USA: Kardinal George wünscht mehr Klarheit bei päpstlichen Aussagen

Kardinal Francis George  – bis vor kurzem Erzbischof von Chicago  – hat sich jetzt in einem Interview darüber geäußert, daß Papst Franziskus insgesamt mehr Eindeutigkeit und Klarheit in seinen öffentlichen Äußerungen an den Tag legen sollte.  cardinalgeorge_810_500_55_s_c1

Gegenüber dem „Boston Globe“ räumte der Würdenträger ein, daß er die Besorgnis mancher Menschen hinsichtlich widersprüchlich erscheinender Stellungnahmen des Pontifex nachvollziehen könne. Allerdings könne er insgesamt kein Verlassen der überlieferten Lehre durch den Papst erkennen.

Es gehe, erläuterte der 77-jährige Kardinal (siehe Foto), beim Petrusamt um das „Charisma der Einheit“, das sich nicht auf die Person des Papstes beziehe, sondern als eine Einheit um Christus, das Haupt der Kirche, anzusehen sei.

Hinsichtlich der außerordentlichen Bischofssynode über die Familie, die im Oktober in Rom stattfand, erklärte der Erzbischof, es sei besser, wenn Franziskus selber einige diesbezügliche Unklarheiten richtigstelle, als wenn seine Verteidiger damit behelligt seien, eine zutreffende Auslegung für Papst-Äußerungen zu finden. 

Der Kardinal fragte, ob der Pontifex „nicht die Konsequenzen und Auswirkungen einiger seiner Stellungnahmen oder sogar seiner Handlungen realisiere“, welche „Zweifel im Denken der Menschen hervorrufen“.

Quelle für Zitate und das Foto: https://www.lifesitenews.com/news/cardinal-george-on-pope-francis-why-doesnt-he-clarify

 



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