmachtete Herrscher jeder funktionierenden Demokratie, in die gewünschte Richtung gelenkt wird. Diesen Souverän betrügen und belügen sie mit Hilfe der Medien, die  –  ebenfalls überwiegend links ausgerichtet  –  sich mit der Politik verbündet haben

Das Unheilswerk von Karl Marx lebt

25 Jahre Mauerfall – und Karl Marx lebt. Brave Bürger der „DDR“ haben gegen den Arbeiter- und Bauernstaat demonstriert. Sie haben sich gegen Karl Marx gewandt – und haben Karl Marx bekommen.

Nach ihm sind nach wie vor unzählige Straßen und Plätze benannt, und überall stehen Denkmäler. Seinen Kritikern wurden in diesem „neuen, wiedervereinigten Deutschland“ keine Denkmäler errichtet, keine Plätze nach ihnen benannt.

Um nicht mißverstanden zu werden: Der Fall der Mauer war ein epochales Ereignis, ein Geschenk für unsere Nation. Aber nur die wenigsten, die sich nun den Verdienstorden ans Revers heften, waren die wirklichen Helden dieses historischen Vorganges.

Über die wahren Helden spricht man nicht: die Mauertoten, die Flüchtlinge, die Häftlinge. Stattdessen wächst eine neue DDR-Verklärung heran, die den Opfern Hohn spricht.

Ja, 25 Jahre Mauerfall – ein Fest für Deutschland! Aber auch ein Grund innezuhalten.

Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JU (Jungen Union), er betreibt die liberal-konservative Webseite http://www.conservo.wordpress.com


Internationale Parlamentariergruppe pro Religionsfreiheit in Oslo gegründet

In Oslo wurde am 8. November 2014 unter Beteiligung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine internationale Parlamentariergruppe für die Religionsfreiheit gegründet.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder:

„Die Gründung einer internationalen Parlamentariergruppe für Religionsfreiheit ist ein wichtiger Schritt, um dem Thema weltweit noch mehr Beachtung zu verleihen. Da immer mehr Konflikte religiöse Gründe haben, gehört die Wahrung der Religionsfreiheit zu einer der zentralen außenpolitischen Fragen unserer Zeit. Es ist gut, dass sich nun auch Parlamentarier aus vielen Ländern dem annehmen. 4077304320

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist somit Teil einer wachsenden internationalen Bewegung für die Religionsfreiheit, die gegen die Benachteiligung und Verfolgung von Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung eintritt.

Im Koalitionsvertrag haben wir bekräftigt, dass der Einsatz für dieses Menschenrecht ein wichtiger Teil der wertebasierten Außenpolitik Deutschlands ist. Für die Beachtung und die Durchsetzung des Rechts ist die Beteiligung nationaler Parlamente von großer Bedeutung, da diese wiederum die jeweiligen Regierungen beeinflussen können.

Der Vorsitzende des Stephanuskreises der Fraktion, Heribert Hirte, hat durch seine Unterschrift unter das Gründungsmanifest der Gruppe noch einmal bekräftigt, welche Bedeutung Artikel 18 der Internationalen Erklärung der Menschenrechte für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat. Die Unterschrift erfolgte im Nobel-Friedenszentrum in Oslo. Neben Hirte unterschrieben unter anderem auch Parlamentarier aus Brasilien, Norwegen, Großbritannien, Italien, Kanada und Argentinien die Gründungsurkunde. Die Initiative war vom kanadischen Parlament ausgegangen.

Die Gruppe plant unter anderem gemeinsame Tagungen. Insbesondere will sie versuchen, die Bedeutung der Religionsfreiheit in den Vereinten Nationen besser zur Sprache zu bringen.“


Der Erzbischof von Riga würdigt seine Mutter, die ihn nicht abgetrieben hat

In einem Interview  mit „Rome Reports“ berichtet der katholische Erzbischof von Riga, Zbignevs Stankevis, seine Mutter habe  –   als sie ihn mit 40 Jahren unter ihrem Herzen trug  –  nicht abgetrieben, sondern die Schwangerschaft fortgesetzt, obwohl der behandelnde Arzt ihr im Februar 1955 eine Abtreibung empfahl, weil eine Schwangerschaft in ihrem Alter angeblich zu viele Risiken mit sich bringe. P1020483

Wie Stankevis mitteilt, war seine Mutter tief im Glauben verwurzelt und habe daher eine Kindstötung niemals in Erwägung gezogen, zumal sie bereits Mutter war. Der Erzbischof sagt: „Dank ihrer Entscheidung lebe ich!“

In einem Interview gegenüber Radio Vatikan erklärte der Oberhirte im Anschluß an die Familiensynode: „Die Kirche ist nicht dazu da, die Wünsche der Welt zu befriedigen; sondern der Welt Salz zu geben und ihr die Wahrheit zu zeigen, die von oben kommt.“

Quelle: Nachrichtenagentur ZENIT


„Der Bischof muß ein Mann sein, der sich an das wahre Wort der Lehre hält“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Titus 1,1-9:

Paulus, Knecht Gottes und Apostel Jesu Christi, berufen, um die Auserwählten Gottes zum Glauben und zur Erkenntnis der wahren Gottesverehrung zu führen, in der Hoffnung auf das ewige Leben, das der wahrhaftige Gott schon vor ewigen Zeiten verheißen hat;
jetzt aber hat er zur vorherbestimmten Zeit sein Wort offenbart in der Verkündigung, die mir durch den Auftrag Gottes, unseres Retters, anvertraut ist. chrkn

An Titus, seinen echten Sohn aufgrund des gemeinsamen Glaubens: Gnade und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserem Retter.
Ich habe dich in Kreta deswegen zurückgelassen, damit du das, was noch zu tun ist, zu Ende führst und in den einzelnen Städten Älteste einsetzt, wie ich dir aufgetragen habe.

Ein Ältester soll unbescholten und nur einmal verheiratet sein. Seine Kinder sollen gläubig sein; man soll ihnen nicht nachsagen können, sie seien liederlich und ungehorsam.

Denn ein Bischof muss unbescholten sein, weil er das Haus Gottes verwaltet; er darf nicht überheblich und jähzornig sein, kein Trinker, nicht gewalttätig oder habgierig. Er soll vielmehr das Gute lieben, er soll gastfreundlich sein, besonnen, gerecht, fromm und beherrscht.

Er muss ein Mann sein, der sich an das wahre Wort der Lehre hält; dann kann er mit der gesunden Lehre die Gemeinde ermahnen und die Gegner widerlegen.