Kenia: Kirche und Staat führen Tests zur umstrittenen Anti-Tetanus-Impfung durch

Die katholische Kirche und das Gesundheitsministerium in Kenia werden gemeinsame Tests durchführen, die prüfen sollen, ob der Impfstoff der jüngst durchgeführten Anti-Tetanus-Impfung Spuren von Beta HCG enthält, das die Fruchtbarkeit bei Frauen beeinträchtigt. 76aa47d054

Dies wurde am 18. November im Anschluß an ein Treffen zwischen dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz und Erzbischof von Nairobi, Kardinal John Njue, und Vertretern des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben.

“Wir haben uns auf einen gemeinsamen Test des Impfstoffs geeinigt, der jeweils von drei Vertretern des Gesundheitsministeriums und der katholischen Kirche durchgeführt wird”, sagte der Leiter des Medizinischen Dienstes, Dr. Nicholas Muraguri.

“Am Mittwoch (19. November) werden wir festlegen, wo der Test durchgeführt werden soll, welches Labor und welche Technik dafür genutzt werden”, so Dr. Muraguri weiter, der sich künftig eine bessere Absprache zwischen der kath. Kirche und dem Gesundheitsministeriums bei landesweiten Impfkampagnen wünscht.

Die Bischöfe hatten den Verdacht geäußert, daß es sich bei der Impfkampagne für Frauen im Alter von 14 bis 49 Jahren um eine Maßnahme der staatlichen Geburtenkontrolle handelt. Bei Labortests waren Spuren von Beta HCG gefunden worden.

Quelle: Fidesdienst – Foto: HMK



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