Dr. Adam fordert mehr staatliche Konsequenz gegenüber IS und Boko Haram

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) kritisiert die jüngsten Freikauf-Maßnahmen. Dr. Konrad Adam erklärt hierzu:

„Die Bundesregierung spart bei der Bundeswehr und rüstet weiter ab. Dafür rüstet sie Terrororganisationen wie den Islamischen Staat oder Boko Haram, die im Irak und in Nigeria ein blutiges Schreckensregime ausüben, bereitwillig auf.“ sami wahib (2)

Der AfD-Bundessprecher fügt hinzu: „Sie tut das, indem sie entführte Deutsche großzügig  freikauft und so den Terroristen Millionenbeträge zukommen lässt. Allein für den unternehmungslustigen Arzt aus Eltville, der beim Segelausflug  den Islamisten in die Hände fiel, sollen vier Millionen geflossen sein.“

BILD: von Islamisten zerstörte Kirche

Dr. Adam fühlt sich  –  laut seiner Pressemitteilung  –  an Lenins bekanntes Wort erinnert, wonach der wahre Kapitalist seinen Gegnern auch noch den Strick verkaufe, an dem sie ihn aufhängen:

„Inzwischen sind wir aber ein Jahrhundert weiter, und heute wird der Strick, das Messer oder das Dynamit, mit dem das Opfer gehängt, enthauptet oder in die Luft gesprengt werden soll, auch noch staatlich subventioniert.

Auch diesen Fortschritt haben wir einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zufolge der Weitsicht der Europäischen Kommission zu verdanken. Sie war es, die im Zeichen von Harmonisierung und Liberalisierung die Mitgliedstaaten dazu zwang, den Markt auch für solche Versicherungsgeschäfte zu öffnen, die bis dahin als sittenwidrig galten und verboten waren. So entstand ein neuer Markt für Krisenmanagement, an dem Versicherungen und Terroristen gut verdienen.“

 


Judentum: Gute Taten am Mitzvay-Day

Am Sonntag, dem 16. November, haben Menschen auf der ganzen Welt beim jüdischen Aktionstag #MitzvahDay2014 mitgemacht. Der Mitzvah Day Deutschland ist eine Initiative vom Zentralrat der Juden in Deutschland, der bundesweit durchgeführt wurde. 1972378_733881703334446_1191187792228636598_n

Ziel des Projektes ist es, die Welt mit vereinten Kräften und durch viele kleine Aktionen etwas besser zu machen. 

Die israelische Botschaft in Berlin hat am Mitzvah Day den Kindern des Sozialprojektes „Die Arche“ geholfen, ihre Einrichtung zu renovieren und ihr einen frischen Anstrich zu verpassen (siehe Foto).

Gemeinsam mit Kindern, die dort regelmäßig mit warmem Essen und Nachmittagsbetreuung versorgt werden, strichen sie das Billardcafé und den Kicker-Raum.

Weitere Infos unter http://www.mitzvah-day.de

Einen Artikel zum Mitvah Day auf der Seite der Jüdischen Allgemeinen.

Quelle u. a.: Botschaft des Staates Israel


Pakistan: Christ wegen Islamkritik verhaftet

Der 40-jährige Christ Qaiser Ayub wurde wegen angeblicher Blasphemie (Kritik am Islam) in Lahore festgenommen. Grundlage des Haftbefehls ist der Paragraph 295-C des pakistanischen Strafgesetzbuchs (Beleidigung des Propheten Mohammed), der auch im Fall Asia Bibi zugrunde liegt. Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

Ayub unterrichtete als Lehrer für Informatik an verschiedenen Schulen in Lahore. Wie der Anwalt Sardar Mushtaq Gill mitteilt, war Ayub nach Angaben der Polizei drei Jahre flüchtig: die Anzeige geht auf das Jahr 2011 zurück. Ayub soll „blasphemische“ Inhalte auf seinem Blog veröffentlicht haben.

Unterdessen forderten muslimische und christliche Menschenrechtler bei einem Treffen erneut von der Regierung eine klare Stellungnahme zum Mißbrauch des Blasphemieparagraphen: “Die Regierung muss unmissverständlich Stellung beziehen, damit willkürliche Morde verhindert und Übergriffe auf Minderheiten aufgrund einer unangemessenen Auslegung des Gesetzes beendet werden”, so die Teilnehmer einer von der “Association of Women for Awareness and Motivation (Awam)“ und “Rights of expression, assembly, association and thought (Reat)“ organisierten Konferenz.

Quelle: Fidesdienst


Dr. Konrad Adam (AfD) wirft der SPD vor: „Links reden und rechts leben“

PRESSEMELDUNG der „Alternative für Deutschland“ (AfD):

Bundesjustizminister Heiko Maas findet es ungerecht, dass der Mieter für die Provision, üblicherweise zwei Monatsmieten, aufkommen soll, die der Makler für die Vermittlung einer Wohnung einstreicht. So will es ein Gesetzentwurf, den Maas seit langem propagiert, der aber für ihn selbst nicht gelten soll. Denn anders als von ihm versprochen, hat Maas die Gebühr für die Vermietung seines Hauses vom Mieter zahlen lassen. timthumb

AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam nennt das die alte, wohlbekannte SPD-Methode: links reden und rechts leben.

Noch vor seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt hat Gerhard Schröder seine Memoiren offenbar zu Geld gemacht. Als er die Rechte an seinem Buch einem alten Freund verkaufte, scheint er das Doppelte von dem erhalten zu haben, was er angegeben hat. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, fordert seine Partei, die SPD, in solchen Fällen Offenheit und Transparenz; nur eben nicht von Gerhard Schröder.

Wasser predigen und Wein trinken, meint dazu Konrad Adam: die alte, wohlbekannte Taktik.

Ulla Schmidt, die halbvergessene Gesundheitsministerin, die ihren Dienstwagen samt Chauffeur an ihren spanischen Urlaubsort nachkommen ließ, weil sie das ebenso bequem wie für sie billig fand, dient offenbar als Vorbild.

Sie und viele andere haben die Maßstäbe in ihrer Partei, der SPD, nachhaltig verschoben. Früher standen die Sozialdemokraten auf Seiten der kleinen Leute, heute besorgen sie die Geschäfte der Reichen und Großen.

 


Rumänien: Deutschstämmiger „Siebenbürger Sachse“ gewinnt die Präsidentschaftswahl

Wahl von Klaus Johannis stärkt deutsch-rumänische Freundschaft

Am 16. November 2014 hat der Kandidat der Christlich-Liberalen Allianz (ACL), Klaus Johannis, den zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahl in Rumänien gewonnen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Klaus Brähmig: image

„Die Wahl von Klaus Johannis zum Präsidenten von Rumänien kann als historisch bezeichnet werden. Sie zeugt von der Toleranz der rumänischen Mehrheitsgesellschaft, auch einen überzeugenden Kandidaten aus den Reihen der im Lande ansässigen nationalen Minderheiten zu ihrem Staatsoberhaupt zu bestimmen.

Noch nie in der Geschichte Rumäniens erzielte ein einer Minderheit entstammender Kandidat ein solch hohes Ergebnis bei einer Präsidentschaftswahl.

Der Siebenbürger Sachse Klaus Johannis kann als Bürgermeister von Hermannstadt/Sibiu auf viele Jahre erfolgreichen politischen Wirkens zurückblicken. Seine Wahl ist ein hervorragendes Zeichen für die Stärkung der deutsch-rumänischen Freundschaft.

Dabei wird die weitere wirtschaftliche Entwicklung Rumäniens ebenso im Mittelpunkt der zwischenstaatlichen Beziehungen stehen wie die Vertiefung der europäischen Einigung. Das besondere Bekenntnis der Unionsparteien zur Unterstützung der deutschen Minderheit in Rumänien findet auch unter der Präsidentschaft von Klaus Johannis seine Fortsetzung.

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag gratuliert Klaus Johannis zu seiner Wahl und wird die Vertiefung der deutsch-rumänischen Freundschaft auch in Zukunft nach Kräften unterstützen.“


Der Historiker Dr. Guido Hitze spricht am 20.11.2014 in Düsseldorf

Zum 100. Geburtstag von Dr. Herbert Czaja (1914 – 1997)

Dieser informative Vortrag wird veranstaltet am Donnerstag, den 20.11.2014 in Düsseldorf im Gerhard-Hauptmann-Haus (Bismarckstraße 90) um 18  Uhr.

Der Geschichtswissenschaftler Dr. Guido Hitze spricht zum Thema: „Unbequeme Vaterfigur – zum 100. Geburtstag von Dr. Herbert Czaja 1914-1997“

Es geht um Leben und Wirken des 1914 in Teschen (Österreichisch Schlesien) geborenen und 1997 in Stuttgart verstorbenen Dr. Herbert Czaja (siehe Foto).

Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Jagiellonen-Universität in Krakau und weiteren Promotionsstudien in Wien erfolgte 1939 Czajas Promovierung in Krakau und seine erste Lehrertätigkeit dort.

Nach Wehrdienst und amerikanischer Kriegsgefangenschaft wurde er 1945 nach Oberschlesien rückgeführt und 1946 aus seiner Heimat vertrieben.

Als Studienrat in Stuttgart wurde er 1946 Mitglied in der Jungen Union und in der CDU. Er war jahrzehntelang Präsident des BdV (Bund der Vertriebenen) und bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages mit starkem Engagement für die Vertriebenen und für Familien und Kinder.

Dr. Guido Hitze ist als Historiker mit der Geschichte Oberschlesiens, woher auch Dr. Czaja stammte, bestens vertraut. Die Vertriebenenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland ist eines seiner Spezialgebiete.

Quelle: www.g-h-h.de


„Vater des Glaubens“ in Kamerun: Festliches Gedenken an Bischof Heinrich Vieter

Was für die Deutschen der hl. Bonifatius ist, jener Missionar, der das Christentum nach Germanien brachte, das ist für die Gläubigen in Kamerun der Pallottinerpater Bischof Heinrich Vieter (siehe Foto). 1

1890 brach er in das afrikanische Land auf, um die Gottes Botschaft zu verkünden. Auch 100 Jahre nach seinem Tod (7. November 1914) ist seine Mission aktuell wie eh und je.

In Gedenken und Dank an Bischof Vieter haben am Sonntag, dem 9. November 2014, anläßlich seines 100. Todestags in Limburg einige Feierlichkeiten stattgefunden.

Mit Domdekan Dr. Günther Geis wurde zunächst ein Hochamt im Dom, wo Pater Heinrich Vieter 1905 die Bischofsweihe erhielt, zelebriert, ehe danach im Missionshaus der Pallottiner ein Festakt gefeiert wurde.

Zu Beginn des Gottesdienstes gab der Provinzial der Pallottiner, Pater Helmut Scharler, einen kurzen Abriß über Leben und Wirken Heinrich Vieters.

Dabei zitierte er einen kamerunischen Priester, der zum 100. Bischofsjubiläum Vieters (2005) davon sprach, daß der Pallottinerpater in Kamerun vielerorts als „Vater des Glaubens“ angesehen wird. 1890 verkündete er in der damaligen deutschen Kolonie den katholischen Glauben, wofür die Kameruner weiter sehr dankbar sind.

Der Festakt nach dem Hochamt begann im Missionshaus der Pallottiner mit einer multimedialen Präsentation von Missionssekretär Bert Meyer, der z.T. mit Original-Fotos den Aufbruch Pater Vieters in Afrika skizzierte.

Hier wurde erneut deutlich, wie der glaubensstarke Geistliche an der Jahrhundertwende trotz erheblicher Widrigkeiten seine Mission für Kamerun verwirklichte. 5

Den Bogen zur Gegenwart schlug der kamerunische Pfarrer Dr. Marcelinus Zang (siehe Foto) mit seinem anschließenden Vortrag über das Apostolische Schreiben „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus. Dieses sei eine „kleine missionarische Bombe“, sagte der im Usinger Land (Hessen) wirkende Priester, denn es lade uns ein, wagemutig bei der Evangelisierung zu sein.

Beim abschließenden Empfang hatten die rund 100 Gäste, unter ihnen zahlreiche Bischof-Vieter-Anhänger aus dessen Heimatort Cappenberg (heute ein Ortsteil der Stadt Selm), Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung.

VITA von Bischof Heinrich Vieter:

Am 13. Februar 1853 im westfälischen Cappenberg geboren, wäre er gerne Priester geworden. Doch die Familie konnte sich ein Studium nicht leisten; so wurde er Schreiner und arbeitete als Geselle in verschiedenen Städten Deutschlands und der Schweiz. In Köln wurde er Mitglied der Kolpingfamilie, in der er sein ganzes Leben Heimat und Halt fand. 2

FOTO: Die ersten Missionare in Kamerun (Pater Vieter: Fünfter von links)

Über Bern verschlug es ihn nach Rom  –  und nachdem er schon zuvor bei Diözesen und Orden wegen seines Alters abgelehnt worden war, lernte er hier die Pallottiner kennen und wurde in den Orden aufgenommen. Mit 34 Jahren wurde er zum Priester geweiht  –  und wirkte zunächst in Oberitalien, dann in Brasilien.

Hier ereilte ihn 1890 der Ruf nach Kamerun. Trotz widriger Umstände, trotz Krankheit und ständigem Geld- und Personalmangel gründete er mit seinen Mitbrüdern und den Ordensfrauen der Pallottinerinnen immer neue Missionsstationen. Nicht ohne Grund nennt man bis heute die Pallottiner in Kamerun „Väter des Glaubens“.

Am 22. Januar 1905 erhielt Pater Vieter im Dom zu Limburg die Bischofsweihe zum ersten Oberhirten von Kamerun und setzte sich weiter für die Verbreitung des Evangeliums ein. Dabei waren ihm gute Bildung und eine deutliche Verbesserung der Lebensverhältnisse der Einheimischen ein großes Anliegen.

Er verstarb am 7. November 1914 im kamerunischen Jaunde.

Kontaktdaten:
Herz-Jesu-Provinz der Pallottiner
Vinzenz-Pallotti-Straße 14 in 86316 Friedberg (Bayern)
Tel.: 0821.600 52-520 Fax: 0821.600 52-506
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