Das „Kunstmuseum Tel Aviv“ ist im Jahre 2015 zu Gast in Berlin

Eine große Auswahl von Werken aus dem Kunstmuseum Tel Aviv wird im kommenden Jahr im Berliner Martin Gropius Bau zu sehen sein. Der Anlaß des hohen Besuches ist die Begehung von 50 Jahren diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland.

Die Ausstellungseröffnung findet am 26. März 2015 im Martin Gropius Bau statt, die Ausstellung selbst läuft bis zum 21. Juni 2015.

Das Konzept der Ausstellung ist ein Dialog zwischen moderner Kunst und zeitgenössischer israelischer Kunst, die sich mit persönlichen, sozialen und politischen Fragen auseinandersetzt.

Die Ausstellung wird durch umfangreiche Kataloge in deutscher und englischer Sprache mit Fotografien und Texten zu ausgewählten Werken begleitet.

Es werden u. a. Werke von Max Beckmann, Marc Chagall, Edgar Degas, Erich Heckel, Alberto Giacometti, Wassily Kandinsky, Jackson Pollock, Ludwig Meidner, Pablo Picasso, Mark Rothko, Egon Schiele, Jakob Steinhardt und Lesser Ury gezeigt, sowie solche zeitgenössischer israelischer Künstler wie Yael Bartana, Guy Ben-Ner, Zoya Cherkassky, Tzion Abraham Hazan, Nevet Yitzhak, Tamir Zadok, Nira Pereg und Michal Helfman.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Die Vatikan-Korrespondentin Hilary White würdigt mutige Kirchenmänner wie Burke, Müller, Pell, Caffarra, Schneider usw.

Von Felizitas Küble

Hilary White (siehe Foto) ist eine katholische Journalistin und Vatikan-Reporterin des US-amerikanischen Lebensrechtler-Portals Life-Site-News. Die bekannte Webseite hat in wenigen Tagen ca 25.000 Online-Unterschriften für Kardinal Raymond Burke gesammelt. Hilary_White_300_300_55gray_s_c1

Ihr Artikel dokumentiert weitgehend die derzeitige innerkirchliche „Stimmungslage“ von Millionen theologisch konservativer Katholiken in den USA und darüber hinaus.

Unter dem (hier auf deutsch übersetzen) Titel Kardinal Burke begleitet‘ uns als Frontmann  – er zeigt uns den Weg“ würdigt sie neben diesem glaubensstarken amerikanischen Kirchenmann eine Reihe weiterer Kardinäle und Würdenträger, die sich auf der kürzlichen Bischofsynode in Rom für Ehe, Familie und die überlieferte Lehre der Kirche stark gemacht haben.

Eingangs schreibt die engagierte Lebensrechtlerin White, daß sie Raymond Burke (siehe Foto) persönlich kennt und als jemanden schätzt, der andere Menschen zuvorkommend und freundlich behandelt und zugleich geistreich, standhaft und mutig sei  –  und der vor allem „die Wahrheit liebt“.ab-burke_final-interview

„Wir empfinden ein tiefes Gefühl der Kameradschaft mit dem bedeutenden Kardinal“, betont die Vatikanreporterin weiter: „Er stand so lange wie ein Bollwerk gegen merkwürdige und beunruhigende Trends in der Kirche.“ – Dies habe sich nicht zuletzt bei der außerordentlichen Bischofssynode über die Familie wieder gezeigt.

„Wir suchen Begleitung und mutige Führung“

Sie fügt hinzu, daß katholische Laien auf ihrem „zunehmend schwierigeren Weg“ in der heutigen „verwirrten“ Zeit nach geistiger Begleitung suchen  – und zwar „in Form von mutiger Führung“, indem die kirchlichen Hirten „uns nach vorne führen und den Weg zeigen“.

Zugleich erinnert die Autorin an andere „gläubige Kirchenmänner“, die sich auf der Synode für die immerwährenden Werte von Ehe und  Familie eingesetzt haben und „das sagten, was gesagt werden muss“.

Danach erwähnt sie den deutschstämmigen Weihbischof Athanasius Schneider, der unlängst den Versuch „reformerischer“ Kräfte kritisiert hat,  die Bischofssynode in modernistisches bzw. „neuheidnisches“ Fahrwasser abdriften zu lassen, statt sich auf die Botschaft Christi zu stützen.

„Kardinal Müller hält unbeirrbar an der Kirchenlehre fest“

Die Vatikankorrespondentin schreibt sodann über den früheren Oberhirten von Regensburg und heutigen Präfekten der Glaubenskongregation (siehe Foto): AL-0005

„Zu den vielen guten Menschen gehört für die meisten von uns auch Kardinal Gerhard Müller, der trotz zunehmender Opposition von Kollegenseite weiter unbeirrbar an der Lehre der Kirche festhält und klarstellt, daß sie von niemandem verändert werden kann.“.

Zudem erwähnt sie lobend eine Reihe afrikanischer Bischöfe, denn diese hätten während der Synode „der Welt versucht zu sagen, dass zur Lösung unserer globalen Probleme nicht mehr Verhütung und Abtreibung, sondern Ermutigung für die Familien und mehr Unterstützung für die Ehe gehört.DSCF0975

Schließlich erinnret die Verfasserin an den australischen Kardinal George Pell (siehe Foto) sowie an den italienischen Erzbischof Caffarra von Bologna; beide Kirchenmänner haben sich ebenfalls für die unverkürzte Lehre der Kirche über das Ehe-Sakrament positioniert.

Abschließend schreibt die Autorin:

„Wir brauchen Männer wie Burke, um am Ball zu bleiben, um unsere Chance zu nutzen, einer unwilligen Welt die Wahrheit erzählen.

Wir brauchen seine Führung, jetzt mehr denn je, nicht etwa, weil wir nicht selber Bescheid wissen, sondern weil er und seinesgleichen uns Hoffnung und Kraft geben, um dasselbe in unserem eigenen Lebensbereich zu verwirklichen.“

Quelle für die Zitate und das 1. Foto: https://www.lifesitenews.com/blogs/cardinal-burke-accompanies-us-as-leaders-should-by-showing-us-the-way

Felizitas Küble leitet das Christoferuswerk in Münster, das diese Webseite betreibt

 


Dachverband „Forum deutscher Katholiken“ veröffentlicht Bittschrift an den Papst

Glaubenstreue Katholiken sind durch die mit der Weltsynode der Bischöfe entstandenen Diskussionen verunsichert. Viele stellen sich die Frage, ob die Treue zum Wort Christi „Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen“ weiterhin gilt. 1_0_809751

Die Lehre der Kirche über das Ehesakrament scheint künftig zur Disposition zu stehen. Wie soll man in der Familie die Lehre der Kirche über die Ehe an die Kinder und Enkel vermitteln, wenn mit dem Verweis auf die „Barmherzigkeit“ die Bedeutung des lebenslangen Treueversprechens relativiert wird?

Die Bischöfe, die den Glauben der Kirche in der Synodendebatte kraftvoll verteidigt haben, sind ein Stütze für die Ehepartner, die ihrem Versprechen treu geblieben sind und nicht wieder geheiratet haben. Unsere Kinder und Jugendlichen sehnen sich nach einer Ermutigung zur lebenslangen Treue, welche die katholische Kirche verkündet.

Wir bitten den Heiligen Vater um hilfreiche Worte, damit Verwirrung und Lähmung unter den Katholiken nicht weiter um sich greifen.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des „Forum Deutscher Katholiken“

HIER geht es direkt zum Unterschriften-Formular: http://forum-deutscher-katholiken.de/petition-hilfreiche-worte/

Foto: Radio Vatikan

 


Jesus Christus warnt vor falschen Endzeit-Propheten: „Glaubt ihnen nicht!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 17,20-25:

In jener Zeit, als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete ER: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte.  chrkn

Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es!  –  Denn das Reich Gottes ist mitten unter euch.

ER sagte zu den Jüngern: Es wird eine Zeit kommen, in der ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben.

Und wenn man zu euch sagt: Dort ist ER! Hier ist ER!, so geht nicht hin und glaubt ihnen nicht!

Denn wie der Blitz von einem Ende des Himmels bis zum andern leuchtet, so wird der Menschensohn an seinem Tag erscheinen. Vorher aber muss ER vieles erleiden und von dieser Generation verworfen werden.

 


Eine Medizin-Journalistin bestätigt: Die Esoterik-Welle wächst weiter

In einem Interview mit der „Wiener Zeitung“ vom 10.11.2014 äußert sich die Medizin-Journalistin Dr. Krista Federspiel über den weiter zunehmenden Trend zum „Übersinnlichen“. Der Esoterikmarkt boomt nach wie vor  – und zwar vor allem in den westlichen Ländern.  DSC_0177_ShiftN

In den 80er Jahren hielten viele Beobachter dieses Phänomen für eine kurzfristige Welle, die kommt und wieder vergeht. Diese Vorstellung hat sich nicht bestätigt, die Faszination des Übersinnlichen erweist sich offenbar als stärker und tiefgreifender.

Auf den ersten Blick erscheint es merkwürdig, daß sich abergläubische bzw. esoterische Strömungen ausgerechnet in unserer „hochwissenschaftlichen“ Welt so erfolgreich halten können.

Teils wirken sie als Gegenbewegung zu einer technisierten und unübersichtlich erscheinenden Zeit, teils entsprechen diese „spirituellen“ Trends durchaus dem heutigen Zeitgeist, weil sie das menschliche „Ich“ und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen: so kann der Mensch seine transzendente religiöse Sehnsucht befriedigen, ohne zugleich an Gebote und sittliche Normen gebunden zu sein – eine „Spiritualität“ also ganz nach Wunsch des Einzelnen.

Auf die Frage „Passen esoterische und spirituelle Methoden noch in unsere hochtechnologisierte Welt?“ antwortet Frau Dr. Federspiel daher mit Recht folgendermaßen:

„Die Esoterik passt genau in unsere Gesellschaft. Heutzutage ist das Wichtigste, das ICH zu optimieren. ICH muss ins Fitness-Studio gehen, damit mein Körper fit ist, dann muss er operiert werden, damit er dem Schönheitsideal möglichst nahe kommt. ICH muss eine Diät machen, um schlank zu bleiben.

Das ICH steht absolut im Mittelpunkt aller Gedanken. Der Körper und seine Gesundheit sind derzeit nahezu religiöse Projektionsflächen. Auch die Esoterik stellt das ICH in den Vordergrund. ICH muss eine höhere Stufe des Bewusstseins erreichen. ICH kann auswählen, aus einer Palette von Ideen, die MICH ansprechen.

Esoterische Ideen spiegeln die Gesellschaft und waren zugleich immer eine Gegenbewegung zur rationalen Welt, in der bestimmte Bedürfnisse nicht befriedigt werden.“

Quelle und vollständiges Interview hier: http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/mensch/?em_cnt=702579

Foto: Helga Pelz-Wagner


„Der HERR richtet die Gebeugten auf“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 146 (145),6-7.8-9a.9bc-10

Der HERR hat Himmel und Erde gemacht,
das Meer und alle Geschöpfe;
ER hält ewig die Treue.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,

den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.
Der HERR öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.

Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.

Der HERR ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.